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Fear Street – Ice-Cold Terror – He’s coming to geht you (R.L. Stine / Brian Munatones )

Titel: Fear Street – Ice-Cold Terror – He’s coming to geht you  / Verlag: Pons / Spielzeit: ca. / Buch: R.L. Stine / gelesen von: Brian Munatones

fearstreet.inddInhalt: „Ich bin nicht verrückt“, denkt Melissa. Doch sie ist die Einzige, die den Einbrecher sehen kann. Und der macht ihr das Leben zur Hölle: Er manipuliert ihre Bremsen und  stößt sie beinahe aus dem Fenster. Wer ist er? Und was will er von ihr? Melissa weiß nur eins: Sie muss ganz schnell sein Geheimnis lüften – bevor sie tot ist!


Im letzten Jahr hat der PONS-Verlag, der sich seit je her durch neuartige Ansätze in Sachen Fremdsprachenvermittlung auszeichnet, auch der Gruselgeschichten des bekannten Autors R.L. Stine angenommen. Zwei Geschichten gibt es aktuell, jeweils in einem Set bestehend aus einem Buch mit der ins Englische übersetzten Geschichte und Übungen, und außerdem einer mp3-CD, auf der die Story als Hörbuch vorliegt.

Mit Ice-Cold Terror hat man eine Geschichte aus dem Jahre 2009 in Händen. Mir ist zwar nicht ganz klar, wieso der ursprüngliche Titel “Haunted” nicht beibehalten wurde, aber sei’s drum. Dies ist jedenfalls eine Fear Street Geschichte, die sich an schon etwas ältere Fans der Reihe richtet. Melissa selber ist bereits sechzehn, da dürften am ehesten die jugendlichen Fans aufhorchen. Die Geschichte selber ist ausgesprochen spannend und hat auch durchaus gruselige Momente zu bieten. Zudem lässt sich lange nicht durchschauen, welches Spiel hier mit Melissa gespielt wird. Das erschließt sich einem erst nach und nach. Da macht es Spass anhand der Ereignisse und Melissas Entdeckungen selber Vermutungen anzustellen. Die Auflösung dann hat mir sehr gut gefallen, da sie einen ganz unerwarteten Dreh an sich hat. Da merkt man dann besonders, dass mit dieser Geschichte nicht mehr die ganz jungen Fear Street-Anhänger angesprochen werden sollen. Das macht zudem auch der Schuss Romantik deutlich, der hier vorhanden ist. Wer wie ich viel mehr Paul-Fan ist als Buddy-Anhänger, der darf sich gerne mal bei mir melden 😉

Zum Set gehört einmal das Buch mit der Geschichte. Hier kann man sie wahlweise nach- oder mitlesen. Nach jedem Kapitel wird eine Frage gestellt, deren Antwort Auskunft darüber gibt, ob die Geschichte inhaltlich verstanden wurde. Damit dies so ist, findet man am Fuß jeder Seite eine Übersicht über mögliche schwierige Vokabeln mit ihrer Übersetzung. Im Anhang des Buches findet sich dann noch eine komplette Vokabelübersicht, sowie kleine Aufgaben in denen diese Begriffe eingesetzt werden sollen. Und ein paar weitere Fragen zum sprachlichen Verständnis sind hier ebenfalls untergebracht.

Dem Buch liegt außerdem eine mp3-CD mit der Geschichte in einer Hörbuchfassung bei. Gelesen wird sie von Brian Munatones. Ich bin immer froh, wenn Hörbücher, die eine Sprache vermitteln sollen, von Muttersprachlern gelesen werden. Eben so wie hier. So klingt das Gehörte authentisch. Brian Munatones liest schön deutlich und in gemäßigtem Tempo, so dass man ihm gut folgen und ihn verstehen kann. Das (Hör)buch richtet sich an Schüler am dem 3. Lernjahr. Ich kann mir vorstellen, dass sie mit dem Gehörten ganz gut klar kommen. Notfalls kann man einen Track ja auch mehrmals hören, oder im Buch nachschlagen falls etwas unklar ist. Brian Munatones betont außerdem prima und variiert seine Stimme auch etwas. So macht das Hörbuch einen lockeren Eindruck und klingt kein Stück nach Schulunterricht.

Das Cover gefällt mir sehr, aber ich bin von den Fear Street – Geschichten und ihren Covers seit je her angetan. Ich finde es richtig schön düster mit der Schattengestalt, dem knorrigen Baum und dem Mond dahinter. Da wird schon ein wenig klar, um was es in der Geschichte geht. Das gleiche Motiv findet sich auf der CD aufgedruckt.

Fazit:  Eine spannende und schaurige Geschichte mit einem unerwarteten Kniff, die sich an die etwas älten Fans der Reihe richtet. Buch und Hörbuch ergeben eine schöne Kombination, mit der sich Englisch mittels einer tollen Story lernen und verbesseren lässt. Englischunterricht mal ganz anders, das ist eine tolle Abwechslung zum Schulterricht.

 

 

Chacha-Casha – Das kleine Chamäleon (Dorothea Flechsig / Luise Helm, Dela Gakpo & Natascha Kespy)

Titel: Chacha-Casha – Das kleine Chamäleon / Verlag: Glückschuh Verlag / Spielzeit: ca. 72 min / Buch: Dorothea Flechsig / gelesen von: Luise Helm, Dela Gakpo, Natascha Kespy

Inhalt: Chacha-Casha ist ängstlich und achtet immer darauf, dass ihn ja keiner sieht. Unter den anderen Chamäleons gilt er deshalb als Feigling. Doch als seine Freunde in Gefahr geraten, nutzt Chacha-Casha sein Talent und wird damit der Held des ganzen Gartens.


Nach Petronellas ganzem Zoo und der Fledermaus Sandor erobert nun ein kleines Chamäleon namens Chacha-Casha die CD-Player in den Kinderzimmern! Und das gleich mehrsprachig! Die Geschichte ist ausgesprochen niedlich geraten und ich habe mit Chacha-Casha unter den Hänseleien seiner Chamäleonkollegen gelitten. Doch eines Tages kann er zeigen, welchen Mut er besitzt. Das kleine Abenteuer ist kindgerecht spannend. Außerdem kann man sich Chacha-Cashas Garten sehr gut vorstellen und sich dorthin träumen. Das Besondere an diesem Hörbuch ist aber, dass die Geschichte gleich in drei Sprachen darauf zu hören ist: in Deutsch, Englisch und Französisch! Im Anbetracht dessen, dass heute bereits in der Grundschule zumindest Englischunterricht stattfindet, finde ich es gar nicht verkehrt, wenn die Kinder auch mit einem Hörbuch mit der Sprache in Kontakt kommen. Irgendwas schnappt man doch immer auf. Wer schon etwas Englisch kann, kann hier prüfen, ob er so schon mit der Geschichte klarkommt. Gleiches gilt natürlich auch für die französische Fassung.

Die deutsche Version wird von Luise Helm gelesen, die in der Geschichte hörbar aufgeht. Sie hat sehr niedliche Stimmen parat und schluchzt oder ruft auch schon mal. Dela Gakpo liest die englische Version ebenfalls schön lebendig und langsam, so dass Englischanfänger gut folgen können. Da ich kein Wort Französich spreche oder verstehe, kann ich zu der Fassung nichts sagen. Für mich klingt das alles nach Sprachgewurschtel 😉 Ich bin mir aber eigentlich sehr sicher, dass auch Natascha Kespy eine unterhaltsame Version auf Lager hat!

Das Titellied ist schwungvoll, fröhlich und ist ein echter Ohrwurm. Ich habe noch einige Zeit nach dem Hören vor mich hin gesungen. Natürlich ist auch das Lied in allen drei Sprachen zu hören. Es gibt außerdem noch einen Track, in dem nur die Musiken und Geräusche der Geschichte zu hören sind. So können Kinder, die noch andere Sprachen beherrschen, die Geschichte in diesr  Sprache erzählen. Die Geräusche sind ebenfalls klasse! Da kommt richtig ein wenig Dschungelstimmung auf!

Ein herrlich buntes Cover mit einem knuffigen Chacha-Casha ziert dieses mehrsprachige Hörbuch. Ich muss ja immer an das niedliche Froop-Chamäleon dabei denken 😉 Jedenfalls finde ich den Kleinen hier ausgesprochen niedlich und so herrlich grün! Im Booklet kann man die Geschichte in allen drei Sprachen nach- oder mitlesen.

Fazit:  Eine schöne Geschichte und durch die Mehrsprachigkeit gleich für mehrere Altersgruppen geeignet. Zum Hören und (Nach)spielen für die (ganz) Kleinen und für etwas ältere Kinder, die bereits einen Sinn für fremde Sprachen haben. Wer schon etwas Englisch oder Französisch spricht, kann hier etwas dazu lernen oder seinen vorhandenen Kenntnissen einen weiteren Schliff geben.

Vertigo (Kristina Dunker)

Eva is sixteen and experiencing all of the excitement of being in love for the first time. And this weekend promises to be special, as she and her boyfriend, Julian, will be spending time at his parents’ country house. Nothing could be more perfect. Except the journey to the country is anything but, and Eva’s dream weekend is turning into a total nightmare. When Eva’s train is delayed, she is unable to pick up Julian. She soon finds herself alone on a forest road late at night—and the witness to a group of teenagers beating a young boy. As she somehow sneaks by unnoticed, she also loses her diary, an incredibly personal book that holds all of her secrets—including details of her visits to a psychotherapist. So when she meets a kindred spirit who shares her demons and seems to know so much, she has to wonder whether he has read her thoughts.

Die letzten Bücher, die ich auf Englisch gelesen habe, waren die “Harry Potter”-Bände. Das ist also schon eine Weile her. Entsprechend unsicher war ich, ob ich nicht aus der Übung bin. Aber ich habe mich getraut. Immerhin ist es ein Jugendbuch. Das konnte  nicht so schwierig werden. Wurde es auch nicht, aber dazu später.
Für meinen Geschmack hat die Geschichte einen etwas ungewöhnlichen Verlauf. Sie lässt sich recht harmlos und leicht an. Eva freut sich auf das Wochenende alleine mit ihrem Freund Julian in der alten Mühle seiner Eltern. Eva mit ihrer Schwärmerei für Julian mochte ich sofort. Es ist einfach schön zu lesen, wie verliebt sie ist und in welch herrlichen Farben sie sich das gemeinsame Wochenende ausmalt. Ab und zu ist es auch kitschig, aber auf eine nette und liebenswerte Art. Es tropft nicht zwischen den Seiten vor.
Doch auf dem Weg zu Julian, der bereits in der Mühle ist, geht einiges schief. Evas Züge haben Verspätung und als sie endlich im Ort ankommt, kann Julian sie wegen einer Verletzung nicht vom Bahnhof abholen. So macht sich Eva nachts alleine auf den Weg durch den Wald. Als Leser spürt man bereits bei ihrer Entscheidung dazu, dass sie verhängnisvolle Folgen haben wird. Schon in diesem Moment hängt die Bedrohung spürbar in der Luft und nimmt zu, je weiter sie in den Wald geht. Die Szenerie ist schön düster beschrieben und Eva schildert ihren Fußmarsch auch recht ängstlich. Da kann man beim Lesen schon eine Gänsehaut bekommen.
Im Wald wird Eva Zeugin, wie eine Gruppe Jugendlicher einen jungen Mann verprügelt. Nicht nur für Eva ein erschreckendes Erlebnis, auch ich war baff. Ich hatte mit allen möglichen Schrecken gerechnet, die auf Eva lauern könnten, aber nicht mit solch einer Szene. Eva überzeugt sich zwar, dass der junge Mann noch lebt, aber in ihrer Angst flieht sie und verliert dabei ihr Tagebuch. Das ist deshalb schlimm, weil Eva ihrem Tagebuch seit langer Zeit alles anvertraut. Beispielsweise auch, dass sie in psychotherapeutischer Behandlung ist. Man erfährt natürlich zuvor, wieso und wie es ihr inzwischen geht. So hat man Vertrauen in sie, dass es ihr inzwischen besser geht. Aber einen leisen Zweifel sät diese Tatsache doch. Das ist nicht nur bei erwachsenen Psychothrillern so. Das funktioniert auch bei Jugendthrillern hervorragend.
Natürlich erzählt Eva Julian von ihrem Erlebnis und damit weicht jegliche Romantik und jeglicher Kitsch aus der Geschichte. Es hat mir direkt weh getan zu lesen, wie Evas Traum vom verliebten Wochenende platzt. Denn Julian reagiert nicht gerade zartfühlend und verständnisvoll.
Übber gewisse Umstände und Zusammenhänge beschlich mich bereits an diesem Punkt ein Verdacht, der sich später als wahr herausstellte. Enttäuscht war ich über diese Vorhersehbarkeit aber nicht. Dafür fand ich die Geschichte bis dahin einfach zu spannend. Aber ich habe mich natürlich gefragt, womit Kristina Dunker die restlichen Seiten gefüllt hat. Eigentlich hätte die Geschichte hier beendet sei können.
Allerdings ist da  noch das Tagebuch um dessen Verlust solch ein Drama gemacht wurde. Dem muss doch eine Beutung zukommen! Um die dreht sich im Wesentlichen der weitere Verlauf der Handlung. Parallel und im Zusammenhang damit, wird der Frage nach dem Warum hinter der Prügelei im Wald nachgegangen, was unerwartet weite Kreise zieht. Das ist zwar auch ganz spannend und das Ende des Buches reicht erneut einem erwachsenen Thriller zur Ehre, aber ein leichtes “Anhängsel-Gefühl” ist beim Lesen bei mir geblieben. Mit der Bestätigung meiner Vermutung etwa auf Seite 150 war für mich die meiste Luft raus.

Ich gebe zu, ich habe nicht jedes einzelne Wort verstanden. Das muss man auch nicht um die Handlung zu verstehen. Die meisten Worte, die ich nicht kannte, konnte ich aus dem Zusammenhang heraus übersetzen. Eva ist ein 16jähriger Teenager. Sie erzählt locker, wunders wie schwierige Vokabeln begegnen einem nur selten. Für diese Fälle lagen mein zerfledderter Langenscheidt ebenso parat wie das Handy mit der praktischen leo-App. Aber wie gesagt: wenn es hochkommt, habe ich fünf Begriffe nachgeschlagen. Mit einem ordentlichen Schul-Englisch kommt man mit “Vertigo” gut klar.

Das Cover gefällt mir. Ich mag die Waldszenerie und die Unschärfe, in der sie dargestellt ist. Im Medizinischen ist “Vertigo” mit “Schwindel, Schwindelgefühl” zu übersetzen. Dazu passt dieser Wirbel gut, der ein wenig so aussieht wie die Ringe, die entstehen, wenn man einen Stein ins Wasser wirft.

Fazit: Die Geschichte hat einen eigentümlichen Verlauf, denn nach 150 Seiten hätte auch gut Schluss sein können, ohne dass ich etwas zu bemängeln gehabt hätte. Die restliche Handlung wirkte auf mich ein wenig wie ein Anhängsel. Trotzdem hat mir “Vertigo” insgesamt gefallen. Eva mochte ich sofort. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Und die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss. Ein sehr ordentlicher Thriller für Jugendliche also.

Diese Rezension entstand im Rahmen des Amazon Vine Produkttesterprogrammes!


Titel: Vertigo
Autor: Kristina Dunker
Seiten: 232
Verlag: amazon crossing
ISBN: 978-1611090482
Preis: € 7,80 (TB)

Conni & Co. (06) – Conni, Mandy und das große Wiedersehen (Dagmar Hoßfeld / Ann Cathrin Sudhoff)

Titel: Conni & Co. – Conni, Mandy und das große Wiedersehen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 156 min, 2 CDs / Buch: Dagmar Hoßfeld / gelesen von: Ann Cathrin Sudhoff

InhaltWieder steht die 6a Kopf: Die andere Sechste aus England hat alle zum Gegenbesuch eingeladen! Conni freut sich riesig darauf, ihre Austauschschülerin Mandy wiederzusehen. Wie das wohl so ist, allein im Ausland unterwegs zu sein? Der Ausflug nach London wird ein echtes Abenteuer. Und die Abschlussparty erst … Wird Conni sich trauen, Phillip zu fragen, ob er sie mag?


Auf dieses Conni-Hörbuch hatte ich mich besonders gefreut, denn der Vorgänger “Conni und die Austauschschülerin” ist mein Lieblingshörbuch der Serie. Genau wie für Conni ist es auch für den Hörer schön, die flippige und liebenswerte Mandy wiederzutreffen und ihre gemeinsamen Erlebnisse zu verfolgen. Dabei erfährt man in diesem Hörbuch einiges über London und die Stadt Brighton, darf gespannt verfolgen wie die Kids es schaffen, nach der Trennung der Gruppe auf einer Stadtbesichtigung wieder zur Jugendherberge zu finden, und ist mit dabei wie eine Strandparty geplant und gefeiert wird. Ein wesentliches Thema ist hier aber Connis erste Verliebtheit in ihren Mitschüler Phillip. Das Thema wird sehr einfühlsam angegangen, aber ohne jeglichen Kitsch. Das ist sehr süß anzuhören.
Witzig ist auch der deutsch-englische Sprach-Mischmasch, der zwar in erster Linie Spass macht, bei dem man aber schon auch etwas lernen kann. In Sachen Lernen hat mich aber auch etwas gestört. Und zwar ist es bei einigen Themen überdeutlich, dass man den jungen Hörern Wissen vermitteln möchte. Beispielsweise das Thema “Euro und englische Pfund”, oder auch das Thema “Eurotunnel”. Das kenne ich von “Conni” so brachial nicht, einer Reihe, die Wissen sonst quasi nebenbei vermittelt.

Als Sprecherin ist wie gewohnt Ann-Cathrin Sudhoff am Werke, die auch dieses Hörbuch wunderbar liest. Schön jugendlich locker, oft mit einem hörbaren Augenzwinkern und zwar dezenten, aber schon deutlichen Stimmvariationen für die einzelnen Charaktere.

Die Untermalung klingt so fröhlich wie man “Conni” kennt. Leichte und jugendlich peppige Melodien, die gut zu der unterhaltsamen und spaßigen Geschichte passen. Vereinzelt sind auch wieder passige Geräusche eingestreut.

Das Layout zeigt sich hell und fröhlich bunt mit den liebgewonnenen Charakteren auf dem Cover. Mit dem roten Doppeldeckerbus ist auch der Bezug zu England gegeben und Connis Schwarm Phillip ist ebenfalls zu sehen. Damit vereint das Motiv gut die wesentlichen Themen der Geschichte.

Fazit:  Turbulent, spaßig, spannend, süß und liebenswert…eben typisch Conni! Meine Empfehlung!

Englisch lernen mit den Looney Tunes (05) – Sherlock Duck – Daffy Duck als Privatdetektiv

Titel: Englisch lernen mit den Looney Tunes (05) – Sherlock Duck – Daffy Duck als Privatdetektiv / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher:  Gerald Schaale, Jens Wawrczek, Sven Dahlem, Bernd Stephan u.a.

Inhalt: Daffy Duck bekommt eine tolle neue Rolle: Er soll einen Privatdetektiv spielen. Leider hat er keine Ahnung, was Privatdetektive eigentlich so machen. Darum will er sich von dem berühmtesten Privatdetektiv aller Zeiten beraten lassen: Sherlock Holmes. Also reisen Daffy und sein Freund Stuart mit dem Raum-und-Zeit- Tauscher ins England des 19. Jahrhunderts. Dort bekommen sie es gleich mit einem ziemlich kniffeligen Fall zu tun – im Dartmoor ist die Hundehütte des Hundes von Baskerville verschwunden. Neben ihrer Detektivarbeit lernen Daffy und Stuart eine ganze Menge über Tiere und Haustiere, Moore, das viktorianische England und auch darüber, wie man auf Englisch nach dem Weg fragt.


Diese “Runde” geht wieder an Daffy, der sich mit Stuart ins England des 19. Jahrhhunderts versetzen lässt, um dort bei Sherlock Holmes an Tipps für seine neue Rolle als Detektiv zu kommen. Das klingt so gar nicht allzu kompliziert, aber wer Daffy kennt, der weiß, dass es ohne eine Portion Chaos und einige Irrungen Wirrungen einfach nicht geht. Entsprechend bekommt man hier eine äußerst amüsante Story zu hören, die gekonnt mit der fiktiven Gestalt Holmes und dem Fall des  “Hund von Baskerville” spielt. Dabei geht es mitunter durchaus spannend und auch mal leicht gruselig zu, wie man es von einer Detektiv-Geschichte erwartet. So ist auch bei dieser Folge gewährleistet, dass neben all der “Lernerei” auch das Hörvergnügen nicht zu kurz kommt, was ich gerade bei Lern-Hörspielen sehr wichtig finde. Langeweile hat man in der Schule schon genug 😉

Damit die jungen Hörer mit dem durchweg Englisch sprechenden Erzähler nicht überfordert sind, springt immer mal wieder Mrs. Help ein und unterbricht die Geschichte um in Sachen Verständnis nachzuhaken und durch Übungen Kenntnisse vermittelt oder vertieft. Farbenfrohes und abwechslungsreiches Lernmaterial als .pdf gibt es natürlich auch wieder, und hier kann man sich dieses Mal ganz wie der frischgebackene Privatdetektiv fühlen.

Mit Gerald Schaale als Daffy kann ich mich noch immer nicht anfreunden. Er übertreibt es mit Daffys Lispeln so sehr, dass man fürchtet, er spucke gleich durch die Boxen, und außerdem klingt mir seine Stimme oft zu hart für Daffy. Dafür bereitet mir Jens Wawrczek als Stuart immer wieder großes Vergnügen. Er lässt den Assistenten vom Big Boss absolut liebenswert klingen. Als Sherlock Holmes selber ist Bernd Stephan zu hören, der diesen Part souverän meistert.

Melodien wie aus alten Krimis begleiten die Handlung. Natürlich in Kombination mit den schon vertrauten rasanten Cartoon-Musiken. Es überrascht mich, wie gut sich zwei so gänzlich verschiedene Stilrichtungen ergänzen können. Und in Sachen Geräuschkulisse ist ebenfalls alles wieder in Butter.

Mein Lieblingscover der Reihe bislang. Daffy in typischer Dektektivpose ist witzig und der Schatten und die Augen im Hintergrund wirken dezent schaurig.

Fazit:  Erneut eine unterhaltsame Episode, bei der es auf vergnügliche Art eine Menge zu lernen gibt. Und eventuell gewöhne ich mich ja noch an Daffys Stimme.

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