Action

Humanemy (03) – Der Hacker

Titel: Humanemy (03) – Der Hacker / Verlag: Lindenblatt Records / Spielzeit: ca. 74 min / Sprecher: Stefan Lindner, Rike Stief, jo Hempel, Harald Friedlin, Inha Bramm ua

humanemy03Inhalt: Die teaminternen Unstimmigkeiten führten direkt in ein schreckliches Desaster. Außerdem sind die gestohlenen Daten nicht vollständig. Ist der Auftrag somit gescheitert? Das Chamäleon und seine Partner versuchen sich neu zu organisieren und arbeiten fieberhaft an einem Plan B. Doch die Zeit wird knapp, die Regierung sitzt ihnen im Nacken und die Stimmung ist zum zerreißen gespannt. Sie müssen alles auf eine Karte setzen und begeben sich in die dunkelsten Schatten der Stadt.


„Humanemy“ geht in die vorletzte Runde! Dieses Mal steht Hacker Bones im Mittelpunkt der Geschichte. Für mich war er bisher von der ganzen Truppe einer der unauffälligsten Charaktere. Daher fand ich es gut, dass die Aufmerksamkeit nun auf ihn gelenkt wird. Und dank eines recht ausführlichen Einblicks in seine Gedanken und Gefühlslage zu Beginn konnte er bei mir gleich ein paar Pluspunkte einheimsen. Ich mag es einfach, wenn auch in einer solch finsteren Geschichte die menschliche Seite der Figuren gezeigt wird.
Nach diesem überraschenden Start, der einem den Hacker also gleich sympathisch macht, geht aber die eigentliche Geschichte von „Humanemy“ weiter. Es stellt sich nämlich leider heraus, dass die hart umkämpften und ergatterten Daten keineswegs komplett sind. Um an den Rest zu gelangen, muss das ungleiche Team sich in die Tunnel unter der Stadt wagen und von dort in die Staatsanwaltschaft einbrechen.
Dabei geht es dieses Mal nicht so actionreich zu wie beim „Fahrer“. Da ich aber eh finde, dass Action nicht automatisch gleich Spannung bedeutet, fand ich das nicht weiter schade. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung. Und Abwechslung ist ebenfalls etwas, was für mich eine Hörspielreihe auszeichnet. Mit dieser dritten Geschichte bweist Lindenblatt Records, dass sie sich auch darauf verstehen, auf eher ruhige Art für Spannung zu sorgen. Speziell die Szene mit Bones alleine im Tunnel verleitet schon zum Fingernägelknabbern und Schaudern. Da kommt beinahe Gruselfeeling auf bei dieser bedrückenden Atmosphäre, die dort unten herrscht.
Und die arg verschiedenen Charaktere des Teams tragen ein Übriges dazu bei. Ich stehe der Truppe seit je her misstrauisch gegenüber. Auch wenn sie das gleiche Ziel zu verfolgen scheinen, kommen sie mir doch so verschieden und stark in ihrem jeweiligen Wesen vor, dass ich da irgendwie ein gewisses Brodeln spüre. Als könne das Team plötzlich zersplittern und sich einer gegen den anderen wenden. Auch diese dritte Folge hat dieser Ahnung wieder gut Nahrung gegeben…

Bei den Sprechern geht es wie gehabt gut gemischt zu. Stefan Lindner hat mir vor allem im Vorspann ein gutes Bild von Bones vermittelt. Es gelingt ihm, seine Gedanken, Gefühle und auch seine Unsicherheiten glaubhaft an den Hörer rüberzubringen, ohne dabei zu übertreiben. Thomas Lindner gibt wie gewohnt einen sehr souveränen Lennart. Und Rike Stief fügt sich als Sprecherin des neuen Teammitglieds Melinda gut ein mit einer gewissen Härte in der Stimme. Dagegen klingt mir zB Johnny Wittermann alias Center oft zu gewollt brummig-böse, und Lukas Lindner liest den Text von Tanto schlicht runter. Aber es ist schließlich kein Geheimnis, dass bei „Humanemy“ sowohl Könner, als auch Laiensprecher zu hören sind. Von daher darf man sich über solche Unterschiede nicht groß wundern. Vorhanden sind sie aber unüberhörbar.

Der Soundtrack zeigt sich abwechslungsreich mit rockigen Stücken, dann wieder mit ruhigeren und atmosphärischen Klängen. Das wurde prima auf die jeweiligen Szenen abgestimmt und ergibt somit ein stimmiges Bild. Die Geräuschkulisse trägt dazu ebenfalls ihren Teil bei, womit es in dieser Hinsicht rein gar nichts auszusetzen gibt.

Das Cover bleibt dem vertrauten Stil der Reihe treu und zeigt eine düstere Szene in einem verkommenden U-Bahntunnel. Das stimmt schon mal gut auf die Story ein.

Fazit:   Wer die Serie bislang mochte, der wird auch von diesem dritten Teil wieder begeistert sein. Eine gelungene Mischung aus fast gruseliger Spannung und einem -dieses Mal etwas kleineren- Schuss Action. Mir hat es gefallen, dass auch in dieser Episode wieder das Menschliche an einem der ansonsten so knochenhart wirkenden Figuren aufgezeigt wird. Nun bin ich auf das Finale neugierig. Bislang fehlt mir jede Vorstellung davon, wie die Reihe enden könnte.

Batman – Gotham Knight (01) – Der Mann in Schwarz

Titel: Batman – Gotham Knight (01) – Der Mann in Schwarz / Verlag: Highscore Music / Spielzeit:  ca. 60 min / Sprecher: Sascha Rotermund, Till Hagen, Lutz Mackensy, Jürgen Thormann, Gordon Piedesack ua

batman01Inhalt: Immer wieder verschwinden Menschen in Gotham City und werden als brutal verstummelte Leichen an das Flussufer des Gotham Rivers gespult. Wer richtet die Opfer so zu? Macht ein verruckter Serienkiller die Stadt unsicher? Doch bevor Batman diesen Fall genauer unter die Lupe nehmen kann, betritt der geheimnisvolle Mann in Schwarz die Szene und begeht einen spektakularen Raububerfall auf der Touristenplattform des Aparo-Towers. Batman muss eingreifen!


Da ist sie nun , die erste Folge der vollmundig angekündigten Serie von Highscore Music, wo man ja stets bemüht ist, uns älteren Hörern unsere Hörspielkindheit zurückzubringen. Aus meiner Kindheit kenne ich die „Batman“-Version von OHHA, was nicht gerade ein Aushängeschild war / ist. Aber große Ankündigungen machen trotzdem neugierig, auch wenn man -wie ich- kein Fachmann für das Batman-Universum ist.
Seit einiger Zeit werden immer wieder brutal verstümmelte Leichen aus dem Gotham River gezogen. Das klang für mich vielversprechend. Ich hätte lieber mehr darüber erfahren, statt über diesen Mann in Schwarz. Aber gut, man kann nicht alles haben, und diese Folge wird ja nicht die einzige der Reihe bleiben. Bei Batmans Jagd auf den Mann in Schwarz geht es so actionreich zu wie ich es erwartet hatte und wie es für mich zu Batman gehört. Das gilt genauso für diesen technischen Schnickschnack, über den er verfügt. Das hat mich schon immer begeistert. Außerdem mag ich die düstere Atmosphäre von Gotham City liegt. Auch die kommt im Hörspiel für mich gut rüber. Soweit bin ich also zufrieden.
Es gibt allerdings auch den einen oder anderen Knackpunkt. Da wäre zunächst die Tatsache, dass die Handlung quasi voranhetzt. Will heißen, eine actionreiche Szene jagt die nächste. Wer das so mag, bitte. Mir ist ein erkennbarer roter Faden durch Handlung statt einer Aneinanderreihung Aufmerksamkeit heischender Szenen lieber. So wirkte mir die Handlung hier nicht flüssig genug, sondern etwas holprig. Dann sind es die häufigen Monologe einiger Figuren. Nichts gegen gelegentliche Einblicke in die Gedanken von Charakteren, doch hier fielen mit diese Einblicke zu lang aus. Ich bin sicher, die darin enthaltenen Informationen hätte man auch gut in Dialoge packen können, was dynamischer geklungen hätte als diese Monologe, die die Figuren schon fast zu weiteren Erzählern einiger Passagen machen. Pbendrein bremst es den Schwung vorangegangener Szenen aus.
Schwierigkeiten hatte ich auch mit dem häufigen Einsatz des Erzählers. Mir kommt ein Erzähler jederzeit gelegen, weil er mir hilft einen Überblick über das Geschehen zu behalten.
Daher bin ich ehrlich froh, dass es hier einen Erzähler gibt. Gut finde ich auch, dass man dank ihm einige Informationen über Batman und Gotham City erhält, die einem helfen sich zurechtzufinden, wenn man weder die Filme, noch die Comics auswendig herbeten kann. Trotzdem kam er mir zu oft zum Einsatz. Genau wie die erwähnten Monologe nimmt das das Tempo aus dem Geschehen, nur noch viel häufiger. Und es fällt schwer, sich ein Bild vom Geschehen zu machen, wenn man stets erzählt bekommt, was wann wie und wo passiert. Und genau das sollte ein Hörspiel für mich schaffen: dass ich Gelegenheit habe, mir selbst ein Bild zu machen. Irgendwie hat es mich an diese Filmhörspiele erinnert, wo es soviel Erzähler braucht um vorgefertigte Bilder rüberzubringen.
Da es die erste Folge ist, will ich ein Auge zudrücken. Immerhin muss in der ersten Folge einer jeden Reihe der Grundstein für das weitere Geschehen gelegt werden. Das ist meiner Meinung nach hiermit ausreichend geschehen. Da darf man also ab Folge 2 gerne einen Gang zurückschalten.

Die Sprecherriege muss sich keinen Vorwurf machen lassen. Sascha Rotermund hat mir als Batman gut gefallen. Bruce Wayne haucht er energisches und souveränes, dabei aber durchweg sympathisches Leben ein. Schlüpft er dagegen in die Rolle von Batman klingt er umso finsterer. Dieser Wechsel weiß zu beeindrucken. Jürgen Thormann ragt als Butler Alfred ohnehin heraus, da er auch in den Filmen in dieser Rolle zu hören ist. Ich mag den vornehmen Klang seiner Stimme sehr gerne, womit er einen unüberhörbaren Gegenpol zu den übrigen Charakteren bildet. Als vielbeschäftigter Erzähler ist Gordon Piedesack zu hören, dessen tiefe Stimme und düstere Erzählweise mir grundsätzlich gut gefällt, die mir aber wie gesagt zu oft zu hören war. Sooo rasant und vielschichtig ist die Handlung nun nicht, dass man als Hörer so oft Zeit zum Druchatmen braucht.

Der Soundtrack klingt wahrlich imposant aus den Boxen, da gibt es nichts. Das steht einer actionreichen Geschichte auch ganz gut. Und wenn dieses Hörspiel in einem Belang dem Anspruch des „Kino für die Ohren“ gerecht wird, dann ist das hier der Fall. Die Geräuschkulisse kommt ebenfalls wie aus dem Bilderbuch daher. Dennoch hätte es hier und da für mich gerne etwas weniger eindrucksvolle Untermalung sein dürfen. Denn wenn es fast ständig bombastisch klingt, höre zumindest ich schnell drüber hinweg, was zu Lasten der Wirkung der Klänge geht.

Mit Batman persönlich vor der Kulisse düsterer und wenig einladender Gebäude und dem vertrauten Logo darüber, macht das Cover leicht auf sich aufmerksam und verspricht spannendes Hörvergnügen.

Fazit:  Ich denke, Action und ein nachvollziehbarer roter Faden in einer Handlung müssen sich nicht ausschließen. Das darf in den weiteren Folgen gerne ausgewogener daherkommen. Mir war das hier zuviel Hetze von einem actionreichen Highlight zum nächsten. Die Sprecher machen ihre Sache gut, haben mir aber zu viele Monologe rüberzubringen, was wenig glaubhaft klingt. Auch davon demnächst bitte weniger. Es bremst einfach aus, genauso wie der häufige Einsatz des Erzählers. Diese erste Folge ist nicht schlecht, erinnert mich aber insgesamt zu sehr an diese 1:1-Filmhörspiele mit ihrer Erzählerlastigkeit, den bombastischen Musiken und glanzvollen Geräuschen. Ich persönlich finde solche Hörspiele immer zu „geleckt“.

Humanemy (2 / 4 ) – Der Fahrer

Titel: Humanemy (2 / 4 ) – Der Fahrer / Verlag: Lindenblatt Records / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Thomas Lindner,  Stefan Lindner, Patrick Borlé, Heinz Lindner, Marc Schülert ua

humanemy02Inhalt: Der fallen gelassene Regierungsagent Lennart „das Chamäleon“ hat sich mit einem Fahrzeugspezialisten, einem Hacker und einem Waffenexperten zusammen getan. Gemeinsam werden sie beauftragt hoch brisante Daten zu stehlen. Kein leichtes Unterfangen, denn Lennarts ehemalige Kollegen machen Jagd auf ihn und im neuen Team kommt es immer wieder zu internen Streitereien. Außerdem befinden sich die Daten ausgerechnet auf einem isolierten Computer der Oberstaatsanwaltschaft.


Weiter geht es mit der rasanten Dark Future – Reihe aus dem Hause Lindenblatt Records. Das Chamäleon, das man in der ersten Folge kennenlernte, hat sich einer verwegegen Truppe angeschlossen. Bestehend aus einem Hacker, einem Waffenspezialisten und einem Fahrzeugspzialisten. Letzterer, namentlich Maurice, steht im Mittelpuntk dieser zweiten Episode. Und während Folge 1 uA auch wegen dem Chamäleon, das einfach nicht mein Schlag Mensch ist, nicht so mein Ding war, hatte Maurice gleich von Anfang an einen Stein bei mir im Brett. Denn schon da wird klar, dass er sich trotz der kaputten Welt und seinem nicht so legalen Job eine gewisse Menschlichkeit bewahrt hat.
Ansonsten bleibt man dem Stil von Folge 1 treu und präsentiert eine action- und temporeiche Folge, bei der einem kaum Zeit zum Durchatmen bleibt. Wenn nicht gerade die Polizei oder Chamäleons alte Feinde Jagd auf die Truppe machen, dann geht es mit Sicherheit innerhalb des „Teams“ rund. Spannende Szenen werden also massig geboten und über dem gesamten Geschehen liegt stets das Gefühl von Gefahr. Das geht zum Teil natürlich auch von der Szenerie aus, denn einmal mehr bekommt man als Hörer einen guten Einblick in die kaputte Welt, in der die Geschichte spielt. Ich habe immer geschwankt, ob ich diese Welt nun cool finden soll, oder ob ich entsetzt sein sollte. In Summe habe ich mich für’s Coolfinden entschieden. Gerade was technisch in dieser Zukunft möglich ist, finde ich einfach genial. Und von Chamäleons Fähigkeit, sein Aussehen zu verändern, fange ich besser gar nicht an 😉

Die Sprechergarde setzt sich aus bekannten Stimmen und einigen Laiensprechern zusammen, was insgesamt eine gute Mischung ergibt, der man lauschen kann ohne über nennenswerte Ausfälle zu stolpern. Thomas und Stefan Lindner sind natürlich wieder mit von der Partie und meistern ihre Rollen so souverän wie bereits in der ersten Episode. Patrick Borlé ist als Fahrer Maurice zu hören. Es gelingt ihm prima sowohl die menschliche Seite seiner Charakters zu zeigen, als auch -wenn es das Geschehen erfordert- den coolen und abgebrühten Fahrer herauszukehren.

Die Musik stammt einmal mehr hauptsächlich von der Band VorTex. Kaum eine Szene, in dem einem keins der düsteren Stücke um die Ohren knallt. Das passt so gut zur actionreichen Handlung und trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei. Vom Stil her wird das aber sicher Geschmackssache sein. Mir jedenfalls hat es gefallen.

Das Cover mag ich wieder sehr! Neben den Lichtspielereien sind es dieses Mal auch die coolen Autos, die meinen Geschmack treffen. Auch wenn eines offensichtlich von der Polizei ist. Aber es fängt das Tempo der Geschichte gut ein und passt zum Titel.

Fazit:  Dank einer menschlicher gezeichneten Hauptfigur hat mir dieser zweite Teil eine ganze Spur besser gefallen als die erste Episode. Ein spannender und action- und temporeicher zweiter Teil einer Serie, von der wir sicher noch eine Menge zu erwarten haben.

Skulduggery Pleasant (05) – Rebellion der Restanten

Titel: Skulduggery Pleasant (05) – Rebellion der Restanten / Verlag: Hörcompany / Spielzeit: ca. 475 min / Buch: Derek Landy / gelesen von: Rainer Strecker

InhaltHilfe, die Restanten sind los! Durch einen dummen Zufall konnte der Restant der Totenbeschwörer fliehen und seine Brüder und Schwestern im Hotel Mitternacht befreien. Nun nimmt die teuflische Truppe Kurs auf Dublin, wo ihre Retterin weilt: Darquise, die mächtige Zauberin, die die Welt vernichten soll. Alle Magier fürchten sie, aber niemand weiß, wer sie ist. Niemand außer Walküre denn sie ist Darquise!
Da Walküre jedoch Besseres zu tun hat, als die Welt in Schutt und Asche zu legen, will sie ihr schreckliches Schicksal ändern. Allein. Nicht einmal Skulduggery weiht sie ein. Doch wer allein kämpft, droht auch, allein zu sterben


Ich weiß noch genau wie ich damals mit der Reihe angefangen bin und jetzt gehen Skulduggerys und Walküres Abenteuer bereits in die fünfte Runde. An diesem Teil hat mir besonders gefallen, dass mal etwas deutlicher wird, dass Walküre im Grunde auch noch ein normaler sechzehnjähriger Teenager ist, nicht nur die nahezu unbesiegbare Kämpferin an Pleasants Seite. So werden hier auch Themen wie Familie und die erste Liebe angesprochen. Natürlich und jeglichen Kitsch, denn das würde zu der Serie nicht passen und das weiß Derek Landy offenbar auch sehr genau. So bettet er die Familienszenen oft in den typischen Pleasant-Humor und lässt Walküres und Fletchers erstes Date in einen Kampf auf Leben und Tod enden. Actionreiche Szenen sind also auch bei diesem Teil an der Tagesordnung. Für Spannung sorgen die aufständischen Restanten, die Frage, wer Walküre ist bzw mal sein wird, und welche Rolle Davina Marr im Krieg der magischen Welt spielt.
Gewürzt ist das alles selbstverständlich wieder mit der vertrauten Prise schwarzen, trocken Humors, der zumindest mich immer wieder grinsen lässt.
Was mich bei jedem Band auf’s Neue wundert, das ist die Altersempfehlung „ab 12 Jahren“. Mein lieber Mann! Sollte die Serie es doch mal auf die große Leinwand schaffen, dann hat man in meinen Augen nur zwei Möglichkeiten: entweder total verstümmeln und schneiden was die Schere hergibt, oder eine FSK 16 draufsetzen.
Aber ehrlich gesagt: mir gefällt diese düstere, schonungslose Fantasy inmitten der liebeskranken Vampire & Co. ganz ausgezeichnet 😉

Natürlich ist Rainer Strecker auch bei Teil 5 wieder zu hören. Und während es mir letzthin bei den „Geisterrittern“ gefallen hat, dass er dort ohne großes Stimmeverstellen liest, so kann ich mir „Skulduggery Pleasant“ überhaupt nicht ohne Rainer Streckers viele Stimmen vorstellen. Die ungewöhnlichen Charaktere laden aber auch einfach dazu ein, das muss man natürlich auch sehen. Genial gelesen, das in jedem Fall!

Mit „Rebellion der Restanten“ kann sich der Fan nun die fünfte schicke Box ins Regal stellen. Oder besser: legen. Denn stehend passt sie in kein gängiges CD-Regal. Auf dem Deckel greifen gruselige Hände nach dem Skelett-Detektiv, was schaurig und finster wirkt, also passend zur Geschichte. Obwohl ich Fan seit Band 1 bin, bin ich für das Namensverzeichnif der Charaktere im Booklet doch manches Mal ganz dankbar. Außerdem findet man hier die Tracklist.

Fazit: Düster, spannend und voll Action und schwarzen Humors, eben genau das, was man sich von jedem Band auf’s Neue verspricht. Derek Landy gönnt weder seinen Charakteren, noch seinen Hörern / Lesern Zeit zum Durchatmen.

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