Erwin

Erwin, Enten, Präsidenten (Thomas Krüger)

In Versloh, der Gemeinde mit den Dörfern Bramschebeck und Pogge, steht die Wahl vor der Tür. Alle paar Jahre wieder wird Fritzwalter Kleinebregenträger hier zum Bürgermeister gewählt. Nie gab es einen Gegenkandidaten. Eines Morgens allerdings liegt Kleinebregenträger tot neben der Bundesstraße. War es Mord? Oder ein Unfall? Erwin Düsedieker, den man im Ort für trottelig hält, weil er mit seinen Enten spricht und in Gummistiefeln Spaziergänge unternimmt, macht sich so seine Gedanken. Und verstrickt sich unversehens in einen schmutzigen Wahlkampf.

Die Krimis um Erwin und seine Ermittlerenten geht in die vierte Runde und spielt dieses Mal wieder in Erwins Heimat, dem kleinen ostwestfälischen Dorf und maximal den umliegenden, kleineren Ortschaften. Für meinen Geschmack hat sich Erwin auf Oddinsee zwar sehr gut gemacht, aber an sich gehört er für mich doch eher genau in dieses verschlafene Nest.
Wobei es -mal wieder- ganz und gar nicht so verschlafen zugeht. Die Bürgermeisterwahl steht bevor und der bislang konkurrenzlose Bürgermeister liegt eines Morgens Gesicht nach unten am Straßenrand im Flüsschen Bramsche. Tot. Und wie der Zufall es will, ist Erwin an diesem Morgen ganz in der Nähe und bekommt so einiges mit. Und wird dort auch noch gesehen!
Die Suche nach dem Täter und seinem Motiv beginnt, und da Erwins Lebensgefährtin Lina als Bürgermeisterin kandidiert, ist das für ihn ganz besonders brisant, denn der Wahlkampf bringt so manch finstere Machenschaften ans Tageslicht. Es war schon erstaunlich zu lesen, welche Abgründe sich selbst in solch dörflicher Politik plötzlich auftun. Gleichzeitig zeigte es für mich auch auf, welcher Filz in solch kleinen Ortschaften herrschen kann. Es ist wirklich beachtlich, dass Erwin dabei den Überblick behält. Unter Anderem natürlich mit der Hilfe seiner Freunde, den Enten und seinen Büchern. Dabei ist auch hier wieder deutlich zu spüren, dass Erwin sich mausert. Er ist längst nicht mehr der “Dorftrottel” und so naiv wie zB noch zu Beginn von Band 1. Das hat mir -wie schon im vorigen Band- wieder richtig gut gefallen. Was habe ich gelacht über seinen Auftritt in der Konzerthalle. So cool! Und so ein schöner Beweis dafür, wie dusselig doch die vermeintliche High Society des Dorfes ist…
Es macht Spass, mit ihm gemeinsam zu knobeln. Verdächtige gibt es mehr als genug und immer wieder geschieht etwas, das den Mord und seineHintergründe wieder in anderem Licht erscheinen lässt. Kaum hat man einigermaßen sicher in eine Richtung gedacht, wendet sich das Blatt auch schon wieder. Das sorgt natürlich für Spannung. Und alle naselang habe ich mr nur gedacht: das darf doch wohl nicht wahr sein! So ein Kaff und so viele linke Bazillen! Ganz langsam dröselt sich nach und nach erst ein Bild davon auf, was da eigentlich vor der großen Wahl ablief und immer noch abläuft, und ein richtiges Bild ergibt sich tatsächlich erst zum Ende hin bei der Auflösung.
Spannend ist auch die Frage, ob es Lina tatsächlich ins Bürgermeisteramt schaffen wird. Die Vorstellung ist -angesichts ihren Alters- ja schon etwas schräg und eher abwegig, aber Bramschebeck traue ich inzwischen so einiges zu. Ihr Wahlkampf und die Vorbereitungen dazu sind sehr amüsant und teilweise ganz schön chaotisch, aber irgendwie habe ich es ihr die ganze Zeit von Herzen gegönnt. Dem Dorf hätte so eine Minirevolution schon gut zu Gesicht gestanden. Übrigens waren Linas Wahlkampfveranstaltungen mein ganz persönliches Highlight. Einerseits tat sie mir unglaublich leid, wie sie da vor Kneipen voller stark alkoholisierter Dörfler ihre Frau stehen muss, andererseits sind diese Situationen aber auch zum Totlachen komisch beschrieben. Rührend dagegen sind die Passagen, in denen Erwin alles dafür tut, dass Lina sich im Wahlkampf gut schlägt und sie unterstützt, wo er nur kann. Da spürt man richtig, wieviel sie ihm bedeutet, und das ist einfach nur schön.

Für diesen Band habe ich wieder etwas länger gebraucht als man es bei der Dicke des Buchs erwarten sollte. An Thomas Krügers etwas anderen Schreibstil habe ich mich inzwischen ganz gut gewöhnt und dank vieler Dialoge wirkte er hier nochmal aufgelockerter. Aber in den ganzen Namen musste ich mich doch erstmal zurechtfinden und hatte selbst zum Ende hin noch Probleme, einige von ihnen auf Anhieb richtig einzusortieren. Da musste ich manches Mal nochmal kurz überlegen, über wen ich gerade lese. Und das hielt ab und zu etwas auf.

Das Cover ist einmal mehr genial und mit dem kräftigen Gelb und dem witzigen Motiv ein echter Hingucker im Regal. So süß, die Ente da in der Ente! Die spielt übrigens in der Geschichte auch eine Rolle! In der vorderen Klappe der Broschur findet man eine Karte von Bramschebeck und dem Nachbardorf Pogge.

Fazit: Auch Band 4 der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen! Schön, dass Erwin und seine Freunde wieder zurück in der Heimat sind. Erwins neuer Fall ist ausgesprochen spannend und vielschichtig. Es ist schon erstaunlich, was -sobald es um Politik geht- selbst in so einem kleinen Nest los ist. Nicht mal vor Mord schreckt man dabei zurück und es braucht einiges an Geschick und Cleverness um sich durch den dörflichen Filz zu kämpfen, damt man dem Täter schlussendlich auf die Schliche kommen kann. Gut, dass Erwin beides hat. Gelacht habe ich auch wieder, speziell bei allem rund um Linas Wahlkampf. Einfach zu schön!


Titel: Erwin, Enten, Präsidenten
Autor: Thomas Krüger
Seiten: 400
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453419810
Preis: € 9,99

Erwin, Enten und Entsetzen (Thomas Krüger)

Erwin Düsediekers Freundin Lina Fiekens ist verschwunden. Sie wollte ihre Schwester auf der Insel Oddinsee besuchen. In den Zeitungen wird von einer unbekannten Toten berichtet. Erwin muss in den Norden, ans Meer, um sie zu finden. Selbstverständlich reist Erwin nicht ohne seine Laufenten Lothar und Lisbeth und deren Nachwuchs Alfred. Auf Oddinsee erleben sie eine Welt voller Mythen & Morde.

Trotz des schon recht unheilvollen Prologs wirkt im ersten Kapitel von “Erwin, Enten & Entsetzen” alles noch eher harmlos. Man erfährt, dass Lina ihre Schwester auf der Insel Oddinsee besuchen gefahren ist, dass Erwin daher -bis auf seine Enten- alleine zuhause ist und wie es dazu kam, dass Lina diese Reise unternahm. Erwin hatte dabei zwar von Anfang an kein gutes Gefühl, doch das schiebt man als Leser zum Großteil auch darauf, dass Erwins Welt bisher nicht über die Grenzen seines Dorfs hinausreichte.
Doch dann ist da die Anzeige in der Zeitung: auf der Insel hat es einen Mord gegeben. Der Mörder ist unbekannt, ebenso die Identität der Toten. Obwohl ich es mir nicht vorstellen konnte (und auch nicht wollte) kam mir da doch, gleichzeitig mit Erwin, als erstes Lina in den Kopf.
Dann geschieht etwas noch Unglaublicheres: gemeinsam mit den Enten, Arno und Hilde macht er sich auf den Weg nach Oddinsee. Das wirkt dann schon irgendwie ein bisschen schräg, zumal man Erwin bisher niemals anderswo als in Bramschebeck und umliegenden westfälischen Nestern erlebt hat. Allerdings zeigt es für mich auch, dass Erwin sich entwickelt, dass er wagemutiger wird und sich trotz vieler Widrigkeiten auch in der Fremde zurechtfindet. Mit kleineren Problemchen hier und da, aber doch mit offenem Sinn Neuem gegenüber. Das kommt in dieser Geschichte wirklich gut und deutlich rüber. Trotzdem bleibt Erwin aber auf der anderen Seite noch der liebenswerte, etwas einfältige Mensch, den ich seit seinem ersten Abenteuer ins Herz geschlossen habe.
Die Insel wird einerseits wirklich schön beschrieben, andererseits aber auch fremd und rätselhaft. Man kann sich von Anfang an vorstellen, dass sich hier Ungeheuerliches abspielen kann bzw bereits abgespielt hat. Dieser Eindruck entsteht vornehmlich dadurch, dass Erwin seine Entdeckungen immer wieder mit Texten aus seinen Büchern, aus Mythen und Legenden, in Verbindung bringt. Immer mal wieder sind beispielsweise Teile aus Homers Odysee eingestreut, die Lina und Erwin vor Linas Reise gelesen haben. Das sorgt für eine düstere Stimmung.
Allerdings gibt es auch ganz handfeste Vorfälle und Entdeckungen auf Oddinsee, die einen schaudern lassen. Der Mörder geht brutal vor und bei gewissen Funden, die Erwin macht, kann man sein Grauen nur allzu gut nachvollziehen. Dabei gerät er an einige unheimliche Orte, speziell zum Ende hin. Da habe ich ehrlich gestaunt, denn mit so etwas hatte ich nicht gerechnet.
Am Ende dann wächst Erwin wahrlich über sich hinaus, das hätte ich ihm nie zugetraut. Obwohl ich schon bemerkt habe, dass er sich zusehends mausert, sich immer mehr traut und gewitzter kombiniert, hat er mich hier doch so richtig beeindruckt. Dabei sieht es am Ende nicht gut für ihn aus, gar nicht! Da muss man tatsächlich um sein Leben bangen. Als hätte es noch nicht gereicht, dass man die ganze Zeit zuvor schon Angst um Lina hatte!
Immer an Erwins Seite ist natürlich auch wieder seine kleine Laufentenfamilie. Ihr Wesen und Verhalten ist ein wenig merkwürdig, wenn man sie als Mensch betrachtet, doch oft steckt hinter diesen Eigenarten dann doch mehr als man dachte. Ich finde es immer irgendwie beruhigend, wenn geschildert wird, wie die Enten durch ihr eher einfaches Leben gehen. Es ist eben ein kleiner Einblick in eine Welt, die von unserer ein ordentliches Stück entfernt ist. Über Entensohn Alfred habe ich wieder einige Male lachen müssen. Der Kleine bringt so richtig schön Schwung in die kleine Gesellschaft, die nach Oddinsee reist.

Wie gewohnt liest sich auch dieser Fall für Erwin, seine Freunde und die Enten nicht unbedingt zügig. Nicht mal, nachdem ich bereits zwei dieser Bücher gelesen habe. Der Schreibstil ist schon gewöhnungsbedürftig und speziell, darauf muss man sich einlassen können. Das bedeutet mitunter auch, dass man hier und da mal ein zweites oder drittes Mal über einen Satz oder Absatz nachdenken muss. Oder sie eben noch ein weiteres Mal lesen muss. Und daran bin ich bei der Reihe zum Glück schon sehr gut gewöhnt. Es macht auch irgendwo den Charme der Reihe aus und passt gut zu Erwins Gedankenwelt, die oft auch nicht die Einfachste ist.

Das Covermotiv ist einmal mehr gnadenlos niedlich mit den drei Enten, die da über den Bootsrand schauen. Dass das Boot auf den Namen Lina getauft wurde, macht deutlich, wer in dieser Geschichte eine wichtige Rolle spielt, um wen sich hier alles dreht. Darüber spannt sich ein herrlich blauer Himmel. Das Motiv hat aber auch etwas Einsames, Verlassenes an sich. In der vorderen Klappe der Broschur findet man eine Karte von Oddinsee mit Orten, die in der Geschichte erwähnt werden. Witzig ist die Form der Insel.

Fazit: Einmal mehr ein spannender und grausiger Fall für Erwin, seine Freunde und die Enten. Dieses Mal weit weg von Bramschbeck, was man speziell Erwin bislang kaum zugetraut hat. Mich hat es auch überrascht, aber es hat mir auch gefallen. Es zeigt nämlich, dass sich Erwin weiterentwickelt, dass mehr in ihm steckt als man bislang dachte und dass er auch anderswo als in seinem Dorf mutig und clever ermitteln kann. Düstere Szenen und schaurige Enteckungen sorgen ebenso für Spannung wie die stetige Angst um Lina. Das Ende hat mich wirklich überrascht und um Erwin bangen lassen. Rundum ein gelungenes Abenteuer für Erwin & Co.


Titel: Erwin, Enten und Entsetzen
Autor: Thomas Krüger
Seiten: 368
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453418769
Preis: € 9,99

Erwin, Mord & Ente (Thomas Krüger)

erwinmordenteErwin Düsedieker ist ein herzensguter Mensch, doch er gilt als beschränkt: Der Sohn des ehemaligen westfälischen Dorfpolizisten Friedhelm Düsedieker stapft gern mit Gummistiefeln an den Füßen und Papas alter Dienstmütze auf dem Kopf über Äcker und Wiesen. Begleitet von Lothar, seiner treuen Laufente. Ein Polizist könnte Erwin nie sein. Eines Tages aber strauchelt er in einen Kriminalfall mit geradezu höllischen Dimensionen und muss ihn lösen – zusammen mit Lothar, der sich im Zuge des Abenteuers als wahre Ermittlungsente entpuppt.

Wenn man sich das Cover dieses Buchs anschaut, dann dürfte klar sein, dass ich daran nicht vorbeikam. Die Ente in der Wanne ist ja so niedlich! Auch die Tatsache, dass der Krimi in Westfalen spielt, machte mich neugierig. Westfälin, die ich bin.
“Erwin, Mord & Ente” ist für mich ein besonderer Krimi. Erstens wegen Erwin, der alles andere als ein typischer Ermittler ist. Nicht nur, dass er gar kein Polizist ist, aber trotzdem mit der Polizeimütze seines Vaters herumläuft, er ist zudem von eher schlichtem Gemüt und ziemlich naiv. Bei den meisten Einwohnern seines Orts Versloh-Bramschebeck gilt er gar als beschränkt! Zweitens ist er meist in Begleitung seiner Laufente Lothar (mein Liebling, na klar!) unterwegs. Auch das ist in Krimis sicher nichts Alltägliches! Trotzdem mochte ich dieses ungewöhnliche Gespann sofort. Auf Erwin und sein Denken muss man sich aber einlassen können. Das fiel mir anfangs etwas schwer, später war es dann gar kein Problem mehr. Da merkt man erst, wie kompliziert man selber oft denkt!
Als im Dorf Knochen gefunden werden, ist Erwins Neugier geweckt. Was ist dort geschehen? Woher kommen die Knochen? Steckt ein Verbrechen dahinter? Er macht sich daran, Nachforschungen anzustellen. Auf die ihm eigene, oft naive, aber doch sehr gründliche Art. Ich muss sagen, ich war einige Male wirklich beeindruckt! Denn Erwin hat natürlich von solch modernen und fortschrittlichen Dingen wie zB dem Internet keine Ahnung. Er zieht stattdessen Bücher zu Rate, verlässt sich bei Beobachtungen ganz auf sein Gedächtnis und untersucht Papierfetzen mit einer Lupe. Das hat etwas von einem altmodischen, sehr klassischen Krimi, und genau deshalb war es für mich etwas Beosnderes. Wegen Erwins Vorliebe für Bücher auch etwas besonders Schönes! Und spannend geht es allemale zu! Da muss Erwin sich mit seinen altmodischen Ermittlungsmethoden nicht hinter den modernen Kollegen verstecken.
Der Fall um die Knochen selber ist Geschmackssache. Ich persönlich habe für Krimis, deren Auflösung in eine gewisse deutsche Vergangenheit führen, wenig bis gar nichts übrig. Für mich ging es deshalb hier nur in Ordnung. Wenn die Wurzeln eines Falles in der deutschen Vergangenheit liegen sollen, kommt man an dieser Zeit wohl nur schlecht vorbei. Wen solche Hintergründe nicht stören, der wird sich daran sicher nicht stoßen. Besonders getröstet hat mich ein gruseliges bis ekliges Element am Ende. Sowas mag ich dann wieder ausgesprochen gerne! Und man kann bis zum Schluss prima mitknobeln, was hinter dem Knochenfund steckt. Auch sowas finde ich immer toll!
Die Geschichte spielt in einem kleinen westfälischen Dorf. Ich habe ein großes Faible für Regionalkrimis, aber Regiokrimis aus Westfalen konnten mich bislang nicht begeistern. Dann kamen Erwin und Lothar, und schon war bewiesen: solche Krimis funktionieren auch hier! Ja, hier gibt es solch einsame Kaffs! Und ja, der Westfale ist mitunter eigebrötlerisch und stur! Und ja, wir reden hier so! Ältere Leute mehr, die jüngeren weniger. Aber auch ich habe viele Ausdrücke wiedergefunden, die zu meinem Sprachgebrauch gehören. Es gehört für mich zu solchen Krimis, dass solche Eigeschaften deutlich aufgezeigt werden. Das verleiht ihnen einen eigenen Charakter und oft kann man darüber gut schmunzeln. Ich habe einige Male wirklich lachen müssen und hatte dabei nie das Gefühl, dass die Westfalen hier irgendwie vorgeführt oder schlecht gemacht werden.

Ich habe unerwartet lange für das Buch. Das liegt vor allem an Thomas Krügers ungewöhnlichen und auch gewöhnungsbedürftigem Schreibstil. Der liest sich nicht gerade flott weg. Er passt aber gut zu Erwin und sein Denken, in das man sich auch erst einfinden muss. So naiv wie Erwin wirkt, er ist auf seine Art durchaus zu komplexen Denkvorgängen in der Lage. Die müssen wir aber erst für uns auf die Reihe kriegen, denn wir denken ja doch anders. Uns kommen sie oft sogar seltsam vor. Somit konnte sich die Geschichte einfach nicht lesen wie jeder 0815-Krimi sonst.

Ich bin ganz verliebt in Lothar! Und die Wanne spielt im Buch ebenfalls eine wichtige Rolle. Damit passt das Covermotiv wirklich gut zum Buch. Und ein Hingucker ist es durch Lothar auf jeden Fall! Im vorderen Deckel findet man eine Karte der Gegend, in der der Krimi spielt. Und im rückwärtigen Deckel…hach! 😉

Fazit:  “Erwin, Mord & Ente” ist kein Krimi von der Stange! Erwin ist durch sein schlichtes Wesen ein Ermittler, wie ich ihn noch in keinem Krimi erlebt habe. An ihn und sein Denken muss man sich gewöhnen, dafür mag man ihn von der ersten Seite an. Lothar ist das Salz in der Suppe, mein Liebling und obendrein eine fähige Ermittlungsente. So gesehen ist die Geschichte ganz schön schräg, aber Erwins erster Fall hat es trotzdem  in sich und kann leicht mit anderen Krimis mithalten. Ein feiner Blick auf westfälische Dörfer und ihre Bewohner laden zum Schmunzeln und hier und da zum an-die-eigene-Nase-fassen ein. Mir hat der Krimi viel Spass gemacht!

Vielen Dank an Thomas Krüger für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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Titel: Erwin, Mord & Ente
Autor: Thomas Krüger
Seiten: 300
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453411524
Preis: € 9,99

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