Hörspiele

Bibi Blocksberg (127) – Bibi zieht aus

Titel: Bibi Blocksberg (127) – Bibi zieht aus / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Inken Sommer, Bodo Wolf, Gabriele Streichhahn, Susanna Bonasewicz

Bibi, Bernhard und Barbara Blocksberg sind mit eigenen Dingen beschäftigt und kommen sich im Wohnzimmer gegenseitig ins Gehege. Plötzlich gibt ein Wort das andere und es kommt zum Streit. Bibi beschließt trotzig, in ihr Baumhaus zu ziehen. Obwohl bald alle einander vermissen, macht niemand den ersten Schritt zur Versöhnung. Ob Oma Grete helfen kann?


In jeder Familie gibt es mal Streit, da bilden auch die Blocksbergs keine Ausnahme. So ernst wie hier war es meiner Einschätzung nach aber zuletzt in “Bibi reißt aus”, woran die Folge schon sehr erinnert. Trotzdem, bei so vielen Folgen kann man ruhig mal wieder zeigen, dass auch bei der Hexenfamilie nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Den Aufhänger habe ich zwar als sehr bemüht empfunden, doch die restliche Geschichte hat mir soweit gut gefallen. Schön, dass die Blocksbergs ihr “Ding” jeweils durchziehen und nicht bei erster Gelegenheit große Versöhnung feiern. Ich fand es schön zu verfolgen, wie alle Familienmitglieder zunächst ganz angetan von der neuen Situation sind und sich die Bedenken nur ganz langsam und unterschwellig einschleichen. So dass jeder quasi für sich zu der Erkenntnis kommen kann, warum es getrennt eben doch nicht so toll ist, Streit hin oder her
Schön fand ich auch, dass Bibi Unterstützung von Oma Grete bekommt. Ich hätte erwartet, sie hält Bibi erstmal einen Vortrag, warum ihr Umzug ins Baumhaus keine gute Idee war und wie man den Streit beilegen könnte. Aber so ist es wirklich nett anzuhören, wie die beiden sich im Baumhaus zunächst eine tolle Zeit machen.
Ich fand es sogar ganz witzig, was mit dem einen Hexspruch alles “schiefgeht”. Dabei bin ich sonst kein großer Fan davon, wenn ein Zauberspruch danebengeht, weil es einfach schon zu oft vorkam und eine ganze Folge darauf aufbaute. Doch hier passt es gut zum Thema und speziell die letzte Auswirkung des Spruchs ist ganz amüsant.
Eine Kleinigkeit gibt es aber auch hier wieder. Bin ich die einzige, die sich noch daran erinnert, wie Bruder Boris “Pommes, Pommes mit Ketchup” verlangte und Bibi sich über die Leckereien in Frau Gerbers Lädchen freute? Wieso muss es heute ein Salat mit Rucola sein…?

Zählt man den Erzähler nicht mit, wird die Folge von ganzen vier Sprechern bestritten. Susanna Bonasewicz, Gabriele Streichhahn, Bodo Wolf und Inken Sommer. Alle souverän wie eh und je. Das sorgt für eine angenehm heimelige Stimmung, trotz des Streits.

Das Cover zeigt Bibi im Baumhaus in dem Moment als Oma Grete eintrifft. Bibi ist auf Anhieb anzusehen, dass sie nicht glücklich mit der Situation ist, aber das Motiv macht doch neugierig. Warum ist Bibi ins Baumhaus gezogen?

Fazit:  Eine schöne Geschichte. In jeder Familie gibt es mal Streit und die Handlung verläuft angenehm glaubhaft. Zunächst scheinen alle zufrieden nach Bibis Auszug. Es macht Spass zu hören, wie Bibi und Oma Grete es sich nett machen. Die Zweifel schleichen sich bei allen Beteiligten nur langsam ein und das wiederum regt auch zum Nachdenken an. Vielleicht für eine Gelegenheit, wenn man selber mal in einer solchen Situation steckt.

Professor van Dusen (19) – …legt einen Köder aus

Titel: Professor van Dusen (19) – …legt einen Köder aus / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Nicolai Tegeler, Marko Bräutigam, Lutz Harder, Fabian Oscar Wien ua

Das Grauen schleicht auf vier Pfoten durch das Gefängnis von Berlin Moabit. Nacheinander werden drei Insassen tot aufgefunden. In ihren Nacken befinden sich deutliche Bissspuren und in den verschlossenen Zellen wird jeweils eine tote Ratte gefunden. Der Aufschrei des Entsetzens ist groß und erreicht Professor van Dusen im Hotel Kaiserhof. Die Denkmaschine eilt zu Hilfe und wird in einen haarsträubenden Fall verwickelt. Wie sich schnell zeigt, kam der Hilferuf keine Sekunde zu früh, denn ein weiterer Mord kündigt sich bereits an. Können Professor van Dusen und Hutchinson Hatch den tödlichen Bissen ein Ende setzen?


Ich könnte es ganz kurz machen, wieso mir dieser Fall so wahnsinnig gut gefallen hat: weil ich mich dabei wirklich kaputtgelacht habe. Es gab bislang noch keinen van Dusen-Fall, den ich als so witzig empfunden habe. Gewisse Szenen sind -wenn man sie sich vorstellt- einfach urkomisch. Und lustige Dialoge gibt es noch mal mehr.
Dabei ist das Gefängnis von Moabit sicher kein Ort für eine Komödie. Doch die Insassen und auch die Angestellten wecken oft genau diesen Eindruck, weshalb ich sie auch durchweg total gerne mochte. Ich fand es so schade, wenn van Dusen mal nicht im Gefängnis ermittelte.
Zu ermitteln gibt es hier einiges. Eine Rattenplage hält das Gefängnis in Atem. Die Tiere sollen für den Tod einiger Insassen verantwortlich sein. Man muss schon zugeben, diese Idee hat etwas sehr Schräges an sich. Genau deshalb gefiel sie mir aber. Sie passt wunderbar zu den skurrilen Leuten, auf die van Dusen und Hatch bei ihren Nachforschungen treffen. An sich ist einem sofort klar, dass die Ratten die Menschen nicht auf den Gewissen haben können, doch eine andere, vernünftigere Erklärung findet sich hier auch nicht so schnell. Da grübelt man schon ganz ordentlich und als van Dusen behauptet, ihm sei der Fall mindestens zur Hälfte bereits klar, kann man als Hörer eigentlich nur staunen.
Die Auflösung kommt überraschend, jedenfalls was die Mordmethode angeht. Darauf muss man erstmal kommen. Noch überraschender fand ich es aber, dass auch eine bereits bekannte Figur einen weiteren Auftritt hat. Ich habe den Auftritt dieser Figur hier leider als nicht sonderlich passend empfunden. Und gewisse Dinge, die sie tut, erschienen mir selbst für diese Episode zu weit hergeholt. Insgesamt war das jedoch nur ein winziger Wermutstropfen.

Marko Bräutigam hat mir als Gefängnisdirektor Albert Zweck besonders gut gefallen. Ich mag seine tiefe, dröhnende Stimme, vor allem aber den überaus bissigen Ton an vielen Stellen. Nicht gerade die typische Autoritätsperson, aber sympathisch macht es den Direktor auf jeden Fall. Bernd Vollbrecht geht in dieser Folge absolut auf in seiner Rolle als van Dusen. Immerhin klingt der bei ihm schon immer sehr gewitzt und amüsant. Darin läuft er hier zur Höchstform auf.

Die Musik zeigt sich erneut eher zurückhaltend, dann und wann sind aber auch mal dezent militärisch angehauchte Stücke zu hören. Und anfangs bringt uns Hatch sogar ein kleines Ständchen mit einem bekannten Berliner Gassenhauer. Was die Geräusche angeht, ich habe trotz jahrelanger Rattenhaltung noch keine Ratten fauchen gehört, aber irgendwie musste man die Tierchen wohl in Szene setzen. Ansonsten ist geräuschmäßig einmal mehr alles in bester Ordnung.

van Dusen in einer Gefängniszelle, ein lebloser Insasse auf einer Pritsche und eine ebenso leblose Ratte am Boden. Damit fasst das Cover alles Wichtige dieser Folge in einem Bild zusammen. Durch den Stil einer Bleistifzeichnung wirkt das Motiv passig düster.

Fazit:  Ein kreativer neuer Fall für den Professor und Hatschi Halef…äh…Hutchinson Hatch, bei dem ich Tränen gelacht und den ich deshalb gleich mehrmals gehört habe. Eine tolle Idee, überraschende Ermittlungen und eine ganze Reihe skurriler Figuren machen die Geschichte zum echten Hörvergnügen. Nur eine Figur hätte ich nicht unbedingt gebraucht…

Benjamin Blümchen (142) – Das besondere Osterei

Titel: Benjamin Blümchen (142) – Das besondere Osterei  / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Jürgen Kluckert, Katja Primel, Roland Hemmo, Wilfried Herbst ua

Der Bürgermeister bittet Benjamin um Hilfe, denn der Maharadscha von Wischnipur besucht Neustadt, um typische Ostertraditionen kennenzulernen. Kurzerhand packen alle aus dem Zoo mit an, bemalen Ostereier, backen einen Hefezopf und organisieren einen Osterumzug. Benjamin bastelt ein ganz besonderes Ei. Doch das wird gestohlen!


Ja, ich weiß, es ist Oktober, aber wir haben ja Phantasie. Also stellen wir uns für diese Folge kurz vor, es sei kurz vor Ostern. Eine neue Osterfolge habe ich als wirklich gute Idee empfunden. Insgesamt hat mir die Geschichte dazu auch ganz gut gefallen. Es kommt tatsächlich sowas wie Osterstimmung auf bei all den Ostertraditionen, die hier angeführt werden. Eierfärben, Osterfeuer, Osterumzug und das Backen eines leckeren Hefezopfs. Es macht Spass zu verfolgen, wie Benjamin und seine Freunde sich einsetzen um ein gelungenes Osterfest auf die Beine zu stellen.
Schön fand ich es auch, zwei altbekannte Charaktere mal wieder anzutreffen. Das sind der Maharadscha von Wischnipur, der zu Besuch kommt um die deutschen Osterbräuche kennenzulernen und Herr Schmeichler, der natürlich wieder sein Unwesen treiben muss. Von ihm und seinen Untaten geht so auch ein Minifunken Spannung aus, der die Handlung aufpeppt.
Natürlich ist auch dieser Folge wieder ein lehrreiches Kapitel angehängt. Dieses Mal bekommt man das Hefezopfrezept von Ottos Mutter mit auf den Weg.
Auszusetzen habe ich aber auch etwas, auch wenn es Kleinigkeiten sind. Einmal mehr muss sich eine arme Sprecherin als Lamm Flecki durch die Story meckern, was kein Stück authentisch klingt. Dann nervt Benjamin mit seinem “Poltern” auf die Dauer ganz schön. Und was mich am meisten gestört und geärgert hat: es ist ein Osterlamm. Die Verniedlichung ist ein Osterlämmchen, aber defintiv kein Osterlämmbchen oder Osterlämmpchen, wie es hier alle aussprechen. Damit die drei- oder vierjährigen Hörer es in einigen Jahren in der Schule dann direkt falsch schreiben, oder was soll der Unsinn?

Die Hauptsprecher machen ihren Job bewährt gut, wobei es Ulrike Stürzbecher als Karla mit den Verniedlichungen natürlich wieder mal übertreiben muss. Seltsam, dass ihr in der “Bibi Blocksberg”-Serie keine solchen Mengen davon in den Text geschrieben werden. Gerald Schaale gibt einen schmierigen und zwielichtigen Schmeichler, was gut zu der Figur passt. Und Denise Gorzelanny erweckt eine liebenswürdige Frau Meier von der Zookasse zum Leben.

Neben dem Titellied gibt es einige Geräusche zu hören, was insgesamt ein gewohnt solides Bild in diesem Bereich hinterlässt.

Osterstimmung verbreitet auch das Covermotiv. Schön, dass hier mal nur Benjamin zu sehen ist. Umgeben von bunten Ostereiern sorgt das für Osterstimmung und entspricht natürlich auch dem Titel.

Fazit:  Eine schöne neue Ostergeschichte in der Reihe, in der man viel über Oterbräuche erfährt und die ein klitzekleines bisschen spannend ist. Leider gibt es aber auch mehrere nervige Kleinigkeiten, an denen ich mich schon gestoßen habe.

Die drei ??? Kids (71) – Tatort Trampolin

Titel: Die drei ??? Kids (69) – Tatort Trampolin / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 70 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Johannes Steck, Tom Solo, Mareike Fell, Moira May ua

Die neueste Attraktion in Rocky Beach ist ein spektakulärer Jump-Park. Doch kurz nach der Eröffnung kommt es zu rätselhaften Pannen. Wer will den Park ruinieren? Die drei ??? Kids machen sich auf die Suche nach dem Täter und geraten dabei selbst in Gefahr.


Oft ist es so, dass einen Geschichten speziell ansprechen, wenn man gewisse Elemente von sich selbst oder seiner Umgebung kennt. So ging es mir bei dieser Folge, denn in der Nähe hat unlängst ein Trampolinpark eröffnet und auch so eine besondere Minigolfanlage gibt es nicht weit von hier. Sie ist sogar ähnlich gestaltet wie die, auf der die Kids ihre Runde Minigolf spielen. Auf jeden Fall sind es zwei Freizeitaktivitäten, die die junge Hörerschaft schnell begeistern wird. Man bekommt leicht Lust darauf, eine oder auch beide selber mal auszuprobieren.
Entsprechend schnell hat einen die Story  am Haken. Doch das Vergnügen wird überschattet, das stellt sich bald heraus. Es beginnt mit einem Streit unter Brüdern, der einen ihnen gegenüber misstrauisch stimmt und so hat man bereits den einen oder anderen Verdacht als es kurz darauf zu gefährlichen Zwischenfällen kommt. Mitten drin die drei ??? und man so hat gut Gelegenheit mit ihnen zu fiebern und zu knobeln.
Für zusätzlich Zündstoff sorgen Zeitungsartikel einer neuen Praktikantin bei der Zeitung, die über die Ereignisse berichtet und in deren Artikel die Freunde regelmäßig in ziemlich albernem Licht dastehen. Die Freunde haben also alle Hände voll zu tun und langweilig wird es nie.
Allerdings habe ich die Sache in einer Hinsicht als recht verhersehbar empfunden. Ich war mir schnell sicher, wer hinter den Vorfällen steckt, lediglich das Motiv blieb im Dunkel, womit wenigstens in der Richtung noch Spannung erhalten blieb. Außerdem hat es mich genervt, dass Kira Clarkson ständig mit vollem Namen erwähnt wird. Warum? Bei allen anderen Figuren reicht doch auch der Vorname oder der Nachname.

Tom Solo und Gilles Karolyi bilden ein prima Duo als zerstrittenes Brüderpaar. Jedem von ihnen nimmt man die Abneigung und Wut dem anderen gegenüber sofort ab. Einzeln für sich verstehen sie es aber auch, die Figuren sympathisch wirken zu lassen. Mareike Fell gibt eine engagierte und eifrige angehende Reporterin und ihr pfiffiger Ton verdeutlicht die Neugier von Kira Clarkson.

Bekannte Stücke begleiten das Geschehen. Hier gibt es keine Besonderheiten zu vermelden. Die Folge klingt wie eine Episode aus der Reihe klingt. Dafür gibt es eine ordentliche Geräuschkulisse, sodass jede Szene gut vorstellbar ist.

Das Cover zeigt natürlich die Situation im Trampolinpark. Einerseits ist der Spass daran erkennbar, doch die dunklen Schatten verraten auch, dass über diesem Vergnügen Unheil liegt.

Fazit:  Auch wenn ich den Fall hinsichtlich des Bösewichts recht durchschaubar fand, blieb aus anderer Richtung noch genug Spannung übrig. So wurde es niemals langweilig. Mit den beiden Attraktionen dürfte die Geschichte die junge Hörerschaft schnell ansprechen und begeistern.

Die drei ??? Kids (70) – Aufbruch ins All

Titel: Die drei ??? Kids (70) – Aufbruch ins All / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 70 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Achim Schülke, Marko Bräutigam, Frank Kessler ua

Justus, Peter und Bob freuen sich auf ein Inselabenteuer vor der Küste von Rocky Beach. Doch plötzlich taucht aus dem Wasser etwas Unheimliches auf. Ist eine Weltraumstation ins Meer gestürzt? Die drei Detektive ermitteln.


“Aufbruch ins All”…so richtig stimmt das nicht. Der Titel täuscht ganz gut, was mich -wie ich zugeben muss- schon ziemlich enttäusch hat. Es geht zwar in Teilen um den Weltraum, Weltraumfahrzeuge und Astronauten, doch das Geschehen spielt sich gänzlich auf der Erde ab. Ganz im Gegensatz zum Weltall oben, ganz weit unten auf dem Grund des Ozeans. Ich habe natürlich nicht erwartet, dass die drei Freunde ins All fliegen, aber der Schauplatz hätte für mich durchaus mehr mit dem Weltall zu tun haben dürfen.
Sonst kann man dem Fall nicht viel vorwerfen. Hier und da hatte ich zwar Probleme, den Schauplatzwecheln zu folgen, weil sie für mich nicht ganz logisch waren, aber die Detektive ermitteln fleißig, mal an Land, mal unter Wasser und arbeiten letztlich sogar mit Polizei und der ASA, der American Space Academy, zusammen (womit Justus natürlich unerträglich herumprotzen muss). Da ist Abwechslung drin und ein guter Schuss Spannung auch, speziell zum Ende hin bei der finalen Mission, bei der die Bösewichte überführt werden sollen.
Selbige sind für mich allerdings der große Wermutstropfen dieser Folge. Selten so ein deppertes Gangsterduo gehört. Das erschien mir selbst für diese Serie zu übertrieben.

Als Miller von der ASA ist Frank Kessler zu hören, der diese Figur recht undurchschaubar rüberkommen lässt. Man weiß lange Zeit nicht, was man von Miller halten soll. Daniel Sellier undMoritz Lindbergh sind als besagte Gangster zu hören und ergänzen sich in der dusseligen Art ihrer Charaktere einwandfrei. Der eine mit dröhnender Stimme, der andere mit heftigem Lispeln.

Kompliment an Geräusche und Effekte. Der Schauplatz auf dem Meer ist geräuschmäßig prima umgesetzt. Und bei ihren Tauchgängen klingen die Freunde auch entsprechend, leiser und dumpfer. Das ist ebenfalls sorgfältig und gut gemacht.

Auch das Cover täuscht kräftig Dinge vor, die nicht so sind. Ich sehe aber ein, dass so eine Rakete mit den drei Freunden eher neugierig stimmt als wenn man sie zB auf der Insel oder beim Tauchen sehen würde. Beides gab es ja bereits, wenn ich mich richtig erinnere.

Fazit:  Ein paar Dinge um das Weltall und die Raumfahrt spielen hier zwar eine Rolle, aber die Geschichte spielt sich doch ganz klar auf der Erde bzw unter Wasser ab. So ein bisschen getäuscht habe ich mich schon gefühlt. Die Geschichte selber ist aber ganz ordentlich geraten und hat ihre spannenden Momente. Leider aber auch zwei unsagbar dusselige Gangster. Da hätte man etwas weniger dick auftragen dürfen.

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