Conni

Conni, 15 (03) – Meine beste Freundin, der Catwalk und ich (Dagmar Hoßfeld / Julia Casper)

Titel: Conni, 15 (03) – Meine beste Freundin, der Catwalk und ich/ Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 150 min, 2 CDs / Buch: Dagmar Hoßfeld / gelesen von: Julia Casper

conni15-3Inhalt: Lena im Blitzlichtgewitter – und Conni daneben. Erst Anfang Januar wird Phillip zurückkommen. Bis dahin wird er dort bleiben, wo er seit den Sommerferien ist: in Berkeley, Kalifornien, USA. Conni weiß nicht, wie sie es so lange ohne ihn aushalten soll. Dass ihre beste Freundin Lena plötzlich Post von ihrem unbekannten Vater bekommt, ist eine willkommene Abwechslung. Lena will nach Hamburg fahren, um ihn kennenzulernen. Und Conni soll sie begleiten. In der Stadt an der Elbe erhält Lena ein unglaubliches Angebot.


Ich bin Conni-Fan durch und durch. Ganz egal, ob es die Geschichten für die ganz jungen Hörer sind oder eben diese Reihe um die fünfzehnjährige Conni. Letztere liegt allerdings eine kleine Pferdelänge vor den anderen. Entsprechend habe ich mich über dieses neue Abenteuer gefreut. Allerdings habe ich bei dem Titel schon im Vorfeld geahnt, dass es eventuell nicht so ganz nach meinem Geschmack sein würde.
Genau das traf dann auch beim Hören prompt zu. Ganz ehrlich, mich interessieren die Themen “Models” und “Laufsteg” usw genauso wenig wie Sendungen wie “Germanys Next Topmodel”. Und im gewissen Sinne geht es hier darum, denn Connis Freundin Lena wird für den Laufsteg entdeckt. Ich weiß jedoch, dass diese Themen bei der anvisierten Altersgruppe schwer angesagt sind, und auf die kommt es letztlich ja an.
Glücklicherweise ist aber Lena meine Lieblingsfigur neben Conni. Ich mag dieses selbstbewusste, alternativ angehauchte Mädel sehr, sehr gerne. Dadurch und durch ihre kritische Haltung dem Angebot gegenüber, bald als Model zu arbeiten, fiel es mir leicht, mit mit oben genannten Themen zu arrangieren. Ich finde es gut, dass den Hörerinnen so ebenfalls eine etwas skeptischere Einstellung dazu zu vermitteln. Für solch einen Job würde heute sicher manches Mädel sonstwas tun. Da schadet das sicher nicht. Und wer es an Lena immer noch nicht begriffen hat, dem dürfte Annas spätere Erfahrung die Augen öffnen.
Selbstverständlich kommt auch Connis und Phillip Liebesgeschichte hier wieder nicht zu kurz. Ich finde die beiden so unglaublich süß, dass ich mich darauf immer am meisten freue. Zu dieser Folge sage ich nur: Taschentücher bereitlegen!

Einmal mehr ist Julia Casper zu hören, die mit ihrer jungen Stimme und der fröhlichen Art zu lesen die 150 Spielminuten kurzweilig und vergnüglich gestaltet. Oftmals möchte man gar nicht glauben, dass sie tatsächlich abliest. Es klingt eher danach als erzähle sie völlig frei. Das fällt das Zuhören ganz leicht und ehe man es sich versieht, ist man am Ende der Geschichte angekommen.

Das Cover gefällt mir dieses Mal besonders gut. Mit einer Katze hat ein Catwalk zwar an sich wenig zu tun, aber ich finde es witzig, es so zusammenzubringen. Kater Mau (?) ist wirklich goldig. Natürlich sind aber auch ein paar Kosmetikartikel zu sehen und etwas Gehäkeltes. Was das ist? Um das zu erfahren, müsst ihr das Hörbuch hören.

Fazit:  Die Themen “Model” und “Laufstegt” usw sind nicht mein Fall, daher hat die Geschichte nicht zu 100% meinen Geschmack getroffen. Zum Glück steht Lena neben Conni im Mittelpunkt. Mit ihrer kritischen Haltung hat Lena es mir erleichtert, mit diesen Themen klarzukommen. Und Connis und Phillips Lovestory ist auch dieses Mal wieder super süß. Somit hat mir die Story doch ganz gut gefallen.

Meine Freundin Conni (45) – Conni und das Familienfest

Titel: Meine Freundin Conni (45) – Conni und das Familienfest / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Lea Sprick, Katja Brügger, Bern Stephan, Malte Augustin ua

conni45Inhalt: Connis Opa Willi feiert seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass trifft sich die ganze Familie bei den Großeltern in Neustadt. Conni bastelt als Geschenk einen Stammbaum der Familie und backt mit Oma eine Geburtstagstorte. Sie lernt bisher unbekannte Verwandte kennen. Und kurz vor Mitternacht wird in der Familie Klawitter sogar noch ein Baby geboren. So aufregend kann ein großes Familienfest sein!


Dieses Mal steht also die große Feier zu Opas 70. Geburtstag im Mittelpunkt bei Conni und ihrer Familie. Doch zunächst klingt es nicht allzu sehr danach. Stattdessen erfährt man, dass Opa ein neues Hobby hat: die Imkerei. Und auf diesem Wege lernt man gleich einiges darüber. Ich fand das ganz interessant, weil ich mich damit noch nie groß beschäftigt habe und die Vorstellung vom Umgang mit den stechwütigen Tierchen einigermaßen gruselig finde.
Anschließend kommt man aber auf das eigentliche Thema der Folge zu sprechen, Opas Geburtstag und die große Familienfeier zu diesem Anlass. Mir hat diese Folge prima gefallen. Der Geburtstag ist rührend, turbulent, lustig, stimmt ab und zu aber auch angenehm nachdenklich. Vieles erkennt man von selbst erlebten Geburtstagsfeiern wieder. Beispielsweise Stichelein zwischen Geschwister bzw Familienmitgliedern, die Frage nach dem geeigneten Geschenk oder auch die Diskussionen um die zu diesem Anlass servierten Speisen. Überall ist Conni mittendrin und so wird das Geschehen auch für die jungen Hörer. Denn natürlich hat auch Conni Fragen oder braucht mal Hilfe.
Insgesamt ist bei dieser Geburtstagsfeier so richtig etwas los, sodass es niemals langweilig wird. Da muss eine Torte hergestellt werden, Bienen müssen gerettet werden und zuletzt drängt noch ein Baby plötzlich auf die Welt. Was ich sonst als “zu viel in eine Geschichte gesteckt” bezeichnen würde, funktioniert hier wunderbar. Auch wenn noch so viel los ist, es wirkt niemals überladen.

Ich glaube, das ist die erste “Conni”-Folge, bei der mehr erwachsene als jugendliche Sprecher zu hören sind. Bernd Stephan gibt einen liebenswerten und rüstigen Opa, der nie um eine Antwort verlegen ist. Katja Brügger spricht Opas Schwester und hat mir mit ihrer markanten Stimme sehr gut gefallen. Den beiden nimmt man das ungleiche Geschwisterpaar leicht ab.

Wie üblich sind fröhliche und muntere Melodien zu hören. Sie passen gut zur Stimmung der Geschichte und haben klar Wiedererkennungswert. So klingt nur Conni, das würde ich überall sofort heraushören.

Die Szene vom Cover gibt es in der Geschichte nicht. Trotzdem passt das Motiv einwandfrei dazu. Bei einem Familienfoto hat man alle Familienmitglieder zusammen. Das macht deutlich, wie viele Gäste zu Opas Geburtstag kommen. Und man wird neugierig, was alles passieren wird, wenn all diese Leute zusammenkommen.

Fazit:  Mit 77 Minuten Spielzeit ist diese Folge ziemlich lang geraten. Langweilig wird es aber nicht, denn auf Opas Geburtstag passiert eine ganze Menge. Das ist turbulent und lustig und vieles erkennt man von selbst erlebten Feiern wieder. Da bekommt man direkt Lust, selber mal wieder mit der Familie zu feiern.

Conni (44) – Conni und das Klassencamp

Titel: Conni (44) – Conni und das Klassencamp / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 66 min / Sprecher: Marion Elskis, Ingo Abel, Lea Sprick, Julia Fölster ua

conni44Inhalt: Conni fährt mit der Klasse ein paar Tage in ein Klassencamp. Die Kinder wohnen in Kleingruppen in Hütten an einem See und müssen sich selbst verpflegen. Was für ein Abenteuer. Leider ist die Lieblingslehrerin nicht dabei. Jetzt müssen sich alle mit einer neuen Lehrerin herumschlagen. Die benimmt sich ganz schön seltsam, findet nicht nur Conni.


Für Conni und ihre Freunde steht ein neues Abenteuer an. Mit der Klasse geht es in ein Camp am See. Und wie es sich für solch einen Ausflug gehört, stehen dabei ein paar tolle Unternehmungen genauso auf dem Plan wie Streiche, die vor allem die Jungs den Mädels spielen. Für Aufregung und Spass ist also bestens gesorgt. Beim Hören bekommt man direkt Lust, ebenfalls einen solchen Ausflug zu unternehmen. So wird es vor allem den jungen Hörern gehen. Wenn man -wie ich- aus Connis Alter bereits heraus ist, dann erinnert man sich so leicht an solche Klassentouren zurück. Das ist ebenfalls sehr schön!
Doch es gibt auch ein Problem, denn statt der Klassenlehrerin begleitet eine andere Lehrerin die Schüler. Und die ist geradezu versessen auf Regeln. Da kommt schnell die Frage auf, wieso sie so streng ist. Ich muss gestehen, dass ich durchaus eine etwas spektakulärere Antwort auf diese Frage erwartet hatte als man sie am Ende dann bekommt. Aber immerhin war es bis dahin ganz spannend. Es hätte ja wirklich mehr dahinter stecken können!
Gefallen hat mir außerdem, dass hier einmal mehr so ganz nebenbei eine kleine Botschaft vermittelt wird, die den hörenden Kids sicher nicht schadet. Nämlich, dass es auch ganz spaßig sein kann, mal etwas mit anderen Mitschülern zu unternehmen statt immer mit den besten Freundinnen. Es war schön und eine Abwechslung, mal ein anderes Gespann um Conni herum zu erleben.

Als Lehrerin ist Marion Elskis zu hören, die diese Figur zwar schon recht streng und energisch klingen lässt, aber niemals wirklich unsympathisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass das schwierig ist. Daher hat es mich beeindruckt. Ansonsten sind natürlich hauptsächlich die jungen Sprecher am Werk, die ihren Job wie gewohnt sehr gut machen. Auch wenn der eine oder andere schon mal zu wohlerzogen klingt. Aber besser so als rotzfrech und ein schlechtes Vorbild für die junge Hörerschaft,

Irgendwie ist bei “Conni” wohl gerade der Wurm drin, was den Klang angeht. Jedenfalls klingen vor allem die erwachsenen Sprecher hier einmal mehr sehr dumpf und wie weit entfernt. Ich wüsste wirklich gerne, woran das liegt und ob das nur bei mir der Fall ist. In Sachen Musik sind wie üblich fröhliche Stücke zu hören und die Geräusckulisse bietet alles auf, was ein ordentliches Kinderhörspiel mitbringen sollte. Da gibt es nichts zu meckern.

Das Covermotiv zeigt Conni, einige ihrer Freunde und die neue Lehrerin beim abschließenden Besuch im Kletterpark. Das ist ein Motiv, das auf eine abenteuerliche Geschichte hoffen lässt. Da ich unbedingt auch mal in solch einen Park möchte, gefällt es mir richtig gut.

Fazit:  Eine fröhliche, typische Campgeschichte mit lustigen Unternehmungen und allerlei Streichen, die Lust darauf macht, ebenfalls solch einen Ausflug zu unternehmen. Und wie immer kann man sich auch aus dieser Geschichte etwas für das Miteinander mitnehmen.

Meine Freundin Conni (43) – Conni bekommt Taschengeld / Conni verkleidet sich

Titel: Meine Freundin Conni (43) – Conni bekommt Taschengeld / Conni verkleidet sich / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 41 min / Sprecher: Selina Böttcher, Henry König, Barbara Fenner ua

conni43Inhalt: Endlich bekommt Conni Taschengeld. Jedes Geldstück wirft sie in ihr dickes Sparschwein. Und wenn das voll ist, kauft sich Conni das kleine Spielzeugpony mit dem Geheimversteck. Bis es soweit ist, zählt Conni immer wieder mit Mama ihr gespartes Geld, lässt sich von Opa ausländische Münzen zeigen und eröffnet sogar ein eigenes Konto auf der Bank.
Dann bekommt Conni eine Geburtstagseinladung, auf der “Bunte Meereswelt“ steht. Sie freut sich, aber als was soll sie sich verkleiden? Die Kostüme zu Hause passen alle nicht. Dann sieht Conni dieses wunderschöne Meerjungfrauen-Kostüm. Das möchte sie haben – aber es ist viel zu groß. Doch die rettende Idee kommt manchmal schneller als man denkt.


Geld ist bereits für Kinder ein Thema, schließlcih bekommen die meisten ab einem bestimmten Alter ihr erstes Taschengeld. Auch Conni möchte endlich Taschengeld bekommen um sich ein Spielpony kaufen zu können. Aber natürlich muss man dafür auch eine Menge über Geld, seinen Wert und den ordentlichen Umgang damit lernen. Gemeinsam mit Conni erfahren die jungen Hörer in dieser ersten Geschichte einiges über Geld. Mir war es fast ein wenig zu viel davon, denn vor lauter Informationen geht der Geschichte der Schwung verloren und das Spielpony rückt weit in den Hintergrund. Ich denke, ein paar Fakten weniger hätten es auch getan. Schließlich sollten Conni-Geschichten nicht nur belehren, sondern vor allem auch Spass machen.
Der steht bei der zweiten Geschichte zum Glück wieder ganz im Mittelpunkt. Es macht Spass, mit Conni zu überlegen und auszuprobieren, als was sie zur Kostümparty gehen könnte. Außerdem hat es mir gefallen, dass Connis Kostüm letztlich in gemeinschaftlicher Arbeit mit Eltern und Großeletern entsteht und etwas ganz Besonderes wird. Man muss halt nicht ständig etwas Neues kaufen. Oft liegt Schönes und Ausgefallenes so nahe. Auf der Party wird dann gespielt und gefeiert und man hört den Kindern das Vergnügen dabei an.

Natürlich sind in dieser Folge wieder die bereits lang vetrauten Sprecher zu hören. Selina Böttcher gibt eine aufgeweckte und fröhliche Conni. Christian Rudolf und Barbara Fenner haben hier als Papa und Mama mal mehr zu sagen als in anderen Folgen. Sie kommen sehr sympathisch rüber. Besonders gefällt mir aber immer wieder Henry König als lieber und gemütlicher Opa. Auf meiner CD klingen die Stimmen der erwachsenen Sprecher ziemlich dumpf und als kämen sie aus größerer Entfernung. Das kenne ich aus der Reihe gar nicht, deshalb hat mich das ziemlich gewundert. Vielleicht kann mir ja jemand sagen, ob das bei anderen CDs dieser Folge auch so ist? Das wäre toll!

Neben dem fröhlich Titellied, das man schnell mitsingen kann, sind während der Geschichten weitere lebendige Stücke zu hören. Meist orientieren sie sich an bekannten Kinderlieder, die die jungen Hörer sicher wiedererkennen werden.

Das Cover ist auf die erste Geschichte zugeschnitten. Mit dem Kaufladen, dem Sparschein und den Geldmünzen wird schnell klar, um was es darin geht.

Fazit: Bei “Conni bekommt Taschengeld” blieb mir der Spass einer Conni-Geschichte zu sehr auf der Strecke vor lauter Informationen rund um das Thema “Geld”. Dafür hat “Conni verkleidet sich” richtig Spass gemacht. So gleicht sich das schön aus.

Conni & Co. (10) – Conni, Dina und das Liebesquiz (Dagmar Hoßfeld / Ann-Cathrin Sudhoff)

Titel: Conni, Dina und das Liebesquiz / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 150 min / Buch: Dagmar Hoßfeld / gelesen von: Ann-Cathrin Sudhoff

connico10Inhalt: Billi bekommt Besuch von ihrem italienischen Cousin und seinem besten Freund. Für Conni, Anna und Dina ist das genauso aufregend wie der bevorstehende Girls´ Day, an dem sie in typische Männerberufe hineinschnuppern können. Am Tag ihrer Ankunft sorgen Leandro und Nevio nicht nur mit ihrem guten Aussehen, sondern auch mit ihrem machohaften Auftreten für Aufregung. Als Dina geheimnisvolle Briefumschläge mit kleinen Geschenken bekommt, haben die Mädchen sofort einen der beiden Italiener in Verdacht. Nur welcher ist es? Das Kleeblatt schmiedet einen Plan, wie es die ernsthaften Absichten der Jungs überprüfen und den besten Kandidaten für Dina auswählen kann. Ein Liebestest muss her, dem sich die beiden Jungs ohne ihr Wissen unterziehen werden.


Ich bin gerade wieder mal im Conni-Fieber. Da lag diese neue Geschichte um Conni und ihre Freunde natürlich nicht lange herum.
Dem Titel nach steht Dina dieses Mal im Mittelpunkt, doch bis dahin dauert es eine ganze Weile. Zunächst sorgen Billis Cousin und sein Kumpel für Wirbel. Die beiden sind bei Billi zu Besuch und halten die Mädchen ganz schön auf Trab. Da sind Spaß und gelegentliches Chaos vorprogrammiert. Vor allem auch, weil Connis Philipp und Annas Mark nur mäßig davon angetan sind, dass die Mädchen so oft Fremdenführerin für die beiden Italiener spielen. Somit dreht sich natürlich auch hier wieder vieles um das Thema Liebe. Süß und authentisch beschrieben, wie man es von den Conni-Geschichten kennt.
Als Dina plötzlich immer wieder kleine Geschenke in ihrem Briefkasten findet, muss selbstverständlich herausgefunden werden, wer sie dort deponiert. Wer ist Dinas heimlicher Verehrer? Ich fand die Idee mit dem Liebesquiz ganz witzig. Vor allem fand ich es aber spannend zu erfahren, wer hinter den romantischen Geschenken steckt. Nevio, Leandro, Tim, oder doch jemand ganz anderes. Es gibt eine ganze Reihe Kandidaten und ich habe gegrübelt und gegrübelt. So gehört sich das! Auch wenn das Hörbuch Hörern ab 8 Jahren empfohlen wird, das heißt noch lange nicht, dass man nach maximal 20 Minuten bereits erahnen können muss, wer es ist.
Ein zweites großes Thema dieser Folge ist der “Girls Day”, an dem Mädchen in Männerberufe und Jungs in Mädchenberufe hineinschnuppern. Erstens ist das eine schöne Idee, um vielleicht ein paar Vorurteile auszuräumen, zweitens zeigt es, dass “Conni” mit der Zeit geht und älter wird. Dass ganz allmählich auch solche Themen interessant werden.
Über der ganzen Geschichte liegt einmal mehr eine wunderschöne, sommerliche Atmosphäre. Eis essen, surfen, ein Straßenfest, Conni-Geschichten werden für mich immer sommerliche Geschichten bleiben (auch wenn ich natürlich weiß, dass es auch Winter-Geschichten gibt).

Ann-Cathrin Sudhoff gehört für mich einfach zu den Hörbüchern von “Conni & Co.”. Ich mag ihre junge Stimme, die so toll zu den Geschichten passt, und dass ich die einzelnen Figuren prima auseinanderhalten, obwohl sich sich stimmlich kaum dafür verstellt. hr italienischer Akzent für Nevio und Leandro klingt lustig und echt.

Die bekannten Conni-Melodien sind auch hier wieder zu hören. Aber es kommen auch andere Stücke zum Einsatz, jeweils passend zur Situation. Beispielsweise italienische Klänge, oder flotte Musik beim Straßenfest. Das macht das Gehörte anschaulich und lockert die rund 150 Minuten Spielzeit auf. Gleiches gilt für die Geräusche, die ab und zu zu hören sind.

Auf dem Cover sind neben Conni und Dina auch die beiden italienischen Jungs zu sehen. Sie spielen eine wichtige Rolle, also gehört sich das auch so. Außerdem wird man so schnell neugierig, ob die beiden etwas mit dem Liebsquiz aus dem Titel zu tun haben. Und was hat Dina da in der Hand?

Fazit:  Mir hat auch diese Geschichte wieder sehr gut gefallen! Schön sommerlich, süß verliebt und mit dem “Girls Day” kommt auch noch ein schöner Schuss Ernsthaftigkeit mit hinein. Es macht mir immer wieder Spass zu verfolgen, wie Conni ihr Leben meistert. Da kann man direkt ein wenig neidisch werden.

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