Holy Klassiker (10) – Hänsel & Gretel

Titel: Holy Klassiker (10) – Hänsel & Gretel / Verlag: Holysoft Studios / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Liam-Ulysse Damerius, Lilli Martha König, Katja Brügger, Marc Schülert, Nina Goldberg ua

Inhalt: „Knusper, Knusper, Knäuschen… Wer knuspert an meinem Häuschen?“, raunt die verschlagene Hexe, wenn sie wieder einmal ein armes Kind dabei ertappt, seinen Hunger an ihrem Lebkuchenhaus zu stillen. Ihr eigener Appetit gilt jedoch viel mehr Menschenfleisch. Die Geschichte des Geschwisterpaares, das im Wald ausgesetzt einer Menschenfresserin begegnet, gehört zu den berühmtesten Märchen der Gebrüder Grimm.


Für Märchen bin ich allgemein nicht (mehr) zu haben. Ich halte sie für Kinder absolut wichtig, keine Frage, aber mir sind sie inzwischen zu oft vor Augen oder zu Ohren gekommen. Entsprechend bin ich an dieser Hörspiel eher verhalten herangegangen.
Allerdings war mir schon nach den ersten Minuten klar, dass ich diese Version zumindest nicht ganz jungen Hörern zu hören geben würde, denn auf eine düstere Art ist sie an zahlreichen Stellen durchaus unheimlich bis gruselig. Mich hatte sie so auf diese Art jedoch sofort am Haken. Ich habe lange nicht mehr so gebannt einer Geschichte gelauscht, deren Verlauf ich an sich seit Jahren in- und auswendig kenne. Ich fand die Geschichte trotzdem sagenhaft spannend, habe mich tierisch über die Mutter der Kinder aufgeregt, ein wahnsinniges Mitleid mit den Kindern gehabt und einfach die düstere, bedrückende und bedrohliche Atmosphäre genossen.
Ich hätte es vor dem Hören nie für möglich gehalten, aber so darf man sogar mir wieder solch altbekannte Märchen präsentieren, ohne dass ich abwinke.

Die Sprecherliste ist überschaubar, was mir wie üblich gut gefällt. Zu hören sind Liam-Ulysse Damerius, Lilli Martha König, Katja Brügger, Marc Schülert, Nina Goldberg, Julian von Daake und Marco Göllner als Erzähler. Jeder für sich liefert einen erstklassigen Job ab. In Hänsels Stimme liegt eine trotziger Mut, Gretel klingt überzeugend ängstlich und traurig, vor der Hexe schaudert man sofort, dem Vater hört man an, dass er von den Plänen seiner Frau gar nichts hält, dieses widerum klingt gemein und herzlos und der kleine Schorsch vom Anfang schwankt zwischen Vertrauen und Bedenken. Jede einzelne Emotion ist für den Hörer fühlbar. Der dunkle Ton des Erzählers verheißt ebenfalls nichts Gutes für die Kinder.

Die Musik kommt unaufdringlich daher, ist aber durchweg passig gewählt und eingesetzt und entspricht stets der Stimmung der jeweiligen Szenen. Die Geräuschkulisse ist authentisch und zaubert einem sofort Bilder vors innere Auge.

Das Cover gefällt mir mit den kräftigen Farben und dem düsteren Rahmen drumherum gut. Ich finde es allerdings etwas zu einladend für Kinder oder Eltern, die auf der Suche nach einem Hörspiel für den Nachwuchs sind. Nachwievor ist dies keine Version von „Hänsel & Gretel“, die ich der Altersgruppe für Märchen im Allgemeinen zu hören geben würde.

Fazit:  Ich hatte es nicht für möglich gehalten, aber ich fand dieses „Häsel & Gretel“ einfach nur grandios. So wunderbar düster, schaurig, spannend und auch traurig und erschreckend. Und dargebracht von Sprechern vom Feinsten!

Schattensaiten (11) – Die Blutwiese

Titel: Schattensaiten (11) – Die Blutwiese / Verlag: Pandora’s Play / Spielzeit: ca. 66 min / Sprecher: Matthias Felling, Maria Tzankow, Uve Teschner, Matthias Ubert ua

Inhalt: Eine unverhoffte Erbschaft – was für ein Glück! Zumindest denken das Anne, Daniel, Christian und Claudia, als sie davon erfahren. Doch schnell wird klar, dass das halb verfallene Haus am Rande des Teutoburger Waldes ein dunkles Geheimnis birgt. Warum kann sich der Anwalt auf einmal an nichts mehr erinnern? Und wer ist der unheimliche Mann, der Christian im Laden überfällt? Auf der Suche nach Antworten stoßen die Freunde auf eine alte Schuld: das Jahrhunderte lang gehütete Geheimnis des Schlacht auf der Blutwiese.


Diese Reihe ist für mich aus verschiedenen Gründen etwas ganz Besonderes und ich freue mich wie ein Schneekönig über jede neue Folge. Einer der Gründe dafür ist, dass sie in meiner „Ecke“ spielt und auch für diese Folge hat man sich bei Pandora’s Play einer Geschichte aus der Gegend als Grundstein genommen. Die Geschichte um die Blutwiese. Wie sie gewesen sein könnte und welche Auswirkungen das Geschehen dort heute haben könnte, wenn man Übersinnliches zulässt. Ich hatte noch nichts von der Blutwiese gehört, werde mir die Gegend aber nach dem Hörspiel defintiv mal anschauen.
Mit einer unerwarteten Erbschaft kommt die Story in Gang und schnell wird klar, an dem abbruchreifen Haus hängt noch sehr viel mehr, das Anne gleich mitgeerbt hat. Das ist zunächst seltsam und geheimnisvoll und wirkt dann und wann auch ein bisschen unheimlich. Als die Freunde der Sache auf sehr charmante, manchmal etwas chaotische und teilweise oldschool wirkende Art auf den Grund gehen, kommen sie einer viel mehr tragischen Geschichte auf die Spur.
Ab hier spielen dann auch Rigurd und Rhangnarva wieder eine Rolle. Davon war und bin ich kein Fan, so sehr ich die Reihe auch mag. Zum Glück bleibt die Handlung aber ganz im Hier und Jetzt, worüber ich froh war.
Eine witzige Idee ist ein gewisser Vogel und vor allem die Schutzmaßnahmen, die die Freunde seinetwegen ergreifen. Und auch in den Dialogen findet sich mancher Anlass für ein Schmunzeln. Sowas mag ich immer gerne.

Die Sprecherliste ist erfreulich kurz. Matthias Felling, Maria Tzankow, Katja Behnke und Klaus Brandhorst sind natürlich mit von der Partie und nachwievor finde ich Daniel, Anne, Christian und Claudia Dank ihnen einfach nur sympathisch. Matthias Ubert gelingt es, seiner Figur etwas Geheimnisvolles und oft auch etwas Trauriges zu geben. Das passt einwandfrei. Uve Teschner vermittelt ein gutes Bild von Pastor Rudolph und ich würde mich freuen, ihn in der Reihe mal wieder anzutreffen.

Neben den aus der Reihe bekannten Musikstücken sind hier auch neue, eher ruhige und melodiöse Stücke zu hören, die schnell Atmosphäre aufkommen und das Geschehen geheimnisvoll wirken lassen. Die Geräuschkulisse ist nicht gerade überbordend, aber alles Nötige um sich die Szenen vorstellen zu können, ist vorhanden.

Das Covermotiv ist wunderbar düster und mit dem Schatten an der Häuserfassade auch eine Spur gruselig. Umrahmt wird es vom vertrauten Rahmen, der im Stempunkstil gehalten ist.

Fazit:  Mir hat diese neue Folge wieder sehr gut gefallen. Eine spannende, leicht unheimlich, später tragische Geschichte mit viel Lokalkolorit. Und bei den lieb gewonnenen Figuren habe ich mich sofort wieder wohlgefühlt.

Insel-Krimi (01) – Die Toten von Juist

Titel: Insel-Krimi (01) – Die Toten von Juist / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Daniela Bette-Koch, Markus Pfeiffer, Theresa Schulte, Celina Walter ua

Inhalt: Mit nordischem Charme und Witz begeben sich der Borkumer Hauptkommissar Arne Brekewoldt und die Juister Kinderärztin Nele Röwekamp auf die Spur des Verbrechens. Am Ufer der Nordseeinsel Juist wird eine Flaschenpost angespült. Die Kinderärztin Nele Röwekamp und ihre Nichte staunen nicht schlecht, als sie darin das Auge eines Menschen finden. Ein Kommissar von der Nachbarinsel Borkum soll den Fall untersuchen und geht schließlich gemeinsam mit Nele auf Spurensuche. Wie es scheint, treibt im niedersächsischen Wattenmeer ein Serienmörder sein Unwesen. Und er hat bereits sein nächstes Opfer im Visier!


Regionalkrimis sind ja seit geraumer Zeit ausgesprochen beliebt. Auch bei mir! Daher begrüße ich eine solche Hörspielreihe wirklich sehr, zumal man bei Contendo Media auch in der Reihe „Morgan & Bailey“ vortrefflich den Charme einer gewissen Kleinstadtsituation und damit eines Schauplatzes vermittelt. Da habe ich natürlich Ähnliches von den Insel-Krimis erwartet und wurde zumindest mit dieser ersten Folge nicht enttäuscht. Man fühlt sich schnell auf die Insel versetzt und kann sich Dank der meist sehr sympathischen Figuren und ihrer Eigenarten auch leicht ein Bild der Menschen dort machen, die natürlich schon (im Positiven) ein besonderer Schlag sind.
Der Krimi um die grauenvollen Flaschenpostfunde kommt knackig und spannend daher. Vom Anfang bis zum Ende dreht sich alles um die Aufklärung, große Nebenhandlungen sucht man vergeblich. Mir hat das gefallen, ich mag keine Ablenkungen, wenn ich eine Geschichte höre oder lese. Es geht stets zügig voran und man ist immer mitten drin in den Ermittlungen und kann auch ein bisschen mitknobeln. Das macht Spass! Die Auflösung weiß zu überraschen und zu schockieren. Und das Finale bringt nochmal eine ordentlichen Schuss Dramatik mit. Ich habe ehrlich geschaudert bei der Vorstellung dieses Spange, die der Täter benutzt.
Ein Funken Humor ist der Geschichte ebenfalls beigemsicht. Mal in den Dialogen, mal im Verhalten der Figuren, mal ist es reine Situationskomik. Humor gehört zu Regionalkrimis und solange er nicht platt daher kommt, liebe ich ihn in diesem Genre. Somit hat mir das auch hier gefallen.

Daniela Bette-Koch  als Kinderärztin Nele Röwekamp habe ich gerne gelauscht. Sie hat eine angenehme Stimme und mir ihre Figur im Nu sympathisch gemacht. Sie und Markus Pfeiffer alias Arne Brekewoldt ergänzen sich prima. Er lässt den Kommissar zwar ab und zu etwas brummig klingen, aber das passt gut zu dem etwas eigenbrödlerischen Menschen. Dass Brekewoldt auch anders kann, hört man an so vielen anderen Stellen ebenfalls heraus. Celina Walter bringt als kleine Jette Dransfeld frischen Wind in viele Szenen und es macht Spass ihr zuzuhören.

Besondes erwähnenswert ist die Geräuschkulisse des Hörspiels, die maßgeblich dazu beiträgt, dass man sich nach Juist versetzt fühlt. Wind, Möwen, Meeresrauschen, es ist alles da, was es dazu braucht. Top! Die Musik ist auch bei dieser Reihe wieder sehr angenehm und stimmungsvoll, wobei sie -ebenfalls wie bei mehreren Reihen von Contendo- mehr aus dem Hintergrund heraus wirkt.

Fazit:  Ein rundum gelungener, spannender und unterhaltsamer Reihenauftakt mit ganz viel nordischem Flair und Charme. So darf die Serie weitergehen. Ahoi!

Morgan & Bailey (08) – Die letzte Ölung

Titel: Morgan & Bailey (08) – Die letzte Ölung / Verlag: Contendo Media / Spielzeit:  ca. 71 min / Sprecher: Joachim Tennstadt, Alexandra Lange, Wolfgang Bahro, Katja Brügger ua

Inhalt: In der psychiatrischen Klinik St. Bartholomew’s ereignet sich ein verdächtiger Todesfall. Pfarrer Morgan vermutet einen heimtückischen Mord. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, lässt Rose Bailey sich einweisen und ermittelt undercover in den Reihen der Patienten.


Pastorin Rose Bailey in der Psychiatrie? Wie konnte das denn geschehen? Natürlich: ein neuer Fall für sie und den katholischen Geistlichen hat sie hergeführt, denn in der Klinik scheint es jemand ganz und gar nicht gut mit den Patienten zu meinen. Ist an der Theorie eines Mordes etwas dran? Dieser Frage geht man gemeinsam mit den beiden Ermtittlern auf den Grund, wobei man so mancher erschreckende Entdeckung macht und immer mal wieder mit überraschenden Wendungen bei Laune gehalten wird. Und das tatsächlich vom Anfang bis zum Ende.
Alleine der Schauplatz war schon ganz nach meinem Geschmack, wobei ich es der Folge hoch anrechne, dass sie kein allzu verzerrtes Bild einer solchen Einrichtung malt. Natürlich sind dort Menschen mit Spleens und Ängsten untergebracht, was teilweise sogar ganz humorig dargestellt wird, aber es wird sonst nie zum Negativen hin übertrieben. So fällt es einem auch leicht, eine Verbindung zu Rose Mitpatienten aufzubauen und sie ganz sympathisch zu finden.
Rose selber hat mich ebenfalls beeindruckt. Immerhin ist ihre Rolle / ihre Figur hier so etwas wie ein Spiel in einem Spiel. Die Rolle / Figur der Rose ist erdacht, aber auch ihr angeblicher Putzfimmel wurde ihr widerum angedichtet. Das ist schon cool gemacht und von Sprecherin Ulrike Möckel beeindruckend umgesetzt.

Ulrike Möckel hat mir also als putzfimmelgeplagte Patientin wirklich gut gefallen. Die hektische Sprechweise hat dann und wann schon etwas Durchgedrehtes an sich, was gut passt. Über Lutz Mackensys Darbietung als Mitpatient musste ich einige Male schmunzeln. So kenne ich ihn als Sprecher gar nicht, aber es hat Spass gemacht, ihn mal so total anders zu hören. Alexandra Lange gefällt mir als Detective Laurie Howard von Mal zu Mal besser. Ich mag solch markante Frauenstimmen einfach super gerne.

Eine eher zurückhaltende Musikkulisse begleitet und untermalt das Geschehen aus dem Hintergrund, was ich als sehr stimmig empfunden habe. Allzumal es kein Schauplatz ist, zu dem laute Stücke passen würden. Die eingesetzten Geräusche sind einmal mehr vom Feinsten. In diesen Belangen lässt sich Contendo einfach nie etwas zu Schulden kommen.

Der Totenschädel aus Pillen auf dem Cover ist eher witzig als erschreckend, verdeutlicht aber doch, dass man es hier durchaus mit einem Krimi mit mörderischem Einschlag zu tun hat. Mir persönlich gefällt ja die Szene daneben super! Die einsame Gestalt auf dem langen, leeren Klinikflur, das hat was!

Fazit:  Eine weitere spannende Folge der Reihe, die sich durch Rose „Undercovereinsatz“ in der Psychiatrie von ihrem Vorgängern abhebt. Ein Spiel in einem Spiel, das einen bis zum Ende hin nicht loslässt.

Professor van Dusen (10) – …kauft die Katze im Sack

Titel: Professor van Dusen (10) – …kauft die Katze im Sack / Verlag: Allscore / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Bernd Vollbrecht, Kerstin Draeger, Tobias Nath, Luisa Wietzorek ua

Inhalt: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Eigentlich wollten Professor van Dusen und Hutchinson Hatch den Zwangsaufenthalt im schönen Wales zur Erholung nutzen. Doch damit ist es vorbei, als sie das verzweifelte Dienstmädchen Janie um Hilfe bittet, deren Herrschaft Lady Agatha sich kürzlich das Leben genommen haben soll. Aber Janie ist davon überzeugt, dass es Mord war – und sie glaubt auch zu wissen, wer dahintersteckt: Der erfolgreiche Mystery-Autor Bryan Edgar Wilson! Und damit stecken die „Denkmaschine“ und dessen treuer Begleiter auch schon wieder in einem neuen Fall.


Es ist schon erstaunlich, dass ich die Hörspiele dieser Reihe noch am selben Tag anhöre, an dem sie bei mir eintreffen. Normalerweise würde ich jemanden wie van Dusen so überhaupt nicht ertragen. Aber neben seiner oberschlauen Art hat diese Figur eben auch etwas so augenzwinkernd Sympathisches an sich, dass ich ihm ewig lauschen könnte.
Genau mit dieser Art ermittelt er sich auch wieder -unterstützt natürlich von Hatch- durch diesen Fall, der es tatsächlich in sich hat. Er ist spannend vom Anfang bis zum Ende, als Hörer wird man mal auf diese, mal auf jene Fährte geführt, kann wunderbar miträtseln und sich immer wieder von neuen Wendungen überraschen lassen. Das macht riesigen Spass und lässt selbst bei einem so langen Hörspiel nicht eine Sekunde Langeweile aufkommen.
Zum Schmunzeln gibt es ebenfalls wieder etwas. Denn Hatch hat so seine Probleme gegenüber die walisischen Küche. Und zwei andere Ermittler aus einer ebenso populären Krimireihe trifft man hier ebenfalls an, wobei sie sich -zwar unter anderem Namen- gewissermaßen selbst spielen. Da habe ich wirklich lachen müssen. Überhaupt hat mich hier vom Schauplatz her so einiges an eine der letzten Folgen dieser „Schwesternreihe“ erinnert, was durchaus ein Pluspunkt für mich war.

Neben Bernd Vollbrecht und Nicolai Tegeler, die einmal mehr ein absolut rundes Bild ihrer Figuren vermitteln, ist mir vor allem Luisa Wietzorek im Gedächtnis geblieben. Ich habe es wahrhaftig nicht mit SprecherINNEN, aber ihre Stimme liebe ich. Sie passt einwandfrei zu der jungen Janie und mit energischem Ton lässt sie sie sehr selbstbewusst rüberkommen. Kein Wunder, dass Hatch das Sabbern kriegt 😉  Bernd Stephan und Kerstin Drager ergeben ein stimmiges Duo als Wirtepaar.

Ein Ermittler, der so viel denkt und so viel erklärt und fragt, der braucht seinen Raum. Da rückt die Musik automatisch ein Stück in den Hintergrund. Von dort aus wirkt sie aber trotzdem wirklich gut und verleiht dem Geschehen die nötige Stimmung und einen unverwechselbaren Charme.

Das Covermotiv finde ich ein bisschen wirr. Man muss schon genau hinschauen um alles zu erkennen. Es zeigt die Szene, die sich ereignet hat, ehe sie zu einem Fall für van Dusen und Hatch wurde. Mit dem schwarzen Schatten ist sie sogar ein bisschen unheimlich.

Fazit:  Eine von vorne bis hinten sehr spannende Geschichte, bei der man durchweg miträtseln kann und die einen immer wieder aufs Neue eine lange Nase zeigt, wenn man meint, sich über etwas sicher zu sein. Das macht richtig Spass!

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