Gespenster Krimi (12) – Der gehörnte Abt

Titel: Gespenster Krimi (12) – Der gehörnte Abt / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Luisa Wietzorek, Luise Lunow, Sven Plate, Lutz Riedel ua

Inhalt: Die Diagnose Krebs im Endstadium lässt den jungen Daniel verzweifeln. Gemeinsam mit seinen besten Freunden Aarón und Lucia möchte er einen letzten gemeinsamen Trip in das dichte spanische Waldgebiet Selva de Oza unternehmen. In der Tiefe der Wildnis wartet das unaussprechliche Böse auf sie. Bereit, aufzuerstehen, um die Welt in unermessliches Chaos zu stürzen.


Das kriminell gespenstische Dutzend ist voll! Als Einstieg geht es direkt in finstere Zeiten und anschließend wartet für Daniel auch im Hier und Heute ein großer Schrecken. Seine Freunde Aaron und Lucia sind kaum besser dran, nur in anderer Hinsicht. Man weiß also direkt, in welche Richtung es hier geht und auch die Figuren werden gleich gut vorgestellt mit allen Facetten. Sowohl die großartige Freundschaft, die sie vereint, als auch die Schattenseiten ihres Lebens. So baut man schnell eine Beziehung zu ihnen auf und kann sich leicht in sie hineinfühlen und später mit ihnen hoffen und bangen.
Auf der gemeinsamen Reise holt sie dann endgültig der Schrecken ein. Vorfälle reihen sich aneinander, die mal nur seltsam sind, dann wirklich gruselig, mitunter auch erschreckend blutig und durchaus auch mal trashig. Da ist Tempo drin und Langeweile kommt rein von der Handlung / Story nicht eine Sekunde lang auf. Ein fulminantes Finale rundet die Story schließlich ab.
Es gibt allerdings ein paar Dinge, die mich gestört und geärgert haben. Sie betreffen vornehmlich die Erzählweise. Auf mich wirkte die Geschichte teilweise wirr und zerrissen durch die Wechsel zwischen den Schauplätzen und den Figuren und zwischen der Realität und Träumen. Das hätte für mich geradliniger sein dürfen.
Heißen die Jungs eigentlich DAAniel und AAron oder DanieLL und AaroNN? Mal werden die Namen auf der ersten Silbe betont, dann betont sie jemand auf der letzten Silbe.  Eine Gestalt ist im finsteren Halbdunkel „vorsichtig“ auszumachen. Vorsichtig? „Kaum“ oder auch „schwer“, aber vorsichtig? Gegen Ende heißt es „Mit weit aufgerissenen Augen wirbelten die zahlreichen Arme und Beine…“ Die Arme und Beine haben Augen?! Und es gibt noch ein paar Stellen mehr, an denen für mein Empfinden Sätze sprachlich unnötig ausgeschmückt werden, damit sie möglichst viel Wirkung erzielen. All das zieht sich durch die gesamte Geschichte und wurde für mich so zu einem ziemlichen Ärgernis.

In den Hauptrollen sind Charistian Zeiger, Sven Plate und Luise Wietzorek zu hören und keiner von ihnen leistet sich auch nur den kleinsten Ausrutscher. Christian Zeiger habe ich Daniels Verzweiflung sofort abgenommen, Luisa Wietzorek ist sowohl anfangs als Aarons toughe Schwester glaubhaft, als auch später als die Ängstlichste aus der Gruppe. Luise Lunows und Karins Lienewegs markante Stimmen sorgen bei den ersten Auftritten der beiden Nonnen noch für eine ordentliche Gänsehaut. Später schwadronieren sie allerdings so ausführlich, dass es anstrengend und eintönig wird. Und Erzählerin Alexandra Lange, deren Stimme ich wirklich mag, erzählt so gemächlich, traurig, schwermütig und ohne viel Betonung, dass es für mich schnell  ermüdend wurde ihr zu lauschen.

Musikalisch wird einmal mehr ganz großes (Ohren)kino geboten. Es sind eindrucksvolle Stücke zu hören, aber auch leisere, Gefahr verheißende Melodien. Beides hat seine ganz eigene Wirkung und sorgt im Nu für die nötige Stimmung und Atmosphäre. Hinsichtlich der Geräusche gibt es ebenfalls nicht das Geringste auszusetzen.

Das Covermotiv kommt ein bisschen sehr düster daher. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die Hörner so gut hätte sehen können wie die Flügel(?). Und eine tiefschwarze Kapuze, unter der nichts das Geringste zu erkennen ist, ist auch nicht per se schaurig.

Fazit:  Dramatisch, spannend, schaurig und teilweise auch splattermäßig blutig. Tempo hat die Story auch reichlich Insofern gibt es nichts zu beanstanden. Auf mich wirkte sie aber teilweise wirr und zerrissen erzählt, wodurch diese Eindrücke nie lange aufrecht erhalten wurden und letztlich verpufften. Und dann habe ich mich noch über einige Kleinigkeiten in der Erzählweise geärgert. In Summe bleibt daher bei mir ein eher durchwachsener Eindruck vom Abt zurück.

Die drei !!! (48) – Die Maske der Königin

Titel: Die drei !!! (48) – Die Maske der Königin / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 65 min  / Sprecher: Sonja Stein, Patrick Bach, Erik Schäffler, Isabella Grothe ua

Inhalt: Endlich, Felipe ist aus Mexiko zurück! Aber statt verliebter Zweisamkeit wartet auf Franzi und ihre Detektivkolleginnen Marie und Kim schon der nächste Fall. Eine Maya-Maske wurde aus dem Stadtmuseum gestohlen! Wer steckt dahinter? Warum behindert die Museumsleitung die Ermittlungen? Die Spur führt Franzi tief in den weit verzweigten Museumskeller, wo sie allen Mut zusammennehmen muss.


Bekanntlich bin ich für Geschichten mit historischem Hintergrund nicht so zu haben. Erst recht nicht, wenn es um fremde und / oder alte Kulturen geht (ehe ich dafür wieder einmal virtuell angespuckt werde: wenn ich in fremden Ländern bin, interessiert mich sowas sehr, vor Ort eben, aber eben nicht nur als Erzählung). Daher hatte ich ein paar Bedenken bei dieser neuen Folge. Doch zum Glück wird die Sage um die Maya nicht zu sehr vertieft. Und auch das Leben der Mayas wird nur angerissen. Mir hat das so völlig gereicht.
Der Fall selber ist widerum ganz spannend und keinesfalls vorhersehbar. So kann man gut mitknobeln und sich dann und wann auch mal von Kims Verdächtigungen verleiten lassen. Verdächtige gibt es hier genug. Die Mädchen ermitteln angenehm ablenkungsfrei. Will heißen, es gibt so gut wie gar kein Geturtel zwischen Franzi und Felipe, und auch Kim und Marie flirten nicht herum. So kann sich die Handlung ganz auf den Fall kozentrieren. Das hat mir sehr gut gefallen!
Ich bin allerdings der Meinung, dass man stimmungsmäßig mehr daraus hätte machen können. Ein bisschen Grusel gibt solch eine Sage schließlich her. Und auch die „Spur, tief in den verzweigten Museumskeller“ aus dem Klappentext hätte man ein bisschen ausschmücken können (und für mich auch dürfen). Stattdessen ist man währenddessen mit den anderen Detektivinnen unterwegs. Ehrlich, eine Spur schauriger hätte das schon gehen können.

Mit Felipe ist nun auch wieder Patrick Bach mit von der Partie. Ich höre ihn hier gerne und erfreulicherweise hat man ihm keinen Akzent aufgezwungen. Flemming Stein gibt einen sympathischen Karsten Stetter. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was Kim an ihm verdächtig fand. Oliver Wasitz hat mich als Museumsdirektor ebenfalls überzeugt. Er bringt die Würde dieser Figur gut wider.

Musik und Geräusche sind wie gewohnt gut. Die Musik bringt einige Male Tempo und in die Handlung und hebt die Dramatik gewisser Szenen hervor. Die Geräuschkulisse sorgt für die notwenige Anschaulichkeit.

Das Cover zeigt die Mädchen wohl vor dem Schaukasten mit der alten Maske im Museum. Damit ist der zentrale Gegenstand der Geschichte schon mal zu sehen. Sehr detektivisch wirkt das Motiv aber nicht.

Fazit:  Eine spannender und ablenkungsfreier neuer Fall für die drei Detektivinnen, dem die Mayas und deren Kultur zugrunde liegen. Für mich hätte es hier und da ruhig eine Spur unheimlich zugehen dürfen, die Story hätte das durchaus hergegeben. Schade, dass daraus nichts gemacht wurde.

Mord in Serie (27) – Im Netz der Spinne – Teil 2

Titel: Mord in Serie (27) – Im Netz der Spinne – Teil 2 / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Stephanie Kirchberger, Luisa Wietzorek, Lutz Mackensy ua

Inhalt: Der gefährliche Hacker Spider X ist tot! Doch irgendjemand verfolgt weiter dessen mörderischen Plan und arbeitet eine Todesliste ab. Um die digitale Spur des Killers aufzunehmen, ist die Polizei auf die Mitarbeit eines ebenbürtigen Hackers angewiesen.So muss ein Pakt mit dem Teufel eingegangen werden.


Meiner Erfahrung nach können zweite Teile so gut wie nie mit ihrem Vorgänger mithalten, eher im Gegenteil. Daher hatte ich bei diesem zweiten Teil durchaus so meine Bedenken.
Allerdings wurde ich ganz schön überrascht. Ich muss sogar sagen, dass mir diese Fortsetzung noch einen ganzen Tacken besser gefallen hat als der Erstling. Dank ihm weiß man als Hörer nun zwar, mit wem man es zu tun hat, wer falsch spielt, wer welche Interessen durchsetzen möchte und wem dafür so manches Mittel recht ist. Trotzdem ist die Geschichte noch spannend vom Anfang bis zum Ende. Das verdankt sie mancher überraschender Wendun, einigen dramatischen Vorfällen und einem rasanten Tempo, bei dem man die Ohren anlegt.
Zudem haben mir gewisse Ideen wirklich gut gefallen. Die Sache mit dem Auto beispielsweise und der damit verbundenen, halb virtuellen, halb realen Jagd. Überhaupt zieht die Story aus diesem virtuellen Aspekt ihren ganz besonderen Reiz. Natürlich sind viele solche Spielerein spaßig und heute nicht mehr wegzudenken, doch hier wird  aufgezeigt, dass eben dies auch seine Schattenseiten hat. Ich habe uA bei der Szene mit einem Bluetootharmband und Turnschuhen mit Smartship schon gedacht, dass es an einigen Stellen durchaus zu weit geht.
Einige Male musste ich auch schmunzeln, was ich immer gerne mag. Marina und Isabelle liefern sich manches amüsante Wortgefecht.

Stephanie Kirchberger versteht es auch hier mit klarer Stimme und energischem, befehlsgewohnten Ton zu überzeugen. Luisa Wietzorek hat mich damit überrascht, wie boshaft ihre so angenehme Stimme klingen kann. Aber eben auch, wie pfiffig und gewitzt. Rüdiger Schulzki gibt einen sympathischen Chef. Und Tobias Schmidt, dessen markante Stimme ist so mag, versteht es damit als Bösewicht zu überzeugen.

Musik und Geräusche kommen filmreif daher, das kann man gar nicht anders sagen. Jedes Musikstück, jedes Geräuscht sitzt und wirkt auf den Punkt. Das unterstreicht die Spannung das Tempo der Handlung einwandfrei.

Das Covermotiv ähnelt sehr stark dem des ersten Teils, ist nur dieses Mal in Grün gehalten und im Zahlenmeer ist deutlich ein Totenkopf zu erkennen. Ein wunderbar düsteres Motiv, das ein Stück weit verrät, in welchen Welten sich die Geschichte bewegt.

Fazit:  In meinen Ohren noch einen ganzen Schlag spannender und rasanter als der erste Teil und ein klares Highlight in der Serie.

Die drei ??? (186) – Insel des Vergessens

Titel: Die drei ??? (186) – Insel des Vergessens / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher:  Jens Wawrczeck, Jürgen Thormann, Hans Peter Korff, Anika Pages, Klaus Dittmann ua

Inhalt: Peters Opa ist verschwunden! Angeblich soll Bennington Peck still und heimlich in ein Pflegeheim gezogen sein und wird nun vermisst. Peter ist fassungslos. Das kann doch unmöglich sein! Als der Zweite Detektiv plötzlich in den Lokalnachrichten entdeckt, wie der alte Herr eine Tankstelle überfällt, überstürzen sich die Ereignisse.


Ich muss zugeben, dass ich mir bei diesem Titel etwas anderes vorgestellt habe, denn er ist eher im übertragenen Sinne zu verstehen. Alleine das hat mir schon gut gefallen, zumal es nie abgedreht wirkt, sondern einfach nur clever gedacht.
Genauso begeistert war ich auch davon, hier mal wieder etwas von Peters Großvater zu hören. Irgendwie habe ich das als angenehm erfrischend empfunden und dreimal authentischer als einen irgendwie schräg gearteten Auftraggeber. Gleich zu Anfang ist schon für Spannung gesorgt, denn genau wie die drei Detektive fragt man sich, wieso und wohin Peters Großvater verschwunden ist. Und was es mit der sonderbaren Seniorenresidenz auf sich hat, in der er angeblich zuletzt gewohnt hat.
Diese Spannung wird auch über die restliche Spielzeit kontinuierlich aufrecht erhalten. Immer mal wieder bekommt man neue Erkenntnisse an die Hand, mit denen man weiterknobeln kann. Das geht hier sowieso recht gut, denn die Story verstrickt sich niemals in wirre Zusammenhänge.
Punkten konnte sie bei mir außerdem damit, dass sie durchaus auch ihre unheimlichen Szenen hat. Gerade vor der Hintergrund der Story und dem Schauplatz wirkt das besondes gut. Gleichzeitig macht die Geschichte in gewisser Hinsicht ein wenig nachdenklich. Und warum eigentlich auch nicht? Unterhaltung darf doch schließlich auch Botschaften transportieren und zum Nachdenken anregen.

In der Rolle von Peters Großvater ist wieder Wolfgang Völz zu hören, der einmal mehr zu überzeugen weiß. Ich mag den gewitzten Ton, den er Ben Peck verleiht. Anika Pages alias Ellyn Djawadi hat mir ebenfall gut gefallen mit ihrer kräftigen und markanten Stimme. Jürgen Thormann gibt einen wunderbar kauzigen Mr. Castro. Und auch die drei Hauptsprecher sind mit viel Elan bei der Sache.

Von der Musik her habe ich nichts weiter auszusetzen. Die Stücke sind abwechslungsreich und passend angesetzt. Sie unterstreichen häufig die Atmosphäre der jeweiligen Szene. Die Geräuschkulisse weiß ebenfalls zu überzeugen.

Der lange, verlassene Flur mit den Totenkopfbildern an der Wand vermittelt dem Betrachter direkt den Eindruck, dass auf der CD eine uA unheimliche Geschichte wartet. Was ja auch stimmt. Das Motiv verrät außerdem bereits ein bisschen was über den Schauplatz, die Insel aus dem Titel.

Fazit:  Für mich eine durchweg gelungene und spannende Folge, die hier und da auch einen gewissen unheimlichen Touch an sich hat. Das hat mir so gut gefallen. Außerdem regt die Story durchaus auch zum Nachdenken an. Fein!

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (31) – Die Falle von Dornwood

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (31) – Die Falle von Dornwood / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher:

Inhalt: Ein einsames Gasthaus in einer abgelegenen Gegend Nordenglands. Ein Reisender, der spurlos verschwunden ist und eine junge Frau, die sich in Sorge um ihren Bruder an Sherlock Holmes wendet. Holmes und Watson machen sich auf die Suche nach dem Vermissten. Dabei geraten sie nach Dornwood, wo nicht alle Dinge so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Das Interesse von Holmes ist geweckt, als er auf eine in der Nähe gelegene Privatklinik stößt, die von dem dubiosen Dr. Wheldon betrieben wird. Als ein weiterer Reisender aus dem Gasthaus verschwindet, glaubt Holmes zu wissen, an welchem Ort die Fäden zusammenlaufen und begibt sich damit in große Gefahr.


Diese Folge beginnt direkt mit einem Schreckmoment, sodass man sich sofort fragt, was bloß vorgefallen ist. Diese Frage wird dann aber schnell beantwortet. Zum Glück, denn ich habe einiges gegen hysterische Frauen. Und ich brauche auch kein Anhängsel an Holmes und Watson wie hier, ebenfalls schon mal lange nicht, wenn es eine Frau ist, die sich überall einmischt und nicht einmal die Klappe halten kann.
Davon mal abgesehen hat mir diese Folge aber wirklich gut gefallen. Der Fall beginnt so richtig in einem abgelegenen Gasthaus nahe eines kleinen Ortes, was für mich ein toller Schauplatz ist. Das hat schon fast etwas Schauriges, wofür ich ein absolutes Faible habe.
Dort ereignet sich dann auch der eine oder andere seltsame Vorfall und Holmes und Watson machen mehr als eine überraschende Entdeckung. So ist für viel Spannung gesorgt und man kann prima miträtseln. Und in diesem Falle sogar in die richtige Richtung! Denn es kommt ein Punkt, da beschleicht einen einfach eine Ahnung, was in dieser sonderbaren Klinik vor sicht geht.
Trotzdem nimmt diese Erkenntnis dem Fall nichts von seiner Spannung und auch ein gewisser Gruselfaktor kommt nochmal auf, wenn Holmes und Watson diese Ahnung bestätigen. Was überraschend ist, denn aus der heutigen Zeit heraus dürften einen die Vorgänge in der Klinik nicht einmal mehr ansatzweise erschrecken.
Um der Sache endgültig auf die Schliche zu kommen, muss dann auch noch Lestrade ran, worüber ich anfangs wirklich schmunzeln musste. Doch schon sehr bald wird es wieder einmal äußerst brenzlig.
Dieser Fall lässt einem kaum Zeit zum Durchatmen.

Besonders haben mir hier Uwe Jellinek und Hildegard Meier gefallen, die ein absolut liebenswert schrulliges Wirtepaar abgeben. Ich habe ihnen mit solch großem Vergnügen gelauscht! Gerald Paradies kann als finsterer Kutscher punkten und sorgt bei seinen Auftritten für eine kleine Gänsehaut. Christian Rode und Peter Groeger bilden einmal mehr ein pefektes Doppel.

In Sachen Musik und Geräusche hält sich auch diese Folge eher bedeckt. Es sind passende und stimmungsvolle Stücke zu hören, die sich aber nie in den Vordergrund drängen, sondern mehr aus dem Hintergrund, auf leise Art, für Flair sorgen. Die Geräsuchkulisse ist einmal mehr sehr fein und sorgt dafür, dass man sich das Geschehen gut vorstellen kann.

Auf dem Cover ist die Ankunft von Holmes, Watson und ihrer Auftraggeberin beim Gasthaus zu sehen. Der Name der Kneipe verheißt schon direkt mal nichts Gute. Und der Kontrast mit dem kräftigen Rot hat auch etwas Bedrohliches an sich.

Fazit: Lasst doch Holmes und Watson bitte alleine ermitteln, ohne (weibliches) Auftraggeberanhängsel. Ansonsten aber eine sehr spannender neuer Fall, der hier und da auch einen schaurigen Einschlag an sich hat. Das hat mir so prima gefallen.

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