Finale

Dorian Hunter (17) – Das Dämonenauge

Titel: Dorian Hunter (17) – Das Dämonenauge / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: 74 min / Sprecher: Peter Weis, Tim Kreuer, Luise Lunow, Daniela Hoffmann, Thomas Schmuckert ua

Inhalt: Durch das Videoband mit den letzten Aufzeichnungen des Dämonen-Killers hat der Secrect Service erfahren, dass Hunter nach Haiti aufgebrochen ist, wo Asmodi auf dem Feld der Toten ein Pfand versteckt haben soll ein magisches Artefakt, mit dessen Hilfe es möglich sein könnte, das Oberhaupt der Schwarzen Familie zu vernichten!
Nur das Mädchen Valiora weiß, wo genau sich das Pfand befindet … Aber kann Dorian einer Frau, die jahrhundertelang die Geliebte Asmodis war, wirklich vertrauen …?


Da ist es also nun: das Finale der Jagd auf Asmodi. Mich hat es mit den beiden vorigen Folgen ganz gut versöhnt. Statt Tonbandaufnahmen zum Rückblick auf Vergangenes, bei denen man gut aufpassen musste, um durchzublicken, geht es hier wieder recht geradlinig zu. Bei den einzelnen Rückblicken hier war es mir viel leichter möglich, die Handlung an sich trotzdem im Blick zu behalten. Die zeigt sich insgesamt ganz interessant und man fragt sich immer wieder, wie es Hunter wohl gelingen wird Asmodi zur Strecke zu bringen. Dank einiger Kniffe und Wendungen bleibt die Frage bis zum Schluss spannend. Eine ganze Reihe bislang offener Fragen werden beantwortet, so dass sich der Eindruck von Chaos, den die Folgen 15 und 16 bei mir hinterlassen haben, durch diese Episode doch noch schlüssig wurde. Exotische „Würze“ bringen Valiora und Mama-Loi mit ihrem Voodoo-Zauber in die Sache, und so kann man guten Gewissens von einem würdigen Finale sprechen.  Es bleibt aber dabei: an die Folgen der Jagd auf Hunters Brüder reicht die Reihe mittlerweile nicht mehr heran. Jedenfalls für meinen Geschmack. Mal sehen, wie sie sich nun weiterentwickelt.

Es wäre wohl das erste Mal, wenn man den Sprechern dieser Serie etwas vorwerfen könnte. Daniela Hoffmann in der Rolle der Valiora hat mir besonders gefallen. Ihre symapthische und weiche Stimme steht im heftigen Kontrast zu ihrer Rolle, was ausgesprochen reizvoll ist. Schön fand ich es auch, so viel von Phillip -gesprochen von Tim Kreuer- zu hören. Ich mag seine Stimme und den leicht „weggetretenen“ Tonfall, den er Phillip zuweist.

Ihre Atmosphäre und auch einen ordentlichen Teil der Spannung verdankt auch diese Folge wieder ihrem Soundtrack. Düster, kraftvoll, laut, eben so wie man es von der Reihe kennt und mag. Da wird bei diesem Finale noch mal aus dem Vollen geschöpft.

Das Voodoo-Thema hat es auch auf das Cover geschafft. Gewohnt düster und bedrohlich vermummt und gekleidet ist ein Voodoo-Zauberer mit seinem Stab zu sehen. Das passt zur Geschichte.

Fazit:  Endlich das Asmodi-Finale. Es hat mich mit den Vorgängerfolgen gut versöhnt und ich bin ihm neugierig gefolgt. Jetzt mal schauen, wie die Reihe sich weiterentwickelt.

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