Buchmesse

Am Messestand – Wir freuen uns auf euch! (aber nicht alle)

Weil ich gerade in genau der richtigen Stimmung bin, kommt hier gleich noch ein Artikel über ein Thema, das ich seit Wochen mit mir herumtrage und das ich einfach nicht aus dem Kopf bekomme. Genau genommen seit der Frankfurter Buchmesse.

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Es gab dort den Stand eines bekannten Verlags, an dem ich mehrmals vorbeigeschaut habe, weil er -das muss man neidlos anerkennen- zu den besten im Bereich der Jugendbücher gehört. Zu einer seiner Reihen gibt es einen wirklich tollen Fanartikel, den ich sehr gerne hätte. Man kann ihn aber nicht kaufen, sondern höchstens bei einem Gewinnspiel gewinnen. Das fand ich zwar schade, aber gestört oder geärgert hat es mich nie. Manche Dinge muss man einfach akzeptieren wie sie sind, kein Problem!

Am Abend des ersten Messetags las ich im Internet voller Erstaunen, dass jemand diesen Artikel gegen eine kleine Spende erhalten habe. Nun kann in den Weiten des www jeder schreiben was er will, stimmen muss es deshalb noch lange nicht. Trotzdem beschloss ich, am nächsten Messetag mal freundlich beim Verlag nachzuhorchen.

Also sprach ich eine Dame am Stand an, wir unterhielten uns eine Weile ganze nett und dann fragte ich halb im Ernst, halb im Spass: “Ich habe gelesen, jemand hat ein …. gegen eine kleine Spende bekommen. Wem muss ich wieviel dafür spenden um auch eins zu bekommen?”

Die junge Dame erklärte, das müsse sie nachfragen. Sie hätten kaum noch welche und die würden einzig zu Dekozwecken zB auf Messen genutzt. Sie ging also nachfragen und erklärte anschließend, von solch eine Spendenaktion wisse man nichts. Die übrigen Fanartikel seien tatsächlich nur zum Dekorieren gedacht.
Ich habe das hingenommen, sehr entspannt übrigens, zumal ich ohnehin nicht damit gerechnet hatte, an ein solches Teil zu kommen.

Verärgert war ich dann wenig später nach der Messe als der Verlag einmal mehr solche Artikel verloste. Natürlich, er kann damit tun und lassen was er möchte. Aber dann kann man doch auf Nachfrage klipp und klar sagen: “Gibt’s nicht, außer Sie gewinnen es.” Wieso diese Flunkerei mit den Dekoartikeln?

Später am Tag verärgerte mich der gleiche Verlag sofort, nicht erst Tage später. Ich hatte ein Buch dabei, das ich mir signieren lassen wollte. Leider überschnitt sich diese Lesung mit einer anderen, die ich gerne sehen wollte. Also ging ich kurz vor der ersten Lesung zum Stand und fragte freundlich, ob die Autorin bereits am Stand sei, weil ich mir ein Buch signieren lassen wollte und es wegen der anderen Lesung (veranstaltet vom gleichen Verlag!) sonst nicht pünktlich zur Signierstunde schaffen würde.
Ich bekam folgende Antwort. Sie dürfte nahezu wörtlich stimmen. Man stelle sich dazu nur noch einen sehr patzigen Ton vor.
“Ja, … müsste schon am Stand sein, aber ob sie so kurz vor der Lesung noch zum Signieren rauskommt, das glaube ich nicht. Die Autoren mögen das meist auch gar nicht, dafür extra rausgerufen zu werden.”

Ich hätte diese Antwort akzeptiert, wenn sie ebenso freundlich gewesen wäre wie meine Frage. Ohne diesen patzigen Ton. Dann wäre es halt so gewesen. Ich weiß auch, dass die Leute an den Ständen sich über die Messetage sicher die dümmsten Fragen anhören müssen, dass die Füße weh tun und man im Dauerstress ist. Genauso bin ich mir sicher, dass man Besucher mit Pressebändchen, die nicht in Schlips und Kragen antreten, erstmal mit Skepsis betrachtet. Wenn ich über den Messetag so sehe, wie viele Leute mit Bändchen blindlings von Stand zu Stand rennen und ohne Vorstellung, ohne auch nur ein “Hallo” oder “Guten Tag” fragen, ob man an Blogger Leseexemplare vergebe, dann finde ich diese Skepsis sogar völlig berechtigt. Aber in diesem Ton vorgebracht, hat mich diese Antwort sehr geärgert.

Ich finde, dass man als Verlagsmitarbeiter durch diese Messetage durch und sich zusammenreißen muss, egal was auf einen zukommt. Das muss jeder ganz normale Angestellte täglich, der mit Kunden zu tun hat. Zumindest aber, dass man sich nach der Devise richtet “Wie du kommst gegangen, so wirst du auch empfangen.”

An keinem anderen Stand auf der Messe habe ich auf Fragen solch unfreundliche, kurz angebundene Antworten von oben herab bekommen. Nirgends! Und ich war an sehr vielen Ständen. Mein Kompliment und meine Hochachtung! Euch glaube ich das “Wir freuen uns auf euch!” das nahezu jeder Verlag kurz vor den Messen auf Facebook und den eigenen Seiten verkündet.

Diesem einen Verlag nehme ich das nicht mehr ab.
Leider.

 

Leipziger Buchmesse 2013 – Vierter Tag!

— Alle Fotos und noch viele Bilder mehr gibt es (in groß!) in meiner Fotogalerie auf Facebook zu sehen!
Es ist ein öffentliches Album, man muss nicht auf FB angemeldet sein um es anschauen zu können!

zum Album! –

Am Sonntag ging es dann noch einmal zur Messe.

Rocke dieses Mal festgezurrt im Rucksack!

Auf dem Weg sah es eigentlich noch ganz ruhig aus da draußen.

 

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Aber schon wenig später sah es drinnen so aus.

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Als erstes ging es zu den Outdoor Verlagen, die mehrmals am Tag geführte Geocaching-Touren veranstalteten. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Dafür stürzt man sich auch gerne mal in dicken Winterjacken in die vollen Hallen 😉

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Und das war unsere kleine, muntere Truppe. Schön gemischt aus Geocachern und Neulingen auf dem Gebiet.

Ausgestattet mit gesprächigen Falk-GPS ging es dann für rund 45 Minuten auf’s Messegelände hinaus. Dort gaben die GPS zwar bald nacheinander auf, aber trotzdem wurden alle Stationen gefunden. Und auch den Schatz am Final haben wir gehoben. Jeder durfte sich etwas Süßes und / oder eine solche Filmdose mit Logbuch mitnehmen.

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Der restliche Tag war eigentlich als Foto-Tour und weiteren Besuchen bei solch kleinen Verlagen geplant, wie wir am Freitag bereits einen kennengelernt hatten. Aber dann sah man hier und da doch noch etwas oder jemanden, oder wurde auf Veranstaltungen aufmerksam, so dass es ein ausgesprochen bunter Tag wurde.

Hier ein paar Fotos

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Isabel Abedi signiert am Arena Stand.

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Rainer Wekwerth war dort ebenfalls anzutreffen.

Auf der Fantasy Leseinsel haben wir noch etwas von Alina Bronskys Lesung aus “Spiegelriss” mitbekommen.

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Etwas später fand dort eine Lesung mit “Skulduggery Pleasant”-Autor Derek Landy (Mitte) und Rainer Strecker, dem Sprecher der entsprechenden Hörbücher statt.
Derek Landy hatte ich mir ganz anders vorgestellte, aber er kam super sympathisch und witzig rüber.

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Derek Landy erzählt.

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Und lauscht dann Rainer Strecker.

Kennt ihr die Pingmännchen?
Das ist eine Kreuzung aus Pinguin und Erdmännchen, und sieht so aus.

Zu besuchen beim Ackermann Kunstverlag mit Kabelbindern gefesselt um nicht vor lauter “ach wie süß” entführt zu werden.

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Tierisch ging es auch beim Beltz Verlag zu, denn dort konnte man sich selber zu einer Katze der Warrior Cats morphen lassen. Mit dem Warrior-Cats-O-Mat. Ich habe auch mitgemacht, aber mein Bild ist irgendwie nicht in der Galerie gelandet. Ich bleibe aber dran, immerhin wurde versprochen, dass alle Bilder dort landen.

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Zur Galerie!

Wer dort irgendwo den Namen “Sandra” findet, bitte melden!
Vielleicht waren wir auch nur geschätzte 20mal blind…

Entdeckt beim Aladin Verlag!

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Glück ist…wenn man ein Buch mit seinem eigenen Namen als Titel entdeckt.
Männer sind oft so leicht glücklich zu machen 😉

Der Hörspiel Arena haben wir auch noch mal einen Besuch abgestattet.

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AudioGo mit englischsprachigen Hörspielen!
DAS ist doch mal was Feines, was man nicht so oft sieht.
Für sowas ist eine Messe da!

Auch das Vorhaben, noch weitere kleine und sympathische Verlage kennenzulernen, hat wunderbar geklappt.
Ich hoffe, es haben noch viele weitere Besucher dorthin gefunden. Sie haben es sowas von verdient!

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Autorin Britta Sauerland am Stand vom Fantasy-Türen Verlag
Ein Verlag aus der Nachbarschaft: aus Enger!

Das AGM-Magazin kannten wir noch nicht, aber an deren Stand wurden wir schnell so neugierig, dass wir zwei Hefte mitnehmen durften. Bald gibt es dazu auch hier im Blog eine Rezension!

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Berichte über Filme, Games, Bücher uvm

Eine weitere Entdeckung war der Wölfchen Verlag.

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Ich muss sicher nicht extra erwähnen, wie verliebt ich in die Coverillustrationen bin, oder?

Leider ohne Foto, aber auf jeden Fall einen Besuch wert sind zB diese beiden Verlage und Autoren!

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Schlauberger Verlag

Carsten Thomas

Verlag Torsten Low

Insgesamt war es also eine rundum gelungene Messe, die vor allem durch die vielen interessanten Neuentdeckung punkten konnte!

Leipzig, wir kommen wieder!

Leipziger Buchmesse 2013 – Zweiter Tag!

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Es ist ein öffentliches Album, man muss nicht auf FB angemeldet sein um es anschauen zu können!

zum Album! –

Am Freitag ging es dann endlich zur Messe!
Rocke war natürlich auch mit dabei!

Der Andrang hielt sich an diesem Tag noch in Grenzen, so dass man sich an den Ständen meist ganz bequem umschauen konnte. Viel fotografiert habe ich an dem Tag auch nicht, aber ein paar Schnappschüsse sind doch zusammengekommen.

Da mein Freund vom Donnerstag noch wusste, dass Sebastian Fitzeks Stand später sehr belagert sein würde, fingen wir damit an. Ein wicklich cooler Stand! Meinen “Nachtwandler” hatte ich leider nicht dabei, aber ich habe ja auch schon einige signierte Fitzek-Bücher. Und im Schlafanzug haben wir uns dann auch nicht hingetraut…

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Gleich nebenan -man sieht es auf dem vorigen Bild noch gerade so), gab es eine Vitrine, die mir ebenfalls ein Foto wert war.

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Etwas “Prominenz” haben wir ebenfalls angetroffen. Beides zufällig, aber dafür umso erfreulicher.

Als erstes haben wir doch tatsächlich Bibi Blocksberg getroffen, die gerade Besuch vom bösen (?) Wolf hatte!
😉

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Etwas später haben wir am Stand von Egmont Lyx Wolfgang Hohlbein entdeckt!

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Danach stand ein Besuch in der Hörspiel Arena an, wo Rocke sofort einen echten Schatz für mich entdeckte. Leider war die Hülle natürlich leer, aber alleine das Cover hat meine Vorfreude auf die Folge noch gesteigert!

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Natürlich haben wir an diesem Tag noch viel mehr gesehen und entdeckt. Wie immer hat es sehr viel Spass gemacht, sich umzuschauen, mit den Leuten am Stand zu sprechen und den eigenen SUB im Geiste schon ins Unermessliche wachsen zu sehen.

Den Drachenmond Verlag möchte  ich speziell erwähnen. Dort haben wir aus reiner Neugier vorbeigeschaut (der Name klang im Ausstellerverzeichnis ganz verheißungsvoll, wie ich fand) und dann wirklich tolle Bücher und sehr nette und offene Leute am Stand angetroffen. Das sollte sich als Vorzeichen für den Sonntag herausstellen.

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Der größte Schrecken an diesem Tag war der Moment als ich entdeckte, dass Rocke plötzlich aus dem Rucksack verschwunden war! Erstaunlich, wie gut wir unsere letzten Wege noch auf Reihe bekamen. So haben wir ihn am Stand von Ueberreuter zum Glück wiedergefunden. Vielleicht hat Teufelchen Asmoduin so gut auf ihn aufgepasst, weil wir ihm zuvor einen Schokoriegel vorbeigebracht hatten…?

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Nach der Messe ging es kurz in’s Hotel. Etwas ausruhen und dann auf zum Bahnhof. Dort wollten wir uns stärken für die Fischer Kriminacht mit Arno Strobel, Stephan Ludwig und Klaus-Peter Wolf im Centralkabarett, das von dort aus zu Fuß gut zu erreichen ist.

Rocke schien am wenigstens beeindruckt von seinem Ausflug.

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Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Centralkabarett. Zugegeben, wir waren ganz schön spät dran, aber dass es so voll sein würde, hätte ich dann doch nicht erwartet. Netterweise gab es Sitzkissen für die Behelfsplätze auf der Stufe zum Verkaufsstand.

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Die Lesung war echt klasse und kurzweilig. Es wurde nicht nur gelesen, die Autoren erzählten auch von ihrer Arbeit, und man merkte immer, wie viel Spass sie selber dabei hatten. Die Zeit verging wie im Flug!

Hier ein paar Fotos!

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Von links nach rechts: Klaus-Peter Wolf, Arno Strobel (lesend), Stephan Ludwig

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Stephan Ludwig ist an der Reihe!

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Die sehr vergnügliche Lesung mit Klaus Peter Wolf

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Zum Schluss konnte man sich seine Bücher signieren lassen und Fragen stellen.
Ich habe mir dort “Zorn – Vom Lieben und Sterben” gekauft…die Gelegenheit war zu verlockend!
😉

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Da sind sie, die Schätzchen!

Leipziger Buchmesse 2012 – Nachlese

Vom 15.03. bis zum 18.03. fand in Leipzig dieses Jahr die Buchmesse statt.

Ich war am Freitag und Samstag dort.
Ehe ich nun meine neuen und signierten Bücher und die Autogramme zeige, möchte ich mich erst mal bei den Verlagen für die vielen netten Gespräche bedanken. Darunter beispielsweise Rowohlt, Thienemann, Carlsen, dtv, Loewe, Arena, Kosmos, Oetinger und noch viele mehr.  Bitte nicht übel nehmen, alle weiß ich nicht mehr. Ich bin rückblickend immer noch etwas erschlagen 😉 Es war einfach klasse!

Nun zu den Neuen im Regal, die ich von der Messe mitgebracht habe:

“Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel” (Holly Jane Rahlens)

Man schreibt das Jahr 2264. Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird. Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet? Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft …

“Finding Sky- Die Macht der Seelen” (Joss Stirling)

Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf … und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben – denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat …

“Ich bin der Herr deiner Angst” (Stephan M. Rother)

«In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im ‹Fleurs du Mal› bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall.» Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen…

“Nur 6 Tage” (Philip Webb)

Solange Cass denken kann, muss sie sich schon durch die Überreste der zerstörten Stadt wühlen. Genau wie alle anderen Räumer. Denn ihre Aufgabe ist, das Artefakt zu suchen, an das niemand so richtig glaubt. Bis auf Cass’ kleinen Bruder Wilbur, aber der spinnt sowieso ein bisschen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Peyto und Erin auf. Sie sind Schläfer und kommen aus einer anderen Zeit. Und sie glauben, dass nur Wilbur ihnen helfen kann. Denn auch sie sind auf der Suche nach dem Artefakt. Nur gemeinsam haben die vier eine Chance, es zu finden. Doch sie müssen sich beeilen. Ihnen bleiben genau sechs Tage, sonst wird die Welt untergehen …

Am Donnerstagabend -direkt nach meiner Ankunft in Leipzig- waren wir zum Österreicher Krimi Leseabend im Landgericht, wo uA Ursula Poznanski aus “Fünf” las. Ganz klar, da gehörte diese Veranstaltung zum Pflichtprogramm.
Nach der Lesung konnte man sich sein Buch signieren lassen, was ich natürlich auch gemacht habe 😉

Der Freitagabend stand ganz im Zeichen der Fantasy. Im Leipziger Stadtbad (übrigens eine super tolle Location!) fanden dazu gleich mehrere Lesungen statt. Darunter auch mit Holly Jane Rahlens, die aus “Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel” las. Übrigens eine der unterhaltsamsten Lesungen an diesem Messewochenende! Dort hatte man ebenfalls die Gelegenheit, sich sein Buch signieren zu lassen:

Am Samstagabend wurde es dann wieder “kriminell”. Es fand ein Leseabend mit verschiedenen Lesungen aus dem Bereich Krimi statt, ebenfalls im Leipziger Stadtbad. Mit dabei -und der Hauptgrund dafür, dass wir dort waren- war die Lesung mit Rita Falk, die Auszüge aus Kommissar Eberhofers neuestem Fall “Schweinskopf al dente” las. Auch hier stand ich anschließend natürlich Schlange um mir das Buch signieren zu lassen.

Auch eine Reihe Autogramme durften mit nach Hause. Von Bettina Belitz, die aus “Dornenkuss” gelesen hat, von Jennifer Benkau, die aus “Dark Canopy” las und von Michael Holtschulte, der im Comic-Bereich der Messe seinen Stand hatte.

Und so sieht die Tod-Karte auf der Rückseite aus.
Ich bin eben Tod-Fan 🙂

Noch mal ganz lieben Dank!
🙂

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