Mord in Serie (32) – Gemini

Titel: Mord in Serie (32) – Gemini / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca 70 min  / Sprecher: Leon von Daake, Louis F. Thiele, Marc Schülert, Dagmar Bittner us

Inhalt: In der Nähe von Hamburg und München werden die verstümmelten Übereste von Frauenleichen gefunden.  Hängen diese grauenvollen Morde zusammen, obwohl die Tatorte so weit voneinander entfernt liegen? Die resolute Münchner Kommissarin Yvonne Bachmayer und ihr nüchterner Hamburger Kollege Ralph Jensen müssen sich bei ihren Ermittlungen gemeinsam in eine dunkle Welt vortasten, die derart schreckliche Taten
hervorbringt. Ihre Bemühungen bleiben nicht unbemerkt und schon bald schweben die Ermittler selbst in tödlicher Gefahr.


Es geht gleich weiter im Text mit dieser Reihe. Nur kurz vorweg: ein schöner Titel (mein Sternzeichen 😉 ) Diese Episode beginnt mit einem kurzen Vorspann, der anfangs rosarot wirkt, dann aber ins Gegenteil kippt. Soweit also ein ordentlicher Einstieg. Auch wenn er dem Hörer natürlich schon im Voraus verrät, welchen Serienkillern Jensen und Bachmayer bald darauf auf der Spur sind. Aus dieser Richtung kann also kaum Spannung kommen. Die zieht die Story dann mehr aus eben dieser Jagd, der Zusammenarbeit der beiden Kommissare und ihren Ermittlungen und Schlussfolgerungen. Das reicht aber allemale um den Hörer spannend zu unterhalten.
Dazu tragen natürlich auch die Szenen bei den Killern bei, die genug kranken Charme versprühen um für sich selbst zu punkten.
Etwas einfach gestrickt fand ich den entscheidenden Hinweis auf die Täter. So ein dummer Fehler? So lange unerkannt geblieben, so lange so gut im Verborgenen agiert und dann so eine Unachtsamkeit? Ich weiß ja nicht…
Sei’s drum, als sich auflöst, was die beiden mit ihren Taten bezwecken, kann man dann auf jeden Fall noch einmal schaudern. Und als es dann für die Kommissare, speziell für Frau Bachmayer, so richtig brenzlig wird, kommt auch nochmal Schwung ins Geschehen, sodass es bis zum Ende nicht langweilig wird.
Übrigens fehlt der Story genau ein einziger kleiner Funken mehr in eine bestimmte Richtung und man hätte sie auch recht gut bei den „Gespenster Krimis“ unterbringen können.

Wenn Leute einen fremden Dialekt imitieren sollen, dann ist das oft so eine Sache. Im Großen und Ganzen gelingt das den Sprechern hier ganz passabel. Allen voran Dagmar Bittner und Harald Schwaiger, so wirklich überzeugt haben sie mich aber nicht damit. Man hört eben doch, dass sie keine Bayern sind. Wieder andererseits: den Dialekt muss man auch erstmal auf die Reihe kriegen, ich sehe es ja ein. Louis F. Thiele liefert eine wirklich beendruckende Arbeit ab. Immerhin übernimmt er die Parts beider Zwillinge und schafft es doch, jedem einen ganz eigenen, kaputten Ton zu geben.

Leise und düstere Melodien begleiten die Story, oft durchsetzt mit markanten Geäruschen, die die Dramatik des Geschehens gut unterstreichen, den Hörer aufmerksam halten und das passige Flair aufkommen lassen.

Ein wirklich ganz und gar wunderschönes Covermotiv, anders kann ich es nicht sagen. So ein schöner schwarzer Vogel und dann das ausgehackte Auge, wunderbar düster. Und irgendwie auch wieder nur einen kleinen Schritt davon entfernt, auch das Cover eines gruseligen Hörspiels zieren zu können.

Fazit:  Wie geschrieben: es fehlt nicht viel und man hätte die Geschichte auch bei den „Gepsenster Krimis“ einsortieren können. Schaurige Morde, ein ebenso schauriger Plan der mörderischen Zwillinge und zwei angenehm verschiedene Kommissare, die der Sache auf den Grund gehen müssen. Das sorgt für Spannung und Unterhaltungswert. Nur der entscheidende Hinweis kam mir zu schlicht daher. Das fand ich schon fast unglaubwürdig.

Mord in Serie (31) – Life Unlimited

Titel: Mord in Serie (31) – Life Unlimited / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 78 min  / Sprecher: Marion Musiol, Till Hagen, Katja Brügger, Sascha von Zambelly ua

Inhalt: Der Weg zur Unsterblichkeit führt über den Tod. Kryonik verspricht den Hoffnungslosen die Heilung aller Leiden und die Wiederauferstehung in einer besseren Zukunft.Dr. Jennifer Cohens Patient, der Millionär Greenwood, bittet sie bei der Diagnose Krebs um Hilfe. Er will sich vom Kryonikunternehmen „Life Unlimited“ einfrieren lassen. Die Ärztin ist zunächst misstrauisch, doch was sie bei den Nachforschungen entdeckt, geht weit über ihre Vorstellungskraft hinaus. Hat „Life Unlimited“ tatsächlich einen Weg gefunden, den Tod zu besiegen?


Die Geschichten zu den Folgen dieser Reihe kennt man bislang aus der Feder von Markus Topf. „LifeUnlimited“ hat nun Erik Albrodt beigesteuert und schon deshalb darf man gespannt sein, welche Wege sie einschlägt.
Die Geschichte beginnt bereits dramatisch mit einer Sterbeszene im Krankenhaus. In dem Tumult um das Geschehen kommt dank der Patienverfügung des Sterbenden schnell das Thema Life Unlimited auf den Tisch. Eine Firma, die sich auf Kryonik spezialisiert hat. Grundsätzlich teile ich die Ansicht der Ärztin, dass dieses Vorgehen Quatsch und unmöglich ist, aber seinen Reiz hat der Gedanke eben doch. Somit fiel alleine der Start schon ganz nach meinem Geschmack aus. Nachdem der Patient Life Unlimited übergeben wurde, hat sich das Thema für Dr. Jennifer Cohen zunächst für eine Weile erledigt, bis sie bei einem weiteren Patienten erneut damit konfrontiert wird. Da er ihr sehr am Herzen liegt, befasst sie sich näher mit seiner Geschichte und stellt erste Ungereimtheiten fest.
Was genau geht da vor sich bei Life Unlimited? Abgesehen davon, dass sich Menschen nicht einfach einfrieren und wieder auftauen lassen, muss noch mehr dahinter stecken. Das fühlt man schnell ganz deutlich und natürlich unterstellt man der Firma ebenso schnell irgendwelche kriminellen Machenschaften. Welche Schweinerei sie allerdings tatsächlich vorfolgt, erschließt sich erst nach und nach. Dabei wissen schaurigen OP-Szenen ebenso zu überraschen, wie die kranken Methoden der Geldmacherei, die Life Unlimited anwendet. Gänsehaut garantiert!
Die Ärztin findet bald Verbündete und geht der Sache mutig und entschlossen auf den Grund. Dabei begibt sie sich letztlich selber in Gefahr und gegen Ende hin hat man so nochmal eine gute Gelegenheit, mit ihr mitzufiebern und sich um sie zu sorgen. Ein wirklich gelungenes, dramatisches Finale.

Marion Musiol überzeugt in der Rolle von Dr. Cohen, indem sie für sie sowohl den abgeklärten Ton der Ärztin parat hat, als auch einen emotionalen Klang, wenn es die Handlung erfordert. Bastian Sierich ist es gelungen, mit ein gutes Bild von Reporter Fields zu vermitteln. Er lässt ihn etwas flapsig klingen, was mit gut gefallen hat. Und Till Hagen habe ich den Dr. Greenwood ebenfalls auf Anhieb abgenommen.

Besonders positiv ist mir dieses Mal die Geräuschkulisse aufgefallen. Ganz gleich, ob die Handlung gerade im OP-Saal spielt oder zu den ersten Momenten der Vorbereitung der „Konservierung“ eines Patienten, alles ist stets authentisch in Szene gesetzt. Stimmige Musiken setzen Akzente und sorgen für Atmosphäre. Insgesamt ein absolut rundes Bild in diesem Bereich.

Das Covermotiv macht auf ausgefallene Weise gleich auf Anhieb deutlich, was mit dem unbegrenzten Leben aus dem Titel gemeint ist. Eine coole Idee, über die ich beim ersten Blick lachen musste.

Fazit:  Diese Folge wird nicht von der üblichen 0815-Killern bevölkert, was mal eine schöne Abwechslung ist. Im Mittelpunkt stehen neben einem interessanten und reizvollen Thema, aber dennoch ganz und gar grausige und kriminelle Machenschaften. Und natürlich eine mutige Ärztin, die dem Wahnsinn ein Ende setzen möchte. Eine gelungene, unterhaltsame Mischung.

Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen

Titel: Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 67 min / Sprecher: Leonie Wesselow, Theo Deters, Yannik Meyer, Ela Nitzsche ua

Inhalt: Conni fährt mit der Familie für ein paar Tage in Urlaub. Sie lernt eine neue Freundin kennen, die den seltenen Namen Undine trägt. Deren Mutter Melusine ist auf einem Binnenschiff auf dem Rhein unterwegs. Sind die Nixen nicht nur in alten Geschichten und Sagen anzutreffen?


Conni ist gerade großer Fan von Nixengeschichten, ihr Bruder Jakob steht total auf Ritter. Um ihren beiden Kindern etwas davon in der Realität nahebringen zu können, machen die Eltern mit ihnen eine kleine Reise übers Wochenende an den Rhein.
Eine coole Sache, das beginnt bereits mit det ungewöhnlichen Unterkunft. Da bekommt man beim Hören direkt Lust, auch mal so einen Ausflug zu unternehmen und so zu wohnen. Die Gegend wird wirklich schön und anschaulich beschrieben. Da ist man einfach gerne mit dabei.
Schnell findet Conni Anschluss. Sie lernt das Mädchen Undine kennen und freundet sich mit ihr an. Auch die Eltern verstehen sich auf Anhieb und die gesamte Familie Klawitter bekommt -gemeinsam mit dem Hörer- einen kleinen Einblick in ein außergwöhnliche Familienleben. Das ist interessant und spannend und vielleicht wird der eine oder andere Hörer auch ein bisschen neidisch auf das Leben von Undine und ihren Eltern. Mir ging es jedenfalls so.
Dort am Rhein kursieren natürlich viele Geschichten um Nixen und es gibt Momente, da möchte man fast daran glauben, dass es sie auch gibt und Conni zumindest eine zu sehen bekommt. Der Zauber ist also defintiv da, auch wen die Geschichte mit beiden Füßen in der Realität bleibt und es zudem noch einiges zu lernen gibt. Das ist sehr gut gelungen.
Für Jakob gibt es natürlich auch einiges um seine Ritter zu sehen und zu erleben. Und auch wenn sich „Conni“ in erster Linie an Mädchen richtet, so können hier auch Jungs mal ein Ohr riskieren.

Als Undine ist Leonie Wesselow zu hören und sie erweckt mit ihrer Stimme ein  liebenswertes und pfiffiges Mädchen zum Leben. Ela Nitzsche und Nico König übernehmen die Rollen von Undines Eltern und speziell Nico König hat mir dabei gefallen. Ich habe ihm den zupackenden Schiffer sofort abgenommen.

Vertraute Musikstücke begleiten die Handlung. Es ist der typische Klang einer „Conni“-Geschichte, der mir nachwievor prima gefällt. Auch die Geräusche können sich einwandfrei hören lassen und veranschaulichen das Geschehen. Eine absolut runde Sache, wie es solch gelungene Geschichten verdienen.

Das Cover beschränkt sich auf das Wichtigste. Conni, Undine und die Nixenstatue. Damit ist der Bezug zum Titel gegeben und man wird schnell neugierig, was Conni und ihre neue Freundin wohl erleben werden.

Fazit:  Eine weitere sehr schöne Geschichte, bei der neben Nixenfreundinnen und Ritterfans auf ihre Kosten kommen. Die Handlung macht Lust darauf, auch mal einen solchen Wochenendausflug zu unternehmen und so spannende und interessante Sachen zu erleben.

Die drei ??? (192) – Im Bann des Drachen

Titel: Die drei ??? (192) – Im Bann des Drachen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 68 min / Sprecher: Kostja Ullmann, Mitsue Kono, Gerd Baltus, Horst Naumann ua

Inhalt: Peter ist spurlos verschwunden, und seine Freunde sind ziemlich ratlos. Was Justus und Bob nicht wissen: der zweite Detektiv wird etliche Kilometer von Rocky Beach entfernt festgehalten. Wer hat ihn verschleppt und wieso? Können seine Freunde ihm zu Hilfe kommen? Und was hat der geheimnisvolle Drachensohn mit all dem zu tun? Justus und Bob müssen sich auf eine gefährliche Reise begeben um all diese Fragen beantworten und ihren Freund retten zu können.


Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich diese Folge gehört habe. Immer im Glauben, mir müsse irgendetwas entgangen sein. Etwas, das die Geschichte zu einem Fall für die Detektive macht. Etwas, das das Gehörte griffig macht und nicht einfach nur dahinplätschernd und wirr wirken lässt. Inzwischen habe ich diese Versuche aufgegeben und beschlossen, dass es all das eben nicht gibt. Was das für die Story bedeutet dürfte klar sein.
Schon den Anfang um Peters Verschwinden fand ich arg unglaubwürdig. Mal so eben gekidnappt und entführt. Dorthin? Na klar, was denn sonst? Aber gut, zu diesem Zeitpuntk dachte ich noch, die Handlung würde aus Peters Befreiung und der Frage nach dem Warum noch etwas machen. Dafür hätte ich sogar hingenommen, dass Bob und Justus ihm natürlich folgen müssen (wenn auch nicht so ganz freiwillig und geplant). Ebenfalls mal so eben. Was ja kein Problem ist, denn ihre Eltern sind gerade ohnehin zufällig verreist. Wie praktisch für das ganze Geschehen!
Leider kam nichts in der Richtung. Von einem Detektivfall kann hier in meinen Augen überhaupt nicht die Rede sein. Es ist nur ein ständiges Hin und Her zwischen verfeindeten Clans. Mit wenigen Kämpfen (was der Schauplatz hergegeben hätte), dafür mit umso mehr Szenen, bei denen ich mich gefragt habe, wann die Parteien ihre Palaverei endlich drangeben würden Spannend ist das nicht, nur anstrengend und langweilig. Und es hat dafür gesorgt, dass ich schnell nicht mehr mitgekommen bin. Was ein Chaos!
Das Finale dann fährt wortwörtlich Achterbahn. Soll das die Keule sein, die der Geschichte endlich sowas wie Spannung einprügelt? Weit gefehlt, so geht das nicht! Ich will nicht sagen, dass ich diesem Land solch eine Achterbahn nicht zutraue. Aber solch mächtige Gruppierungen setzen ihre Widersacher in eine Achterbahn um „in Ruhe“ verhandeln zu können? Also bitte!

Erfreulicherweise hat man den Sprechern der asiatischen Charakteren keinen allzu aufdringlichen Akzent aufgezwungen. So schlagen sich uA Horst Naumann, Christine Wilhelmi, Barbara Schipper und Frank Gustavus ganz passabel. Dank teilweise viel zu langer Texte, ist es dennoch mühselig ihnen zuzuhören. Ich finde, das will schon etwas heißen. Kostja Ullmann alias Zuko dagegen hat mir ganz gut gefallen.

Musik und Geräusche kann man ebenfalls durchwinken. Nicht der große Wurf, aber insgesamt wirkt es stimmig.

Das Covermotiv gefällt mir. Es läst auf eine spannende Geschichte hoffen, natürlich mit asiatischem Einschlag. Das wird auf Anhieb klar.

Fazit: Ich fand die Geschichte unglaubwürdig von vorne bis hinten, teilweise echt anstrengend zu hören, verworren und durch ewig lange Palaverei auch immer wieder unglaublich langweilig. Spannung kam nicht eine Sekunde lang auf. Schade.

Sternenschweif (44) – Zauber der Mondblumen

Titel: Sternenschweif (44) – Zauber der Mondblumen / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca 69 min / Sprecher: Henry Dahlke, Anita Hopt, Maja Sommer, Sabina Godec ua

Inhalt: Die magischen Mondblumen auf der geheimen Lichtung beginnen zu verwelken. Die Einhornältesten drängen zur höchsten Eile, denn Laura und ihr Einhorn Sternenschweif müssen bis Neumond einen goldenen Samen finden und einpflanzen. Ohne die Mondblumen wird jeder Mensch auf Erden vergessen, dass Einhörner existieren: Auch Lauras beste Einhornfreunde Grace und Julia.


Da habe ich mal wieder eine Reihe nicht in Reihenfolge gehört. Aber das ist bei „Sternenschweif“ glücklicherweise kein Problem. Hier kann man jederzeit auch quer einsteigen. Wer das tut, der bekommt mit dieser Folge gleich eine der spannenderen Geschichten zu hören, die die Serie bietet. Es geht um nichts Geringeres als die Freundschaft zwischen den Einhörner und ihren Einhornfreundinnen. Kleine magische Blumen verwelken immer mehr und wenn sie ganz verwelkt sind, werden die Einhornfreundinnen ihre Einhörner schlicht vergessen. Das darf natürlich auf keinen Fall passieren!
Mit dieser Blume kommt ein weiteres magisches Element in die Reihe. Von ihr hat man bislang noch nichts gehört und es ist schön, wie ideenreich und phantasievoll die Geschichten immer wieder sind. Nie wird es langweilig.
Laura und Sternenschweif machen sich sofort auf die Suche nach den goldenen Samen, die die Blumen erhalten können. Es hat mich erstaunt, wie lange diese Suche wirklich völlig hoffnungslos aussieht, aber ich fand es auch gut, denn das bringt wirklich Spannung ins Geschehen.
Schön fand ich auch, dass die Geschichte auf Figuren und Geschehen der Vergangenheit zurückgreift. So geraten liebgewonnene Figuren nicht in Vergessenheit. Die Zusammenhänge sind dabei ganz logisch und gerne darf es solche Momente auch weiterhin in der Reihe geben.

Vorne weg sind natürlich Anita Hopt und Henry Dahlke zu hören. Henry Dahlke wie immer mit weicher Stimme und weisem Ton, Anita Hopt -ebenfalls wie gewohnt- lebendig, aber etwas zu sehr bemüht, ein so junges Mädchen glaubhaft rüberzubringen.  Gabi Franke und Erik Borner ergänzen sich in der Rolle von Lauras Eltern prima. Und Annette Gunkel vermittelt als Erzählerin einmal mehr sehr viel vom magischen, verträumten Flair der Geschichte.

Märchenhaft und verträumt kommen auch die Musikstücke daher, die das Geschehen begleiten. Das steht der Story einwandfrei.

Das Cover zeigt Sternenschweif und Laura auf der Waldlichtung und natürlich sind auch die Mondblumen zu sehen. So bekommt man schnell einen ersten Eindruck davon. Alles ist in kräftigen, stimmigen Farben gehalten und die Sternchen verdeutlichen das Magische an der Geschichte.

Fazit:  Eine schöne neue Geschichte, die unerwartet lange spannend bleibt. Das hat mir so prima gefallen, denn bei knappen 70 Minuten Spielzeit ist es nicht so einfach, die Spannung durchweg hochzuhalten. Hier gelingt das gut. Mit den Mondblumen kommt zudem ein weiteres magisches Element ins Spiel. Der Reihe scheinen die Ideen nie auszugehen.

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