Freundschaft

Die Punkies (06) – Die Jagd nach der Masken-Band

Titel: Die Punkies (06) – Die Jagd nach der Masken-Band / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Daniel Axt, Marco Seidenberg, Robert Missler, Rüdiger Schulzki ua

Inhalt: Die Punkies freuen sich, dass sie in der Radio-Sendung Club Ole zu Gast sind. Doch dann geht ein dramatischer Hörer-Anruf im Studio ein, bei dem es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht! Um zu helfen, müssen Leonie, Ben und Co. schnellstens die legendäre, schon lange verschollene Rock-Combo Smaxx aufspüren. Das Duo trat ausschließlich maskiert auf und verschwand spurlos von der Bildfläche. Die vertrackte Jagd nach der Masken-Band, bei der es für die Punkies so manch harte Nuss zu knacken gibt, beginnt. Und als wäre all das nicht genug, sind ihnen auch noch ihre ewigen Konkurrenten krashkiddz dicht auf den Fersen!


Da haben wir wieder eine Serie, aus der ich irgendwann rausgekommen bin. Zum Glück fällt der Neueinstieg hier ganz leicht. Die Reihe kann man gut mit jeder Folge beginnen, ohne dass man Probleme bekommt.
Natürlich sind die Punkies in erster Linie eine Band aus Freunden, doch sie müssen in dieser Folge auch mal wieder ihre Talente als Detektive unter Beweis stellen. Das ist eine nette Mischung, die bei Hörspielreihe für junge Hörer immer leicht aufgeht. Und auch hier ist sie prima gelungen. Der Aufhänger ist dramatisch genug, sodass man leicht nachvollziehen kann, dass die Freunde helfen wollen. Und die Daumen drückt man in solch einem Fall natürlich umso fester und hofft auch umso mehr, dass die Punkies Erfolg haben werden.
Bis dahin ist es jedoch ein steiniger Weg und da ich es nicht mag, wenn man junge Hörer mit deppert einfachen Rätseln für dumm verkaufen will, finde ich das so auch völlig in Ordnung. Das Rätsel, das gelöst werden muss, hat es ganz schön in sich und auf die Lösung oder auch nur den Lösungsansatz muss man erstmal kommen. Dabei ist aber nichts unglaubwürdig weit hergeholt, sondern gut nachvollziehbar. Das ist so prima gelungen.
Weitere Fragen werfen ein ominöser Banküberfall und die Maskerade der Band Smaxx auf und so wird es einfach nie langweilig und man versucht ständig, mit den Punkies mitzuknobeln.
Natürlich dürfen ihre Kontrahenten von den krashkiddz ebenfalls nicht fehlen, wobei die hier ausnahmsweise mal einen recht sympathischen Eindruck machen. Auch mal nett.

Als Special-Guest ist Laith Al-Deen in der Rolle von Studiobesitzer Marko mit von der Partie und beweist, dass er sich auch als Hörspielsprecher hören lassen kann. Linda Fölster übertreibt mir hier gelegentlich zu sehr, wobei ihr teilweise auch Sätze in den Mund gelegt werden, die man erstmal meistern muss. Und die erheblich erwachsener klingen als Eva sein dürfte.  Als Radiomoderator Ole Best ist Marco Seidenberg zu hören, dem allerdings etwas das Sonore einer Radiostimme fehlt.

Natürlich spielt Musik hier wieder eine wichtige und große Rolle. Es sind Stücke der Punkies zu hören, aber auch einer der Smaxx und natürlich lassen auch die krashkiddz von sich hören. Eine abwechslungsreiche Mischung, die den Geschmack der jugendlichen Hörerschaft treffen dürfte.

Selbstverständlich ist die Masken-Band auch auf dem Cover zu sehen. Da weiß man sofort, was man sich unter der Masken-Band aus dem Titel vorzustellen hat. Und die Masken stimmen schon neugierig darauf, was es mit ihnen auf sich hat.

Fazit:  Eine gelungene Geschichte mit einem angemessen dramatischen Aufhänger und einem Rätsel, bei dem man wirklich so richtig tüfteln muss. Das sorgt für Spannung und hält einen gut bei Laune.

ContamiNationZ (04) – Der Plan

Titel: ContamiNationZ (04) – Der Plan / Verlag: Contendo Media, Audionarchie, Pandora’s Play / Spielzeit: ca. 63 min / Sprecher: Elga Schütz, Sabine Kuse, Horst Kurth, Carla Becker ua

Inhalt: Auf ihrer Flucht nach Helgoland werden Jan und seine Gruppe von Freunden brutal angegriffen und voneinander getrennt. Mit letzter Kraft können sich Jan und Fee in ein Dorf von Überlebenden retten. Sie erhoffen sich von den Bewohnern Hilfe für ihre Freunde. Doch es könnte bereits zu spät für sie sein.


Dies ist bereits der vorletzte Teil der Miniserie, was ich eigentlich kaum glauben kann. Kurz vor dem Ende einer Handlung sollte man doch zumindest ansatzweise eine oder mehrere Vorstellungen davon haben, wie sie enden könnte. Doch in dieser vorletzten Episode ist so viel los und es wird so viel Neues eingebracht, dass ich mir bislang noch kein Finale irgendeiner Art vorstellen kann. Jedenfalls nicht so bald.
Hier ist es nun so, dass die kleine Gruppe auf dem Weg nach Helgoland angegriffen und getrennt wird. Fee und Jan erreichen ein Dorf Überlebender und gemeinsam mit ihnen schöpft man natürlich sofort wieder Hoffnung. Ich konnte Jans und Fees Zweifel an diesen Leuten zunächst gar nicht verstehen, so langsam und unauffällig schleicht sich hier die nächste Katastrophe ein. Und als sie sich dann zeigt, packt einen das Schaudern.
Denn mit der Schattenseite des Dorfes haben gleichzeitig Nastja, Keller und Kathrin zu kämpfen. Und auf dieser Schattenseite geht es wahrlich heftig zu. Da habe ich nicht schlecht gestaunt und mich gefragt, ob solch eine Situation tatsächlich so etwas aus Menschen machen kann. Womöglich, auch wenn es kaum vorstellbar ist angesichts solcher Grausamkeiten. Hier gibt es Szenen, da krümmt man sich beim Hören und das Ende ausgerechnet an der Stelle habe ich der Folge arg übel genommen. Wo ich doch Keller so gerne mag!
Die Zusammenhänge zwischen den beiden Schauplätzen deuten sich hier erst an und ich schätze, dass man in der Hinsicht im fünften Teil nochmal so richtig sein sprichwörtliches Blaues Wunder erleben wird.

Durch die Gruppe von Angreifern und die Bewohner des Dorfes ist die Sprecherliste dieses Mal deutlich länger als bei den vorigen Folgen. Und bei Jan und seinen Leuten ist ja auch noch Kahtrin mit dabei, deren Verzweiflung und Angst Cornelia Diesing-Vonau so intensiv rüberbringt, dass Kathrin einem einfach nur super leid tut. Sabine Kuse ist als Anführerin der Truppe zu hören, die Nastja, Fee und Kathrin gefangen genommen haben und trifft dür diesen Part genau den richtigen harten und kalten Ton. Und immer wenn ich Helmut Krauss als Tobias gehört habe, wollte ich einfach nicht glauben, dass das Dorf es nicht gut mit Fee und Jan meint. Seine Stimme vermittelt einfach nichts Böses und ich bin sehr gespannt, wie das mit den seltsamen Vorkommnissen im Dorf in Zusammenhang stehen wird.

Bislang ging es was Musik anbetrifft ja eher zurückhaltend zu, laute Klänge fand man nicht so oft. Das ist hier ein wenig anders. Neben den düsteren, eher leisen Stücken sind speziell beim Geschehen um Nastja, Keller und Kathrin auch mal lautere, drängendere Klänge, zu hören, was der Dramatik an diesen Stellen sehr gut tut, sodass man einfach nicht von der Geschichte wegkommt.

Bei dieser Folge ist der Schädel eines Kadavers vor dem blutroten Hintergrund zu sehen. Für mich zum ersten Mal ein wirklich klares und deutliches Bild von solch einer Kreatur. Die Motive der vorigen Folgen ließen ja doch noch etwas Raum für Phantasie. Jedenfalls ein wirklich schönes, schauriges Motiv.

Fazit:  Soviel wie diese vorletzte Folge noch aufbietet, fehlt mir noch jede Vorstellung, wie die Handlung in der nächsten Episode zu einem Ende finden soll. Durch die Trennung der Freunde bekommt man Spannung gleich aus zwei Richtungen geboten, gespickt mit wahrlich grausigen Szenen. Ich bin so neugierig auf den fünten Teil!

Gruselkabinett (129) – Manor

Titel: Gruselkabinett (129) – Manor  / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 47 min  / Sprecher: Peter Weis, Monica Bielenstein, Tom Raczko, Timmo Niesner, Louis Friedemann Thiele ua

Inhalt: Auf einer der windumtosten Färöer-Inseln fassen Har und Manor zur heidnischen Zeit eine tiefe Zuneigung zueinander, die auch über den Tod hinaus noch fortbestehen wird.


Hach ja, die Färöer Inseln. Eine Ecke der Erde, die mich schon so lange reizt. Da kam es mirr natürlich entgegen, dass diese Geschichte genau dort spielt. Und sie setzt diesen wilden, sturmumtosten, einsamen Schauplatz auch wunderbar in Szene. Genauso stellt man sich diese Inseln von Ferne aus vor. Und genau so sind sie der ideale Schauplatz für eine wild-romantische Geschichte.
Diese nimmt sich mit dem Übersinnlichen ordentlich Zeit. Bis es in diese Richtung geht, hat man reichlich Gelegenheit, sich mit Har und Manor anzufreunden und zu verfolgen, wie sie sich über die Zeit immer besser anfreunden und einander immer näher kommen. So freut man sich für die beiden und hofft mit ihnen auf die erträumte Zukunft als Manor auf einem Walfängerschiff anheuert. Mit dieser Reise bzw Manors Rückkehr nimmt dann das Unheil seinen Lauf, und damit wird es dann auch schließlich doch noch unheimlich.
Denn Hars und Manors Freundschaft findet mit dem Tod des Einen noch lange kein Ende, dafür ist sie viel zu intensiv und geht viel zu tief. Wenn es eine Möglichkeit gibt, den geliebten Freund am (un)toten Leben zu halten, dann bietet der andere diese Möglichkeit natürlich. Selbst wenn er selber dabei vor die Hunde geht. Ich konnte beide Seiten so gut verstehen. Manor, dass er nicht von Har und seinem Lebenssaft lassen möchte. Und Har, dass er alles für den Freund tut. Und ich habe selten so sehr gehofft, dass die Sache doch noch irgendwie ein glückliches Ende finden wird. Für alle Beteiligten, denn Manors Rückkehr aus dem Grab und seine nächtlichen Besuche bei Har rufen natürlich auch die Dorfbewohner und vor allem Hars Mutter auf den Plan. Das Ende ist dann einerseits todtraurig, andererseits aber doch glücklich. nur eben nicht für alle. Das packt einen und lässt einen erstmal eine Weile nicht mehr los.
Ach so, ich habe ja ganz vergessen zu erwähnen, dass es hier romantische und erotische Szenen zwischen den zwei Freunden gibt. Wo doch andere ihre ganze Besprechung auf diese Tatsache stützen! Warum? Weil es mir schnurzpiepegal ist, ob sich zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und ein Mann lieben. Liebe ist Liebe. Punkt! So engstirnig kann man doch gar nicht sein!

Peter Weis als Erzähler meistert hier einen Mammutjob, und das mit Bravour! Er fängt die Stimmung und Atmosphäre der Geschichte wunderbar ein, ebenso wie die Gefühlswelt der beiden Freunde und die Dramatik und Tragik des verhängnisvollen Geschehen. Ich bin ja sowieso ein absoluter Fan von Peter Weis und höre ihn so gerne. Hier noch umso mehr! Tom Raczko und Lous Friedemann Thiele punkten mit jugendlichen Stimmen, denen man die Freude am Leben und aneinander anhört Später haben sie aber eben auch traurigere Töne auf Lager.

Vor allem den Geräuschen ist es zu verdanken, dass einem ein so eindrucksvolles Bild der wilden Faröer Inseln vor Augen gezaubert wird. Wellenrauschen, Möwenschreie, Windheulen, es ist alles da und wunderbar eingesetzt. Aber natürlich wird das gesamte Geschehen auch wieder von ständigen, leisen Musiken im Hintergrund begleitet.

Das Covermotiv ist angenehm schlicht. Manor und Har sind zu sehen und es ist leicht zu erkennen, wie nahe sie einander sind. Der dunkle, nächtliche Hintergrund stellt die beiden Figuren gut heraus in den Vordergrund.

Fazit:  Eine zunächst so glückliche, hoffnungsvolle und später zu tragische und dramatische Geschichte. Selten habe ich bei einer Folge dieser Serie so sehr mitgefühlt wie hier. Toll!

Sternenfohlen (10) – Kopf hoch, Saphira!

Titel: Sternenfohlen (10) – Kopf hoch, Saphira! / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Sabine Menne, Fabian Wittkowski, Thomas Wenke, Alexandra Rakosi ua

Inhalt: Im Einhornland Arkadia gehen die jungen Einhörner zur Schule, um den richtigen Umgang mit ihren magischen Fähigkeiten zu lernen.
Saphira ist untröstlich: Ihre Eltern ziehen um, und sie hat keine Gelegenheit, ihr altes Zuhause noch einmal zu besuchen. Bei dem Versuch, Saphira zu trösten, geraten Wolke und Stella in einen Wettstreit und vergessen völlig, was für Saphira das Beste wäre.


Mein Quereinstieg in diese Reihe geht weiter und ein weiteres Mal stellte sich heraus, dass das gar kein Poblem ist. Ich rate dazu, zumindest Folge 1 zu hören, aber dann kann man auch unsortiert weiterhören.
Auch diese Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Reihe profitiert klar davon, dass es nicht an jeder Ecke zu hören ist, dass man es mit Einhörnern zu tun hat. Sie sind sehr menschlich dargestellt und entsprechend haben die jungen Schülerinnen ganz ähnliche Probleme wie die Menschenkinder auf der anderen Seite des Lautsprechers.      Saphira tut einem hier schnell leid. Man kann leicht nachvollziehen, wie sie sich fühlt als sie erfährt, dass ihre Eltern umziehen und sie keine Gelegenheit mehr haben wird, sich von ihrem geliebten Haus und Zimmer zu verabschieden.
Das Hauptthema der Geschichte sind aber doch Wolke und Stella, die beharrlich darum konkurrieren, wer Spahira die bessere beste Freundin ist. Während Wolke hier und da noch Bedenken hat und so doch noch freundlich und liebenswert wirkt, kommt Stella oft schon wirklich umsympathisch rüber. Da hat man vielleicht ein wenig übertrieben.     Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass jemand in einer solchen Situation auch mal übertreibt. Jedenfalls, wenn man sich die Angelegenheit mal zwischen Menschen(kindern) vorstellt. Es ist ganz interessant zu verfolgen, wie der Wettkampf sich entwickelt und ich fand es ausgesprochen cool von Spahira, wie sie den beiden letztlich einen Denkzettel verpasst. Völlig zufällig, denn sie merkt von dem Wettestreit zuvor ja nichts.

Shandra Schadt gibt sich sehr erfolgreich Mühe damit, Stella möglichst zickig und manchmal auch recht überheblich klingen zu lassen. Sabine Menne hat dagegen auch mal nachdenkliche Passagen und dazu passt die warme Stimme, die sie Wolke verleiht wirklich gut. Fabian Wittkowski und Manuel Scheuernstuhl ergänzen sich als Sturmwind und Mondstrahl prima. Ich finde es gerade gut, dass die männlichen Einhörner ganz normale Stimmen haben und nicht auf ’süß‘ getrimmt wurden.

Neben den beriets bekannten Musikstücken sind hier auch neue Klänge zu hören, die durchaus mal einen flotteren Rhythmus an den Tag legen. Das ist abwechslunsgreich und beweist, dass eine Einhorngeschichte nicht nur märchenhafte Klänge braucht, sondern dass ihnen auch ausgefallenere Klänge gut stehen können.

Das Cover ist einmal mehr in Rosa- und Pinktöne getaucht. Erstaunlich wie typisch einhornsüß der Look ist, während die Geschichten gar nicht so einhorntypisch sind, sondern sich von ihren Botschaften her so gut auf Menschen übertragen lassen. Die Blumenwiese ist sehr hübsch und die Einhörner fügen sich gut ein.

Fazit: Eine schöne Geschichte, die sich eines Problems annimmt, das sich gut auf Menschen übertragen lässt. Da kann man sich leicht ein paar Sachen mitnehmen.

Sternenschweif (41) – Verzauberte Herzen

Titel: Sternenschweif (41) – Verzauberte Herzen / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 62 min / Sprecher: Anita Hopt, Gabi Franke, Moritz von Grolmann, Henry Dahlke ua

Inhalt: Laura kann es kaum erwarten: Ihr Freund Paul kommt zu einem Voltigierturnier! Doch irgendwie fühlt sich Laura mit Paul zusammen auf einmal ganz sonderbar. Es kribbelt so in ihrem Bauch. Was ist bloß los mit ihr? Sternenschweif hat da schon einen Verdacht.


Der Titel und das Herz in den Wolken auf dem Cover deuten es bereits an: in dieser Geschichte geht es einmal nicht um ein Abenteuer, sondern um ganz neue Gefühle bei Laura. Da ist plötzlich ihr alter Freund Paul zu Besuch und irgendwie fühlt sich Laura ihm gegenüber anders als früher, kribbeliger und aufgeregter. Was ist nur los mit ihr?
Als Hörer ahnt man es natürlich schnell und auch, wenn die Abenteuer von Laura und Sternenschweif sonst immer Spass machen, so hat mir dieser ruhigere Folge mit diesem süßen Thema wirklich gut gefallen. Es ist einfach zu goldig anzuhören, wie Laura und Paul mtieinander umgehen und reden. Und natürlich liegt Sternenschweif mit seiner Theorie, was mit Laura los ist, absolut goldrichtig. Selbstverständlich hat er auch in diesem Falle den einen oder anderen guten Tipp für Laura parat.
Was ein kleines bisschen für Spannung sorgt, ist die Sorge um Lauras Hund Walter. Auch er benimmt sich anders als früher. Was stimmt nur mit ihm nicht? Da macht man sich schnell genauso Sorgen wie Laura und hofft inständig, dass Walter nichts Ernsthaftes fehlt.

Mortiz von Grolmann ist als Paul zu hören und im Gegensatz zu Laura nimmt man ihm den Jungen auch problemlos ab. Auch Lennart Beck alias Lauras Bruder Max hat mir hier wieder gut gefallen. Und Andreas Liebethal findet genau den richtigen Ton für den Tierarzt Dr. Brown.

Stücke mit märchenhaftem Flair begleiten auch diese Folge und passen hier ebenso gut wie zu den Abenteuergeschichten. Kein Wunder bei dem Thema.

Das Cover kommt sehr rosarot daher dieses Mal. Zusammen mit dem Herz wirkt es schon ziemlich kitschig. Doch zu sehen sind nur Laura und Sternenschweif. Es bleibt also erstmal ein Rätsel, was hinter der rosaroten Romantik des Motivs steckt.

Fazit:  Eine wirklich schöne und süße Geschichte. Mal kein Abenteuer für Laura und Sternenschweif, sondern eine ruhigere Geschichte, die mir vielleicht gerade deshalb auch so gut gefallen hat.

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