Azuro

Kati & Azuro (05) – Kati auf der Flucht

Titel: Kati & Azuro (05) – Kati auf der Flucht / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 64 min / Sprecher: Carolin v.d. Groeben, Nina Mölleken, Stephan Schleberger, Lutz Reichert, Alexander v.d. Groeben ua

azuro05Inhalt: Aufregende Tage für Kati, Azuro und Cleo: Ein erfolgreiches Springturnier und ein Reiterball bei dem neuzugezogenen Juweliers-Ehepaar Brodi sorgen für spektakuläre Frühjahrsferien in Flintrup. Doch dann gerät auf einmal alles durcheinander. Bei einem nächtlichen Einbruch ins Geschäft der Brodis wird eine wertvolle Schmuck-Kollektion gestohlen. Die Spuren führen die Polizei ausgerechnet zum Fasanenhof – und noch bevor Kati richtig begriffen hat, was eigentlich geschehen ist, befindet sie sich mit Azuro plötzlich in großer Gefahr.


Ich hätte nicht gedacht, dass diese Serie mich nochmal überraschen würde. Für mein Empfinden ist sie bislang nämlicht nicht über mittelmäßig herausgekommen. Umso mehr hat mich diese Folge verblüfft. Die hat mir nämlich zum ersten Mal wirklich gut gefallen. Die eigentliche Problematik lässt zwar etwas auf sich warten, aber in der Zwischenzeit wird man mit einer schönen Reiterhofgeschichte unterhalten in der ein alter Bekannter erneut auftaucht. Ich hoffe nicht, dass man ihm nun alle paar Folgen begegnet, aber für einmal finde ich solch ein Wiedersehen völlig in Ordnung. Anschließend lässt sich die eigentliche Problematik dieses Folge an. Auch das hat mir gefallen, zumal es einen eine ganze Weile lang gut an der Nase herumführt. Man weiß nie so genau, für welchen möglichen Bösewicht man sich entscheiden soll. So bleibt die Geschichte spannend. Zudem steht Cleo und vor allem Kati hier ein echtes Drama in’s Haus. So wenig ich große Heulerei und bockige Teenies ertrage, in dieser Situation konnte ich Kati schon verstehen. Die Auflösung ist dann -das muss man ehrlicherweise sagen- ein ziemlich großer Zufall. Oder Azuro ist dermaßen intelligent, dass er entweder hellsehen oder durch Stof hindurchschauen kann. Das weiß ich nicht. Aber den guten Eindruck, den die Folge sonst bei mir hinterlassen hat, konnte das nicht mehr ruinieren.

Die Sprecherliste ist gewaltig! Carolin von der Groeben und Nina Mölleken sind natürlich mit von der Partie. Ich freue mich noch immer jedes Mal darüber, dass man zwei Sprecherinnen mit solch markanten Stimmen dafür gewählt hat. Als Katis Mutter hat Anja Niederfahrenhorst einen kleinen Auftritt. Mir hat ihre warme und angenehme Stimme prima gefallen. Solche Träume darf es gerne wieder mal geben. Lediglich Luisa M. Bold habe ich Ninas Arroganz nicht ganz abgenommen. Vor lauter Affektiertheit klingt sie oft ziemlich hölzern.

Musikalisch ist soweit alles beim Alten. Es sind muntere Stücke zu hören, die einer Reiterhofgeschichte gut stehen. Und den Geräuschen gelingt es, das Geschehen vorstellbar zu machen. Für ein Kinderh- bzw Jugendhörspiel ist das so in meinen Ohren völlig in Ordnung.

Das Covermotiv zeigt eine entschiedende Szene aus der Geschichte. Da steckt Schwung drin und lässt sogar auf ein wenig Action hoffen. Der Rahmen ist wie üblich schön bunt gehalten, mit darin verstreuten Elementen um einen Pferdehof. Zugegeben, alles ganz schön pink, aber ich schätze mal, die Reihe wird ohnehin eher von Mädels gehört.

Fazit:  Diese Folge hat mich positiv überrascht. Eine schöne und in mehrerlei Hinsicht spannende Geschichte, in der vor allem Kati ein schlimme Zeit erlebt. Da hat sie mir sehr leid getan. Umso mehr hofft man, dass alles wieder ins Lot kommt. Und dabei hilft Azuro wesentlich mit. Abgesehen vom argen Zufall am Ende eine absolut runde Sache.

Kati & Azuro (04) – Rätsel um Serafina

Titel: Kati & Azuro (04) – Rätsel um Serafina /Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Nina Mölleken, Martin Armknecht, Elke Büchter, Carolin von der Groeben ua

azuro04Inhalt: Ein Spitzenspringpferd auf den Fasanenhof! Kati und Cleo sind begeistert von der Stute, die bei der Europameisterschaft starten soll. Doch dann geht bei den Qualifikationsturnieren plötzlich alles schief. Serafina macht Fehler im Parcour, wirkt auf einmal schwach und müde.
Ist die Stute krank oder gestresst? Was steckt hinter dem mysteriösen Leistungseinbruch? Alle auf dem Fasanenhof zermartern sich die Köpfe, die Stimmung ist gereizt.
Erst als Kati ihr Augenmerk wieder auf Azuro richtet, kommt ihr ein Verdacht. Ist Azuros Verhalten der Schlüssel zu dem Rätsel um Serafina?


Ein berühmtes Springpferd genießt vorübergehend Kost und Logis auf dem Hof von Katis Vater. Aber irgendwas stimmt mit Serafina nicht. Im Training glänzt sie, auf Turnieren versagt sie kläglich. Bei dieser Folge kann man sehr lange grübeln, was mit der Pferd nicht stimmt. Man bekommt verschiedene Mäglichkeiten aufgezeigt und lernt nebenbei noch etwas über Pferde und das Training mit ihnen. Trotzdem finde ich, dass dieses Rätsel kein echter Fall für die “feurigen und was nicht noch alles Füchse” ist, wie die beiden sich gerne mal nennen. Denn so richtige Nachforschungen stellen sie nicht an. Sie rätseln zwar, was mir Serafina nicht in Ordnung ist, aber die ziemlich offensichtlichen Hinweise entgehen ihnen durchweg. Und so ist die Auflösung am Ende für mein Empfinden nicht mehr als ein plötzlicher Geistesblitz.
Trotzdem schätze ich, dass junge Pferde-Fans auch mit dieser Folge sehr zufrieden sein dürften. Denn trotz der sonderbaren Vorkommnisse ist es doch eine nette und ziemlich rosaote Pferde- und Reiterhofgeschichte. Allerdings kommt Azuro dieses Mal ganz schön kurz. Er hat zwar einige wenige Auftritte, doch im Mittelpunkt steht ganz klar Serafina.

An Carolin von der Groebens und Nina Möllekens für Teenager sehr markante Stimmen habe ich mich inzwischen gewöhnt. Ich fand bei dieser Folge allerdings, dass den beiden oft eine Schippe mehr Schwung und Elan gut zu Gesicht gestanden hätte. Selbst in den dramatischsten Szenen klingen sie geradezu tiefenentspannt. Das passt nicht. Serafinas Reiterin Lea wird von Elke Büchter gesprochen und mit hat ihre weiche Stimme gut für diese Rolle gefallen. Dagegen habe ich Martin Armknecht den ruppigen Pferdepfleger nicht recht abgenommen. Trotz harter Worte klingt seine Stimme dafür zu sympathisch.

Die Handlung wird von leichten und fröhlichen Musikstücken begleitet, die einer solche Geschichte gut stehen. Das Titellied ist relativ kurz, kann dafür aber schnell mitgesungen werden. In Sachen Geräusche ist alles soweit in Ordnung und ich konnte mir das Geschehen immer gut vorstellen.

Das Covermotiv zeigt eine wichtige Szene aus der Geschichte. Cleo und Kati, die unerlaubterweise zu Azuro und Serafina in den Stall geschlichen sind. Ein passendes Motiv also, wobei mir dieser Stil noch immer nicht wirklich gefällt. Er sieht zu sehr nach am PC entstanden aus.

Fazit: Für Fans der Serie eine weitere schöne Pferdehofgeschichte mit einer spannenden Geschichte. Es geht allerdings deutlich weniger detektivisch zu als in einigen der vorigen Folgen.

Kathi & Azuro (03) – Versteck am Hexenpfad

Titel: Kathi & Azuro (03) – Versteck am Hexenpfad / Verlag: Europa /  Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Carolin von der Groeben, Nina Mölleken, Klaus Prangenberg ua

Inhalt: Sintflutartige Regenfälle in Flintrup. Kati und Cleo können nicht ausreiten und langweilen sich fast zu Tode. Da weckt eine Randnotiz in der Tageszeitung ihre Aufmerksamkeit. Kurz darauf kommen die Mädchen, ohne es zu ahnen, einer Diebesbande auf die Spur. Als Kati und Cleo endlich begreifen, dass sie als Einzige wissen, wie man die Ganoven stellen kann, geraten die Mädchen auf einem Ritt in allergrößte Gefahr. Ihre Lage scheint aussichtslos! Doch da beweist es sich wieder: Katis Fuchs, Azuro, ist ein ganz besonderes Pferd.


Ich bin hin- und hergerissen was diese Folge angeht. Zunächst mal hat es mich erstaunt, dass es nach solch langer Pause noch noch weitergeht. Aber umso besser, denn für Pferde-Fans sind die Geschichten sicher etwas. Erfreulicherweise kommt aber auch immer ein Schuss Krimi mit dazu. Und dieser Folge rechne ich zumindest die Atmosphäre, die Szenerie mit diesem Unwetter hoch an. Das wirkt und man fühlt sich sofort an Ort und Stelle versetzt. Und mit Kathis und Cleos verhängnisvollen Ausritt kommt auch der nötige Schuss Spannung  dazu. Und natürlich ist es Wunderpferd Azuro, der schließlich zur Rettung heraneilt.  Lediglich die Auflösung, was die Diebe mit ihrem Diebesgut vorhaben, kam mir etwas weit her geholt vor. Zumindest für ein Hörspiel mit jungen Hörern. Ich glaube kaum, dass die viel damit anfangen können.

Soweit also eigentlich alles eine ganz ordentliche Sache. Mein Problem mit diesem dritten Abenteuer waren allerdings die beiden Sprecherinnen Carolin von der Groeben und Nina Mölleken, die Kathi und Cleo sprechen. Ich finde es an sich gut, dass sie keine solch süßen Mädchenstimmen haben, aber sobald sie anfangen zu rufen oder hysterisch zu werden, ist es kaum auszuhalten. Ich habe ehrlich einmal Pause machen müssen, weil ich es nicht mehr ertragen habe. Also bitte, bitte, keine solch dramatischen Geschichten mehr!

Das Titellied verrät sofort, dass es sich um ein Hörspiel für Mädels handelt, aber es passt gut zu den Geschichten der Reihe. Während der Handlung sind immer mal wieder Stücke zu hören, die die erforderliche Stimmung aufkommen lässt, und die Geräuschkulisse kann sich ebenfalls hören lassen. Sie ist maßgeblich daran Schuld, dass ich die Szenerie mit diesem Unwetter ein wirkungsvoll fand.

Vom Look her ist mir das alles etwas zu lila-rosa-mädchenhaft und zu offensichtlich computergemalt. Zudem wirkt das Motiv um Längen weniger dramatisch als die Szene im Hörspiel eigentlich ist. Pferdebegeisterte Mädels dürften da weniger kritsch sein. Im Booklet erhält man Tipps für einen Ausritt ins Gelände.

Fazit: Die Geschichte geht in Ordnung. Sie ist spannend und ein wenig unheimlich, und wer Pferde mag, der wird auf seine Kosten kommen. Ich wünschte nur, Kathi und Cleo hätten weniger Anlass zur Panik gehabt…dieses Geschrei!

Kati und Azuro (02) – Azuro startet durch

Titel: Kati und Azuro (02) – Azuro startet durch / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Carolin von der Groeben, Nina Mölleken, Lutz Reichert, Stephan Schleberger ua

Inhalt: Die finanzielle Lage auf dem Fasanenhof ist angespannt. Wenn nicht bald etwas passiert, muss der Reiterhof verkauft werden. Eine Katastrophe für Kati. Was soll dann aus ihr, ihrem Vater, Azuro und den anderen Pferden werden? Es muss dringend gelingen, alle freien Boxen auf dem Hof zu vermieten. Doch weder Kati noch ihre Cousine Cleo wissen wie. Dazu haben die Mädchen auch noch dauernd Ärger mit Nina, der Tochter eines Einstellers. Und als wäre das alles nicht genug, bringt der unerfahrene Azuro Kati auf einen Turnier in eine höchst gefährliche Lage…


Und schon gehen die Abenteuer um die Freundschaft zwischen Kati und ihrem Pferd Azuro in die zweite Runde. Ich muss sagen, dass mit diese Folge schon eine ganze Spur besser gefallen hat als die erste Episode. Zwar ist “Azuro startet durch” relativ vollgepackt mit den verschiedensten Themen wie Katis Trauer um ihre Mutter, die Familienprobleme der Zicke Nina, Azuros Vergangenheit, seine schwere Krankheit und noch einige mehr, andererseits mag ich das nicht ohne Weiteres verurteilen. Denn an sich bin ich durchaus froh, dass die Serie sich offenbar nicht nur um “Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde”, Turniere und Stallausmisten dreht, sondern auch dem Drumherum und vor allem den Menschen Raum lässt. Mit allen Problemen, Sorgen, aber auch Freuden, die neben den Pferden eben auch zum Leben gehören. Wo es mir allerdings noch immer die Schuhe auszieht, sind die Szenen, in denen Katis Freundin Cleo loslegt mit ihrer ab und zu überdrehten Art und dieser fixen Idee einer Bande namens “Die flotten, pfiffigen, irgendwas Füchse” (ich krieg’s nicht auf die Reihe). Das kann ich nicht lustig finden. Das nervt einfach.

Mit den beiden Hauptsprecherinnen Carolin von der Groeben und Nina Mölleken bin ich in dieser Folge auch schon besser klargekommen. Ich finde allerdings noch immer, sie klingen mehr nach Junge als nach Mädchen. Dafür meistern sie ihre Rollen hier schon deutlich souveräner. Dafür gibt es einige erwachsene Sprecher, die mich nicht recht überzeugen konnten. Dazu zählen beispielsweise Klaus Prangenberg als Tierarzt und Stadionsprecher Manfred Chapman. Den hätte ich nach dem fünften “unbekannter Roter” sowieso gerne den Ton abgedreht. Erzähler Ulli Potofski dürfte es außerdem gerne lassen, in so eine Art “Dialog” mit dem Hörer treten zu wollen, da das bei ihm sehr angestrengt klingt.

Über das Titellied werde ich keine weiteren Worte verlieren, das ist und bleibt ein Witz. Dafür gehen aber die Musiken während der Handlung in Ordnung. Sie unterstreichen die Stimmungen der jeweiligen Szenen und verleihen ihnen die nötige Atmosphäre. Was die Geräusche anlangt…klingt das Husten eines Pferdes wirklich so wie das eines männlichen Erwachsenen? Ich weiß es nicht, habe aber meine Zweifel. Und ziemlich dusselig geschaut habe ich bei Azuros erstem Huster deshalb auch.

Das Cover zeigt sich dieses mal frischer, frühlingshafter als bei der ersten Folge. Auch dieser Look gefällt mir ganz gut. Das Bild von Kati, Cleo, Azuro und der Rennbahn fällt allerdings wieder so deutlich computergestaltet aus, dass man nur den Kopf schütteln kann. Im Booklet finden sich dieses Mal eine Vorstellung von Cleo und ein Wörtersuchspiel.

Fazit:  Ein kleiner Schritt nach oben und inzwischen kann ich mir schon vorstellen, an der Serie dranzubleiben. Es ist allerdings noch in jeder Hinsicht Luft nach oben.

Kati & Azuro (01) – Rettet Azuro!

Titel: Kati & Azuro (01) – Rettet Azuro! / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Ulli Potofsky, Carolin vn der Groeben, Nina Mölleken, Stephan Schleberger, Patricia Frey ua.

Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter ist in Katis Leben nichts mehr so wie es mal war. Ihr Vater Ludger wagt mit dem Kauf eines Reiterhofs, dem Fasanenhof, einen Neubeginn. Doch schnell gerät der Hof in finanzielle Schwierigkeiten. Kati ist verzweifelt. Durch Zufall trifft sie auf Azuro – ein ganz besonderes junges Pferd, das sofort Katis Herz erobert und ihr neuen Mut gibt. Doch Azuro ist in Gefahr. Kati will ihn aus seiner aussichtslosen Situation befreien und stößt zusammen mit ihrer Cousine Cleo auf die grausamen Machenschaften eines Pferdehändlers. Werden die Mädchen es schaffen, Azuro zu retten?


Da ist nun also die erste Folge der neuen Europa-Serie, die sich in “TKKG” Folge 174 bereits ankündigte. Mädchen, Pferde, Abenteuer…mit dieser Mischung macht man bei jungen Hörerinnen an sich nur sehr selten etwas falsch. Und auch hier geht der Mix völlig in Ordnung. Die Unternehmungen um Azuro zu retten, sind recht spannend und die Themen “Pferde” und “Reiterhof” sind hier auch sonst nicht nur eitel Sonnenschein. Hier kommen auch ernste Aspekte zur Sprache wie beispielsweise Geldnot und Tierquälerei. So weit, so gut. Aber es gibt schon so ein paar Punkte, die mir bei dieser Auftakt-Folge nicht gefallen haben. Erstens mal: wie alt sollen Kati und Cleo denn nun sein? Sie unterhalten sich manchmal wie Teenager, führen sich eine Szene weiter dann aber auf wie gerade der Grundschule entkommen. Ganz speziell Cleo. Dann sind da auch noch die Verbrecher, die typischer kaum sein könnten. Und zuletzt: wieso muss der Oberbösewicht “Pain” mit Nachnamen heißen? Wieso trägt eine Tierschützerin den Kater-Namen “Mikesch” mit sich durchs Leben? Die übrigen Charaktere kommen doch auch mit Namen aus, die nicht sofort auf Charakter und andere Eigenschaften schließen lassen. Da hat es mit dem Abstand zu “TKKG” wohl nicht so ganz hingehauen…

In den Hauptrollen sind Carolin von der Groeben und Nina Mölleken zu hören. Mit ihnen habe ich gleich drei  Schwierigkeiten. Erstens kann ich sie -bisher- nur sehr schlecht auseinanderhalten, zweitens -man möge es mir verzeihen- klingen sie für mich eher nach Jungs als nach Mädchen, was ich unpassend finde. Und das sage ich, die sonst männlichen Stimmen jederzeit den Vorzug geben würde! Zum Dritten schwankt mir ihre Leistung zu sehr. Mal klingen sie eine ganze Szene lang wunderbar locker und überzeugend, wenig später könnte es gestellter kaum sein. Und auch mit Ulli Potofsky als Erzähler will ich einfach nicht so recht warm werden. Auch seine Betonung klingt mir häufig falsch in den Ohren.

Kann mir jemand erklären, was man sich bei dem Titellied gedacht hat? Seichter und nichtssagender geht es wohl kaum, da bleibt einem nichts im Ohr. Glücklicherweise wird es nur angespielt. Leider allerdings auch immer mal wieder während der Geschichte. Und auch bei den Geräuschen hat man es teilweise sehr einfach gemacht. Wenn die Mädchen laufen, klingt es nach trabendem Pferd. Da ist kein nennenswerter Unterschied feststellbar. Und die Pferde wiehern auch alle ziemlich gleich. Das kann Europa eindeutig besser!

Ja, die Gestalten auf dem Cover sind unübersehbar PC-gezeichnet, Details sucht man hier ebenso vergebens wie beim Hintergrund. Trotzdem, den Look dieser Folge mag ich mit den hellen winterlichen Farben. Da passt nicht nur zur Geschichte, sondern auch zu aktuelle Jahreszeit. Das Booklet stellt nicht nur Kati vor, sondern gewährt auch einen Einblick in das Verhalten von Pferden.

Fazit: Mich hat diese erste Folge leider nicht überzeugen können, auch wenn ich denke, dass sie bei den jungen Pferdefans ankommen wird. Mir sind aber zu viele Schwächen speziell bei den Hauptsprechern vorhanden und auch die Untermalung fällt sehr mau aus, speziell das Titellied. Hinzu kommen noch ein paar inhaltliche Mankos…nein, so geht das nicht.

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