Gespenster-Krimi

Gespenster Krimi (15) – Monster-Truck

Titel: Gespenster Krimi (15) – Monster-Truck / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Wolfgang Bahro, Rieke Werner, André Beyer, Joachim Kerzel ua

Inhalt: Trucker Hank nimmt auf seiner letzten Tour die junge Ausreißerin Shalene als Anhalterin mit. Für beide wird diese Fahrt zu einer Reise ins Ungewisse. Denn ausgerechnet Hanks Truck wird als Versteck für die Beute eines Gangstertrios auserkoren. Plötzlich stehen Hank und Shalene im Mittelpunkt einer Verfolgungsjagd, die einen unerwarteten Verlauf nimmt. Denn da ist noch Hanks Fracht. Eine ganz besondere Fracht.


Es gibt so Geschichten, da kann ich mir nur an den Kopf fassen. Mit “Monster-Truck” hatte ich genau solch eine Geschichte im CD-Player. So manche Tierart hat es im Gruselsektor ja schon zu (oft zweifelhaftem) Ruhm gebracht, aber das Viech, das Trucker Hank durch die Gegend kutschiert, ist schon nochmal etwas ganz Besonderes. Alleine die Vorstellung von ihm hat mich staunen und auch lachen lassen. Eine wirklich geniale Idee! Und dann noch dieser goldige Name für das liebreizende Tierchen mit dem exqusitigen Geschmack! Manchmal geht es echt schnell und schon hat eine Idee / Story mich am Schlafittchen.
Hank selber hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Anfangs habe ich ihm zwar nicht recht getraut, was ganz clever gemacht ist, aber später mochte ich ihm umso mehr. Er liebt seine Millie wirklich von Herzen und verfüttert auch nur die Anhalter, die ihn als Dank beklauen wollen oder Ähnliches. Das konnte ich nachvollziehen und fand es daher okay.
Mit Shalene hat er eines Tages allerdings nochmal ein ganz anderes Kaliber auf dem Beifahrersitz. Die Kleine ist mutig und hat Köpfchen. Ihre Wortgefechte mit Hank machen Spass und da sie es nicht auf Hank Brieftasche abgesehen hat, darf man auch davon ausgehen, dass sie nicht als Tierfutter enden wird.
Dafür aber vielleicht tot und vergewaltigt im Wald an einen Baum gefesselt, denn als wäre das Untier nicht schon Schrecken genug, so kommen Hank, Millie und Shalene auch noch einer Gruppe von Bankräubern in die Quere, die ihre Beutel leider unter Anderem in Millies Container suchen. Damit ist das Chaos dann endgültig perfekt und eine wunderbar rasante und schräge Nacht bricht herein. Ja, natürlich habe ich auch Angst und Chalene und Hank gehabt. Ja, natürlich wollte ich unbedingt, dass die Bankräuber bekommen, was sie verdienen. Aber in allererster Linie hatte ich riesiges Vergnügen daran, mir vorzustellen, wie alle Parteien da im Wald darum kämpfen, an ihre Ziele zu kommen….mit Millie auf den Fersen.
Es ist einfach so: gegruselt habe ich mich bei dieser Folge kein Stück, aber ich habe sowas von herzlich gelacht. Und dafür liebe ich ich “Monster-Truck”.

Wie schon geschrieben, wusste ich anfangs nicht genau, ob ich Hank trauen soll. Das ist Sprecher André Beyer gut gelungen und er hat auch die passende, raue Stimme für einen alten Trucker. Rieke Werner weiß als schlagfertige Chalene zu punkten und gibt ihr einen etwas aufmüpfigen Ton. Wolfgang Bahro darf sich als Anführer der Bankräuber austoben und tut das mit herrischem und fiesem Klang.

Musik ist mir dieses Mal gar nicht in Erinnerung geblieben. Es stimmt zwar, dass ich bei Musik in Hörspielen sowieso so meine Probleme habe und sie meist automatisch ausblende, ich glaube aber, hier kommt sie neben den Geräuschen, die Millie verursacht einfach nicht sonderlich zur Geltung. Das Gerumpelt, Gestampfe und Gebrülle übertönt einfach das meiste. Macht aber nichts, mir jedenfalls nicht.

Selbstverständlich ist der Truck auf dem Cover zu sehen. Die Tentakel dahinter verraten bereits, dass seine Fracht so ganz eventuell, vielleicht und möglicherweise nicht das ist, was Trucker sonst so über die Autobahnen transportieren. Aber zum Glück verraten sie nicht, um welche Art von tierischem Horror es sich handelt.

Fazit:  Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Folge nun schon gehört habe. Gruselig fand ich sie nicht, spannend aber schon und vor allem was diese Fracht angeht so herrlich schräg. Was habe ich dabei und darüber gelacht. Einfach genial!

Gespenster-Krimi (14) – Schattenschrei

Titel: Gespenster-Krimi (14) – Schattenschrei / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Ulrike Stürzbecher, Otto Strecker, Sascha Rotermund ua

Inhalt: Kurz nach einer vergeblichen Not-Operation wird die Ärztin Jade Glover von einer unheimlichen Präsenz verfolgt, die nicht fassbar und dennoch überall zu sein scheint. Um dem schleichenden Grauen zu entgehen, nimmt Jade die Einladung ihrer Mutter an und fährt zu dem einsam gelegenen Haus am See. Dies ist jedoch erst der Auftakt zu einem Schrecken, der Jade mit ihren verdrängten Ängsten konfrontiert und vor nichts und niemandem Halt macht.


Von der unsichtbaren Blutbestie zu einem anderen körperlosen Schrecken, so könnte man angesichts dieser Folge sagen. Doch geht es hier nicht so splattermäßig blutig zu. Zu Beginn wartet die Story zwar mit einer grausigen, blutigen Szene in der Notaufnahme eines Krankenhauses auf, doch danach wird der Schrecken subtiler. Allerdings nicht weniger wirkungsvoll!
Für mein Empfinden sogar eine ganze Ecke eindringlicher. Ich finde es immer schauriger, wenn das Grauen nicht im wörtlichen Sinne greifbar ist. Zunächst bleibt jedoch offen, was die Ärztin bei der Behandlung der Frau erlebt. Stattdessen wendet sich die Handlung den Lebensumständen von Jade zu, sodass man einen guten Eindruck davon bekommt und nachvollziehen kann, dass sie eine Auszeit braucht. Diese nimmt sie sich bei ihrer Mutter in einem einsamen Haus an einem See.
Doch dort brodelt es erstens menschlich, zweitens holt Jade der Schrecken vom Anfang wieder ein. Und der nutzt die Chance der abgelegenen Gegend kräftig aus. Dagegen ist der Vorfall aus der Notaufnahme kaum der Rede wert.
Ich habe wirklich gegrübelt, was hinter den Ereignissen steckt, denn Andeutungen gibt es zuvor überhaupt nicht. Man tappt genau wie Jade im Dunklen und erlebt mit ihr gemeinsam ein ganz böses Erwachen bzw eine schaurige Auflösung und einen noch schaurigeren Weg bis dorthin.

Die Sprecherliste ist erfreulich übrsichtlich. Ulrike Stürzbecher ist als Jade zu hören. Sie hat sowohl den abgeklärten Ton einer Ärztin auf Lager, als auch den sympathischen der Jade als Privatperson. Bei beiden bringt die die Gefühlslagen glaubhaft rüber. Sascha Rotermund hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Seine klare Stimme und der ruhige Ton passen gut zu Dylan. Er bildet so einen klaren Gegensatz zu Jade. Luise Lunow höre ich allmählich am liebsten in bösen Rollen, die hat sie wunderbar drauf. Da ist es eine Freude zuzuhören.

Die Story lebt von schleichendem Grauen, nicht von großen Schreckmomenten. Entsprechend fällt auch die Untermalung aus. Musik hält sich meist eher zurück, kommt leise daher und unterstreicht so dezent, aber wirkungsvoll das Unheimliche der Story. Eine feine Geräuschkulisse trägt das Ihrige dazu bei.

Vom Cover her könnte man gut denken, die Geschichte gehe in eine andere Richtung, was aber nicht so ist. Die schattige, düstere Szene wirkt jedoch insgesamt angenehm unheimlich, sodass  es zumindest so passig ist.

Fazit:  Eine unheimliche Geschichte, bei der man gemeinsam mit der Hauptfigur lange im Dunklen tappt, was vor sich geht. Mir hat diese ruhigere, unblutigere Art des Grauens sehr gut gefallen. So etwas bleibt nach dem Hören einfach länger und intensiver hängen.

Gespenster-Krimi (13) – Das Erbe der Blutbestie

Titel: Gespenster-Krimi (13) – Das Erbe der Blutbestie / Verlag: Contendo Media, Audionarchie  / Spielzeit: 51 min / Sprecher: Mark Bremer, Anke Reitzenstein, Sven Plate, Otto Strecker ua

Inhalt: Höchste Gehemdienstkreise arbeiten am “Projekt Dury”, doch die Ergebnisse lösen bei den Verantwortlichen Unbehagen aus. Denn das, was aus der Bestien-DNA erschaffen wurde, scheint nur schwer kontrollierbar zu sein. Als der unsichtbare Killer durch einen Verrat befreit wird, versetzt er die britische Hauptstadt in Angst und Schrecken. Der Profiler Dave Donovan muss sich erneut seinem schlimmsten Alptraum stellen. Zusammen mit Caren Fellows, einer Agentin des MI-6, folgt er der Spur des Blutes, bei der die Jäger bald Gejagte werden.


Die verflixte dreizehnte Folge präsentiert den dritten Teil um die Blutbestie und ich muss schon gestehen, dass ich mich gefragt habe, wieso es noch eine Episode um Dury geben muss. Mit Fortsetzungen ist und bleibt es so eine Sache, daher bin ich davon nur in engen Maßen ein Fan.
Was also bietet dieser dritte Part um die Blutbestie? Vor allem auf jeden Fall eine knackig kurze Spielzeit von rund 52 Minuten, die vollgepackt ist mit Action und Blutbädern, die auf das Konto der Bestie geben. Langweilig wird es also schon mal nicht, allerdings graust es mich nicht mehr vor Dury und seinen Taten. Was mich in Teil 1 defintiv und in Teil 2 immerhin noch mehrmals schaudern ließ, ließ mich hier eher kalt. Der Gruselfaktor ist für mich mittlerweile dahin. Zum Glück habe ich aber noch ein Faible dafür, wenn es blutig zugeht. Und Blut fließt und spritzt hier immer noch reichlich, was mich ein bisschen entschädigte.
Dass die Bestie die ganze britische Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzt, ist etwas übertrieben. Es gibt Zwischenfälle natürlich, aber das Gefühl, dass ganz London unter Schock steht, kommt nicht auf. Das schiebe ich mal auf besagte knappe Spielzeit.
Die Jagd auf Dury ist gewohnt spannend und wird durch Agenten des MI-6 aufgepeppt. Donovan macht nicht alleine Jagd auf die Bestie, sondern hat neue Komplizen mit dabei. Und in England gehen die Uhren eben doch etwas anders auf jenseits des großen Teiches. Das stellt Donovan schnell fest, was für manchen gepfefferten Dialog und auch ein Schmunzeln dann und wann sorgt. Die Jagd, die zunächst geplant abläuft, erlebt einige Wendungen, die für neue Brisanz sorgen und mich durchaus auch überrascht haben. Soweit alles fein aus dieser Richtung.

Mark Bremer ist einmal mehr als Donovan zu hören. Mit klarer Stimme und entschiedenem Ton vermittelt er einem ein deutliches Bild seiner Figur und macht sie einem sympathisch. Und irgendwie vermittelt dieser Ton auch Vertrauen darauf, dass mit ihm gegen die Bestie nichts schief gehen kann. Anke Reitzenstein höre ich immer wieder gerne. Ihre makante Stimme gefällt mir einfach und sie passt gut zu der abgebrühten Agentin.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, geht es eine Spur ruhiger zu als bei den beiden Vorgängern. Es sind aber nachwievor düstere Klänge zu hören. Die Stücke zwischen den Szenen sind oft von durchdringenden Geräuschen durchsetzt, was top zu einer Gruselgeschichte passt.

Auf dem Cover ist London mit dem Tower zu sehen, natürlich im Regen, und darüber schweben die blutroten Augen der Bestie. So wird auf Anhieb klar, womit Dury und seine Jäger es dieses Mal zu tun bekommen.

Fazit:  Eine rasante, spannende und teilweise auch actionreiche dritte Episode um die Blutbestie. Für mich bleibt inzwischen aber der Gruselfaktor auf der Strecke, weshalb ich nicht böse wäre, wenn die Trilogie hiermit ihren Abschluss fände.

Gepenster-Krimi (11) – Das Tor zur Hölle

Titel: Gepenster-Krimi (11) – Das Tor zur Hölle / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Jürgen Holdorf, Katharina von Keller, Robert Missler, Wolf Frass ua

gespkrimi11 Inhalt: Ein Geheimauftrag des Vatikans führt Padre Manzoni nach Jerusalem, wo er einer Archäologin bei der Suche nach einem vorchristlichen Tempel behilflich sein soll. Doch schon kurz nach seiner Ankunft versuchen dunkle Mächte, ihn ins Jenseits zu befördern. Der seit Jahrtausenden verschollene Tempel birgt den Schlüssel zum Schicksal der gesamten Menschheit und Padre Manzoni muss verhindern, dass die Diener des Bösen das Tor zur Hölle aufstoßen.


Erstmal Glückwunsch zur ersten Schnapszahl, liebe Gespenster-Krimis!
Und zur Folge: ich hatte echt Bedenken, denn alles mit Tempeln, Ritualen usw interesiert mich fast gar nicht. Glücklicherweise geht es dann zwar zu Anfang direkt um solch einen Tempel, doch der muss erstmal gefunden werden. Außerdem gilt es, eine Dämon in Schach zu halten und letzlich zu vernichten.
Kaum ist Padre Manzoni in Jerusalem angekommen, geht es ihm schon sehr damönisch ans Kollar. Dabei geht es wunderbar grausig und blutig zu und eine Atempause ist ihm bzw später auch seinen Gefährten kaum vergönnt. Das sorgt für Spannung und Tempo. Da fragt man sich doch mehr als einmal, ob dieser Kampf gegen die Höllenmächte überhaupt eine Chance haben wird.
Zum großen Finale kommt es dann aber doch in einem Tempel und das hat nicht nur eine -zumindest für mich- große Überraschung in petto, sondern auch nochmal eine weitere üppige Schippe an Blut, Leid und Tod in der Hinterhand. Ja, es gibt da tatsächlich Szenen, in denen man sich beim Hören innerlich krümmt. Und das macht Spass!
Schmunzeln musste ich allerdings auch einmal, denn aus des Dämons geiferndem Maul kommt so einiges, bei dem ich ihm irgendwie Recht geben musste 😉

Die Sprecherliste ist vergleichsweise kurz. Was mir aber noch besser gefällt, das sind Markus Pfeiffer und Jennifer Böttcher in den Hauptrollen. Ich hatte ja kürzlich erwähnt, dass mir gewisse Sprecher in Hauptrollen zu häufig anzutreffen sind, da kam mir das hier so wirklich sehr entgegen. Markus Pfeiffer gibt einen sympathischen und erfreulich unverborhrten Pater. Und Jennifer Böttcher macht als clevere und mutige Archäologin ebenfalls eine gute Figur.
Dank Robert Missler wirkt Amids kleiner Akzent niemals aufgesetzt, was ebenfalls ein großer Pluspunkt ist. Ach ja: und schreien und brüllen können sie alle vom Allerfeinsten!

Musik und Geräusche kommen äußerst opulent daher. Speziell beim Finale ist das schon sehr eindrucksvoll. Da vermischen sich Melodien wie man sie zu Ritualen erwarten würde mit kirchlichen Klängen, durchsetzt mit lauten, donnernden Geräuschen. Und das wirkt absolut und vermittelt einwandfrei die Dramatik des Geschehens.

Na, so stellt man sich das Höllentor doch vor! So wie auf dem Cover.  Feurig mit einem dämonischen Türsteher davor. Ein echter Blickfang im Regal!

Fazit:  Eine dämonisch starke Folge der Reihe, die richtig Laune macht! Mein Bedenken waren völlig unbegründet und ich kann diese Folge nur empfehlen! Übrigens ahne ich, dass das Ende hier noch nicht das tatsächliche Ende des Kampfes gegen die Kreaturen aus der Hölle sein wird.

Gepensterkrimi (10) – Die Rückkehr der Blutbestie

Titel: Gepenster-Krimi (10) – Die Blutbestie kehrt zurück / Verlag: Contendo Media, Audionarchie / Spielzeit: ca. 61 min / Sprecher: Wolf Frass, Merete Brettschenider, Anita Hopt ua

gespkrimi10Inhalt: Die Blutbestie ist tot! Ihr Körper wird im Museum ausgestellt und soll die große Touristenattraktion von Holsworthy werden. Der Wissenschaftler O Mara hat jedoch gänzlich andere Pläne und bringt das leblose Monster gewaltsam an sich. Für die Rückkehr Steve Durys muss Blut fließen…viel Blut. Bald legt sich Angst über das kleine Städtchen. Werden Dave Donovan und Alice Flack das anscheinend unverwundbare Ungeheuer vernichten können?


Wie so viele Horrorfilme, braucht scheinbar auch ein Gespenster-Krimi seine Fortsetzung. Mit der “Blutbestie” wurde dafür wohl die geeignetste Folge ausgewählt.
Eben noch feiert der ganze Ort sein neues Exponat im Museum, da scheint mit eben dieses irgendetwas nicht zu stimmen. Zunächst ahnt man es nur, dann macht es einem eine wirklich gruselige Szene im nächtlichen Museum zur Gewissheit. Und damit geht es los. Dury hält das Dörfchen ein weiteres Mal in Atem.
Dabei trifft man die aus dem ersten Teil vertrauten Figuren wieder, lernt aber auch neue kennen. Wie sagt Donovan es schon zu Beginn. Es gibt zu viele Irre da draußen. Um einen dieser Irren dreht sich diese Folge vornehmlich. Und damit unterscheidet sie sich für mich von ihrem Vorgänger, der sich vor allem auf die Jagd nach dem Ungeheuer konzentrierte. Gut gemacht, wie ich finde. Eine reine neuerliche Jagd im Mittelpunkt hätte ich also recht öde empfunden, so aber ist es einmal mehr wirklich spannend. Und für alle, die auf sowas stehen auch wunderbar gruselig-eklig. Ich mag sowas ja, daher hat es mir wirklich gut gefallen.
Das Ende steuert dann noch einen guten Schuss Dramatik bei und setzt in Sachen Spannung nochmal eins drauf. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Mark Bremer alias Donovan und Merete Brettschneider in der Rolle der Alice sind natürlich wieder mit von der Partie.Mir gefällt der selbstbewusste  Ton von Alice. Und Donovans energischer Klang passt prima zu seinem Rolle. Martin Sabel knurrt und stöhnt sich wieder durch seine Szenen, dass es einen graust. Und während es ihr als Laura in “Sternenschweif” nie gelungen ist, so konnte mich selbst Anita Hopt hier in der Rolle des blinden Mächens von sich überzeugen. Und wer bei Wolf Frass Passagen nicht mindestens eine Gänsehaut bekommt, der ist wirklich abgehärtet 😉

Die eingesetzten Musikstücke sind eines Hörrorfilms absolut würde und verleihen dem Geschehen noch zusächlich unheimlicher Flair und eine bedrohliche Stimmung. Stets erwartet man dabei gleich den nächsten schrecklichen Vorfall. Eine tadellose Geräuschkulisse versteht sich bei dieser Reihe von selbst.

Das Cover gefällt mir mit der nebligen Szenerie und der schattenhaften Gestalt mit den leuchtenden Augen an sich ganz gut. Allerdings hatte ich mir die Blutbestie nach dem Cover des ersten Teils schon anders vorgestellt. Irgendwie stattlicher.

Fazit:  Eine würdige Fortsetzung, die den Schwerpunkt auf ein anderes Element setzt als der Vorgänger. Hier steht das Recycling der Bestie im Mittelpunkt, statt der Jagd nach ihm. Somit ist Teil 2 abwechslungsreich, spannend und schaurig bis eklig. Top!

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