Die drei ???

Die drei ??? (191) – Verbrechen im Nichts

Titel: Die drei ??? (191) – Verbrechen im Nichts / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 72 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Marianne Bernhardt, Henry König, Horst Stark ua

Inhalt: Schluss mit der Verbrecherjagd! Onkel Titus und Tante Matilda schicken die drei ??? in das beschauliche Dörfchen Nothing, wo sie ruhige Sommerferien verbringen sollen. Doch schneller als es ihnen lieb ist, werden Justus, Peter und Bob in eine Schatzsuche verstrickt und erregen die Aufmerksamkeit eines mysteriösen Verbrechers.


Um die drei ??? vom Detektivspiel abhalten zu können, muss man sie schon ins Nichts schicken. Zu der Erkenntnis sind scheinbar ihre Eltern gekommen und da Bob praktischerweise an solch einem gottverlassenen Ort Verwandtschaft hat, werden die drei genau dorthin in die Ferien geschickt.
Den Schauplatz fand ich an sich wirklich cool. Solch ein einsames Nest mit einer handvoll Einwohner, das hat schon was. Alleine schon, weil man es sich kaum vorstellen kann. Und weil es -jedenfalls für mich- ein bisschen Wild West Flair an sich hat. Das mag ich einfach gerne.
Natürlich geht es auch hier nicht ohne ein neues Abenteuer für die drei Freunde und auch das lässt sich gut an. Das verfallene Hotel ist ein angemessen schauriger und spannender Ort und das Rätsel, das sie dort finden, hat es durchaus in sich. Das hat mich alles etwas damit versöhnt, dass ich Ashlyn absolut nicht abkonnte. Sie nervt und sorgt dauernd für Ärger und Stress. Brian dagegen gefiel mir ganz gut und ich habe ihn als prima Ergänzung zu Justus, Peter und Bob empfunden.
Was mir nicht gefallen hat, war die Auflösung der Sache mit dem Rätsel. Ich brauche sicher keinen super aufwändigen, komplexen Fall, aber so ein *ätsch, war gar nicht echt* , das empfinde ich schon fast als Beleidigung. Hatte man keine Idee für einen echten Fall, oder wie muss ich mir das vorstellen?
Glücklicherweise schlägt die Story dann noch eine neue Richtung ein und durch diese mausert sich das Geschehen dann doch noch zu einem Fall, wie ich ihn von den drei ??? erwarte.

Als Brian ist Patrick Mölleken zu hören. Seine Stimme mag ich sowieso wirklich gerne und es ist ihm gelungen, dass ich Brian wirklich schnell sympathisch und einfach nett fand. Julia Fölster kenne ich aus anderen Rollen in verschiedenen Hörspielen und da höre ich sie meist wirklich gerne. Ich weiß nicht, warum sie Ashlyn so unglaublich nervig klingen lässt. Falls das Vorgabe war: voll erfüllt!

Geräusche und Musik bewegen sich auf dem bekannten Niveau. So ist stets für die nötige Atmosphäre und das erforderliche Flair gesorgt. Bei diesem Schauplatz fand ich das wirklich gelungen. Das Gefühl dieses Ortes kommt gut beim Hörer an. Die Geräusche tun ein Übriges dazu. Einzig dieses penetrante Pfeifen zu Beginn hat mich gestört. Ich dachte tatsächlich, meine CD sei kaputt. Den Sinn dieses Effekts verstehe ich einfach nicht.

Das Covermtoiv gewährt einen Blick auf das Städtchen Nothing. Mit den Rot- und Gelbtönen wird deutlich, dass der neue Fall für die drei ??? in einer Wüstengegend spielt. Und der skelettierte Tierschädel bringt einen Hauch Grusel mit ins Spiel.

Fazit: Ein vielversprechender Anfang, ein ordentliches Ende, ein sehr mittelmäßiger Mittelteil. Ich mag es einfach nicht, wenn man an der Nase herumgeführt wird. In diesem Sinne wie es hier der Fall ist. Hinzu kommt noch, dass mich Ashlyn genervt hat. In Summe also eine durchwachsene Folge, die man mal hören kann, die aber sicher keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Die drei !!! (53) – Hochzeitsfieber

Titel: Die drei !!! (53) – Hochzeitsfieber / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher:  Traudel Sperber, Sonja Stein, Stephanie Damare, Achim Buch, Tina Eschmann ua

Inhalt: Die Hochzeit des Jahres! Maries Vater und Tessa geben sich das Ja-Wort. Eine Hochzeitsplanerin wird engagiert, denn es soll ein rauschendes Fest in der Villa der Grevenbroichs geben. Begeistert hilft Marie bei den Vorbereitungen, doch ständig geht etwas schief. Spätestens als sich ihr Vater verletzt, ist klar: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu! Ein Fall für die drei Detektivinnen. Können sie die Traumhochzeit retten?


Alleine der Titel dieser Folge hat mir schon eine Gänsehaut bereitet. Hochzeit. So überhaupt gar nicht mein Thema und obendrein zunächst ein Garant für Kitsch ohne Grenzen.
Ich konnte nur hoffen, dass der Fall der drei Freundinnen darüber ausreichend hinwegtäuschen würde. Und ich muss sagen, das hat er tatsächlich. Natürlich geht es an sich um die Hochzeit, es kommen Themen wie die Feier, das Brautkleid, die Torte zur Sprache, doch gleichzeitig sind die drei Detektivinnen jemandem auf der Spur, der immer wieder rund um die Vorbereitungen in der Nähe der Braut auftaucht und sich äußerst merkwürdig verhält. Da kann man gut mitknobeln, was derjenig wohl im Schilde führt. Marie, Kim und Franzi heften sich mit der gewohnten Hartnäckigkeit an seine Fersen und scheuen auch Konfrontationen keineswegs. Dennoch werden sie einfach nicht schlau aus der Person und so ist die Auflösung dann auch eine echte Überraschung.
Eigentlich hat man es hier aber mal wieder mit zwei Fällen in einer Geschichte zu tun. Denn auch mit der engagierten Hochzeitsplanerin scheint etwas nicht zu stimmen. Wobei ich in diesem Falle doch sagen muss, dass die Freundinnen deren Spiel weit früher hätten durchschauen müssen. Die Frage, ob sie falsch spielt, hat sich mir erst gar nicht gestellt, das hört man fast auf Anhieb schon heraus. Bleibt die Frage nach dem Warum. Und die Antwort darauf ist zwar weder sonderlich innovativ, noch großartig überraschend, aber auch sie bekommen die Mädels erst nachem sie ordentlich Mut bewiesen haben.

Stephanie Damare ist als Rabea zu hören und für meinen Geschmack hört man ihr sofort an, dass man Rabea vielleicht besser nicht trauen sollte. Das war mir zu offensichtlich. Marc Seidenberg macht als Sebastian dagegen eine wirklich gute Figur. Ihm gelingt es spielend, Sebastian alles andere als sympathisch wirken zu lassen. Da ist die Überraschung gegen Ende natürlich groß. Heide Kiehl hat für die Chefin der Weddingplanneragentur genau den richtigen, energischen Ton parat.

Der Musik hört man das Hochzeitsthema dankenswerterweise nicht an. Aus dieser Richtung hat der Kitsch also auch keine Chance. Die Folge klingt genauso wie ihre Vorgänger auch, und in diesem Falle bin ich dafür mehr als dankbar.

Noch mehr Rosa hätte man im Covermotiv kaum unterbringen können. Nach Krimi und Detektivarbeit sieht hier rein gar nichts aus. Ich persönlich finde das schade und dass man an diese Folge mit gewissen Vorbehalten herangeht, ist angesichts des Covermotivs nicht erstaunlich.

Fazit:  Zu meinem Glück geht es hier zwar um die Hochzeit von Tessa und Helmut, doch die beiden Fälle lenken davon ausreichend ab. So hat der befürchtete Kitsch keine große Chance. Ein, zwei Dinge waren mir zwar zu durchschaubar, aber insgesamt doch eine ordentliche Folge.

Die drei ??? (190) – …und die Kammer der Rätsel

Titel: Die drei ??? (190) – …und die Kammer der Rätsel / Verlag: Europa / Spielzeit: ca 60 min  / Sprecher: Andreas Fröhlich, Anna Carlsson, Michael Lott, Hanso Jochmann, Rainer Brandt ua

Titel: Ein Auftrag der seltsamen Art: Die drei ??? sollen bei einer Wette behilflich sein. Gesucht ist ein Team aus klugen Köpfen, die sich in weniger als fünf Stunden aus fünf verschiedenen Rätselräumen befreien können. Wer wäre da geeigneter als Justus, Peter und Bob? Doch was zunächst als Spaß beginnt, entpuppt sich bald als gefährlicher Ernst.


Die drei Detektive in einem „Escape Room“ – Spiel. Grundsätzlich ein Thema, bei dem ich sofort davon ausging, dass mir die Geschichte gefallen würde. Denn ich finde diese Spiele unglaublich spannend und interessant und würde unheimlich gerne selber mal an einem teilnehmen. Somit standen die Zeichen für den neuen Fall der drei Freunde und mich wirklich gut!
Und dann kam doch alles völlig anders. Denn irgendwie stelle ich mir solch ein Spiel spannend, aufregend und auf eine gewisse Art auch atmosphärisch vor. Nur leider ist von alldem hier so gar nichts zu spüren. Die Freunde rätseln sich völlig abgeklärt und auf bewährt intelligente Weise durch die Räume. Alles wirkt kühl und wie „geleckt“, von Stimmung ist da weit und breit nichts zu spüren, was ich ausgesprochen schade fand. Wenn eine Situation genau so etwas hergibt, dann doch wohl die, dass eine kleine Gruppe Menschen sich nur durch Lösung von Rätseln aus dem einen Raum befreien und sich Zutritt zum nächsten verschaffen können. Aber nichts, wirklich gar nichts in dieser Hinsicht.
Woher soll denn da bitte Spannung kommen? Man weiß doch schließlich dass für Justus kein Rätsel zu schwierig ist!
Dass irgendetwas mit der Wette und dem Spiel nicht stimmt, wird zwar eingangs dezent angedeutet, dann geht es jedoch über das Geschehen in den Räumen geradezu vergessen. Und erst als die Freunde darin eine erstaunliche Entdeckung machen, wird man daran erinnert. Auch in dieser Hinsicht muss man einfach sagen, dass Spannung erzeugen anders geht.
Und zuletzt noch: was um alles in der Welt hat diese Sandy da verloren? Das soll eine Aufpasserin sein, eine Spielleiterin quasi, die die drei Freunde durch das Spiel (beg)leitet? Mit diesen ganzen sinnfreien Kommentaren? Die Frau ist überflüssig und nervt kolossal. Anders kann ich es leider nicht sagen.

Außerdem hat Anna Carlsson für Sandy auch nicht unbedingt die angenehmste Stimme und den erträglichsten Ton auf Lager. Das macht es nochmal schwieriger, diese Figur zu auszuhalten. Michael Lott habe ich als Bruce Torino kaum wiedererkannt. Er klingt altersmäßig so gar nicht nach einem Surflehrer. Außerdem hört man ihm an, dass die zweideutigen Sprüche seiner Figur ihm so gar nicht liegen und entsprechen. Um in diesem Bereich überhaupt jemanden lobend zu erwähnen: wenigstens die drei Hauptsprecher tun ihr Möglichstes, aus dieser Story noch was rauszuholen.

In Sachen Musik und Geräusche wird ebenfalls nicht der große Wurf geboten. Keines der Stücke ist mir irgendwie im Kopf geblieben und keinem ist es gelungen, den Szenen wenigstens etwas Atmosphäre abzutrotzen.

Ein Schlüssel in einem Türschloss, das passt immerhin gut zum Titel. Wenn man das Thema der Geschichte kennt zwar schon weniger, aber immerhin! Schön düster ist das Motiv ebenfalls wieder. Leider wird so weit mehr versprochen als der Inhalt der CD dann hergibt.

Fazit: Diese Folge hätte genau mein Ding sein können, doch leider fehlt es ihr sowohl an Atmosphäre, als auch an Spannung und Glaubhaftigkeit. Hinzu kommt noch eine überaus nervige und völlig überflüssige Figur, die man aber fast von Anfang bis zum Ende ertragen muss. Vielleicht sollte die Reihe Ausflüge zu solch modernen Themen besser sein lassen…

Die drei !!! (52) – Das rote Phantom

Titel: Die drei !!! (52) – Das rote Phantom / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher: Sonja Stein, Traudel Sperber, Clemens, Gerhard, Volker Hanisch, Oliver Warsitz ua

Inhalt: Ein Phantom geht um! Ein dreister Dieb versucht, Franzis Rucksack zu stehlen. Sofort ist ein Motorradfahrer auf seiner roten Maschine zur Stelle und schlägt den Dieb in die Flucht. Die ganze Stadt ist in Aufruhr: sobald ein Unrecht geschieht, ist der rote Rächer schon zur Stelle. Wer ist das Phantom? Der Ehrgeiz der drei Detektivinnen ist geweckt. Bei einer Verfolgungsjagd kommen Kim, Franzi und Marie hinter das Geheimnis und erleben eine erstaunliche Überraschung.


Unitymedia hat es scheinbar endlich hinbekommen: ich habe wieder zuverlässiges Internet, also geht es hier auch direkt weiter. Und zwar mit einem Hörspiel einer Serie, bei der ich ehrlich gesagt nicht mehr mit einer allzu großen Überraschung gerechnet habe. Doch genau die ist mit „Das rote Phantom“ eingetreten und für mich ist sie ein echtes Highlight der Serie.
Die Geschichte hält sich mit langen Vorreden gar nicht auf. Schon nach wenigen Minuten haben die Freundinnen einen neuen Fall, der umso brisanter ist, weil er eine von ihnen betrifft. Wer ist dieser Motorradfahrer, der Franzi in der brenzligen Situation geholfen hat? Und der auch noch einigen anderen Menschen aus der Stadt in ähnlichen Momenten half? Genau genommen machen sich die Freundinnen dieses Mal nicht auf die Suche nach einem Verbrecher.     Natürlich, der Rucksackdieb muss entlarvt werden, aber im Vordergrund steht die Suche nach dem Motorradfahrer. Und auch wenn ich schon realtiv zeitig so einen Verdacht hatte (der später prompt bestätigt wurde), so fand ich die Suche nach ihm ausgesprochen spannend. Die drei Freundinnen lassen sich von nichts und niemandem ablenken, was der Handlung Tempo gibt,  und forschen hartnäckig nach und beweisen hier einmal mehr so richtig Mut. Ich weiß nicht, ob ich an ihrer Stelle so einfach in den Motorradclub hineinmarschiert wäre. Da kann man sie einfach nur bewundern.
Auch dieses Thema zeichnet die Geschichte für mich irgendwie aus, denn es ist die erste Episode ohne einen „typisch mädchenhaften“ Anstrich, wie ihn die bisherigen Folgen meistens mitbrachten.

Die drei Hauptsprecherinnen sind gewohnt frisch und gut aufglegt am Werke. Als Birte Anders ist Saskia Bellahn zu hören, die mir schnell ein Bild von der eifrigen Polizeianwärterin vermittelt hat und mit ihrer markanten Stimme heraussticht. Rosemarie Wohlbauer gibt eine wunderbar rüstige Frau Michalik. Und Oliver Warsitz hört man gut an, wie sehr seine Figur Joe Weidner zwischen seinem Leben als Familienvater und dem als wildem Motorradfahrer hin- und hergerissen ist.

Klanglich ragt die Folge allerdings nicht aus der Reihe heraus. So sind vertraute Stücke zu hören, denen es aber gelingt, gewissen Szenen durchaus Tempo zu verleihen. Eine gelungen Geräuschkulisse trägt ihr Übriges dazu bei, dass man sich das Geschehen jederzeit gut vorstellen kann.

Auf dem Cover ist natürlich das Phantom zu sehen. Der Motorradfahrer vermittelt direkt etwas von dem Tempo der Geschichte und wirkt durchaus geheimnisvoll. Dass die Freundinnen bei seinem Anblick ganz aufgeregt sind, ist unverkenntbar. Und so wird man leicht neugierig auf die Folge.

Fazit: Eine gewisse Vorhersehbarkeit kann man der Folge nicht absprechen. Dennoch ist sie spannend, weil die Mädels sich dieses Mal nicht die kleinste Ablenkung leisten, immer voll am Ball sind und weil der Story der mädchenhafte Anstrich fehlt.  Was mich übrigen sehr gefreut hat!

Die drei !!! (51) – Krimi-Dinner

Titel: Die drei !!! (51) – Krimi-Dinner / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher: Sonja Stein, Flemming Stein, Volker Hanisch, Ingo Abel, Julia Fölster ua

Inhalt: Mit einem Sternekoch gemeinsam kochen und dabei einen Kriminalfall lösen? Klar, dass Kim, Franzi und Marie beim Krimi-Dinner im Jugendzentrum dabei sind. Doch mittendrin verschwindet der Koch plötzlich spurlos und aus Spiel wird Ernst. Die drei !!! beginnen sofort mit den Ermittlungen und ahnen noch nicht welche Ausmaße Neid und Missgunst unter Konkurrenten haben können.


Der Titel dieser Folge hat mich sofort angesprochen, denn ich würde selber gerne auch mal ein Krimi-Dinner erleben. Allerdings konnte ich mir kaum vorstellen, dass man im Hörspiel so einen Krimi im Krimi ordentlich umsetzen kann.
Zunächst geht es auch erstmal um den Kochkurs, der parallel zum Krimi-Dinner läuft. Dabei lernt man alle Mitspieler kennen und natürlich auch den Koch und Leiter der Veranstaltung. Dann beginnt der Fall für die Teilnehmer und ich muss schon sagen, dass ich die als ziemlich mühselig empfunden habe. Da muss man sich plötzlich noch die Rollennamen der Mädchen und Jungs merken und es ist auch nicht wirklich spannend, wie sie ihre gefundenen Kästen durchforsten und aus den Hinweisen darin Schlüsse ziehen. Das wirkt schlichtweg hölzern, was meine Bedenken vom Anfang bestätigt hat. Zudem habe ich es nicht verstanden, wieso die drei Freundinnen plötzlich mal jede für sich ermitteln möchten.
Doch dann dreht die Handlung weg von gespielten Krimi zu einem waschechten neuen Fall für die Mädels, die dann auch endlich beschließen, doch wieder gemeinsam zu ermitteln. Von da an fand ich den Fall gleich viel lebendiger und interessanter. Die Auflösung widerum, also der Grund für die Ereignisse, ist dann aber doch wieder so eine Sache. Aber sicher musste irgendwie ein Zusammenhang mit dem Kochkurs hingebogen werden. Das zumindest schafft die Auflösung. Die Mädels haben aber defintiv schon ernsthaftere und dramatischere Fälle gelöst. Das ist einfach so.

Volker Hanisch lässt Maxime zwar oft ein bisschen arg überspannt klingen, aber auf jeden Fall auch ganz sympathisch. Das sieht bei Ingo Abel und Angela Quast schon ganz anders aus. Sie übernehmen die Parts der Bösewichte und das hört man auch stets heraus. In den kleinere Rollen der Krimi-Dinner-Teilnehmer sind beispielsweise Flemming Stein, Julia Fölster und Anton Sprick zu hören.

Vertraute Musikstücke und eine ordentliche Geräuschkulisse begleiten und untermalen das Geschehen.

Auf dem Cover sind die Freundinnen in Kochkleidung zu sehen. Auf den neuen Fall weist lediglich das Messer hin. So fragt man sich schnell, was bei diesem Dinner wohl vorfällt.

Fazit:  Wie geahnt ist die Umsetzung des Krimis im Krimi eher trocken und mühselig zu verfolgen. Wäre es so weitergegangen, wäre die Geschichte voll in die Binsen gegangen. Doch dann dreht die Handlung und mausert sich wieder zu einem Fall ganz im Stil der übrigen Folgen der Reihe. Lediglich die Auflösung ist etwas dürftig.

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