Dorothea Flechsig

Sandor (03) – Not macht erfinderisch (Dorothea Flechsig / Nicolas A. Böll)

Titel: Sandor (03) – Not macht erfinderisch / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 79 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Nicolas A. Böll

sandor03Inhalt: Im dritten Teil der Reihe reist die Fledermaus Sandor mit dem Jungen Jendrik im Flugzeug von Rumänien zurück nach Deutschland. Dabei sorgt nicht nur Sandor für Turbulenzen!
Auch nach der Landung geht es aufregend weiter. Zu allem Übel ist in der Schule ein neuer Lehrer und Jendriks Eltern stellen ihren Sohn vor eine schwierige Wahl. Zum Glück hat Jendrik seinen treuen Freund Sandor, die kluge Fledermaus, die ihm hilft, eine gute Entscheidung zu treffen und weiß, dass auch erwachsene Menschen bei wichtigen Lebensentscheidungen manchmal Nachhilfe brauchen.


Jede Reise hat einmal ein Ende. Das gilt natürlich auch für Sandors und Jendriks Reise nach Rumänien. Viel Zeit sich darber zu grämen, haben die beiden aber nicht. Denn auch zuhause angekommen warten einige Abenteuer auf die beiden. Speziell Jendrik hat es in dieser Geschichte nicht leicht. So sorgt ein neuer Lehrer für viel Aufregung. Er führt die Klasse mit solch energischer Hand, dass die Kinder sich im Nu ihre Lehrerin Frau Schmidt zurückwünschen. Solche Schulprobleme kennen sicher viele Kinder aus dem eigenen Leben, daher hat mir das hier gut gefallen. Außerdem lädt es dazu ein, mal die Menschen hinter der “Rolle” des Lehrers kennenzulernen. Und man bekommt Tips an die Hand, wie man sich in einer Klasse untereinander helfen kann um gut durch den Schulalltag zu kommen.
Auch Jendriks Eltern fordern ihn in dieser Geschichte ganz ordentlich. So verkracht sich seine Mutter mit Freund Hans. Und kaum zuhause angekommen wartet Jendriks Vater mit einer ganz besonderen Überraschung auf seine beiden Söhne, die die beiden schlicht überfordert. Und die außerdem Jendriks Überlegungen wanken lässt, ob er zu seinem Vater nach Norwegen ziehen soll, was er sich bislang durchaus mal überlegt hat. Leider wird auch das ein Thema sein, das heute so oder zumindest so ähnlich in vielen Familien anzutreffen ist. Ich war anfangs skeptisch, da ich vermutete, es würde nun eine große Kiste mit dem Thema “die armen Scheidungskinder” aufgemacht. Damit kann ich gar nicht, weil ich das so eben nicht sehe. Ich bin der Meinung, man kann eine solche Situation als Familie gut so meistern, dass es keine Dramen geben muss. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass diese Geschichte auch genau das aufzeigt. Dabei wird einfühlsam auf Jendriks Gefühle eingegangen, sodass man sich leicht in ihn hineinfühlen kann.  Es wird aber auch deutlich, wie er sich selbst mit der Situation arrangiert, welche Gedanken er sich darüber macht und wir er sich dabei ein Stückweit weiterentwickelt. Und mit ein wenig Hilfe von Sandor, der seinem Freund mit Rat und Tat und Trost zur Seite steht, finden auch die Erwachsenen einen Weg um mit der Situation umzugehen ohne den Kindern dabei wehzutun. Zwar hat nicht jeder einen Sandor bei der Hand, aber man kann dem Geschehen ja trotzdem ein paar Tips entnehmen, wie man trotz Trennung der Eltern als Familie mit einem solch schwierigen Thema umgehen kann und auch sollte.
Bei all den ernsten Themen kommt aber auch der Spass nicht zu kurz. Sandor ist so clever und gewitzt wie eh und je und steckt voller verrückter, aber kluger Ideen. Eben einfach ein toller Freund für einen Jungen wie Jendrik. Ich habe wieder einige Male über die pfiffige Fledermaus grinsen müssen. Speziell als er Hans’ Wohnung umdekoriert um dem guten Mann auf die Sprünge zu helfen.

Selbstverständlich liest Nicola A. Böll auch die dritte und -wie es aussieht- letzte Folge der Reihe. Er liest munter und hat unverkennbar Spass daran. Eine Reihe verschiedener Stimmen und Sprechweisen für die Charaktere macht das Hören unterhaltsam. Zudem können so sicher auch Kinder gut unterscheiden, wen er gerade zu Wort kommen lässt. Mein persönliches Highlight ist nachwievor sein Zungeschnalzen und Keckern für Sandor. Einfach niedlich! Auch noch in Folge 3!

Das Titellied können Sandor-Fans inzwischen sicher mitsingen, wenigstens den Refrain. Das Lied verrät bereits eine Menge über den kleinen Helden und zeichnet ein liebenswertes Bild von ihm. Mir gefällt es, der Musicalstil ist aber sicher Geschmackssache. Wobei sich Skeptiker mal fragen sollten, bei welchem Kinderhörbuch / Kinderhörspiel sie je ein solch aufwendiges Titellied vorgefunden haben. Mir fällt da spontan keins bzw keine Reihe ein.

Einmal mehr steht Sandor auf dem Cover im Mittelpunkt. Ich finde ich sehr niedlich. Und der Hintergrund mit dem roten Vorhang und dem Zylinder macht zudem neugierig auf die Geschichte.

Fazit:  Ein schöner und unterhaltsamer dritter Teil der Reihe, der sich einiger ernster Theman annimmt. Sie werden kindgerecht behandelt, sodass sich junge Hörer gut hineinversetzen können. Außerdem können sie -und auch Eltern- sich hier ein paar gute Tips für’s richtige Leben mitnehmen. Dank Sandor bleibt aber auch der Spass nicht auf der Strecke und so bekommt man trotz aller Probleme keine tottraurige Geschichte zu hören, sondern eine die Spass und Mut macht.

Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten

Titel: Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 78 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Kornelia Boje

Inhalt: Petronella erlebt neue Abenteuer in der Natur und macht wieder die ungewöhnlichsten Entdeckungen. Sie rettet eine Bienenkönigin, fängt einen Maulwurf, lässt Hühner bei sich überwintern und behandelt ihre Oma mit Blutegeln. Petronella füttert einen Eichelhäher und klärt, wie lange die Eltern das Zirpen von Grillen romantisch finden. Ihre Hündin Kordel und Freundin Claudia sind wieder mit dabei.


Früh übt sich, was ein guter Tierforscher werden will. Und Petronella übt in diesen sieben neuen Geschichten fließig mit beispielsweise Blutegeln, einem Eichelhäher und einer Schachtel Grillen. Ich habe mich sehr über ein Wiederhören mit der liebenswerten und gewitzten Petronella gefreut. Ihre Naturfoschergeschichten sind spannend und lehrreich, ohne dass es sich nach Lernen anhört. Und Wildfang Petronella muss man einfach mögen. Oft ist es richtig rührend anzuhören, wie sie sich bemüht, es Mensch und Tier recht zu machen. Dabei passieren gelegentlich auch ungewollt Streiche, was ausgesprochen witzig ist. Außerdem wird so auch deutlich, dass sie ein ganz normales kleines Mädchen mit Flausen im Kopf ist. So können sich die jungen Hörer gut in ihr wiederfinden.

Kornelia Boje ist ein Glücksgriff für die Petronella-Geschichten. Ihre markante Stimme passt gut zu Kindergeschichten. Und sie trifft auch -speziell bei Petronella- den richtigen, lausbübischen und pfiffigen Ton.

Das Titellied macht Spass und hat eine sehr eingängige Melodie. Da kann man schon nach ein- oder zweimal Anhören gut mitsingen. Es klingt fröhlich und steht den Naturforschergeschichten so ganz ausgezeichnet.

Petronella inmitten ihrer lieben Tiere. Was könnte besser passen? Sie schaut schön frech drein, und Hündin Kordel ist ausgesprochen goldig geraten. Der Hahn dagegen schaut eher besorgt aus seinem bunten Federkleid. So schön bunt dürfte es Kinder sicher ansprechen.

Fazit: Sieben neue Naturforschergeschichten mit der liebenswerten Petronella. Das ist spannend und witzig, und außerdem unmerklich lehrreich. Eine gelungene Kombination um Kindern gewisse Werte zu vermitteln und sie neugierig auf Natur und Tiere zu machen. Gerne mehr davon!

Chacha-Casha – Das kleine Chamäleon (Dorothea Flechsig / Luise Helm, Dela Gakpo & Natascha Kespy)

Titel: Chacha-Casha – Das kleine Chamäleon / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 72 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Luise Helm, Dela Gakpo, Natascha Kespy

Inhalt: Chacha-Casha ist ängstlich und achtet immer darauf, dass ihn ja keiner sieht. Unter den anderen Chamäleons gilt er deshalb als Feigling. Doch als seine Freunde in Gefahr geraten, nutzt Chacha-Casha sein Talent und wird damit der Held des ganzen Gartens.


Nach Petronellas ganzem Zoo und der Fledermaus Sandor erobert nun ein kleines Chamäleon namens Chacha-Casha die CD-Player in den Kinderzimmern! Und das gleich mehrsprachig! Die Geschichte ist ausgesprochen niedlich geraten und ich habe mit Chacha-Casha unter den Hänseleien seiner Chamäleonkollegen gelitten. Doch eines Tages kann er zeigen, welchen Mut er besitzt. Das kleine Abenteuer ist kindgerecht spannend. Außerdem kann man sich Chacha-Cashas Garten sehr gut vorstellen und sich dorthin träumen. Das Besondere an diesem Hörbuch ist aber, dass die Geschichte gleich in drei Sprachen darauf zu hören ist: in Deutsch, Englisch und Französisch! Im Anbetracht dessen, dass heute bereits in der Grundschule zumindest Englischunterricht stattfindet, finde ich es gar nicht verkehrt, wenn die Kinder auch mit einem Hörbuch mit der Sprache in Kontakt kommen. Irgendwas schnappt man doch immer auf. Wer schon etwas Englisch kann, kann hier prüfen, ob er so schon mit der Geschichte klarkommt. Gleiches gilt natürlich auch für die französische Fassung.

Die deutsche Version wird von Luise Helm gelesen, die in der Geschichte hörbar aufgeht. Sie hat sehr niedliche Stimmen parat und schluchzt oder ruft auch schon mal. Dela Gakpo liest die englische Version ebenfalls schön lebendig und langsam, so dass Englischanfänger gut folgen können. Da ich kein Wort Französich spreche oder verstehe, kann ich zu der Fassung nichts sagen. Für mich klingt das alles nach Sprachgewurschtel 😉 Ich bin mir aber eigentlich sehr sicher, dass auch Natascha Kespy eine unterhaltsame Version auf Lager hat!

Das Titellied ist schwungvoll, fröhlich und ist ein echter Ohrwurm. Ich habe noch einige Zeit nach dem Hören vor mich hin gesungen. Natürlich ist auch das Lied in allen drei Sprachen zu hören. Es gibt außerdem noch einen Track, in dem nur die Musiken und Geräusche der Geschichte zu hören sind. So können Kinder, die noch andere Sprachen beherrschen, die Geschichte in diesr  Sprache erzählen. Die Geräusche sind ebenfalls klasse! Da kommt richtig ein wenig Dschungelstimmung auf!

Ein herrlich buntes Cover mit einem knuffigen Chacha-Casha ziert dieses mehrsprachige Hörbuch. Ich muss ja immer an das niedliche Froop-Chamäleon dabei denken 😉 Jedenfalls finde ich den Kleinen hier ausgesprochen niedlich und so herrlich grün! Im Booklet kann man die Geschichte in allen drei Sprachen nach- oder mitlesen.

Fazit:  Eine schöne Geschichte und durch die Mehrsprachigkeit gleich für mehrere Altersgruppen geeignet. Zum Hören und (Nach)spielen für die (ganz) Kleinen und für etwas ältere Kinder, die bereits einen Sinn für fremde Sprachen haben. Wer schon etwas Englisch oder Französisch spricht, kann hier etwas dazu lernen oder seinen vorhandenen Kenntnissen einen weiteren Schliff geben.

Petronella Glückschuh: Tierkindergeschichten

Titel: Petronella Glückschuh: Tierkindergeschichten / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 78 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Kornelia Boje

Inhalt: Wenn Petronella groß ist, wird sie Tierforscherin. Das steht fest. Sie wird in die Antarktis reisen und Wüsten durchqueren. Mit einem Fernglas in der Hand wird sie lautlos wie eine Schlange über den staubigen Prärieboden kriechen und die unglaublichsten Tiergeschichten aufdecken, die die Welt je gehört hat. Bis sie alleine mit ihren Reisen in die Ferne beginnen kann, lebt sie in einem kleinen Dorf. Hier kennt sie jeden und jeder kennt sie. Das ist auch gar nicht so schwer, weil Petronella sich jeden Tag viel herumtreibt. Und wenn jemand Ungewöhnliches entdeckt, ist es Petronella Glückschuh!


Nachdem mir die “Sandor”-Hörbücher von Dorothea Flechsig so gut gefallen hatten, war ich natürlich auch auf Petronella neugierig. Auf dieser CD dreht sich in neun Episoden alles um den frechen, aber sehr liebenswerten Widfang, der speziell mit seiner Tierliebe immer wieder alle auf Trab hält. Ich habe die kleine Petronella jedenfalls sofort ins Herz geschlossen, und ich denke, da wird es den jungen Hörern nicht viel anders gehen. Es macht einfach Spaß, den Abenteuern der Kleinen zu lauschen. Ganz speziell natürlich für Tierfreunde, denn in Petronellas Leben spielen Tiere eine große Rolle. Jedes Kapitel erzählt von einem anderen tierischen Abenteuer von Petronella. Das ist für Kinder sicher in erster Linie vergnüglich. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich schnell mit Petronella anfreunden und identifizieren können, und eventuell sogar durch dieses Hörbuch selber neugierig auf Natur und Tiere werden. Mir als erwachsenem Hörer hat es aber auch gefallen, dass auch ernste Themen zur Sprache gebracht werden und dass es auch bei Familie Glückschuh nicht immer alles nur eitel Sonnenschein ist. Petronella gerät durchaus auch mit ihren Eltern und anderen Erwachsenen aneinander, kann die meisten Situationen aber meist mit ihrer entwaffnenden Art bald lösen.

Ein großes Kompliment gebührt auch Sprechern Kornelia Boje, die dieses Hörbuch wunderbar liest. Ihr machen die Geschichten großen Spaß, das kann man in jedem Satz hören. Und es ist auch ihr zu verdanken, dass die Fröhlichkeit und Petronellas liebenswert-freche Art so toll beim Hörer ankommt. Mit ihrer markanten Stimme passt sie gut zu diesen turbulenten Geschichten.

Das Titellied hatte ich noch den ganzen Tag im Ohr. Dabei dachte ich bei den ersten Takten allerdings, ich sei auf einem Volksfest mit Blaskapelle gelandet. Genauso klingt das Lied nämlich. Das heißt aber auch, dass es ausgesprochen fröhlich ist und sofort dazu einlädt, sich irgendwie dazu zu bewegen. Das dürfte ganz im Sinne der Kinder sein. Neben der Beschreibung von Petronella im Text, stellen eingestreute Tiergeräusche einen Bezug zu den Geschichten her.

Etwas von der roten Zora, etwas von Pippi Langstrumpf, so grinst Petronella den Betrachter vom Cover her an. Ihr zur Seite steht ihr Hund Kordel. Ich mag diese Zeichnung sehr gerne. Sie ist schön detailreich, liebevoll gezeichnet und vermittelt einen guten Eindruck von Petronella und dem Dorf, in dem sie lebt.

Fazit:  Ich finde Petronella einfach toll! Die Geschichten um den tierlieben Wirbelwind machen Spaß. Ich kann das Hörbuch nur wärmstens empfehlen!

Sandor (02) – Abenteuer in Transsilvanien

Titel: Sandor (02) – Abenteuer in Transsilvanien / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 78 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Nicolas A. Böll

Inhalt: Sandor ist eine sprechende Fledermaus mit einem Knick im linken Ohr. Der Junge Jendrik ist sein bester Freund. Gemeinsam finden sie einen Schatz. – Vom Finderlohn fahren sie nun gemeinsam in den Urlaub. Natürlich in Sandors Heimat: Nach Transsilvanien. Schon die Anreise ist spannend. In Transsilvanien angekommen, beginnt das wahre Abenteuer! Sandor und Jendrik verfolgen einen Dieb. Sie durchstreifen Kirchenburgen, Geheimgänge und dunkle Wälder. Doch dann nimmt ihre Verfolgungsjagd eine überraschende Wendung.


Jendricks Familie tritt den Urlaub in Transsilvanien an. Mit dabei natürlich auch die gewitzte Fledermaus Sandor. Drehte sich die erste Episode noch überwiegend um das Kennenlernen zwischen Jendrik und Sandor und ihre Freundschaft, so spielt hier das titelgebende Abenteuer die größte Rolle. Jendrik und Sandor bekommen es mit bewaffneten Personen und einem weithin gesuchten Dieb zu tun, auf dessen Spur sie sich begeben. Zwischen den zahlreichen Burgen und den finsteren rumänischen Wäldern suchen sie nach ihm. Das ist ausgesprochen spannend und hier und da auch kindgerecht schaurig. Denn mit Sandor ist es immer auch spaßig, so dass der Bogen in Sachen Schauergeschichte nie überspannt wird. So ganz nebenbei lernt man in diese Folge auch eine ganze Menge über Rumänien, seine Geschichte und die Landschaft. Ebenso wird ein Einblick in der Leben vieler Menschen dort gewährt. Sehr schön passig auf die junge Hörerschaft zugeschnitten übrigens: nicht so drastisch wie eine Erzählung für Erwachsene es tun würde, aber in Punkten, mit denen auch Kinder etwas anfangen und woraus sie Schlüsse ziehen können. Geärgert habe ich mich über zwei Aussprüche gegen Anfang. Wieso bitte sind Enten dick und dumm? Und wieso nennt man die freilebenden Hunde Rumäniens eine Plage? Dafür bin ich wohl ein zu großer Tierfreund, um darüber nicht zu “stolpern”.

Natürlich bringt Nicolas A. Böll auch diese Folge zu Gehör. Erneut mit dem unüberhörbaren Spass und einer ganzen Reihe eindeutiger und phantasievoller Stimmen für die Charaktere. Ich muss immer wieder grinsen, wenn er für Sandor mit der Zunge schnalzt und keckert. Goldig!

Wer Sandor aus Folge 1 noch nicht kennt, der hat beim Titellied alle Gelegenheit, sich schon mal einen guten Eindruck von ihm zu machen. Es ist relativ lang und erzählt einiges über den Abendsegler mit dem Knickohr. Den Musical-Stil muss man mögen, aber dann macht er Laune.

Damit seine Kumpels es glauben, lässt sich Sandor am Ende der Geschichte von Jendrik vor transsilvanischer Kulisse fotografieren. Ein solches Bild könnte also auch das Covermotiv sein. Ein vergnügter Sandor vor einer finsteren Burg. Das passt prima zur Geschichte.

Fazit:  Mir hat “Abenteuer in Transsilvanien” noch einen Tacken besser gefallen als die erste Episode. Einfach weil der Fall für Jendrik und seinen flatternden Freund noch eine Spur spannender ist und vor einer schönen, manchmal leicht unheimlichen Szenerie spielt.

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