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Bibi Blocksberg (120) – Der Affe ist los!

Titel: Bibi Blocksberg (120) – Der Affe ist los! / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Stefan Meszerits, Gabriele Streichhahn ua

Inhalt: Bibi hat für ihre Hausaufgaben das Äffchen Chitta zu den Blocksbergs gehext. Für den Rückhexspruch benötigt sie allerdings ein bestimmtes Hexkraut. Und da sie für die Suche danach gerade keine Zeit hat, bleibt Chitta erstmal da. Das hat chaotische Folgen, vor allem, da Chitta einen Gelb-Tick hat und nichts in dieser Farbe sicher vor ihr ist.


Vor dieser Folge habe ich mich seit VÖ gedrückt, weil ich Schlimmstes befürchtet habe. Ich mag nämlich absolut keine Affen. Ich bin super tierlieb und habe inzwischen sogar eine Spinnenart gefunden, die ich niedlich finde, aber Affen gehen für mich gar nicht. Abgesehen davon war mir klar, dass man hier sicher keine echten Affenlaute zu hören bekommen würde. Stimmt auch!
Doch der Reihe nach. Ich habe mich hier wirklich mal wieder gefragt, was man sich bei manchen Folgen denkt?
Mal wieder eine Hexerei, die irgendwie ein bisschen daneben geht und nur mit ganz bestimmten Hilfsmitteln rückgängig gemacht werden kann, die natürlich nicht sofort greifbar sind. Hatten wir unter den neueren Folgen der Reihe ja auch erst wie oft? Reichen zwei Hände um es an den Fingern abzuzählen? Ich glaube, nicht.
Dann diese Handlung: Bibi hext Chitta (aus der Folge um den „Hexenschatz“ bekannt) ins Haus und das Äffchen mischt alles ordentlich auf. Vor allem gelbe Dinge haben es ihr angetan. Eine kleine Katastrophe reiht sich an die andere, alles wirkt hektisch und überdreht. Sowas mag ich ja mal gar nicht. Das ist albern und sicher nicht witzig. Lediglich über den Tulpenverkäufer musste ich kurz schmunzeln.
Spannung sucht man bei dieser Folge absolut vergebens. Die ach so sonderbaren Vorkommnisse, die unmöglich auf Chittas Konto gehen können, sind genau das Gegenteil. Das dürfte selbst die junge Hörerschaft raffen, wer dahinter steckt.

Der Affe nervt kolossal, anders kann ich es gar nicht sagen. Sein Sprecher Stefan Meszerits (na klar, ein Sprecher!) tat mir die ganze Zeit fürchterlich leid, wie er da am Mikro „affig“ tun musste. Leider konnte ich nicht herausfinden, wer hinter dem Kürzel F.O. Wien steckt, aber ich habe auf jeden Fall über seine Darbietung schmunzeln müssen. Das einzige kleine Highlight in dieser Story.

Da gibt es endlich mal eine Folge mit Musik, die über das Titellied hinausgeht und dann kommt sowas! Am Ende der Folge singt uns Kinder-Youtube-Star „Cute Baby Miley“ (au weia!) noch einen Affensong. Fürchterlich. Ausserdem ist der Song ausgesprochen poppig. Da sind die lieben Kleinen, die bei der Geschichte vielleicht gerade so eingeschlummert sind, direkt wieder hellwach. Die Eltern dürften begeistert sein. Nicht. Ich war es auch nicht. Singende Kinder muss ich nicht haben.

Wenigstens dem Cover kann man keine Vorwürfe machen. Es ist bunt und das Motiv wirkt sehr lebendig. Das gefällt mir. Es verspricht an sich tatsächlich eine ganz witzige Folge.

Fazit:  Unspannender und alberner geht es nun wirklich nicht mehr. Der Affe nervt enorm, genau wie das unsägliche Lied am Ende.

Potz Blitz – Die Zauberakademie (06) – Gefahr für das Wunderland

Titel: Potz Blitz – Die Zauberakademie (06) – Gefahr für das Wunderland / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Celina Walter, Reent Reins, Stephan Chrzescinski, Tim Caspers ua

Inhalt: In der Bibliothek der Potz Blitz Zauber-Akademie für junge Hexen und Hexer geschieht Seltsames. Stimmen hallen durch die Gänge und Bücher fliegen wie von Geisterhand umher. Als die drei Freunde Flo, Finn und Jazz nachts auf der Lauer liegen, sehen sie eine Gestalt, die in einen alten Baum steigt. Als sie ihr folgen, finden sie sich plötzlich mitten in der Geschichte von Alice im Wunderland wieder! Dort sind sie in großer Gefahr, denn eine dunkle Macht droht, das Wunderland zu zerstören. Können die drei Freunde die Geschichte retten?


Obwohl die Welt an der Zauberakademie auch eine Art Wunderland ist, so kommt einem bei diesem Titel doch sofort Alice und ihr Wunderland in den Sinn. Genau darum geht es dann auch. Nach einem turbulenten Start in der Akademie, bei ich wieder manches Mal schmunzeln musste, geraten Finn, Jazz und Flo auf bekannte Weise hinüber ins Wunderland. Dort gilt es, einen bösen Zauberer zu erwischen und an seinen Untaten zu hindern. Unterwegs begegnen sie vielen Gestalten, die man als Hörer aus „Alice im Wunderland“ kennt, aber auch aus „Alice hinter den Spiegeln“. Die Szenen, in denen die Freunde dem Zauberer begegnen, sorgen für Spannung, ebenso die Begegnung mit der Herz-Königin und die Gerichtsverhandlung.
Das Zusammentreffen mit anderen Figuren wie zB der Grinsekatze, dem verrückten Hutmacher oder auch Meister Raupe sind dagegen meist eher unterhaltsam. Als sie an den Gärtner geraten, musste ich wirklich lachen über dessen schräge Flora.
Ich liebe „Alice im Wunderland“ (wobei ich nur den Disneyfilm kenne), daher hat es mir sehr gut gefallen und viel Spass gemacht, wie die Geschichte mit der um die drei Zauberschüler verknüpft wurde. Es wirkt gleichermaßen harmonisch, wie auch ein bisschen schräg, und diese Mischung macht den Reiz dabei aus. Dass die Zauberakademie dabei dieses Mal keine so große Rolle spielt, hat mich nicht gestört. Das darf auch mal sein und solange es nicht zur Gewohnheit wird, ist für mich in dieser Hinsicht alles gut.

Die Sprecherliste ist mehr als umfangreich angesichts der zahlreichen Figuren im Wunderland. Jannik Endemann verleiht dem weißen Kaninchen genau die Hektik in der Stimme, die man von dieser Figur kennt. Reent Reins bringt den wirren Charakter des Hutmachers gekonnt rüber. Gordon Piedesack erweckt die Grinsekatze mit weicher und warmer Stimme zum Leben. Und über Robert Missler als Gärtner musste ich schmunzeln als er zum französischen Akzent wechselt um seine Mauerblümchen zu bezirzen.

Das Geschehen im Wunderland wird vor allem durch seine aufwendige und vielfältige Geräuschkulisse lebendig. So fühlt man sich direkt dorthin versetzt. Aber natürlich sind auch wieder viele stimmungsvolle Musikstücke zu hören, die für magisches Flair sorgen und bereits nach sechs Folgen charakteristisch für die Serie sind.

Von dem bösen Zauberer abgesehen, hält sich das Covermotiv an „Alice im Wunderland“. Das weiße Kaninchen ist zu sehen, die Grinsekatze ebenfalls und sogar Alice ist mit dabei.  Mit den kräftigen Farben, dem Nebel und den schimmernden Lichtpunkten ist es ein wirklich schönes Motiv und ein echter Hingucker.

Fazit: Eine rundum gelungene Verknüpfung von „Alice im Wunderland“ und einem neuen Abenteuer für Finn, Flo und Jazz, die gleichermaßen spannend, wie unterhaltsam ist. Phantastisch magisch!

Fünf Freunde (121) – …und die verlassene Jagdhütte

Titel: Fünf Freunde (121) – …und die verlassene Jagdhütte / Verlag: Europa / Spielzeit: ca.62 min  / Sprecher: Lutz Mackensy, Maud Ackermann, Till Demtröder ua

Inhalt: In einem abgelegenen Wald hat George geheimnisvolle Zeichen entdeckt. Schon am ersten Ferientag ziehen die Fünf Freunde los, um deren Bedeutung zu erkunden. Als sie am Abend in ein Gewitter geraten, schlüpfen sie gerade noch rechtzeitig in einer alten Jagdhütte unter. Und dort machen sie eine Entdeckung, die ihnen ganz neue Rätsel aufgibt. Doch die erste Frage lautet: Wie finden sie mitten in der Nacht aus diesem Wald heraus? Aber auch diesmal bringen die Fünf Freunde wieder einmal auf ihre ganz eigene Weise Licht ins Dunkel.


Mit dem Verlauf dieser Geschichte geht man etwas andere Wege als bisher bekannt. Die Freunde sind nämlich niemals einem richtigen Gauner auf der Spur. Es dauert überhaupt eine ganze Weile, ehe sich so eine Art Fall ankündigt. Langweilig ist es bis dahin nicht, da die Freunde sich im Wald verlaufen und aus der Richtung für Spannung gesorgt ist, aber es dauert doch ungewöhnlich lange bis es losgeht.
Mit einer Entdeckung in der Jagdhütte aus dem Titel geht es dann los. Im Wald finden die Freunde sich im Kugelhagel von Jägern wieder und die frisch gemachte Entdeckung ist plötzlich verschwunden. Sie muss unbedingt wieder gefunden werden, doch wer steckt hinter dem Diebstahl? Leider ist die Antwort auf diese Frage relativ vorhersehbar. Nicht im Ganzen, aber doch in einem ganz wichtigen Punkt. Letztlich wäre also eigentlch nur das „Warum“ zu klären, aber die Freunde rätlseln natürlich erstmal was das „Wer“ angeht. Wenn man also nicht sofort wittert, wer dahinter steckt, geht es recht spannend zu.
Nur eines darf man bei dieser Folge nicht: nach dem Logik hinter vielen Details fragen.
Die sonst so super schlaue George kann mit gewissen Zeichen an Bäumen nichts anfangen? Und selbst Julian muss erstmal raten? Als sie sich verlaufen haben, macht sich erstmal keine allzu große Unruhe breit, stattdessen wird genau erläutert, woran man im Wald die Himmelsrichtungen erkennen kann. Was ein Gemüt! Ausgerechnet George sieht die Falle nicht kommen, die wirklich direkt vor ihr steht? Ein Neunjähriger, der sich so verhält? Ein dermaßen leichtsinniger Fahrer eines Werttransportes? Nein, das kann man an sich alles einfach nicht glauben. Also muss man darüber hinwegsehen, sonst funktioniert die Story nicht. Ach, und Anne hat mich hier mit ihrem Gejammer ernsthaft genervt.

Bei den Sprechern tut sich hier vor allem Malon Stahlhut hervor, er hat eine ganze Menge zu sagen und seine Stimme passt auch zu dem neunjährigen Luke. Leider hört man bei jedem einzelnen Satz, dass er wohl durchweg abliest. Als Entschuldigung kann man allenfalls vorbringen, dass ihm Sätze in den Mund gelegt werden, die jemand seines Alters einfach nicht sagen würde. Trotzdem stört es auf Dauer. Claus Wilcke gibt einen sympathischen, kauzigen Mr. Sottleby. Und auch die Hauptsprecher sind wie immer fit dabei.

Die eingesetzten Musikstücke fallen weiter nicht auf. Mir sind sie jedenfalls nicht sonderlich im Kopf geblieben. Sie kommen nicht anders daher als man es von der Reihe kennt. Und das will ja nichts Schlechtes heißen.

Auf dem Cover rätseln die Freunde gerade an den seltsamen Zeichen auf den Bäumen herum. Damit beginnt die Geschichte und das Motiv verrät auch nicht allzu viel darüber. Somit kann es durchaus neugierig stimmen. Allerdings hätte ich mir schon etwas von der Jagdhütte gewünscht. Und wenn es nur ein Stück Dachüberhang im Rand gewesen wäre.

Fazit:  Ein ungewohnter Verlauf, eine Geschichte der anderen Art und auch ziemlich vorhersehbar. Am meisten stört hier aber das Unlogische daran. Die Fans kennen die Reihe seit so vielen Folgen, die werden ihr das wohl kaum abnehmen.

Die drei ??? Kids (56) – Das Rätsel der Könige

Titel: Die drei ??? Kids (56) – Das Rätsel der Könige / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 64 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Ilka Teichmüller, Stefan Bergel, Lidger Vortmann ua

Inhalt: Seltsame Dinge geschehen im Einkaufszentrum von Rocky Beach. Justus, Bob und Peter wollen der Sache natürlich nachgehen. Als sie die Spur verfolgen, stoßen sie auf einen wertvollen Königsschatz. Doch sie sind nicht die Einzigen, die das Rätsel der Könige lösen wollen.


Auf die ??? Kids wartet anscheinend an jeder Ecke ein neuer Fall. Dieses Mal in einem neu eröffneten Einkaufszentrum. Schon auf der Fahrt dorthin ereignet sich höchst Seltsames. Wie üblich in dieser Reihe etwas übertrieben dargestellt. Und genauso geht es dann im Einkaufszentrum auch weiter. In jeder Hinsicht war es mir hier schlicht und einfach „too much“. Dabei bleibt die Glaubhaftigkeit schnell auf der Strecke, was ich ziemlich ärgerlich fand. Ob die jungen Hörer wirklich eins zu eins glauben, was hier geschieht…ich habe da so meine Zweifel.
Uninteressant ist der Fall allerdings widerum nicht. Er beginnt unterhaltsam und spaßig mit dem Besuch im Schwimmbad, das zum Einkaufszentrum gehört, doch nach und nach ereignen sich immer mehr eigenartige Dinge. So bleibt es abwechslungsreich und Langeweile kommt nicht auf.
Am Ende steht dann noch eine echte Schatzsuche an. Klar, irgendwie musste man ja dem Titel gerecht werden. Vorher ist von Königen nämlich nichts zu hören. Da kommt kurz Schatzjägerstimmung auf. Und Justus darf einmal mehr zeigen, was für ein helles Köpfchen er ist. Was im Falle der Bösewichte hier keine allzu große Leistung ist. Denn die sind dieses Mal wirklich arg blöde.

Yoshij Grimm alias Peter klingt mir dieses Mal fast immer zu aufgedreht. Das ist mir bei ihm schon einige Male in vorigen Folgen aufgefallen, aber hier fand ich es ehrlich anstrengend. Robert Frank und Ilka Teichmüller geben ein gutes Gaunerpärchen ab. Und auch Klaus Dittmann ist als Reynolds wieder mit von der Partie.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, gibt es weiter nichts Bemerkenswertes. Die Folge klingt wie alle Episoden der Reihe mit vertrauten Musikstücken und einer soliden Geräuschkulisse, der es an nichts fehlt. Klanglich fühlt man sich in jeder neuen Folge wieder gewissermaßen „zuhause“. Was bei einer Kinderserie auch wichtig ist, wie ich finde.

Das Covermtiv löst die Geschichte leider quasi auf. Darin ist sehr lange nichts von einem solchen Schatz zu hören, das kommt erst gegen Ende. Und das nimmt das Motiv absolut vorweg. Es hätte anderen geeignete Szenen gegeben, die man aufs Cover hätte bringen können und die nicht so viel verraten hätten.

Fazit:  Die Geschichte ist ganz interessant und man bleibt beim Hören stets neugierig. Allerdings ging es mir hier doch häufig viel zu übertreiben zu, was mich durchaus auch mal genervt hat. So ist bei mir ein eher durchwachsener Gesamteindruck zurück geblieben.

TKKG (200) – Der große Coup

Titel: TKKG (200) – Der große Coup / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 124 min / Sprecher: Sascha Draeger, Martin May, Marianne Bernhardt, Renate Pichler, Michael Lott ua

Inhalt: In der Internatsschule, die Tim, Karl, Gaby und Klößchen besuchen, gibt es etwas zu feiern. Alle sind da: Schüler, Eltern, Lehrer, Politiker und Journalisten, sowie jemand, mit dem TKKG ganz und gar nicht gerechnet haben. Denn kaum haben die Festreden im Foyer begonnen, schleicht ein vermummter Mann in das Zimmer von Tim und Klößchen. Was zuerst wie ein normaler Diebeszug aussieht, verwandelt sich schnell in einen verzwickten Fall, in dessen Verlauf das eine oder andere Bandenmitglied kurzfristig oder gar für immer verloren geht.


Hallo, großes TKKG-Jubiläum mit dem vollmundigen Titel! Diese Folge kommt auf zwei CDs daher und verspricht einen besonders großen Fall für die Freunde. Der lässt sich aber zunächst eher ruhig an mit einer Feierlichkeit am Internat und einer Entdeckung im Adlernest später.
Man muss aber zugeben, dass sich der Fall dann doch noch ordentlich mausert. Klößchen wird entführt, die Erpresser fordern eine horrende Summe und natürlich begeben sich Tim, Karl und Gaby sofort auf die Suche nach ihrem Freund. Die ist angenehm abwechslungsreich und durchaus spannend, aus verschiedenen Richtungen sogar. Natürlich hinsichtlich der Entführung, aber auch wegen der Suche nach Willi in verfallenen Gebäuden, diversen Fallen, in die die Freunde tappen, näcthtlichen Unternehmungen und noch einigen Dingen, die zwar nicht unmittebar mit der Entführung zu tun haben, dem Hörer aber doch zu denken geben und Fragen aufwerfen. Nicht zuletzt die Frage, ob dieser Fall das Ende von TKKG sein wird, Warum, wieso, weshalb, das muss man selber hören.
Gleichzeitig spürt man beim Hören, wie dick die Freundschaft zwischen den Vieren ist. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ich finde, so deutlich kam das bislang nirgends rüber. Das passt an die Stelle einer Jubiläumsfolge. Genauso schön ist es, mal alle Eltern der Vier anzutreffen, in vergleichsweise großen Rollen sogar.
Nichtsdestotrotz, mit Entführungen hatten TKKG schon zu tun, mit Erpressern ebenfalls. So gesehen ist der Fall nicht ganz so herausragend wie der Titel verheißt. Und irgendwie denke ich auch, man hätte das alles gut auf die Länge einer CD straffen können. Es passiert ja an sich nicht mehr als sonst, nur die Szenen fallen deutlich länger aus.

An Tobias Diakow alias Karl haben ich mich inzwischen gut gewöhnt und ich höre ihn gerne in dieser Rolle. Auch wenn seine Stimme nicht ganz so markant ist wie die seines Vorgängers. Aber er klingt auch nicht so ganz obergescheit wie Niki Nowotny. An Rhea Harder in der Rolle der Gaby werde ich mich wohl nie ganz gewöhnen, aber sie ist nun mal dabei und hat meist ja auch nicht so viel zu sagen. Sascha Draeger und Manou Lubowski sind fit dabei wie eh und je.
So schön ist es finde, hier die Eltern der Freunde allesamt anzutreffen, so sehr habe ich mich doch bei allen gefragt, wieso sie so klingen als seien ihre Kinder nicht 13 Jahre alt, sondern bereits doppelt so alt. Speziell Willis Mutter klang mir nicht nach Teenangermutter, sondern eine ganze Ecke älter. Das passt irgendwie nicht so recht.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, klingt es nicht unbedingt jubiläumsmäßig. Die Folge klingt mit den verwendeten Stücken und ihrer Geräuschkulisse ganz so wie ihre Vorgänger. Was nichts Schlechtes bedeutet.

Auf dem Cover sind die Freunde zu sehen wie sie nachts auf einem Friedhof einer finsteren Gestalt folgen. Ein angenehm düsteres Motiv, das einenn spannenden Fall verspricht. Ein bisschen schaurig ist es auch, was mir ja eh immer gut gefällt.

Fazit:  Einzig hinsichtlich der Spielzeit eine Jubiläumsfolge und ein größerer Coup als die übrigen Folgen der Reihe. Dennoch ein wirklich spannender Fall, nicht nur was die Entführung und die Erpressung anbetrifft. Hier wird auch die Freundschaft und der Zusammenhalt von TKKG auf die Probe gestellt, was zusätzlich für Brisanz sorgt. Insgesamt hätte aber sicher auch eine CD für die Story gereicht.

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