Soundtales Productions

Scary Stories (07) – Der Krähenacker

Titel: Scary Stories (07) – Der Krähenacker / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 28 min  / Sprecher: Sirius Kestel, Valentina Kern, Jens Ohrenblicker ua

scary07Inhalt: Sommer, Musik, Bier und gute Freunde. Es hätte eigentlich ein idyllischer Tag am See werden können. Aber die Idylle trügt und als Jo angetrunken die Pistole seines Großvaters hervorholt, um aus Spaß auf eine Schar Krähen zu schießen, verdüstert ungeahntes Dunkel den sonnigen Himmel.


Weiter geht es mit meinem aktuellen Faible für die „Scary Stories“. Diese Folge ist brandneu und feiert erst am 07.09.14 seine Premiere auf der Seite der Soundtales Productions. Schaut dort vorbei und hört mit, es lohnt sich!
Ich habe mich riesig gefreut, schon reinhören zu dürfen. Einmal mehr bin ich begeistert. Die Geschichte begrüßt einen direkt mit lauter, rockiger Musik, sodass man automatisch aufmerksam wird. Das kleine Gelage einiger Kumpels kommt ganz idyllisch rüber mit Grillen und dem heutzutage wohl üblichen Besäufnis zu solch einem Anlass. Und dass man angetrunken auf schräge Ideen kommt, ist sicher nicht weit hergeholt. So beschließt man, ein kleines Wettschießen mit einer mitgebrachten Waffe zu veranstalten. Auf eine Vogelscheuche. Doch dann trifft einer eine Krähe und plötzlich ist von Idylle nichts mehr zu spüren. Die Vögel sinnen auf Rache. Mir hat es besonders gut gefallen, wie blutrünstig die Angriffe in Szene gesetzt wurden. Da hat man wirklich das Gefühl als schlügen einem selber die Krähenflügel um die Ohren. Die wilde Flucht hält dann noch ein paar Schreckmomente mehr bereit und genau wie die Kids erkennt man auch als Hörer irgendwann die Auswegslosigkeit der Situation. Ob sie sich retten können, müsst ihr natürlich selber hören. Das verrate ich hier nicht.
Am Ende hätte ich mir noch einen weiteren kleinen Schocker gewünscht. Mit dem allerliebsten Wellensittich 😉
Nur eine Frage noch: Soweit ich es sehe, spielt die Geschichte in Deutschland. Wo kann man denn hier in einem Auto sitzen und nach rechts zum Fahrersitz schauen? Außer man sitzt falsch herum auf dem Beifahrersitz. Wovon ich bei Ochse aber einfach mal nicht ausgehen.

Sirius Kestel, Pascal Runge, Jens Ohrenblicker und Valentina Kern bilden ein feines Team. Pascal Runge klingt als Ochse zwar ziemlich gewöhnlich und rüpelhaft, aber nicht so sehr dass er einem komplett unsympathisch würde. Da wurde genau das richtige Maß getroffen. Valentina Kern gibt eine selbstbewusste Janina. Als sie später auf der Flucht ist, legt sie sich nochmal so richtig ins Zeug und ihre Verzweiflung und Angst kommt absolut glaubhaft rüber.

Wie schon gesagt macht das Hörspiel gleich zu Beginn mit lauter Rockmusik auf sich aufmerksam. Während des Grillens sind im Hintergrund leise auch weiterhin moderne Stücke zu hören und zwischendurch drischt auch nochmal ein Schlagzeug dazwischen. Als die Stimmung dann kippt, geht es deutlich ruhiger zu. Meist sind düstere Stücke zu hören, die an Gruselfilme erinnern. Das passt in diesem Teil sehr gut zur Geschichte. ein dickes Lob für den Lärm des Krähenschwarms. Wenn das so klingt, möchte ich niemals in einen solchen Schwarm geraten. Da kriegt man schon vom Zuhören Angst! Und dabei finde ich Krähen toll und bin jedes Mal begeistert, wenn ich einen Schwarm davon sehe.

Natürlich zeigt das Cover einen Krähenkopf und im Hintergrund Teile eines Schwarms. Der Vogel ist richtig hübsch, wie ich finde. Wirklich schaurig sieht er nicht aus. Aber das sieht man nach dem Hörspiel sicher anders.

Fazit:  Eine spannende und schaurige Geschichte, die an Hitchcocks „Die Vögel“ erinnert, aber natürlich deutlich moderner daherkommt. Die Krähenangriffe sind grausig schön in Szene gesetzt und gut für eine wohlige Gänsehaut. Eine rundum gelungene neue „Scary Story“.

Scary Stories (04) – Während die Welt noch schläft

Titel: Scary Stories (04) – Während die Welt noch schläft / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 26 min / Sprecher: Jennifer Reif, Mario Gießler, Werner Wilkening ua

Scary4Inhalt: Zeitungsausträger, kein Traumjob, aber ein lukrativer Nebenerwerb. Das denkt sich auch die junge Johanna, als sie diesen Job annimmt. Doch dann geschehen unheimliche Dinge, die sie zu einem abgelegenen Hof führen. Und sie erblickt ein Mädchen, das dort offensichtlich gegen ihren Willen gefangen gehalten wird.


Ich bin im Moment irgendwie im „Scary Stories“-Fieber und so habe ich mir kürzlich „Während die Welt noch schläft“ heruntergeladen. Der Titel klingt täuschend romantisch, daher war ich gespannt, was man Gruseliges daraus machen könnte.
Besonders gruselig im Sinne von übersinnlich fand ich diese Folge jedoch nicht. Es gibt zwar ein übersinnliches Element, doch das spielt keine allzu große Rolle. Ich würde mir einen zweiten Teil zu „Während die Welt noch schläft“ wünschen, der darauf näher eingeht. Immerhin hat Johanna am Ende der Geschichte vor, dieser Sache noch näher auf den Grund zu gehen.
Doch auch ohne eine Geisterschar hat die Story schnell einen Schreckmoment in petto als Johannas Zeitungskollege seine bisherige Lebensgeschichte anschneidet. Genau wie Johanne ist man dabei erstmal ziemlich entsetzt. Allerdings mochte ich Helmut zu sehr um komplett darauf hereinzufallen.
Spannend wird es erst in der zweiten Hälfte des Hörspiels, denn Johannas erster Tag als Zeitungsausträgerin hält einige böse Überraschungen für sie bereit. Mir hat es gefallen, wie das Geschehen immer wieder eine neue Richtung einschlägt bis es für Johanna und ein anderes Mädchen wirklich ziemlich hoffnungslos aussieht. Das darf doch nicht wahr sein, habe ich da manches Mal gedacht. So bleibt es spannend bis zum Schluss.

Ich weiß es natürlich nicht genau, aber ich denke, Jennifer Reif spricht normalerweise mit einem ziemlich deutlichen (süddeutschen?) Dialekt, den sie hier an der kurzen Leine hält. Das klingt manchmal etwas angestrengt, aber die angehende, junge Studentin habe ich ihr trotzdem abgenommen. Ich mochte das mutige und forsche Mädel gerne. Werner Wilkening klingt angemessen schaurig und boshaft, da kann man schon eine Gänsehaut bekommen. Und Mario Gießler hat schnell dafür gesorgt, dass ich Helmut wirklich mochte. Auch wenn er oft sicher nicht nach einem lieben, netten Onkel klingt. Ganz im Gegenteil.

Außer etwas Discomusik am Anfang und einem stimungsvollen Stück am Ende kommt das Hörspiel ohne Untermalung aus. Ich habe aber nichts vermisst. Spannung und Gänsehautfaktor brauchen hier keine musikalischen Gehhilfen.

Das Cover gefällt mir, auch wenn ich nicht weiß, wer die beiden Mädels da sein sollen. Johanna und Lena? Oder Johanna und das unheimliche andere Mädchen? Es ist jedenfalls keine Szene aus der Geschichte. Der radioaktiv grün leuchtende Stil der Reihe sagt mir immer wieder zu.

Fazit:  Gruselig im Sinne von übersinnlich geht es hier eher weniger zu. Dennoch ist die Geschichte spannend und hält in der zweiten Hälfte so manchen Schrecken bereit. Eine meiner Lieblingsfolgen.

Scary Stories (05) – Die Blutbank von Guisborough

Titel: Scary Stories (05) – Die Blutbank von Guisborough / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 25 min / Sprecher: Phillip Gorges, Werner Wilkening, Frauke Kestner ua

scary05Inhalt: Urlaub in England. Für das deutsche junge Paar Dominic und Nora ein Traum, der nun endlich in Erfüllung geht. Der malerische Ort Guisborough hält alles, was sie sich versprochen haben: altertümliche Häuser, urige Kneipen und verschrobene Einwohner – und eine gruselige Geschichte, die sich um eben jene Sitzbank rankt, auf der sie noch am Nachmittag gesessen haben!


Immer wenn mir nach einem schönen Grusel-Häppchen für zwischendurch ist, dann genehmige ich mir gerne eine Folge der „Scary Stories“. Diese Hörspiele sind gratis zu haben. Die „Blutbank“ kann man sich hier herunterladen.
Trotz des eindeutigen Covermotivs hatte ich aber doch mit einer anderen Art von Blutbank gerechnet 😉
Bereits gleich zu Beginn liegt eine recht gereizte Stimmung in der Luft, sodass ich mich direkt gefragt habe, ob der Urlaub von Dominic und Nora so eine gute Idee war. Ich war gespannt, was das mit den beiden in dem englischen Dorf noch geben würde.
Lange lässt der erste Schrecken nicht auf sich warten, auch wenn man Noras Ohnemacht zunächst keine solch große Bedeutung beimisst. So etwas kann passieren. Doch die seltsamen Vorfälle häufen sich und nach einer gruseligen Geschichte um die titelgebende Blutbank spitzt sich die Situation so richtig zu und es kommt zu gewalttätigen Übergriffen. Nora scheint zeitweise nicht sie selbst zu sein. Ich habe nicht auf Anhieb durchschaut, was da vor sich geht. Dafür brauchte es eine Aussage von Dominic. Das hätte man vielleicht etwas deutlicher herausarbeiten können, aber an sich ist die Idee schon klasse. Und die Szene in der Tankstelle kurz vor Ende hat Gruselfilmqualität. Ich habe das Geschehen vor mir gesehen wie in einem Film. Sehr schön!
Das Finale selber fällt ausgesprochen böse aus. Schon irgendwie endgültig, aber auch so, dass man sich als Hörer noch über gewisse Dinge ein paar Gedanken machen kann.

In den beiden Hauptrollen sind Phillip Gorges und Frauke Kestner zu hören. Sie ergänzen sich prima und ich konnte mir das Pärchen gut vorstellen. Erzähler Jörg Buchmüller als Erzähler gelingt es zu gegebenem Anlass, die unheimliche Stimmung einzufangen und sie dem Hörer zu vermitteln. Mein Favorit ist aber Werner Wilkening als brummiger und versoffener Schnorrer Joe.

Neben dezenten düsteren Stücken, die für eine schaurige Atmosphäre sorgen, sind -in den Kneipenszenen- stets irisch klingende Stücke zu hören. So richtig schwungvoll und launig wie man sich das so vorstellt. Mir hat’s gefallen.

Wie üblich in dieser Reihe zeigt sich das Cover ganz in Schwarz und leuchtendem Grün. Die Kombination sieht gruselig aus. Als Motiv dient natürlich die Bank. Und ja, es geht tatsächlich um eine hölzerne Sitzbank in einem Park. Nicht um solch eine Fastfood-Station für Vampire, wie ich dachte…

Fazit:  Es braucht etwas, bis man durchblickt, was in Guisborough mit Nora vor sich geht. Das sorgt ebenso für Spannung, wie die Situation selbst, die sich immer mehr zuspitzt. Eine schöne Folge der Reihe.

Shannon Island

Titel: Shannon Island / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Bettina Zech, Bert Stevens, Sebastian Bäcker, Robert Frank ua

shannonislandInhalt: Auf einer kleinen Insel an der Ostküste der USA führen die Menschen ein einfaches, zurückgezogenes Leben. Claire Edwards und John Greenberg machen sich auf den Weg, um einen Film über das Leben der Menschen, die Natur und die Architektur der Insel zu drehen. Aber bereits auf der Überfahrt wird klar, dass etwas nicht stimmt.


Zur Premiere von „Shannon Island“ habe ich es letzthin leider nicht geschafft, aber natürlich habe ich es mir später heruntergeladen. Allerdings ohne mich vorher zu informieren und deshalb in der irrigen Annahme, es sei ein gruseliges Hörspiel.
Dabei ist es ein waschechter Krimi! Dafür bin ich ebenso zu haben wie für Gruseliges, also war ich keineswegs enttäuscht.
Claire und John wollen einen Film über die Insel Shannon Island drehen, auf der die Menschen gewollt abgeschnitten vom Festland leben. Doch bereits auf der Fähre kündigt sich an, dass auf Shannon Island etwas nicht stimmt. Auf der Insel selber werden die beiden alles andere als freundlich und offen empfangen. So stellen sie bald Nachforschungen an, was dort vor sich geht. Es hat mir Spass gemacht, die beiden zu begleiten und ich habe fortwährend gegrübelt, was auf Shannon Island vor sich gehen könnte. Zudem hat man eine ganze Reihe Figuren, die irgendwie beteiligt zu sein scheinen. Da kann man prima knobeln, wer alles mit in der Sache drinsteckt. Eine Reihe von Erkenntnissen, die Claire und John im Laufe der Geschichte erlangen, steuern weitere Puzzleteile bei.
Von der Auflösung hätte ich mir einerseits mehr erwartet. Überrascht hat sie mich trotzdem, obwohl sie eigentlich ganz logisch ist. Wofür kann eine Insel schon groß nützlich sein? Andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass Auflösungen nachvollziehbar und realistisch sein sollten. Ich habe gar nichts übrig für abgehobene und / oder weit hergeholte Auflösungen, bei denen man sich an die Stirn tippt, weil sie beispielsweise überhaupt nicht zum Schauplatz passen, oder weil man darauf niemals einfach so hätte kommen können.

Sebastian Bäcker und Bettina Zech ergeben ein prima Gespann. Während Sebastian Bäcker John gelegentlich etwas unsicher und eher zurückhaltend klingen lässt, gibt Bettina Zech eine energische und selbstbewusste Claire. Über Noah wird zunächst nur gesprochen. Als Robert Frank dann als Noah das Wort ergreift, erschreckt man sich regelrecht vor der Bösartigkeit in seiner Stimme. Als Erzähler ist Bert Stevens zu hören. Seine dunkle Stimme passt gut zur Geschichte. Er klang mir ab und zu aber unnötig gehetzt. Das gab das Geschehen in diesen Momenten gar nicht vor.
Mein Favorit unter den Sprechern war Herbert Ahnen alias Herb. Vielleicht eine Spur zu kumpelhaft, aber einfach so sympathisch und liebenswert und irgendwie knuddelig, dass ich Herb sofort mochte und darüber hinweg hören konnte.

Angesichts der Geräuschkulisse kam für mich manches Mal so eine Art „Fünf Freunde“-Atmosphäre auf. Wellenrauschen, Windpfeifen, Möwen. Zusammen mit Booten und versteckten Buchten und einem Leuchtturm erinnert das durchaus an Timmy und seine Leute 😉 Es beschwört so aber ganz klar auch die nötige Inselstimmung herauf.
Musikalisch kann sich „Shannon Island“ ebenfalls hören lassen. Es sind sehr schöne und passende Musikstücke zu hören.

Die stürmische Szenerie mit dem Meer, den Felsen und dem Leuchtturm passt gut zur Geschichte. Sehr menschenfreundlich wirkt diese Ecke von Shannon Island nicht. So bekommt man gleich den passenden Eindruck von dieser Insel.

Fazit:  Meiner Meinung nach gehört das Hörspiel auf eine CD und in die Ladenregale. Ein spannender Krimi, der an einem interessanten Schauplatz spielt und eine stürmisch-wilde Szenerie mitbringt. Tolle Sprecher und eine gelungene Musik- und Geräuschkulisse runden den sehr guten Eindruck zusätzlich ab. Auch wenn ich mit anderen Erwartungen an  das Hörspiel herangegangen bin, hat es mich überzeugen können.

Scary Stories (06) – Das Wäldchen

Titel: Scary Stories (06) – Das Wäldchen / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 25 min / Sprecher: Tom Westerholt, Stefanie Puke, Bastian Karpe, Werner Wilkening ua

scarystories06Inhalt: Als Roy Anderson das Ehepaar Mills aufsucht, um sie davon zu überzeugen, ihr Grundstück zu verkaufen, ahnt er nicht, dass die alten Leute ein unheimliches Geheimnis hüten. Doch er kommt ihnen auf die Spur.


An dieser Scary Story gefiel mit der Titel sofort. Ich mag es, wenn hinter etwas so Harmlosen etwas Schauriges steckt. Und ja, ich gestehe es, die Spielzeit von gerade mal 25 Minuten kam mir ebenfalls entgegen. Solche Hörspiel-Snacks sind zwischendurch etwas Feines. Man hat einfach nicht immer eine Stunde oder mehr Zeit um ein Hörspiel zu hören. Ich jedenfalls nicht.
Allerdings fand ich die Geschichte dann doch ziemlich leicht zu durchschauen. Spätestens nach dem Zusammentreffen von Taylor Baskin und Royn Anderson ahnt man, wohin der Hase läuft.
Trotzdem, die Idee hat ihren Reiz. Sie ist auf der einen Seite druchaus schaurig, auf der anderen -auf eine etwas schräge Art- aber auch ganz witzig. Als ich wusste, was die alten Leutchen da treiben, musste ich schon schmunzeln als sie so ihre Bäume gießen.
Ein böses Ende setzt dieser kleinen Schauergeschichte letztlich das Krönchen auf.

Als Roy Anderson habe ich hier einen der Ghostbusters angetroffen, Tom Westerholt nämlich. Er klingt hier deutlich souveräner und hat mir ein klares Bild des Geschäftsmannes vermittelt, der ziemlich unter der Knute seines Chefs steht. Werner Wilkening und Stefanie Puke geben das seltsame alte Ehepaar, das sich so rührend um sein kleines Wäldchen kümmert. Allerdings hört man zumindest Stefanie Puke schon an, dass sie noch weit von ihrem neunzigsten Geburtstag entfernt ist. Auch wenn sie sich redlich Mühe gibt, das alte verhutzelte Weib zu mimen 😉

Musikalisch kann sich das „Wäldchen“ ebenfalls hören lassen. Die Stücke sind eine schöne Mischung aus altmodisch anmutenden Melodien und modernen Klängen. Und sie klingen schön bedrohlich, sodass man bereits alleine von der Musik her ableiten kann, dass da noch einiges an Grauen auf die Charaktere und natürlich auf den Hörer warten. Die Geräuschkulisse muss sich ebenfalls nichts vorwerfen lassen.

Das Covermotiv gefällt mir aus den gleichen Gründen wie die Geschichte: es ist schaurig, aber mit der Totenkopffratze im Baumstumpf irgendwie auch ganz witzig. Und dieses leuchtende Schleimgrün steht einer Scary Story natürlich bestens.

Fazit:  Die Geschichte ist zwar leicht zu durchschauen, hat mir aber dennoch vergnügliche 25 Minuten beschert. Sie hat ihre gruseligen Momente, ist aber auf skurrile Art auch ganz witzig. Eine gelungene Kombination.

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