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Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf (Klaus Peter Wolf)

Titel: Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf / Verlag: GoyaLit / Spielzeit: ca. 344 min, 4 CDs / Buch: Klaus-Peter Wolf / gelesen von: Klaus-Peter Wolf

Inhalt: Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?


Klaus-Peter Wolfs Ostfrieslandkrimis lese ich hin und wieder wirklich gerne. in “Totenstille im Watt” spielt Hauptkommissarin Ann-Kathrin Klaasen zwar auch eine Rolle, aber eben nicht die Hauptrolle. Die hat der vorgebliche Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt inne. Aus dessen Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Somerfeldt hat zwar hier und da etwas wunderliche Ansichten, macht sich im Ort aber schnell einen guten Namen. Es ist schon interessant, wie leicht man sich offenbar als Arzt verkaufen kann, auch wenn man gerade mal ein paar Semester Medizin auf dem Buckel hat. Einfach dadurch, wie man mit den Patienten umgeht und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das in einem kleinen Ort eine ganze Weile klappen würde.
Mir war Sommerfeldt zwar nicht unbedingt sympathisch, aber ich habe irgendwie doch gehofft, dass man ihm und seinen Morden möglichst nicht auf die Schliche kommen möge.
Denn nachdem man eingangs ausreichend Zeit hatte, sich an die Figuren zu gewöhnen, sich mit ihnen soweit möglich anzufreunden, wird die Story doch schnell irgendwie schräg und man spürt, dass da irgendetwas mit Sommerfeldt nicht stimmt. Und genau das hatte für mich einen unglaublichen Reiz. Solche Geschichten mag ich einfach total gerne. Die so ein bisschen neben der Spur sind. Und Sommerfeldt ist abseits seiner ärztlichen Tätigkeit gewaltig neben der Spur, wie sich nach und nach herausstellt. Und plötzlich steckt man doch in einem waschechten Krimi, was man anfangs vielleicht nicht so empfunden hat. Nur eben mal aus der Perspektive des Täters erzählt, aber nicht minder spannend als die Genre-Kollegen, in denen die Ermittler im Mittelpunkt stehen.

Gelesen wird “Totesntille im Watt” vom Autoren selber, was ich für eine ausgezeichnete Wahlt halte. Man hört sofort, wie gut er seine Geschichte und seine Figuren kennt. Er liest locker und mit passendem nordischem Dialekt. Da macht das Zuhören Spass und ist auch über längere Zeit hinweg niemals anstrengend.

Das Cover erinnert mit den Blautönen und dem Titelschriftzug doch schon sehr an die Ostfrieslandkrimis, was einen starken Wiedererkennungswert hat. Fans der Ostfrrieslandkrimis dürften sofort auf das Hörbuch aufmerksam werden.

Fazit: Mir hat der Auftakt der kleinen Reihe um Sommerfeldt gut gefallen. Die Perspektive des Täters war wirklich interessant zu hören und mal eine Abwechslung. Auch wenn es anfangs nicht so wirkt, plötzlich steckt man dann doch in einem echten Krimi, der mit Spannung nicht geizt. Tja, und irgendwie mochte ich Dr. Sommerfeldt trotz seiner Missetaten. Das habe ich auch noch nie über einen Täter gesagt. Ich freue mich auf die nächsten Geschichten um ihn.

Mord und Seeluft (Klaus-Peter Wolf / diverse Sprecher)

Titel: Mord und Seeluft / Verlag: GoaLit / Spielzeit: ca. 240 min, 3 CDs / Buch: Klaus-Peter Wolf / gelesen von: Claudia Michaelsen, Stefan Kaminsi, Bern Stephan ua

mordseeluftInhalt: Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf zeigt sich in seinen Kurz-Krimis auch als Meister der Kurzgeschichte. Erzählt wird von unheilvollen Vorahnungen, tödlicher Eifersucht und Mördern, die glauben, ihnen käme nie jemand auf die Schliche. So erlebt mancher eine böse Überraschung und die Zuhörer werden bestens unterhalten von hochkarätigen Sprechern wie Stefan Kaminski, Julia Nachtmann, Jacob Weigert und vielen anderen.


Ich bin Fan von Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenkrimis. Die Reihe gefällt mir bisher wirklich sehr gut. Somit war ich auf diese Sammlung Kurzkrimis neugierig und habe mir natürlich auch einiges davon versprochen.
Normalerweise schreibe ich in Besprechungen zu solchen Sammlungen immer zwei, drei Zeilen zu jeder einzelnen Geschichte. In diesem Falle gibt es davon eine Ausnahme, denn viele der Geschichten haben einige Punkte gemeinsam und es muss nicht sein, dass ich mich mehrfach wiederhole. Leider sind es überwiegend keine  positiven Gemeinsamkeiten. Ich schreibe das wirklich ungerne, aber mit seinen Kurzkrimis konnte mich Klaus-Peter Wolf nicht überzeugen.
Am besten hat mir der erste Krimi gefallen. Er trägt den Titel “Sonnyboy” und auch wenn er ein gutes Stück weit vorhersehbar ist, so ist er doch auch unterhaltsam und hat diesen Witz, den ich an den Ostfriesenkrimis so sehr mag. Außerdem kommt er flugs zur Sache und wird nie langweilig.
Genau das war mein Hauptproblem mit den übrigen Geschichten: sie ziehen sich häufig abolut unnötig hin. Ich habe manches Mal gedacht, wenn die Story nicht bald zu Potte kommt, dann klicke ich eine weiter. So viel Geschwafel über Erinnerungen derjenigen, die bald zum Täter werden würden. So viele Nebensächlichkeiten, die ausgewalzt werden als wären sie von wahnsinniger Bedeutung. Gab es eine Mindestanzahl an Zeichen pro Krimi, oder wieso ist das so? Wären die Ostfriesenkrimis so geschrieben, dann ständen sie defintiv nicht in meinem Regal.
Der zweite Knackpunkt, den sich viele der Geschichten teilen ist der, dass von Seeluft keine Rede sein kann. Es reicht nicht, Namen von Orten an der See einzuflechten, um nordisches Flair aufkommen zu lassen. Den Ostfriesenkrimis gelingt das bei mir jedes Mal spielend. Da riecht man die Seeluft. Bei dieser Sammlung steckt sie im Titel, sonst nirgendwo.

Den Sprechern kann man nichts vorwerfen. Sie alle sind Könner ihres Fachs und wissen auf ganzer Linie zu überzeugen. Es gelingt ihnen, jeder einzelnen Geschichte eine bestimmte Stimmung zu verleihen. Am Inhalt und seinen Schwächen tragen sie ja keine Schuld. Ich denke aber trotzdem, dass die Sammlung bei mir eventuell besser abgeschnitten hätte, wenn ich sie als Buch gelesen hätte. Man liest für sich halt doch meist anders als die Sprecher eines Hörbuchs. Ich kann mir vorstellen, dass dann zumindest einige Figuren einen anderen Eindruck auf mich gemacht hätten. Allerdings scheint es die Sammlung gar nicht im Buchformat zu geben. Stimmt das?

Das Covermotiv ist nach meinem Geschmack. Schön krimimäßig düster, aber mit dem wolkigen Himmel und der See passend zum Titel.

Fazit:  Ich habe auch noch “Mord am Leuchtturm” hier stehen und nach “Mord und Seeluft” nun große Bedenken. Bis auf den ersten Krimi konnte mich keiner wirklich überzeugen. Dafür waren sie einfach unspannend und oft unnötig in die Länge gezogen. Obendrein fehlte mir durchweg das Flair von Krimis von der See.

Angriff der Killerkekse – Reportagen und Geschichten vom täglichen Wahnsinn (Rupert Frieling / Stefan Kaminski)

Titel: Angriff der Killerkekse – Reportagen und Geschichten vom täglichen Wahnsinn / Verlag: Jumbo Verlag, GoyaLit / Spielzeit: ca. 88 min / Buch: Rupert Frieling / gelesen von: Stefan Kaminski

killerkekseInhalt: Herr Frieling wird älter. Das gefällt ihm nicht, zumal ihm merkwürdige Dinge passieren. Er bekommt Falten, das Haar wird licht, und in der U-Bahn wird ihm ein Sitzplatz angeboten. Weil er nicht über das Thema sprechen mag, macht er sich darüber lustig und schreibt.


Bei diesem Hörbuch lockte mich vor allem der witzige Titel. Und natürlich auch Sprecher Stefan Kaminski, an dessen Lesungen ich immer wieder meinen Spass habe.
Insgesamt neun Geschichten von und mit Rupert Frieling sind auf dieser CD zu hören. Wie der Klappentext bereits verrät, dreht sich in einigen alles um das eigene Älterwerden und die oft wenig erfreulichen Begleiterscheinungen dieses Vorgangs. Aber auch andere Themen kommen zur Sprache. Beispielsweise eine naschsüchtige Putzfrau oder auch die schrägen Namen, mit denen heutzutage Kinder ins Leben geschickt werden.
Mir haben die Geschichten durchweg sehr viel Vergnügen bereitet. Ich habe oft geschmunzelt und manches Mal sogar gelacht.
Rupert Frieling nimmt sich selber, das Älterwerden und verschiedene anderen Aspekte des Lebens spitzfindig auf die Schippe. Da ging es mir einige Male durch den Kopf, wie recht er doch mit seinen Erkenntnissen hat.
Man darf sich vom Cover aber nicht täuschen lassen. Auch wenn es so aussieht, ist es kein Hörbuch für jugendliche Hörer. Der Humor hier ist herrlich feinsinnig, niemals platt oder albern. In vielen Fällen rührt er auch von der sprachlichen Gewandtheit her, mit der ruper Frieling erzählt. Damit hat er mich sehr beeindruckt. Ich würde gerne mehr von ihm hören oder lesen.

Stefan Kaminski bereitet ein solch gewandter Erzählstil selbstverständlich keine Schwierigkeiten. Er liest leicht und locker und man nimmt ihm den vom Älterwerden gebeutelten Rupert Frieling im Nu ab. Von seiner Stimmvielfalt hört man hier kaum etwas, zumal es die Erzählungen nicht hergeben. Aber kleine Akzente setzt er doch. So habe ich zum Beispiel über die paar Worte im sächsischen Dialekt herzlich lachen müssen.

Wie schon gesagt, vermittelt das Covermotiv schnell den Eindruck, dass man ein Hörbuch für Kinder in Händen hält. Niedlich sind die Monsterchen, und die Kekse zweifellos, aber sie können täuschen. Also bitte nicht darauf reinallen.

Fazit: Neun herrlich witzige Geschichten rund ums Älterwerden und manch andere Begleiterscheinung der heutigen Zeit finden sich auf dieser CD. Mir haben vor allem die gewandte Erzählweise und der feinsinnige Humor daran gefallen. Über solchen Humor kann ich lachen. Gerne mehr davon!

Der neue Sherlock Holmes – Das Geheimnis des weissen Bandes (Anthony Horowitz / Johannes Steck)

Titel: Der neue Sherlock Holmes – Das Geheimnis des weissen Bandes / Verlag: Jumbo Verlag / GoyaLit / Spielzeit: ca. 310 min / 4 CDs / Buch: Anthony Horowitz / gelesen von: Johannes Steck

Inhalt: Kurz vor seinem Tod schreibt Dr. Watson einen Fall seines berühmten Freundes Sherlock Holmes auf, über den er bislang geschwiegen hat – zu schockierend waren die Geschehnisse, zu weitreichend die Verschwörung und zu mächtig die darin verwickelten Familien. Der wohlhabende Kunstsammler und Galerist Edward Carstairs fühlt sich von einem mysteriösen Mann mit Schiebermütze verfolgt. Er erkennt in ihm den Anführer und einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Und so wendet er sich hilfesuchend an Sherlock Holmes. Kurz darauf wird der Amerikaner erstochen und ein Straßenjunge, der den Mord beobachtet hat, brutal ermordet. Holmes hat nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk des Jungen …


Ich bin ja zugegebenermaßen nicht so der Holmes-Fan. Mir sind die Geschichte oft einfach zu träge. Da kann man sich meine Skepsis gegenüber einem 4-CDs-Hörbuch vielleicht vorstellen. Und ja, meinetwegen hätte es auch hier wieder zügiger zur Sache gehen dürfen. Gelangweilt habe ich mich aber zu keiner Sekunde, das wäre gelogen. Und da die Fans des Meisterdetektiven sicher auch an das Tempo der Geschichte gewöhnt sind, dies eventuell sogar besonders mögen, werden sie auch mit dieser Story voll auf ihre Kosten kommen. Ein interessanter Fall, clever ausgeklügelt mit zahlreichen Wendungen und einer bemerkenswerten Anzahl an Charakteren. Auch das kannte ich aus den Fällen, die mir bisher zu Ohren gekommen sind, nicht und es hat mir genau deshalb gefallen. Positiv ist mir weiterhin aufgefallen, dass Holmes hier als Mensch sehr greifbar ist. Mit seiner Cleverness und der gewohnten Überheblichkeit, aber auch mit menschlichen Schwächen. Und dadurch, dass er hier durchaus auch mal unterwegs ist und selber wirklich ermittelt, statt die Lösungen vom Ohrensessel aus auszutüfteln.
Zudem bleibt es natürlich zu loben wie gut es Anthony Horowitz gelungen ist, den Stil der “alten” Holmes-Geschichten aufzugreifen und in seine Geschichte einfließen zu lassen. Sei es vom erwähnten Tempo her, vom Wesen und der Ausdrucksweise der Charaktere oder auch was den Fall anbetrifft, der ein Holmes ist wie er im Buche steht.

Mit Johannes Steck hat man für dieses Hörbuch eine sehr gute Wahl getroffen. Er greift die relativ altmodische Erzählweise gut auf und bringt sie glaubhaft an den Hörer. Die meiste Zeit über gibt er natürlich den Dr. Watson, da dieses die Geschichte ja erzählt, und lässt ihn sympathisch und munter klingen. Doch auch Holmes überhebliche Art zu reden, sowie die Redeweisen der diversen anderen Charaktere, hat er sehr gut drauf. Stimmliche Verrenkungen sucht man dabei vergebens, weswegen ich es besonders bewundernswert finde, wie leicht man die Personen trotzdem unterscheiden kann.

Das Cover hat Stil! Mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Jedwedes auf modern und ausgefallen getrimmte Motiv hätte hier auch nicht gepasst. Mit dem schwarz-weißen Stil wirkt das Hörbuch zwar schlicht, aber edel. Dafür wechseln sich die CDs farblich ab. Eine schwarz, eine weiß, eine schwarz, eine weiß 😉

Fazit:  Als Holmes-Fan wird man sich mit diesem Hörbuch auf keinen Fall betrogen fühlen. Anthony Horowitz ist es gelungen, Holmes mit diesem spannenden Fall wieder aufleben zu lassen. Bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte Fall des “neuen” Meisterdetektiven bleibt.

Tod auf der Piste – Ein Alpen-Krimi (Nicola Förg / Julia Fischer)

Titel: Tod auf der Piste / Verlag:  Hörbuch Hamburg / GoyaLit / Spielzeit: ca. 230 min / Buch: Nicola Förg / gelesen von: Julia Fischer

Inhalt: Die Garmischer Kommissarin Irmi Mangold und ihre junge Kollegin Kathi Reindel haben eine besonders harte Nuss zu knacken. Ernst Buchwieser, Sportlehrer am Ettaler Klosterinternat, wird auf der berühmten Kandahar-Skipiste tot aufgefunden – per Kopfschuss hingerichtet. Besonders skurril: Er trägt einen altmodischen Skianzug mit einer WM-Startnummer von 1978. Hat Buchwiesers Protest gegen die geplante Ski-WM etwas mit seinem Tod zu tun? Aber was hat es mit der seltsamen Montur auf sich? Ausgerechnet beim Dirndl-Kauf stößt Irmi auf einen entscheidenden Hinweis, der sie 30 Jahre in die Vergangenheit führt und mehr als nur Jugendsünden einiger Garmischer Honoratioren aufdeckt.


Auf der Pirsch nach weiteren tollen Regional-Krimis bin ich nun bei den Alpen-Krimis von Nicola Förg angelangt und kann auch dieses Mal nur sagen: ein spannendes und sehr unterhaltsames Hörvergnügen. Der Fall um den erschossenen Sportlehrer mutet anfangs zwar rätselhaft und etwas skurril an, doch lässt sich hier noch nicht erkennen, welch weite Kreise er noch ziehen wird und welche Wendungen die Auflösung noch bereithält. Es ist interessant und spannend die Ermittlungen der beiden Kommissarinnen zu verfolgen und gemeinsam mit ihnen an der Lösung herumzutüfteln. Doch lebt natürlich auch diese Geschichte  in gleichem Maße von den typischen Merkmalen dieser Art von Krimis. So erlebt man hier zwei sehr sympathische Ermittlerinnen, die wunderbar normal und menschlich wirken, mit Stärken und Schwächen wie sie nun mal jeder Mensch hat. Der Handlungsort wird anschaulich und charmant beschrieben, da erkennt man, dass Nicola Förg diese Gegend kennt und liebt. Und auch ein guter Schuss augezwinkernder Humor fehlt nicht, sowohl in den Dialogen, als auch beispielsweise in der Darstellung bestimmter markanter Charaktere.

Als Münchenerin ist Julia Fischer natürlich eine sehr gute Wahl als Sprecherin für dieses Hörbuch. Ihr Dialekt lässt die Charaktere authentisch wirken und es ist geradezu beeindruckend, wie sie sogar “grantelnde” Zeitgenossen glaubhaft zu Gehör bringt. Außerdem klingt in jedem Satz auch besagte Komik mit, was das Zuhören zu einem Vergnügen macht.

Das Covermotiv mit den Milchkannen, den karierten Vorhängen und der hölzernen Hausfassade wirkt angemessen bayerisch, wie es zu einem Krimi passt, der in den Alpen spielt. Ein Hinweis darauf, dass sich auf den CDs hinter diesem Cover ein waschechter Krimi verbirgt, fehlt allerdings. Da muss man schon dem Titel glauben 😉

Fazit:  Ein charmanter Bayern-Krimi: spannend, interessant und äußerst unterhaltsam. Mir hat “Tod auf der Piste” gut gefallen und ich werde sicher nach weiteren Krimis von Nicola Förg Ausschau halten.

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