Die drei ???

Die drei !!! (51) – Krimi-Dinner

Titel: Die drei !!! (51) – Krimi-Dinner / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher: Sonja Stein, Flemming Stein, Volker Hanisch, Ingo Abel, Julia Fölster ua

Inhalt: Mit einem Sternekoch gemeinsam kochen und dabei einen Kriminalfall lösen? Klar, dass Kim, Franzi und Marie beim Krimi-Dinner im Jugendzentrum dabei sind. Doch mittendrin verschwindet der Koch plötzlich spurlos und aus Spiel wird Ernst. Die drei !!! beginnen sofort mit den Ermittlungen und ahnen noch nicht welche Ausmaße Neid und Missgunst unter Konkurrenten haben können.


Der Titel dieser Folge hat mich sofort angesprochen, denn ich würde selber gerne auch mal ein Krimi-Dinner erleben. Allerdings konnte ich mir kaum vorstellen, dass man im Hörspiel so einen Krimi im Krimi ordentlich umsetzen kann.
Zunächst geht es auch erstmal um den Kochkurs, der parallel zum Krimi-Dinner läuft. Dabei lernt man alle Mitspieler kennen und natürlich auch den Koch und Leiter der Veranstaltung. Dann beginnt der Fall für die Teilnehmer und ich muss schon sagen, dass ich die als ziemlich mühselig empfunden habe. Da muss man sich plötzlich noch die Rollennamen der Mädchen und Jungs merken und es ist auch nicht wirklich spannend, wie sie ihre gefundenen Kästen durchforsten und aus den Hinweisen darin Schlüsse ziehen. Das wirkt schlichtweg hölzern, was meine Bedenken vom Anfang bestätigt hat. Zudem habe ich es nicht verstanden, wieso die drei Freundinnen plötzlich mal jede für sich ermitteln möchten.
Doch dann dreht die Handlung weg von gespielten Krimi zu einem waschechten neuen Fall für die Mädels, die dann auch endlich beschließen, doch wieder gemeinsam zu ermitteln. Von da an fand ich den Fall gleich viel lebendiger und interessanter. Die Auflösung widerum, also der Grund für die Ereignisse, ist dann aber doch wieder so eine Sache. Aber sicher musste irgendwie ein Zusammenhang mit dem Kochkurs hingebogen werden. Das zumindest schafft die Auflösung. Die Mädels haben aber defintiv schon ernsthaftere und dramatischere Fälle gelöst. Das ist einfach so.

Volker Hanisch lässt Maxime zwar oft ein bisschen arg überspannt klingen, aber auf jeden Fall auch ganz sympathisch. Das sieht bei Ingo Abel und Angela Quast schon ganz anders aus. Sie übernehmen die Parts der Bösewichte und das hört man auch stets heraus. In den kleinere Rollen der Krimi-Dinner-Teilnehmer sind beispielsweise Flemming Stein, Julia Fölster und Anton Sprick zu hören.

Vertraute Musikstücke und eine ordentliche Geräuschkulisse begleiten und untermalen das Geschehen.

Auf dem Cover sind die Freundinnen in Kochkleidung zu sehen. Auf den neuen Fall weist lediglich das Messer hin. So fragt man sich schnell, was bei diesem Dinner wohl vorfällt.

Fazit:  Wie geahnt ist die Umsetzung des Krimis im Krimi eher trocken und mühselig zu verfolgen. Wäre es so weitergegangen, wäre die Geschichte voll in die Binsen gegangen. Doch dann dreht die Handlung und mausert sich wieder zu einem Fall ganz im Stil der übrigen Folgen der Reihe. Lediglich die Auflösung ist etwas dürftig.

Die drei ??? (189) – Der unsichtbare Passagier

Titel: Die drei ??? (189) – Der unsichtbare Passagier / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 65 min / Sprecher:  Oliver Rohrbeck, Claus Wilcke, Eckart Dux, Svenja Pages, Ingeborg Kallweit ua

Inhalt: Justus, Peter und Bob steht ein tolles Abenteuer bevor: Eine Zugfahrt mit dem Coast Imperial, dem berühmten Luxuszug! Doch kurz nach Fahrtbeginn verschwindet einer der Mitreisenden spurlos. Handelt es sich um eine Entführung? Die drei ??? nehmen die Fährte auf, in dem Wissen, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt. Denn der nächste Bahnhof wäre die perfekte Fluchtmöglichkeit.


Wer ab und zu hier mal liest, der weiß vielleicht schon, dass ich eine Vorliebe für Geschichten habe, die mit vergleichsweise wenigen Figuren und auf beschränktem Raum auskommen. Schon alleine deshalb hatte diese neue Folge bei mir sofort einen Stein im Brett. Ich mag es eben einfach übersichtlich ohne viele Ortswechsel und zig Charaktere. So wie hier im Zug. So bleibt man unabgelenkt und behält stets einen Überblick. Das erleichtert mir das Miträtseln immer ungemein. Hier hat es so wirklich viel Spass gemacht.
Zudem hat dieser Schauplatz einfach seinen ganz eigenen, speziellen Charme. Irgendwie wunderbar klassisch, und das kommt hier auch sehr gut rüber. Man fühlt sich sofort in den Zug versetzt und das leicht altmodische Flair kommt auch einwandfrei rüber.
Der Fall selber ist ganz spannend und gibt zunächst wirklich Rätsel auf. Die drei Freunde gehen der Sache auf den Grund und ermitteln wunderbar „altmodisch“ (und das ist ganz positiv gemeint) mit Durchsuchungen, Nachlesen im Lexikon usw Nichts andere hätte sonst auch an diesen Ort gepasst.
Dazu gibt es noch die eine oder andere witzige Einlage, und mal Schmunzeln zu können, das mag ich auch immer sehr gerne.

Neben den drei Hauptsprechern, die in gewohnt guter Form sind, hat sich für mich hier besonders Eckart Dux als Mr. Arbuthnott hervorgetan. Er lässt diese Figur im genau richtigen Maße kauzig rüberkommen, aber eben auch ausgesprochen sympathisch. Claus Wilcke hat mir ein wirklich gutes Bild von Mr. Whitty vermittelt, dem ich nicht so gerne über den Weg laufen wollen würde.

Die Musik passt sich dem klassischen Stil der Geschichte und dem Schauplatz mit älteren Stücken tadellos an. Hier hätten moderne Klänge einfach alles nur kaputt gemacht. Ich habe mich gefreut, dass man so sehr darauf geachtet hat.

Das Cover verrät sofort, dass sich der unsichtbare Passagier in einem Zug herumtreibt. Es wirkt schön düster und der leuchtende Grün bildet einen tollen Kontrast dazu.

Fazit:  Mir hat diese Folge sehr gut gefallen! Eine spannende und klassisch anmutende Story, ein stilvoller Schauplatz und ein unterhaltsamer Fall, bei dem es sich gut miträtseln lässt.

Die drei ??? Special – Das kalte Auge

Titel: Die drei ??? Special – Das kalte Auge / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 84 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Traudel Sperber, Robert Missler, Katja Brügger, Andreas von der Meden ua

Inhalt: Eine rätselhafte Diebstahlserie erschüttert Rocky Beach! Der Dieb hat offenbar eine Botschaft: CROATOAN schmiert er in blutigen Buchstaben an die Wände der Tatorte. Kennt er die schreckliche, jahrhundertalte Geschichte, die sich hinter diesem Wort verbirgt? Und wer ist der Indianer mit den kalten Augen, der immer wieder auftaucht? Höchste Zeit, dass die drei ??? Licht ins Dunkel bringen.


Da haben wir nun also den dritten Spezial-Fall der drei Detektive aus Rocky Beach. Ebenfalls einst als Hörspiel zur Präsentation in Planetarien produziert. Mir haben die beiden vorigen Specials ja durchweg ganz gut gefallen. Leider ging es nun mit diesem dritten Special ziemlich bergab. Dabei klingt die Story vom Klappentext her gar nicht mal verkehrt, auch spannend und mysteriös, keine Frage. Insgesamt war es für mich dann aber leider der berühmte Lärm um Nichts.
Um genauer zu sein: es begann schon recht früh damit, dass gleich eine ganze Schar Figuren ins Rennen geschickt wurden und es dauerte nicht lange bis ich fürchtete, im entscheidenden Moment nicht zu wissen, mit wem ich es gerade zu tun habe. Zum Glück stellte sich dann später heraus, dass man gar nicht alle Figuren immer parat haben muss, was mich sehr erleichterte. Widerum frage ich mich dann aber, wieso sie denn alle so Schlag auf Schlag eingeführt werden mussten? Einige davon obendrein für ein paar wenige Sätze überhaupt in der ganzen Geschichte.
Dann die Sache mit dem Indianer. Indianer hier, Phantom da, eine seltsame Geschichte von anno Schnee und…nachher ist all das kaum mehr der Rede wert. Schade, denn genau daraus hätte die Story das im Klappentext vermittelte Mystische ziehen können.
Zuletzt muss man dann leider noch sagen, dass der Fall schon ziemlich vorhersehbar ist. Da habe ich mich schon hin und wieder gefragt, wie sich die drei Detektive mit ihrer Erfahrung so lange an der Nase herumführen lassen können. Und die Auflösung kommt so natürlich auch nicht mehr überraschend und ist -vor dem Hintergrund einer Story über zwei CDs- doch arg dürftig und dünn.

Neben den drei Freunden wird die Geschichte überwiegend von Mystikern bevölkert und irgendwo muss sich jemand gedacht haben, die müssen stimmlich ausgefallen daherkommen. So ist Santiago Ziesmer gleich in zwei Rollen zu hören, was mich aber gefreut hat. Ich höre ihn einfach so gerne. Traudel Sperber ist ebenfalls zu hören und ihre Figur mochte ich auf Anhieb wirklich gerne. Trotz ihrer schrillen Stimme. Doch die passt zu MacKenzie.

Musik und Geräusche sind mir auch nach mehrmaligen Hören irgendwie nicht im Ohr geblieben. Daraus schließe ich, dass sich beides nicht allzu sehr hervortut. Was schade bis ärgerlich ist, denn wenn man schon so eine Indianerstory in der Hinterhand hat, ein Phantom usw, dann kann man doch ein paar stimmungsvolle Stücke dafür hervorholen. Das kann der Sache doch nur dienlich sein.

Das Cover reiht sich nahtlos in die Serie ein mit dem düsteren Einschlag in Kombination mit kräftigen Farben. Der Blick des Indianers ist nicht gerade freundlich und generell gibt seine Gestalt Rätsel auf. Man sollte sich davon aber nicht verleiten lassen. So schrecklich viel Indianer wird auf den beiden CDs nun nicht geboten.

Fazit:  Für mich der schwächste Fall unter den drei Specials. Er hätte ruhig eine ganze Ecke kürzer sein dürfen. Das Mystische an den Mystikern kommt so gut wie gar nicht rüber, was der Story Flair nimmt. Und spannend ist es Dank einer recht vorhersehbaren Geschichte auch nie so wirklich. Schade.

Die drei !!! (50) – Freundinnen in Gefahr

Titel: Die drei !!! (50) – Freundinnen in Gefahr / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 206 min / Sprecher: Sonja Stein, Sona Pages, Patrick Bach, Achim Buch, Robin Brosch ua

Inhalt: Der bekannte Popsänger Tom Jeremias verschwindet spurlos nach dem Kim, Franzi und Marie ihn bei seinem Konzert besucht haben. Kaum zu fassen: Alle Indizien sprechen gegen die drei !!!.Ganz auf sich allein gestellt müssen die Freundinnen ein gefährliches Abenteuer bestehen, damit dieser Fall nicht zum Letzten der drei Detektivinnen wird.


Ich mag diese Serie heute wirklich gerne. Aber ich muss zugeben, dass ich bei ihrem Start nicht erwartet habe, dass sie irgendwann mal das 50-Folgen-Jubiläum erleben würde. Da freut es mich umso mehr, dass es nun soweit ist. Würdig gefeiert mit einem Fall über drei CDs.
Wobei man schon sagen muss, dass es an sich auch drei Fälle für sich sind. Man kann das tatsächlich so sehen. Aber es sind eben immer Figuren und / oder Details in diesen Fällen vorhanden, die sie miteinander verknüpfen, sodass man es widerum als einen großen Fall verstehen kann. Diese Verknüpfungen sind geschickt gemacht und wirken nie erzwungen. Das ist gut gemacht.
Spannend geht es ebenfalls zu, wobei ich den Fall vom Anfang schon etwas albern fand. Aber jede gute Story braucht nun mal einen Auftakt. Aber spannend ist es, anschließend auf den beiden weiteren CDs erst recht.  Vor allem, weil sich das Geschehen hier gegen die drei Freundinnen wendet. Plötzlich sind sie Verdächtige! Wie sollen sie aus dieser Situation nur herauskommen?
Für Abwechslung ist ebenfalls gesorgt. Für die drei Mädchen geht es beispielsweise in die Vogesen. Sie bekommen es mit Dieben, Entführern, Autoschiebern und Erpressern zu tun. Was kann ein Krimi sonst noch mehr aufbieten?
Eines allerdings hat mir gar nicht gefallen, bzw ich fand es wahnsinnig unglaubwürdig. Und das ist das Verhalten und die Theorien von Kommissar Peters. Das ist dermaßen überzogen gemacht, dass es schon zum Fremdschämen reicht.

Eine solch lange Story hat natürlich auch eine umfangreiche Sprecherliste zur Folge. Die drei Hauptsprecherinnen sind mit richtig viel Spass und Elan bei der Sache. Alex Grimm gibt einen sympathischen Ton Jeremias, der dessen Launen glaubhaft rüberbringt. Es gibt außerdem ein Widerhören mit Figuren aus früheren Folgen. So ist zB Flemming Stein alias Blake mit von der Partie. Darüber habe ich mich wirklich gefreut.

Musik und Geräusche sind nun nicht gerade ein Jubiläumsaushängeschild. In diesem Bereich klingt die Folge genauso wie die 49 zuvor. Andererseits denke ich, dass es -mich zumindest- gestört hätte, wenn man hier nun eine komplett andere Klangkulisse eingesetzt hätte. Somit sehe ich es nicht als Kritikpunkt an. Diese grauenvolle Schnulze allerdings…die geht nun mal echt gar nicht!

Das Covermotiv sieht wunderbar nach Abenteuer aus mit den drei Mädels und ihren Rädern, der Karte und dem urwaldartigen Grün rundherum. Um was es in dem Fall / den Fällen genau geht, kann man daran jedoch nicht erkennen. So ist für Überraschung gesorgt.

Fazit: Ob man die 50. Folge nun als einen Fall ansieht, oder als drei durch Figuren und Details verbundene, aber doch eigenständig Fälle, muss jeder für sich entscheiden. Spannend ist es jedenfalls immer und die Mädchen haben wirklich ihr bislang größtes Abenteuer zu bestehen. Mir hat das Jubiläum gefallen und ich finde, es verdient diese Bezeichnung auch.

Die drei ??? (188) – Signale aus dem Jenseits

Titel: Die drei ??? (188) – Signale aus dem Jenseits / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Judy Winter, Regina Lemnitz, Holger Mahlich ua

Inhalt: Mit den Toten Kontakt aufnehmen: An so etwas glauben die drei ??? nicht. Doch genau das scheint Astrala in „Karma Hour“, der neuen Lieblingssendung von Tante Mathilda, tatsächlich zu gelingen. Was steckt hinter den Fähigkeiten der geheimnisvollen Spiritistin? Und weshalb kommt sie Bob so bekannt vor? Die drei Detektive setzen sich auf ihre Spur und geraten dabei in die Schusslinie eines äußerst mysteriösen Verbrechers.


Nachdem die vorige Folge für mich ja nun nicht gerade zu den Highlights der Reihe gehörte, hatte ich gehofft, dass es mit dieser neuen Episode wieder ein bisschen bergauf geht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat „Signale aus dem Jenseits“ ausnehmend gut gefallen. Es gibt zB ein Widerhören mit zwei alten Bekannten, die sicher niemand so richtig sympathisch in Erinnerung hat, und nicht eine Sekunde lang klingt das gezwungen als hätte man einfach keine neue Idee gehabt. Die Handlung ist von vorne bis hinten absolut stimmig und ich fand sie durchweg äußerst spannend. Und manchmal sogar ein wenig unheimlich. Man weiß nie sicher, welche der Frauen falsch spielt. Man grübelt ständig, was hinter den rätselhaften Vorkommnissen steckt und es gibt manchen wirklich überraschenden Dreh. Und wie das wohl funktioniert mit diesem angeblichen Kontakt zu den Toten hat mir ebenfalls lange Rätsel aufgegeben.  Auf die Auflösung wäre ich so nicht gekommen, aber sie ist nachvollziehbar und ergibt einen Sinn.
Außerdem hat es mir gefallen, dass Bob dieses Mal eine solch wichtige Rolle spielt und so oft im Mittelpunkt steht. Am Anfang war es zwar schon etwas seltsam, erstmal nur von ihm zu hören, aber irgendwie hatte das auch was für sich. Und das blieb bis zum Schluss so erhalten.

Judy Winter und Regina Lemnitz sind mir von dieser Folge am meisten im Gedächtnis geblieben. Ich mag Sprecherinnen mit solch markanten Stimmen einfach super gerne. Sie vermitteln einem sofort ein Bild ihrer Figur. Andreas Fröhlich bringt in vielen Szenen Bobs Verwirrung überzeugend rüber. Bob tat mir so einige Male ehrlich leid.

In Sachen Musik und Geräusche wird nicht gerade das Rad neu erfunden, aber die Klangkulisse fällt auch nicht negativ auf. Sie begleitet das Geschehen stimming und veranschaulicht gelungen das Geschehen. Mehr kann man nicht wollen.

Auf dem Cover geht es dieses Mal auch wieder zu, wie ich es von der Reihe erwarte. Mit kräftigen Farben und Elementen, die neugierig machen und ein bisschen schaurig wirken. Hier die Fratze in der Kugel und die blutroten Fingernägel.

Fazit:  In meinen Ohren eine rundum gelungene Folge. Spannend, rätselhaft und mal mit Bob im Mittelpunkt, was ich richtig cool fand.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: