Emile Poiret

Die Morde des Émile Poiret (07) – Kathedrale des Unheils

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (07) – Kathedrale des Unheilst / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 59 min / Sprecher: Donald Arthur, Volker Brandt, Karin Eckhold, Reent Reins u.a.

Inahlt: Mehr als ein halbes Jahrhundert lag es verborgen in den Schatten der Christ Church Cathedral in Oxford. Doch bei Sanierungsarbeiten in der Krypta wird das blutige Geheimnis von Arbeitern freigelegt. Hilflos stehen die Gelehrten dem schier unerklärlichen Phänomen gegenüber, und sie kennen nur einen Mann, der fähig wäre das furchterregende Rätsel zu lösen: Émile Poiret. – Augenblicklich macht sich der Meisterdetektiv daran, den Fall aufzuklären. Sein abenteuerlicher Weg führt ihn diesmal von Oxford über St.Helier auf der Kanalinsel Jersey, bis hin in die Schweiz, wo er mit dem dramatischen Schicksal des Jerôme du Cassel und der Madame Eleonora de Montscilly konfrontiert wird…


Am Anfang dieser Folge habe ich ja wirklich gedacht, der Player habe einfach mal so mit dem letzten Track begonnen. Denn die Geschichte wird versetzt erzählt. Erst das Ende und dann quasi rückblickend die Ereignisse, die zu diesem Ende geführt haben. Ein netter kleiner Dreh, der mich überrascht hat und den ich bei dieser Reihe eher nicht erwartet hätte. Der Fall an sich bewegt sich auf dem Level, den man von der Serie kennt. So behäbig wie Poiret selber, recht spannend und durch das Thema mit der blutenden Heiligenfigur teilweise sogar etwas unheimlich. Poirets (Selbst)beweihräucherung und sein gewitzter Sinn für Humor runden die Folge ab und machen den Fall zu einem typischen Émile Poiret.

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Die Morde des Émile Poiret (01) – Das Mysterium des Vollmondsees

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (01) – Das Mysterium des Vollmondsees / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 73 min / Sprecher: Donald Arthur,, Frank Otto Schenk, Klaus Dittmann, Reent Reins, Jo Kern, Anke Reitzenstein u.A.

Inhalt:   Eigentlich will der belgische Meisterdetektiv Émile Poiret an der französischen Riviera nur etwas Ruhe und Entspannung finden – da ereignet sich vor seinen Augen ein mysteriöser Todesfall. Doch ehe Poiret die näheren Umstände ermitteln kann, wird er schon in einer dringlichen Angelegenheit wieder zurück nach England gebeten. -Als sich in dem beschaulichen Ort Charmont’s Green bald darauf ein weiterer Todesfall auf nahezu der selben Weise ereignet, glaubt Poiret nicht länger an einen Zufall. Das uralte Hotel am “Vollmond-See” birgt ein mörderisches Geheimnis, und Poiret ist fest entschlossen, es zu lüften…


Nachdem Miss Marple ihr Pendant in Gestalt der Mimi Rutherford bei Maritim bekommen hat, bekommt dort nun auch der bekannte Detektiv Hercule Poirot dort sein Gegenstück in Hörspielform.
Émile Poiret heißt der Gute und in diesem ersten Fall stellen ihn zwei sonderbare Todesfälle vor ein Rätsel. Doch Poiret wäre nicht Poiret, wenn er nicht fest davon überzeugt wäre, diesen Fall zu lösen. Das ist etwas, woran ich mich erst noch gewöhnen muss, an dieses überhebliche, von sich selbst absolut eingenommene Wesen des Detektivs, denn mit solcherlei Eigenschaften kann ich nicht. Doch ich denke, das ist Gewohnheitssache.
Ansonsten hat mir dieser erste Fall gut gefallen. Ein schöner, spannender Krimi ganz im Stil und mit dem Charme der 20er-Jahre.
Eine sehr angenehme Abwechslung zu den zahllosen modernen, actiongeladenen Krimis, die sich heute so großer Beliebtheit erfreuen.
Das ist in Émile Poiret anders, hier erlebt man noch gute alte Detektivarbeit, bei der es auf eine gute Beobachtungsgabe und Kombinationsvermögen ankommt. Action sucht man ebenfalls vergebens, denn Émile ermittelt -jedenfalls in diesem ersten Fall- in vornehmeren Kreisen und dort geht es ruhiger und gesetzter, aber nicht weniger mordlüstern zu.
Einige Stellen habe ich zunächst als Längen empfunden, hauptsächlich dass die dem Titel entsprechende Geschichte erst auf der Hälfte des Hörspiels zur Sprache kommt. Im Nachhinein betrachtet, denke ich aber, es ist gut, dass das Hörspiel sich diese Zeit vorweg nimmt, denn so lernt man erst mal die Personen kennen und bekommt ein Bild von der Szenerie. Sei es an der Riviera, sei es im verschlafenen Charmont’s Green, man kann sich die Orte wunderbar vorstellen, das ist hier wirklich schon filmreif gemacht.

Als Sprecher für Émile Poiret hat man Donald Arthur gewählt, was passender nicht hätte sein können. Denn er synchronisierte auch Sir Peter Ustinov in der Rolle des Hercule Poirot.
Mit seiner markanten Stimme zaubert er sofort ein eindeutiges Bild des Émile Poiret vor das Auge des Hörers.
Ich würde mir allerdings etwas mehr Schwung in seiner Sprechweise wünschen, denn er spricht so deutlich, gewählt, bedächtig und dann auch noch mit seinem leichten belgischen Akzent, dass es teilweise recht anstrengend ist, ihm länger zuzuhören.
Sehr gefallen hat mir auch Peter Buchholz als Erzähler. Er begleitet die Geschichte hörbar als Außenstehender, spricht und beschreibt damit auch ausgesprochen distanziert und lässt somit der Geschichte stets den Vortritt.

Musikalisch gibt es an Émile Poiret wahrlich nichts auszusetzen. Hier hat man sich für Melodien der goldenen 20er-Jahre entschieden, die einen gleich von Anfang an zurück in diese Zeit versetzt, so dass man bestens für das Hörspiel eingestimmt ist. Die Musik hilft zusätzlich dabei, dass man sich das Geschehen sowohl an der Riviera als auch im verschlafenen Charmont’s Green leicht vorstellen kann.

Das Cover erinnert mich insgesamt an die “weiße” Perry Clifton – Auflage von Maritim.
Zwar gefällt mir das Motiv mit dem Wolf sehr, doch finde ich, dass sie nicht zum übrigen Layout passt. Hier wäre man vielleicht besser beim altertümlichen, gezeichneten Stil geblieben wie bei dem Bild von Émile. Das Wolfs-Bild ist einfach kein Bild, das der Serie einen speziellen und eindeutigen Anstrich verpasst.

Fazit:   Für Fans historischer Krimis ist Émile Poiret eine absolute Empfehlung!

Die Morde des Émile Poiret (02) – Briefe um Mitternacht

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (02) – Briefe um Mitternacht / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 67 min / Sprecher: Donald Arthur, Andreas von der Meden, Ghadad Al-Akel, Gisela Fritsch, Melanie Fouchè u.A.

Inhalt:   Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, staunt nicht schlecht, als er unverhofft von einer jungen Dame parfümierte Briefe erhält. Die obskuren Andeutungen darin wecken sofort die Neugier des berühmten Gaunerschrecks. Mit seinem untrüglichen Gespür für das Verbrechen wittert Poiret einen neuen Fall, der seine ganze Kombinationsgabe erfordert – Zwischen Roulettetischen und zwielichtigen Besuchern des Londoner “Empire Casino” kommt Poiret einem diabolischen Intrigenspiel auf die Schliche. Und am Ende stellt sich Poiret nur noch eine einzige Frage: wer ist der maskierte Unbekannte, der um Mitternacht seine Briefe überbringt, die sowohl unermesslichen Reichtum, als auch den sicheren Tod versprechen?


Bei der ersten Folge fand ich es ja noch gut, dass der eigentliche Fall erst nach geraumer Zeit zur Sprache kam. Da musste man immerhin die wichtigsten Charaktere kennenlernen.
Bei Folge 2 ist das nicht mehr der Fall, Poiret kennt man nun, auch seine überhebliche, aber nicht humorlose Art, und auch die übrigen Charaktere hat man schnell für sich erobert.
Trotzdem zieht es sich wieder beträchtlich, denn es muss erstmal ausgiebig über die kulinarischen Genüsse Englands debattiert werden.
Ich denke, ich würde es weniger als Länge empfinden, wenn Poiret -gerne auch in seiner selbstgefälligen Art- in normalen, altertütmlichen Sätzen sprechen würde. Stattdessen webt er Bandwurmsätze, die so verschachtelt sind, dass man schon höllisch aufpassen muss um ihn zu verstehen. Und das strengt extrem an und sobald etwas anstrengend ist, dauert es zu lange.
Grundsätzlich ist seine Unterhaltung mit dem Butler nämlich durchaus ganz unterhaltsam, aber in dieser komplizierten Form geht das leider verloren.
Den Fall an sich finde ich ganz spannend, auch wenn man hier als Hörer nicht in dem Maße miträtseln kann, wie noch bei Folge 1. Dafür geht es bei den Briefen noch eine Spur härter zur Sache was die Kaltblütigkeit der Täterin angeht, das gefällt mir für einen Krimi sehr. Das Ende selber dann hat mich in gewisser Hinsicht wirklich überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass Poiret zu spät bei Cassandra Shelby eintreffen würde. Da habe ich schon mitgefiebert, ob er es noch schafft.

Bei den Sprechern haben mich ganz besonders Andreas von der Meden in seiner Rolle als Butler, Gisela Fritsch als Poirets Privatsekretärin und Ghadad Al-Akel alias Mrs. Holland.
Andreas von der Meden gibt den zwar etwas steifen, aber doch verschmitzten Butler wunderbar. Und als es Poiret schließlich als Chauffeur dient, da liegt die Assoziation zu Morton, dem Chauffeur der Jungs aus Rocky Beach, schon sehr nahe.
Gisela Fritsch höre ich immer wieder gerne, ihre Stimme taugt einfach für jede Rolle und auch als Poirets in jeder Hinsicht zugeknöpfte Privatsekretärin kann sie überzeugen.
Ghadad Al-Akel ist dennoch mein absoluter Favorit unter den Sprechern der Folge. Sie spricht ihre Rolle mit solcher Kaltschnäuzigkeit und Härte, dass man nur staunen kann. Für eine Sprecherin schon sehr ungewöhnlich, aber auf jeden Fall sehr gut.

Hinsichtlich der Musik kann man auch dieser Folge nur die Bestnote verleihen. Melodien, die an die 20er Jahre erinnern, aber auch solche, die eindeutig für französisches Flair sorgen, werden hier eingesetzt und fügen sich wunderbar in die Handlung ein.

Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr. Bei dem Bild in der Mitte hat man bei dieser Folge darauf geachtet, dass es nicht zu modern wirkt und farblich mit dem restlichen Layout harmoniert. Die antike Uhr und der altertümliche Brieföffner passen prima in die Zeit, in der Poirets zweiter Fall spielt.

Fazit:   Ein wenig mehr Tempo im Ablauf täte den Folgen der Serie sehr gut, etwas schneller darf es schon gerne auch in altertümlichen Krimis zur Sache gehen. Ansonsten ist auch Briefe um Mitternacht ein schöner historischer Krimi.

Die Morde des Émile Poiret (04) – Das Grab des Oliver Raymonds

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (04) – Das Grab des Oliver Raymonds / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 59 min / Sprecher:   Donald Arthur, Andreas von der Meden, Ingeborg Christiansen, Pia Werfel, Christine Pappert, Peter Weis u.a.

Inhalt:   Welches todbringende Rätsel schwebt über dem Grab des Oliver Raymonds? Als Émile Poiret, der belgische Meisterdetektiv, mitten in der Nacht zum herrschaftlichen Gut Hamingstead Hall gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass er in ein Abenteuer voller Gefahren aufbricht. Wird er das Geheimnis aufklären können, dass das Grabmal bereits seit Generationen umgibt? Denn er ist nicht der Einzige, der das obskure Rätsel lösen will – ein gnadenloser Mörder hält den Schlüssel zum Mysterium schon beinahe in seinen blutgetränkten Händen. Und für Émile Poiret beginnt ein atemloses Rennen gegen die Zeit…


Ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Denn diese Folge würde ich als die bislang beste Folge bezeichnen.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum Ersten wäre da die Tatsache, dass Poirets Chauffeur Otis seinem Chef in diesem Falle immer mal zur Seite steht. Ich würde die beiden gerne mal auch in weiteren Fällen gemeinsam ermitteln und forschen hören. Der von sich eingenommene, schlaue Meisterdetektiv gemeinsam mit dem bodenständigen Chauffeur, das ist ein Team, das Spaß gemacht hat.
Ein weiterer ganz wichtiger Grund ist, dass Poiret in dieser Folge von seinen langatmigen Selbstbeweihräucherungen und Vorträgen (außer natürlich am Ende) absieht, so sind der Geschichte die gefährlichen Längen erspart geblieben, die man in den Vorgängern antraf.
Und zu guter Letzt hat es mir sehr gefallen, dass dieser Fall durchaus etwas Action und Gänsehaut-Momente an sich hat. Die Szene am Grab und die, in der der Mörder gefasst wird, sind ungewöhnlich für die Serie, aber sie passen offenbar gut hinein. Übertreiben sollte man das zwar nicht, aber dann und wann in einer Folge mal sowas als spezieller Pfiff, das darf gerne mal passieren.

In Sachen Sprecher ist mir vor allem Erzähler Peter Buchholz aufgefallen. Seine Passagen sind mir kürzer vorgekommen als bisher, dafür aber häufiger und um einiges lebendiger.
Ansonsten ist es auffällig, dass in dieser Folge hauptsächlich die Damen das Wort haben. Als Lady Hamingstead ist Ingeborg Christiansen zu hören. Und da immer wieder erwähnt wird, die Lady sei noch lange nicht geistig “hinüber” hat es mich gefreut, dass sie dieser Rolle auch entsprechend spricht, nämlich klug, aristokratisch und bestimmt.
April Temples Part übernimmt Christine Pappert und sie hat mir ein sehr genaues und sympathisches Bild dieser jungen Frau vermittelt, die den Druck der Familie nicht mehr aushält.
Die dritte Dame heißt Moira Temple und wird von Pia Werfel gesprochen. Herrisch, zickig, genervt, hier und da fand ich das etwas übertrieben, aber trotzdem hat auch sie es geschafft, ihrer Rolle einen unverkennbaren Charakter zu verleihen.

Kaum eine Szene ohne Untermalung, sei sie musikalischer Art oder als Geräuschkulisse. Besonders gefallen haben mir die Musiken während der Szenen im Herrenhaus. Unter einem englischen Herrenhaus stellt man sich schließlich fast automatisch ein ehrwürdiges, düsteres Gemäuer vor, und diese Vorstellung wird durch die leise, düstere Hintergrundmusik sehr gut unterstützt.

Das Covermotiv hat mir wortwörtlich zu denken gegeben. Denn auf den ersten Blick war mir gar nicht klar, was dieses Bild darstellen soll, auf den zweiten Blick ebenfalls nicht. Da waren die Motive der vorigen Folgen eindeutiger. Hier hätte man doch ein anderes Motiv wählen sollen.

Fazit:   In diesem Stil mag ich den belgischen Meisterdetektiv! Scheinbar hat man die “Kinderkrankheiten” aus den vorigen Folgen durchgestanden. So darf es mit der Serie gerne weitergehen!

Die Morde des Émile Poiret (05) – Vanisia

Titel:   Die Morde des Émile Poiret (05) – Vanisia / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 67 min / Sprecher:   Donald Arthur, Christine Pappert, Walter von Hauff, Michael Habeck, Philipp Brammer u.a.

Inhalt:   Eine Reihe mysteriöser Todesfälle, die zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, versetzt ganz Paris in Aufruhr: Ein wohlhabender Bankier, ein Clochard und eine verführerische Burlesque-Tänzerin kommen unter rätselhaften Umständen ums Leben. Doch Émile Poiret, der eigentlich nur ein Wochenende in der »Stadt der Liebe« verbringen will, wittert bereits einen neuen Fall. Welches gemeinsame Geheimnis verbindet die drei Opfer, die so grausam sterben mussten? Und welche Rolle spielt dabei das gefeierte Cabaret »Secret de séduction«? Schon bald entbrennt eine mörderische Hetzjagd durch die Gassen von Paris. Und Émile Poiret, dem belgischen Meisterdetektiv, bleibt nur eine letzte Chance: Vanisia.


Nachdem mir ja schon die vorige Folge wirklich gut gefallen hat, war ich gespannt, ob das mit Vanisia so bleiben würde. Und ja, das bleibt so. Dass Poiret mal nicht in England ermittelt, sondern in Paris, und dass ihm dabei ein ganz normaler Pariser Polizist zur Seite steht, das lockert die Geschichte sofort auf. Das ist einfach mal etwas anderes und hält Poirets klugschwätzerische Monologe im Rahmen. Zudem sind die Mordopfer wirklich unterschiedlich wie Tag und Nacht, so dass man leicht ins Grübeln darüber kommt, wer hinter den Anschlägen steckt. Einige humorige Szenen runden die Geschichte schließlich ab. Poirets unfreiwilliges Bad hat mich da ganz besonders zum Lachen gebracht.
Die Auflösung ist dann allerdings schon so eine Sache. Ich habe erst kürzlich wieder einen Bericht darüber gesehen, dass so etwas nicht möglich ist. Andere Quellen behaupten, es ginge doch. Das hat offenbar etwas mit Glauben zu tun. Ich glaube nicht daran, auch wenn ich es spannend fände, wenn so etwas möglich wäre. Doch darüber soll besser jeder für sich entscheiden.

Donald Arthur alias Poiret und Walter von Hauff, der den französischen Inspektor Audric Savaign spricht, geben ein klasse Gespann ab. Ihren Unterhaltungen und kleinen Disputen würde ich irgendwann gerne mal wieder lauschen. Sandra Schwittau schlüpft in die Rolle der Lorraine Martinet, die Poiret besucht. Mit ihrer markanten Stimme gibt sie eine gute Millionenerbin ab, die als etwas exzentrisch geschildert wird. Das passt zusammen.
Weitere Rollen übernehmen beispielsweise Norbert Gastell, Melanie Manstein und Christine Pappert, eben die typischen Martim-Stimmen.

Die Geschichte spielt in Paris, da wundert es nicht, dass die Musikkulisse sehr französisch daher kommt und die Handlung so ergänzt. An den Geräuschen lässt sich ebenfalls nichts bemängeln. So kennt man die Hörspiele der Serie und so möchte man es hören.

Mit dem kräftig goldenen Covermotiv mit dem Eiffelturm fällt einem die CD leicht ins Auge. Auf jeden Fall ist es auffälliger als die bisherigen Motive, weshalb es mir gut gefällt.
Fazit:   Eine spannende und abwechslungsreiche Folge, die mir Spaß gemacht hat. Die Auflösung, darüber soll -wie gesagt- jeder für sich sein Urteil fällen. Ich fand es etwas arg weit hergeholt.

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