Goldagengarden

Goldagengarden (09)

Titel:  Goldagengarden (09) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 40 min / Sprecher:  Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDas Rätsel ist gelöst. Das Ziel scheint klar: Tore Poulsen, Chap Hillman und die Polizei machen sich auf den Weg, um das lang gesuchte Gemälde aus dem Erbe Johannessons sicherzustellen. Doch wieder einmal scheint jemand anderes schneller zu sein…


Nun ist es also da, das Finale, auf das man acht Folgen lang hingefiebert hat. Und selbst die letzte Folge präsentiert sich noch äußerst unterhaltsam. Es ist keineswegs so als liefere diese Folge einfach nur die Auflösung. Natürlich fügen sich hier endlich alle Puzzelteile nach und nach zusammen, aber es bleibt weiterhin nägelknabbernd spannend. Die Auflösung selbst ist absolut schlüssig, es bleiben keinerlei Fragen offen, und wenn man fleißig mitgeknobelt hat, dann erlebt man dabei womöglich sogar das eine oder andere detektivische Erfolgserlebnis. Ansonsten ist das Ende für so manche Überraschung gut. Interessanterweise darf man nach Folge 9 spekulieren, ob es eventuell mal ein Widerhören mit Tore Poulsen und Chap Hillman geben wird, denn ganz am Ende, da…nein, das wird nicht verraten 🙂

Was sollte bei einer Sprecher-Truppe, die acht Folgen lang eine absolut überzeugende Arbeit geleistet hat, ausgerechnet in der letzten Episode noch schiefgehen? Na eben!  Da kann man wirklich ganz unbesorgt sein.

Die eher düsteren Klänge, die vor zwei Folgen in die Reihe Einzug hielten, untermalen auch diese letzte Folge sehr stimmig. Leise und eher dezent, aber wirkungsvoll. Das gilt auch für die Geräuschkulisse, die ebenso überzeugen kann.

Optisch schließt sich der Kreis mit der neunten Folge. Nach dem überraschend farbigen Cover der Vorgängefolge, zeigt sich dieses Cover wieder sehr schlicht.

Fazit:   Wer die vorigen acht Folgen gehört hat, der wird sich dieses Finale sicher auf keinen Fall entgehen lassen. Allen Thriller-Fans, die „Goldagengarden“ noch nicht kennen, denen lege ich die Reihe wärmstens ans Herz. Rückblickend ist die Serie für mich im Hörspielbereich DIE Überraschung 2010.

Goldagengarden (08)

Titel:  Goldagengarden (06) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

Inhalt: Poulsen und Hillmann dachten, sie wären am Ziel und fänden endlich das lange verschollene Gemälde. Doch anstelle dessen finden sie bloß ein weiteres Rätsel. Ein weiteres Gedicht. Und dieses ist auch ungleich länger als das vorangegangene. Und ihre Zeit es zu lösen ungleich kürzer. Die Kammissare Hanna Fridlund und Nild Edmundson finden heraus, dass am Flughafen von Växjö noch in dieser Nacht die Privatmaschine von Peer Johannesson abheben wird. Und sie würden zu gerne wissen, wer da wohin fliegt.


Die Serie nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende, doch wer erwartet hat, dass jetzt allmählich mal Ruhe und Klarheit Einzug halten würden, der wird sich bei dieser achten Folge überrascht umgucken. Denn es ist zwar die ganze Zet über zu spüren, dass man der Auflösung immer näher kommt, aber das neue Rätsel von Peer Johannesson hat es noch mal so richtig in sich und erstmals müssen die „Erben“ und die beiden Kommissare bei der Lösung zusammenarbeiten. Und trotzdem bleibt die Aufgabe noch eine harte Nuss. Richtig Schwung kommt in diese Folge dann noch mal als bekannt wird, dass da das Flugzeug von Johannesson mitten in der Nacht starten wird. Da spürt man dann so richtig, dass die Zeit allmählich abläuft. Wie man das ja schon kennt, endet auch diese Episode an einem Punkt, an dem einem man automatisch denkt: das kann doch nicht wahr sein, dass DAMIT wieder Schluss ist. Gemein also wie eh und je.

Wie eh und je ist auch die Sprecherleistung: nämlich erstklassig.
Dabei belasse ich es jetzt auch, denn es gibt hier einfach niemanden, den man speziell hervorheben, geschweige denn im negativen Sinne kritisieren könnte.

Düstere und kriechende Melodien, dezent aber so umso wirkungsvoller teilen sich die Untermalung mit den bekannte Percussions und sorgen für Atmosphäre und Tempo. Also ist auch in dieser Hinsicht erneut alles absolut im grünen Bereich. Mir kommt die Musikkulisse bei dieser Serie immer überraschend einfach vor, bombastische Klänge gibt es niemals zu hören. Und „Goldagengarden“ ist ein idealer Beweis dafür, dass auch ein solcher Stil wirken und überzeugen kann.

Der Look fällt dieses Mal überraschend farbig und lebendig aus. Mal einmal keine Wand mit einem leeren Rahmen. Das Booklet bietet wie schon bei der Vorgängerfolge Passagen aus Johannessons neuer Denksportaufgabe für die „Erben“.

Fazit: Na los, jetzt aber…! So ungefähr denkt man immer wieder bei dieser Folge, bei der die Auflösung so nahe zu sein scheint.

Goldagengarden (06)

Titel:  Goldagengarden (06) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDie Kommissare Hanna Friedlund und Nild Edmundson verfolgen eine Spur, die sie zu dem Mann führen soll, der bereits fünf Menschen ermordert hat. Doch dieser ist im gleichen Moment ganz woanders. Weit draußen in den Wäldern Kronobergs. In einem Haus am See… Die zwei verbliebenen „Erben“ ds Kunstsammlers Peer Johannesson glauben sich ihrem Ziel ebenfalls ganz nah. Sie scheinen kurz davor, das vertrackte Rätsel zu lösen und das verschollene Gemälde zu finden. Sie sind irgendwo weit draußen. In den Wäldern Kronobergs.


Nach dem Ende der vorigen Folge musste es mit Folge 6 temporeich und extrem spannend weitergehen, und das tut es auch. Immerhin sehen sich Chapman und Paulsen noch immer mit dem Killer konfrontiert, und die Kommissare sehen sich nach 5 Toten gezwungen, auch mal den weniger offiziellen Dienstweg einzuschlagen als bisher. Allerdings geht es in dieser Folge auch mit dem Rätsel weiter, das Johannesson seinen Erben aufgegeben hat. Die nächste Aufgabe darin hat es wirklich in sich und Chapman und Paulsen müssen sie unter Zeitdruck lösen, zumal sich der Killer ja noch um das Haus herum treibt. Da knabbert man wirklich vom Anfang bis zum Ende der Folge vor Nervosität an den Fingernägeln. Es ist immer wieder verblüffend, wie in solch kurzer Spielzeit eine solche Spannung und Atmosphäre aufgebaut und gehalten wird. Natürlich hält auch Folge 6 wieder einige neue Fragen bereit und das Ende ist von gewohnt gemeiner Art…

Die Sprecher habe ich bislang fünfmal über den grünen Klee gelobt und das kann ich bei dieser Folge eigentlich nur wiederholen. Hier leistet sich niemand auch nur den allerkleinsten Schnitzer. Alle sind mit hörbarem Engagement bei der Sache und vermitteln dem Hörer ein klares Bild ihrer Rollen. Sei es nun der wunderbar fiese Killer, gesprochen von Udo Schenk, Marco Göllner als undurchsichtiger Museumsangestellter oder Gabriele Leidloff als burschikose Kommissarin Friedlund, sie und auch alle anderen Sprecher liefern hier einen erstklassigen Job ab.

Auch in dieser Folge mischt sich der Soundtrack aus den seit Anfang her vertrauten Stücken und den kürzlich neu dazu gekommenen dumpfen, herzschlagähnlichen Musiken zusammen. Eine Mischung die sich hören lassen kann und Spannung und Atmosphäre noch zusätzlich unterstreicht. Was mich aber seit Hanna Friedlunds erstem Auftritt immer wieder verblüfft: so wie sich das anhört, ist die Kommissarin ständig auf hochhackigen Schuhen unterwegs… Im Wald? Beim Rennen? Bemerkenswert.

Es wirkt so als zeige das Cover dieses Mal einen Ausschnitt aus einer Landkarte. Vielleicht die Gegend um Goldagengarden? Dort ist ja ein See ganz in der Nähe. Im Booklet gibt es wieder einige Gemälde zu sehen, im Hintergrund Zahlen, die man aber nur versteht, wenn man das Hörspiel kennt.

Fazit:   In Schulnoten wäre das eine Eins mit Sternchen. Hochspannend, temporeich und clever.

Goldagengarden (05)

Titel:  Goldagengarden (05) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 39 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltPeer Johannesson regelte seinen Nachlass auf ungewöhnliche Weise. Seine gesamte illegal erworbene Kunstsammlung ließ er in alle Welt verschicken. Zurück an die Lute, die ihm die Stücke einst beschafften. Aber ein bestimmtes Gemälde will er den rechtmäßigen Besitzerin zurückgeben. Doch er hat es versteckt. Und die viel von hm bestimmten „Erben“ sollen es finden. Aber von diesen sind nur noch zwei am Leben. Denn ein unbekannter Attentäter ist dem Bild offenbar ebenfalls auf der Spur – und bereit, dafür über Leichen zu gehen.


Die von Peer Johannesson mit dem Gedicht angezettelte Schnitzeljagd nach dem Erbe tritt in dieser Folge etwas in den Hintergrund. Hier geht es in erster Linie darum, neue Erkenntnisse zu sammeln und bereits bekannte Informationen zu deuten. Sowohl auf Seiten der beiden verbliebenen Erben, als auch seitens der Polizei. Das nimmt anfänglich zwar etwas Tempo aus der Handlung, macht sie aber keineswegs uninteressant, denn als Hörer hat man ja auch seit Anfang her mitgerätselt, was es mit diesem umkämpften Erbe auf sich haben könnte. Und so lauscht man dieser Folge ebenso gebannt wie auch ihren Vorgängern.

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Goldagengarden (04)

Titel:  Goldagengarden (04) / Verlag: Zaubermond Verlag / Laufzeit:  ca. 45 min / Sprecher:  Gerlach Fiedler, Gisela Trowe, Udo Schenk, Jürgen Thormann, Brigtte Grothum, Philipp Moog, Peter Schiff u.a.

InhaltDie Leiche des schwedischen Kunstsammlers Peer Johannesson wurde bisher nicht gefunden. Aber sein Testament. Es ist ein Rätsel in Gedichtform, das Chap Hillman, Tore Poulsen und Kerl Geddis lösen müssen um an ihr „Erbe“ zu gelangen. Gelingt es, werden sie noch etwas ganz anderes finden- etwas, an dem auch jemand anderes und bisher Unbekanntes großes Interesse zu haben scheint, denn die Kommissare Hanna Fridlund und Nild Edmundson haben bereits zwei Morde aufzuklären. Das Rätsel führt an ein und denselben Ort: ein Haus…weit draußen.


Die Suche nach dem Erbe hat die drei Erben inzwischen zum entlegenen Haus des verstorbenen Kunstsammlers geführt und obwohl hier durch einen Paketzusteller ein wenig Licht ins Dunkel kommt, so warten hier auch gleich wieder die nächsten Fragen. Das ist der eine Grund, weshalb die Folge in Sachen Spannung keine Abstriche macht. Zum zweiten ist man als Hörer zweien der Erben aber auch in einer gewissen Hinsicht klar voraus, weil man etwas mehr über den dritten Erben weiß als sie. Da bleibt es interessant, wie sich diese Tatsache noch entwickeln wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben werden.

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