Dinosaurier

Die drei ??? Kids (61) – Alarm im Dino-Park

Titel: Die drei ??? Kids (61) – Alarm im Dino-Park / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Jannik Schürmann, Josef Vossenkuhl, Gerrit Stratmann, Claudio Pagonis ua

Inhalt: Werden die Dinosaurier-Skelette im Dinopark nachts wirklich lebendig und bedrohen den Parkbesitzer? Justus, Peter und Bob übernehmen den Fall und begeben sich in ein waghalsiges Urzeit-Abenteuer.


Mein Fall sind Dinosaurier ja nicht (mehr). Mir ist das Thema einfach schon zu verbraucht. Aber ich denke, dass es bei jungen Hörern noch immer sehr gut ankommt. Und darum geht es bei dieser Serie letzten Endes ja.
Kaum im Dino-Park angekommen wittern die drei Freunde ein neues Geheimnis bzw einen neuen Fall. Wieso und wovor hat der Besitzer solche Angst? Was könnte da nachts vor sich gehen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, legen sie sich nachts auf die Lauer.
Das nächtliche Geschehen ist dann durchaus ein bisschen schaurig, doch anschließend und bei Tageslicht machen die Freunde neue Entdeckungen und forschen weiter nach. Bis sie schließlich einen entscheidenden Hinweis bekommen. Echte Detektivarbeit also.
Beim Finale dann wird es noch einmal so richtig turbulent, man kann es fast schon ein bisschen actionreich nennen. Aber eben auch ganz witzig. Denn wie die drei den Übeltäter zu fassen bekommen, dass hat schon etwas Comicartiges an sich.

Josef Vossenkuhl ist als Besitzer des Dino-Parks zu hören. Er legt ihm sowohl überzeugende Begeisterung für das Thema Dinosaurier in die Stimme, wie auch später die Angst als Paul Primus Pimbel von den nächtlichen Vorkommnissen berichtet. Clausio Pagonis lässt Tom ein bisschen trottelig klingen. Und Hendrik Martz hat genau den richtigen arroganten Ton für den Filmemacher Herbert Jackson auf Lager.

Neben bekannten Musikstücken sind hier zwischendrin auch immer mal dröhnende Geräusche zu hören, die Dinogeräusche sein sollen. Beispielsweise das Dröhnen unter den Schritten der Dinos oder das krachen Klappen eine Dinomauls.

Das Covermotiv ist tatsächlich ein bisschen schaurig mit dem Dinoschatten und den ängstlichen Blicken der drei Freunde. Es passt einwandfrei zum Titel und stimmt neugierig. Junge Dinofans dürften sich davon sofort angesprochen fühlen.

Fazit:  Für Dinofans eine rundum gelungene Folge mit einer spannenden Handlung und einem turbulenten Ende. Und ein bisschen was lernen kann man zwischendurch auch noch.

Die drei ??? Kids (46) – Jagd auf das Dino-Ei

Titel: Die drei ??? Kids (46) – Jagd auf das Dino-Ei / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min  / Sprecher: David Wittmann, Ole Jacobsen, Christian Reimer ua

ddfkids46Inhalt: Die Reise in den Safaripark auf Conga Island hat es in sich. Ein verrückter Pilot, wilde Tiere und ein Inselgeheimnis bescheren den drei ??? Kids eines ihrer gefährlichsten Abenteuer. Finden sie heraus, was aus dem rätselhaften Dino-Ei schlüpft?


Diese Folge dürfte vor allem Dschungel- und Dinofans begeistern. Das verrät bereits der Titel. Bis es damit so richtig losgeht, dauert es allerdings eine ganze Weile. Langweilig wird es dabei zwar nicht, denn ein verrückter Pilot beschert den drei Freunden eine abenteuerliche Anreise, doch vom Dino ist zunächst meilenweit nichts zu hören.
Dass auf der Insel etwas nicht stimmt, das spürt man sehr zügig. Dafür muss man nicht mal Justus Superhirn besitzen. Und dann geht es endlich richtig los mit der Jagd. Sie entführt in ein vergessenes Dschungelreich, gibt den ??? und somit dem Hörer einige Rätsel auf und stellt die Frage in den Raum, ob aus dem Dino-Ei tatsächlich ein Dinosaurier schlüpfen wird. Das ist interessant, abwechslungsreich und spannend. Und mit einem Teil der Übeltäter konnte die Geschichte mich sogar überraschen. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Sprecherliste ist angenehm übersichtlich. Neben den drei jungen Hauptsprechern, die sich wie üblich gut hören lassen können, mischen in erster Linie Ole Jacobsen, Thomas Zieler und Christian Reimer mit. Christian Reimer hat mir dabei am besten gefallen als verwegener Pilot Smitty, dem man die Abstürze an der Theke nur zu gut anhört. Thomas Zieler gelingt es, einen bis zum Schluss darüber im Ungewissen zu lassen, ob er nun einer der Guten oder einer der Bösen ist. Und Ole Jacobsen überzeugt als sympathischer Vater Andrews.

Was die Untermalung anbetrifft, erfindet diese Folge nicht gerade das Rad neu. Das will aber nichts Schlechtes heißen, denn so klingt diese Reihe nunmal. Für mich muss sich daran auch gar nichts ändern. Ein Kompliment geht an die Geräuschkulisse, die tatsächlich ein bisschen Dschungelfeeling heraufbeschwört.

Auf dem Cover sieht man die drei Freunde wie sie sich durch den Dschungel kämpfen. Ein passendes Motiv. Besonders niedlich finde ich das Auge, das da aus dem Ei herausschaut. Das macht neugierig auf die Geschichte.

Fazit:  Die Geschichte braucht etwas bis sie in die Gänge kommt, doch dann dürfte sie vor allem junge Dino-Fans mit spannenden Momenten und einem überraschenden Ende begeistern. Für ältere Hörer ist die Story vor allem dann etwas, wenn sie zB auf “Jurassic Park” stehen, denn das klingt hier gelegentlich deutlich an.

Abenteuer Dinoland (02) – Rettung für den Bactrosaurus

Titel: Abenteuer Dinoland (02) – Rettung für den Bactrosaurus / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 48 min / Sprecher: Justus Winkler, Helge Heynold, Paulina Ferrari, Dieter Gring, Steffen Wilhelm

dinolandnew02Inhalt: Max ist der größte Dinosaurier- und Fossilien-Fan! Er wünscht sich nichts mehr, als einmal einen echten Dinosaurier zu treffen! Eines Tages findet er bei einem Ausflug einen Ammoniten, der ihn mitten in eine andere Welt katapultiert. Endlich ist es so weit: Das magische Fossil bringt Max zurück zu seinen neuen Freunden. Wieder brauchen die Dinos seine Hilfe. Warum kann der Bactrosaurus bloß nichts mehr fressen? Er wird immer schwächer. Hat Max die rettende Idee?


Da ist auch schon Max’ zweites Abenteuer im Dinoland. Erneut gilt es, einem Dinosaurier zu helfen. Der Bactrosaurus will nicht fressen. Selbst Leckerlie von Flora lehnt er ab. Ich muss gestehen, mir hat diese zweite Episode nicht so richtig gefallen. Beziehungsweise: ich fand sie zu durchschaubar. Alleine von der Vorgeschichte noch in Max’ normaler Welt hat man sehr bald eine Ahnung, was dem Bactrosaurus fehlen könnte. Ich schätze, das werden selbst die jungen Hörer schnell durchschauen. Für die ist es dann aber sicher toll, dass sie genauso clever sind wie Max. Und mancher träumt sich dann vielleicht auch selber zum Dino-Doc. Für mich hat es einen Teil der Spannung aus der Geschichte genommen. Sie war dann lediglich in der Hinsicht noch spannend, ob und wie Max, Adam und Flora dem Bactrosaurus helfen können.
Ich bin jetzt gespannt auf die nächsten Folgen, denn bei den beiden ersten ist das Schema sehr identisch. Max’ reist in’s Dinoland, weil dort etwas nicht stimmt, und mit seinem Wissen oder einer Situation aus der normalen Welt heraus kann er Flora und Adam mit den Dinos helfen. Es gibt zwar in jeder Folge ein paar abenteuerliche Szenen, aber mir würde es gefallen, mal eine ganze Abenteuerfolge zu hören. Immer “kranker Dino – Retter Max” kann ich mir für eine umfangreiche Serie nicht so gut vorstellen.

Weil Max’ Mutter hier nicht mit von der Partie ist, bekommt man nur vier Sprecher plus Erzähhler Helge Heynold zu hören. Bei den jungen Sprechern Justus Winkler und Paulina Ferrari hat sich seit der ersten Folge nichts weiter getan. Da die beiden Episoden zusammen oder maximal im kurzen Abstand aufgenommen worden sein werden, ist das nicht erstaunlich. Sie machen ihre Sache ordentlich, haben aber oft lange Sätze zu sagen und da klingen sie dann noch ziemlich hölzern. Steffen Wilhelm hört man in der Rolle von Max’ Vater die Ernsthaftigkeit des Tierarztes an und es ist auch nicht zu überhören, wie sehr an seinem Sohnemann hängt und wie stolz er auf ihn ist.

Die Untermalung fällt weiterhin eher ruhig aus und legt nur zu besonderen Szenen etwas an Eindringlichkeit zu. Mir gefällt das so. Ich brauche keine überdrehte und laute Musik in einem Kinderhörspiel. Und ich lobe es gerne auch zum zweiten Mall: schön, dass die Dinos nicht nach Cartoon klingen!

Genau wie bei der ersten Folge gibt es im Booklet ein kleines Dino-Lexikon. Die Dinos sind schön und liebenswert dargestellt und die Informationen über sie lesen sich interessant. Und dieses Mal hat es sogar der Saurier aus der Geschichte auf das Cover geschafft.

Fazit: Mir war die Geschichte hier zu leicht zu durchschauen. Da selbst Kinder das schnell raushaben dürften, können sie sich leicht für einen so guten Dino-Kenner halten wie Max einer ist. Das dürfte für Stolz und Selbstbewusstsein sorgen. Nun bin ich neugierig, ob mit den nächsten Folgen Abwechslung in die Reihe kommt.

Abenteuer Dinoland (01) – Allosaurus in Not

Titel: Abenteuer Dinoland (01) – Allosaurus in Not / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 54 min / Sprecher: Justus Winkler, Helge Heynold, Paulina Ferrari, Dieter Gring, Steffen Wilhelm, Pirkko Cremer

dinolandnew01Inhalt: Max ist der größte Dinosaurier- und Fossilien-Fan! Er wünscht sich nichts mehr, als einmal einen echten Dinosaurier zu treffen! Eines Tages findet er bei einem Ausflug einen Ammoniten, der ihn mitten in eine andere Welt katapultiert. Max kann sein Glück kaum fassen: Das magische Fossil bringt ihn ins Dino-Land! Dort muss er einem kranken Dinosaurier helfen. Denn der kleine Allosaurus ist verletzt. Hoffentlich kann Max ihm helfen, bevor er wieder zurückreisen muss!


Autorin Linda Chapman kennen Hörspielfans bisher wohl in erster Linie von den “Sternenschweif”-Hörspielen, die bei USM Audio erscheinen und sich vornehmlich an junge Mädchen richten. Gemeinsam mit Michelle Misra hat sie nun auch eine Reihe für Jungs gestartet: Abenteuer Dinoland! Was nun aber nicht heißen soll, dass dinobegeisterte Mädels hier nicht auch ein Ohr riskieren dürfen!Denn neben Max spielt auch ein Mädchene eine wichtige Rolle.
Flora lebt gemeinsam mit ihrem Vater im Dinoland, wo sie sich um kranke und verwundete Dinos kümmern. Somit darf hier jeder zugreifen, der sich für Dinosaurier begeistert. Es gibt einiges über Dinosaurier zu lesen, Max hat stets einen Dinowitz auf Lager und drum herum werden er, Flora und deren Vater vor eine schwere Aufgabe gestellt. Wie können sie dem verletzten Allosaurus helfen? Das ist ganz spannend und regt außerdem dazu an, sich beim Hören selber Gedanken darüber zu machen.
Ich fand es zwar zunächst schon etwas seltsam, dass ein Mann, der sich seit Langem um die Dinos kümmert, auf einen kleinen Jungen angewiesen ist, aber schließlich ist es eine Kindergeschichte, und die braucht halt ihren kleinen Helden. Da der hier sehr sympathisch wirkt, habe ich mich damit schnell arrangiert. Außerdem bringt Max ja auch Wissen aus dem Heute mit in’s Dinoland, wo man längst nicht so viele Kenntnisse über die Saurier hat. Übrigens bringt gerade dieser “Altersumterschied” zwischen Max und Flora und ihrem Vater einige witzige Szenen mit sich. Manche Ausdrücke und Gesten kennt vor allem Flora halt nicht. Da habe ich oft mal geschmunzelt.

Als Erzähler ist Helge Heynold zu hören. Er hat eine angenehme, warme Stimme und einen ruhigen Erzählton. Das gefällt mir so für ein Kinderhörspiel wirklich gut. Als Max und Flora sind Justus Winkler und Paulina Ferrari zu hören. Es gelingt ihnen, dem Hörer ein lebendiges Bild der beiden Kinder zu vermitteln. Ich würde mir wünschen, man würde ihnen nur wenige lange Sätze in den Mund legen, denn bei denen hapert es oft noch ganz schön. Da verrutscht manches Mal die Betonung, sodass sie abgelesen klingen. Dieter Gring leiht Floras Vater Adam seine Stimme und ihm habe ich gerne zugehört. Er vermittelt Ruhe und man hört heraus, wie sehr er seine Tochter und seine Arbeit als Dinosaurierarzt liebt.

Begleitet wird die Geschichte von vorwiegend ruhigen und leisen Stücken, die ein wenig verträumt klingen. Das steht dieser phantasievollen Geschichte so prima. Die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen. Ein ganz dickes Lob dafür, dass man den Dinosauriern keine albernen und unglaubwürdigen Geräusche gegönnt hat. Ich weiß nicht, ob man schon herausgefunden hat, wie manche Saurierarten geklungen haben, aber so wie hier kann ich es mir ganz gut vorstellen.

Ich verstehe von Dinosauriern nicht wirklich etwas und ging deshalb davon aus, dass einem auf dem Cover der Allosaurus dem Titel entgegenkommt. Stimmt aber nicht. Es ist ein Triceratops, wie mich das kleine Dinolexikon im Booklet lehrte. Ich hätte es besser gefunden, auf dem Cover den Allosaurus anzutreffen. Das Lexikon ist eine schöne Idee. Netterweise sehen die Dinos dort trotz markanter Merkmale jeder Art auch durchweg freundlich bis knuddelig aus.

Fazit:  Eine phantasievolle und spannende Geschichte, die junge Dinosaurierfans sicher begeistern wird. Also nichts wie auf die Suche nach einem magischen Fossil, das einen ins Dinoland reisen lässt!

Faust Jr. – Die Wissensdetektei (01) – Die letzten Dinosaurier

Titel: Faust Jr. – Die Wissensdetektei (01) – Die letzten Dinosaurier / Verlag: Igel Records / Laufzeit: ca. 63 min / Sprecher: Ingo Naujoks, Bodo Primus, Luna Jahrreiss, Ralf Erdenberger u.a.

InhaltSie haben unsere Welt Millionen Jahre lang beherrscht. Sie waren die Giganten der Erde. Doch warum verschwanden sie plötzlich? Wer hat die Dinosaurier umgebracht? Ein kompliziertes und geheimnisvolles Rätsel, das besondere Fähigkeiten verlangt. Privat-Detektiv Frank Faust hat sich auf die letzen großen Fragen der Wissenschaft spezialisiert und taucht ein in die Welt der Riesenechsen. Er trifft Forscher, besucht Museen und ist auf einmal selbst Teil einer Welt, die eigentlich ausgestorben sein sollte. Zum Glück ist Luna an seiner Seite, die ihn zur rechten Zeit aus dieser gefährlichen Welt retten kann. Doch dem Duo läuft die Zeit davon, denn schon in wenigen Tagen muss das Rätsel gelöst sein. Dann muss Luna in die Nachprüfung. Es geht um ihre Versetzung! Ihr Prüfungs-Thema: das Aussterben der Dinosaurier! Um den Fall zu lösen, müssen sich Frank Faust und Luna in die Keller von Museen begeben, in geheime Labore und in eine Zeit, die 65 Millionen Jahre zurück liegt.


So sehr ich diese Serie mag, vor dieser Folge habe ich mich lange gedrückt. Daher kommt die Rezi auch nach der zu Folge 02 😉 Warum gedrückt? Weil Dinos eine Zeit lang DAS Thema war und ich der Meinung, das Nötigste über diese Urzeittiere zu wissen. Nach dieser Folge jetzt muss ich zugeben, dass ich so gut wie gar nichts gewusst habe, höchstens oberflächlich. Auf gewohnt gelungene und abwechslungsreiche Art vermittelt “Die letzten Dinosaurier” eine Fülle an Informationen zum Thema. Faust ist in Museen unterwegs, wenn die Experten ihm etwas über die Dinosaurier erzählen, stellt er es sich vor und der Hörer bekommt Einblick in diese Gedanken und somit quasi eine Reise in die Urzeit, was die Fakten veranschaulicht, und auch Faust Personal Pott und seine Nichte Luna wissen so einiges zu erzählen. Der vertraute Schuss Humor fehlt selbstverständlich ebenfalls nicht. Im Wesentlichen besteht er aus der frechen Erzählweise von Erzähler Bodo Primus, aber auch aus Faust flapsigem Ruhrpott-Charme und seinem gestörten Verhältnis zu Kanarienvogel Pucki.

Luna Jahrreiss ist als Fausts Nichte zu hören. Sie klingt jugendlich frisch, gewitzt und ist ihrem chaotischen Onkel unüberhörbar gewachsen. Erzähler Bodo Primus hat auch in dieser Folge recht viele Einsätze, die er aber mit Bravour meistert. Von Erzählen kann hier oft gar keine Rede sein, es klingt viel eher so als stände er neben Faust und erlebe dessen Abenteuer mit, weshalb es nicht unangenehm auffällt, dass er so oft zu Worte kommt. Die Experten Katja Waskow, Daniela Szymanski, Dr. Peter Schulte, Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck, Dr. Bernd Herkner und Dr. Eva Gebauer liefern insgesamt einen ordentlichen Job ab, auch wenn man natürlich hört, dass sie keine Sprecher sind. Ich empfinde dies aber in jeder Folge wieder als erfrischend. Es gibt der Reihe etwas Spezielles.

Die Musik fällt wieder sehr abwechslungsreich aus. Da sind düstere Melodien mit dabei, dann wieder eher fröhliche und auch mal traurige Stücke, und selbstverständlich bekommt man auch typische Detektiv-Melodien zu hören. Besonders gelungen finde ich die Geräusche in dieser Folge, speziell die der Dinosaurier, die dröhnend und bemerkenswert authentisch klingen.

Das Cover macht mit dem “realistischen” Dinokopf auf sich aufmerksam, lässt aber andererseits mit dem Skelett-Kopf auch durchblicken, dass das Thema in diesem Hörspiel wissenschaftlich in Angriff genommen wird. Der Mix passt gut zu dieser “Faust”-Folge.

Fazit:  Der Dino-Hype vor einiger Zeit hat uns quasi nur am Urschlamm des Thema knabbern lassen, Faust dagegen geht in die Tiefe. Unterhaltsam und spannend wie ein echtes Krimi-Hörspiel lernt man hier eine ganze Menge über die Riesenechsen. Erneut eine tolle Folge!

© 2019 Frontier Theme