Hund

Sternenschweif (41) – Verzauberte Herzen

Titel: Sternenschweif (41) – Verzauberte Herzen / Verlag: Kosmos Verlag / Spielzeit: ca. 62 min / Sprecher: Anita Hopt, Gabi Franke, Moritz von Grolmann, Henry Dahlke ua

Inhalt: Laura kann es kaum erwarten: Ihr Freund Paul kommt zu einem Voltigierturnier! Doch irgendwie fühlt sich Laura mit Paul zusammen auf einmal ganz sonderbar. Es kribbelt so in ihrem Bauch. Was ist bloß los mit ihr? Sternenschweif hat da schon einen Verdacht.


Der Titel und das Herz in den Wolken auf dem Cover deuten es bereits an: in dieser Geschichte geht es einmal nicht um ein Abenteuer, sondern um ganz neue Gefühle bei Laura. Da ist plötzlich ihr alter Freund Paul zu Besuch und irgendwie fühlt sich Laura ihm gegenüber anders als früher, kribbeliger und aufgeregter. Was ist nur los mit ihr?
Als Hörer ahnt man es natürlich schnell und auch, wenn die Abenteuer von Laura und Sternenschweif sonst immer Spass machen, so hat mir dieser ruhigere Folge mit diesem süßen Thema wirklich gut gefallen. Es ist einfach zu goldig anzuhören, wie Laura und Paul mtieinander umgehen und reden. Und natürlich liegt Sternenschweif mit seiner Theorie, was mit Laura los ist, absolut goldrichtig. Selbstverständlich hat er auch in diesem Falle den einen oder anderen guten Tipp für Laura parat.
Was ein kleines bisschen für Spannung sorgt, ist die Sorge um Lauras Hund Walter. Auch er benimmt sich anders als früher. Was stimmt nur mit ihm nicht? Da macht man sich schnell genauso Sorgen wie Laura und hofft inständig, dass Walter nichts Ernsthaftes fehlt.

Mortiz von Grolmann ist als Paul zu hören und im Gegensatz zu Laura nimmt man ihm den Jungen auch problemlos ab. Auch Lennart Beck alias Lauras Bruder Max hat mir hier wieder gut gefallen. Und Andreas Liebethal findet genau den richtigen Ton für den Tierarzt Dr. Brown.

Stücke mit märchenhaftem Flair begleiten auch diese Folge und passen hier ebenso gut wie zu den Abenteuergeschichten. Kein Wunder bei dem Thema.

Das Cover kommt sehr rosarot daher dieses Mal. Zusammen mit dem Herz wirkt es schon ziemlich kitschig. Doch zu sehen sind nur Laura und Sternenschweif. Es bleibt also erstmal ein Rätsel, was hinter der rosaroten Romantik des Motivs steckt.

Fazit:  Eine wirklich schöne und süße Geschichte. Mal kein Abenteuer für Laura und Sternenschweif, sondern eine ruhigere Geschichte, die mir vielleicht gerade deshalb auch so gut gefallen hat.

Conni & Co. – Das Hörbuch zum Film (Dagmar Hoßfeld / Ann-Cathrin Sudhoff)

Titel: Conni & Co. – Das Hörbuch zum Film / Verlag: Karussell / Spielzeit:  ca. 143 min, 2 CDs / Buch: Dagmar Hoßfeld / gelesen von: Ann-Cathrin Sudhoff

connicoflmInhalt: Conni besucht die weiterführende Schule. Ihre Liebe zu Tieren wird zur echten Herausforderung, als sie einen Hundewelpen aus dem heißen Inneren eines Autos befreit. Blöd nur, dass sowohl Auto als auch Hund dem Direktor der Schule gehören. Das Thema Tierschutz wird zur Familiensache, da auch Connis Oma Liane nach ihrer Pensionierung auf einem Gnadenhof für alte und ausgesetzte Tiere gebraucht wird. Die Dramatik der Situation und Connis Engagement haben jedoch eine Kehrseite: Connis starkes Selbstbewusstsein bringt sie nicht nur in Schwierigkeiten, sondern belastet auch ihre Freundschaft zu Paul und die Beziehung zu ihren Eltern.


Dies ist eine Rezi, die mir aus verschiedenen Gründen schwer fällt. Der hauptsächliche Grund ist, dass ich mich sehr anstrengen muss, zu trennen. Nämlich das Hörbuch von der Filmumsetzung zu trennen. Auf Letztere möchte ich hier kein Wort verlieren. Ich hoffe, dass es mir gelingt.
Wie bislang alle Geschichten um Conni und ihre Freunde hat mir auch diese hier durchweg gut gefallen. Ich hatte erst befürchtet, die Figuren könnten vom Charakter und ihrer Art her anders sein als in den anderen Geschichten (eben, weil man es für den Film vielleicht so braucht), doch das ist keineswegs der Fall. Conni, Paul, Anna und auch Billie, sie alle sind, wie man sie als Conni-Fan kennt. Es kommen ein paar neue Freunde dazu, aber daran gibt es ja schließlich nichts auszusetzen, zumal sie alle ganz sympathisch sind.
Die Story um den armen Frodo ist spannend und turbulent. Solch eine Erzählung mit einem Tier im Mittelpunkt und dem Thema Tierschutz passt prima ins Conni-Universum. Mal macht sie richtig Spass, dann wieder kommt sie nachdenklich daher, ganz realistische Probleme gibt es ebenfalls und mal geht es wirklich rührend zu. So mag ich das. Und aus meiner Sicht, geht die Geschichte so absolut konform mit ihren “Kollegen” als Buch / Hörbuch / Hörspiel.
Lediglich die finale Rettungsaktion für Frodo erschien mir doch eine ganze Ecke zu abgehoben. Was die Kinder da abziehen, ist schon sehr hochgegriffen. Solch eine Aktion, unternommen von Zwölfjährigen? Nein, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Glücklicherweise ist es aber auch die einzige Szene, die mir zu weit weg von “Conni” an sich war.

Gelesen wird das Hörbuch von Ann-Cathrin Sudhoff, die auch die vorigen Conni-Hörbücher gelesen hat und der Reihe hoffentlich noch lange erhalten bleibt. Sie hat so eine angenehme Stimme und schafft es damit im Nu, das typische Flair der Geschichten rund um die schon etwas ältere Conni heraufzubeschwören. Schön, dass hier kein Wechsel stattgefunden hat, damit sich das Hörbuch zum Film abhebt.

Auf dem Cover sind zum Glück nur die Kinder aus dem Film zu sehen, keine weitere Szene. Und natürlich ist Frodo mit dabei. Um ihn geht es schließlich in der Geschichte ganz wesentlich. Ob man sich Conni und ihre Freunde so vorgestelt hat, das muss jeder selber wissen. Ich habe es nicht, am allerwenigsten Conni selber. Aber das ist die berühmte Geschmackssache. Das kennt man ja.

Fazit:  Abgesehen von der großen Rettungsaktion, die mir für 12jährige zu abgehoben daherkam, eine schöne, spannende und lustige Geschichte, ganz im Stil der regulären “Conni & Co”-Reihe. Ich war darüber ehrlich überrascht, habe mich aber auch sehr darüber gefreut. Vor allem darüber, dass es auch ein HörBUCH zum Film gibt. Und nicht nur ein Hörspiel.

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (42) – Warum wedeln Hunde mit dem Schwanz?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (42) – Warum wedeln Hunde mit dem Schwanz?/ Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 41 min / Sprecher:  Wolfgang Boos, Tom Deininger ua

moni42Inhalt: Die kleine Schnecke Monika Häuschen will zusammen mit ihrem besten Freunde, dem Regenwurm Schorsch, eine Gartenzeitung gründen. Und gleich haben sie ihre erste Schlagzeile als der lustige Schnauzer Waldi auftaucht und den vornehmen Graugänserich Günter durch den Garten jagt, der ihm sehr zu gefallen scheint. Herr Günter will sich von dem verschmusten Waldi auf keinen Fall abschlecken lassen und würde ihn nur zu gerne wieder loswerden. Doch danan passiert etwas, das zeigt, wie gut es ist, einen treuen Hund an seiner Seite zu haben.


Nach vielen wildlebenden Tieren, dreht sich in dieser Folge alles um ein typisches Haustier: den Hund. Eine Tierart also, mit der sicher jeder schon einmal Kontakt hatte. Und nach diesem Hörspiel werden die (jungen) Hörer sicher einiges mehr aus dem Verhalten eines Hundes herauslesen können. Es gibt nämlich einmal mehr eine ganze Menge zu lernen. Was mich aber besonders gefreut hat, ist dass mit gewissen “Vorurteilen” aufgeräumt wird. Beispielsweise, das Schwanzwedeln nicht automatisch Freude bedeutet. Ich bin mir sicher, hier können sich auch erwachsene Hörer wieder einiges mitnehmen.
Amüsant ist es einmal, dass Waldi sich genauso gebärdet wie es Hunde eben tun. Er ist versessen auf ein Herrchen, er geht davon aus, dass jeder ihn liebhaben muss, er biedert sich selbst demjenigen an, der ihn offenkundig nicht sonderlich leiden kann, ohne Kommandos und angebotene Beschäftigung weiß er gar nicht so genau wohin mit sich. Katzeliebhaber werden sich vor Lachen auf die Schenkel klopfen, wenn sie das hören. Es ist wirklich phantastisch gut getroffen. Und glücklicherweise ist all dies ja auch das, was Hundefans an ihren Vierbeinern so lieben. Von daher wird der Hund hier nicht einmal vorgeführt.
Gelacht habe ich außerdem über Günter, wie er sich bemüht, Waldi loszuwerden und seinen Freundschaftsbekundungen aus dem Weg zu gehen. Lustig, den schlauen Gänserich mal gänzlich hilflos zu erleben.

Noch nie war ich so froh darüber, dass sich das Gasttier endlich zu Wort meldet wie hier. Denn Kinderhörspiel hin oder her: es ist nicht so schwer, Hundegebell aufzutreiben! Mir sträubt sich alles, wenn Menschen Tiergeräusche nachahmen. Genau das ist bei Waldi Bellen der Fall. Danach übernimmt Wolfgang Boos seinen Part und klingt dabei einfach nur nett und gemütlich und manches Mal eben auch typisch hundemäßig aufdringlich (ich liebe Hunde, das ist also durch und durch freundlich gemeint 😉 )

In Sachen Musik und Geräusche hält man sich an das bewährte Maß. Das Nötigste ist da, aber das muss auch reichen. Für mich tut es das auch, denn es wirkt niemals lieblos oder so als hätte man nicht mehr hinkriegen können. Das merkt man an solchen kleinen Details wie den dezenten Hall, wenn Monika sich in ihr Häuschen zurückzieht.

Das Covermotiv verblüfft ein wenig, denn so freundlich und fröhlich ist Günter in Waldis Gegenwart (zunächst) längst nicht. Dabei sieht Waldi doch wirklich goldig und liebenswert aus! Für das Rätsel im Booklet muss man dieses Mal lesen und schreiben können. Bei einem Hörspiel ab 3 Jahren halte ich das für etwas arg viel verlangt.

Fazit: Eine interessante und witzige Folge, die den Hörern eines der beliebtesten Haustiere ein ganzes Stück näher bringt.

 

Ein Hund namens Hausschuh – Eine Feriengeschichte (Wolfram Hänel, Ulrike Gerold)

Ein Hund namens Hausschuh - Feriengeschichten (Wolfram Hänel)Der kleine Hund Hausschuh fährt mit seiner Familie in die Ferien. Ein aufregendes Abenteuer beginnt, schließlich kennt er weder Hotels noch Meer und Strand. Und natürlich weiß er auch nicht, wie man sich an solchen Orten als Hund benimmt. Ungewollt zettelt Hausschuh eine Katastrophe nach der anderen an und kann gar nicht verstehen, warum sich niemand außer ihm zu erholen scheint. Denn dafür sind Ferien doch da, oder?

Ich liebe Tiere und bin Tiergeschichten deshalb ziemlich verfallen. So konnte ich bei diesem niedlichen Cover und dem witzigen Namen des Hundes einfach nicht widerstehen.
Hausschuh verreist mit seinen Menschen ans Meer. Und weil ein kleiner Hund die Welt nun einmal anders sieht als die Menschen, sorgt er bald für eine ganze Menge Chaos. Mir hat Hausschuhs Sicht auf die Welt prima gefallen. Die Autoren fangen den Blickwinkel eines Hundes gut ein. So kann man Hausschuh nur allzu gut verstehen, wenn er mal wieder etwas überhaupt nicht versteht und Probleme auf seine ganz eigene Art löst.
Das ist spaßig und auch ein wenig spannend. Ich war immer neugierig, was der Familie und Hausschuh als nächstes passieren würde.
Trotz allem Chaos kommt dabei bald eine schöne Urlaubsstimmung auf. Es dauerte gar nicht lange, dann wünschte ich mich bereits ebenfalls in einen Sommerurlaub am Meer. Der Strand, das Meer, der Wind, einfach schön! Da muss ich Hausschuh recht geben. Daher kann ich mir das Buch als wirklich tolle Urlaubslektüre für junge Leser vorstellen, die im Strandkorb etwas zum Schmökern haben möchten. Wie man an mir sieht, kann das Buch aber auch älteren Lesern Spass machen. Vorausgesetzt, sie kommen mit Kindebüchern klar und lieben Tiere bzw Hunde.
Hausschuhs Familie ist wohl die berühmte Geschmackssache. Ich habe mich mit ihnen etwas schwer getan. Die Tochter jammert die ganze Zeit nur wegen im Bodyboard herum und der kleine Sohn müffelt alle naselang ziemlich streng oder heult. Fröhlichen Urlaub! Dagegen erfährt man über die Eltern vergleichsweise wenig. Sie bleiben ziemlich blass in der Geschichte. Lediglich der Opa hat mir wirklich gefallen. Er hat die Ruhe weg und wenn es brenzlig wird, schnappt er sich Hausschuh und dreht mit ihm eine Runde. Er ist einfach eine schön gemütliche Figur und ein Opa, wie man es sich wünscht.

Das Buch liest sich für einen erwachsenen Leser weg wie nichts. Hausschuh erzählt locker und lustig in einfacher Sprache, sodass auch junge Leser damit keine Probleme haben werden. Die Kapitel sind angenehm kurz und die Schrift schön groß. Für mich war das Buch ein schönes Häppchen an einem Abend. Kinder werden damit aber bestimmt etwas länger geschäftigt sein.

Ich finde Hausschuh wirklich goldig! Außerdem sieht er ganz schön frech aus. So hatte mich das Cover schnell am Haken. Mit dem Strand, dem blauen Himmel und dem Strandspielzeug wird das Motiv auch dem Thema Urlaub gerecht. Ich finde, das Buch sieht einfach rundum nach der idealen Strandlektüre für Kids aus.

Fazit:  Mir haben Hausschuhs Abenteuer am Meer viel Spass gemacht. Es fällt leicht, sich auf Hausschuhs Blickwinkel auf die Welt einzulassen. Lediglich die Familie war nicht so ganz mein Fall, aber im Wesentlichen geht es hier ja schließlich um den frechen, kleinen Hund. Daher hat es mich nicht so richtig gestört. Eine schöne Strandlektüre für jüngere (und tierliebe ältere) Leser.


Titel: Ein Hund namens Hausschuh – Eine Feriengeschichte
Autor: Wolfram Hänel, Ulrike Gerold
Seiten: 128
Verlag: Lübbe Verlag / Baumhaus
ISBN: 978-3843210744
Preis: € 6,99 (TB)

Is was, dog? – Mein Leben mit Hund und Haaren (Dunja Hayali)

iswasdogPlötzlich lagern Schweineohren im Küchenschrank. Man geht nun sehr viel spazieren – auch bei Schnee- und Hagelstürmen. Mit wildfremden Menschen redet man über den Liebeskummer oder die Verdauung von Pudel, Retriever & Co. Und überall liegen Haare … Seit Jahren bildet Dunja Hayali mit ihrer Hündin Emma ein unzertrennliches Team. Nun erzählt sie von ihrem Alltag als Hundebesitzerin und all den Kuriositäten, die damit zusammenhängen. Wer ist schuld, wenn Jogger über eine zwanzig Meter lange Flexi-Leine fallen? Wieso laufen intelligente Leute mehrmals pro Woche zum Hunde-Homöopathen, kümmern sich aber nicht um ihre eigene Gesundheit? Können Hunde Gedanken lesen? Warmherzig und mit einem Happen Ironie nimmt Dunja Hayali die Eigenheiten der Vierbeiner und die Macken der Hundebesitzer aufs Korn – eine ehrliche Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen.

Sicher verwundert es niemanden, der mich ein wenig kennt, dass ich dieses Buch lesen MUSSTE! Für alle anderen: nein, ich bin kein Hardcore-Fan von Dunja Hayali, sondern einfach nur verrückt nach Tieren. Deshalb liebe ich Bücher über Tiere, vor allem wenn sie so witzig sind wie dieses hier.
“Is was, dog?” hat mir wirklich richtig viel Spass gemacht. Es ist oft zum Totlachen komisch, was Dunja Hayali mit ihrer Hündin Emma alles erlebt (hat), und auch ihre Einschätzungen von Hundehaltern ganz allgemein laden zum Kichern ein.
Dabei beginnt das Buch mit den ersten Gedanken darüber, sich einen Hund zuzulegen, und klappert dann die üblichen “Stationen” ab, an die man als Frauchen / Herrchen unweigerlich gerät. Die Eingewöhnung, die ersten Erziehungsversuche, der erste Besuch der Hundewiese, Begegnungen beim Gassigehen, aber auch ernstere Themen wie Tierarztbesuche. Eben alles, womit man sich auseinandersetzen muss, wenn man einen Hund hat oder plant, sich einen zuzulegen.
Hundehalter werden sich darin bestimmt oft wiederfinden und entsprechend oft zustimmend nicken.  Ich bin leider kein Frauchen, aber auch ich habe häufig genickt. Ich weiß nämlich nur zu gut, dass ich mich als Frauchen bestimmt in diesen Reigen einreihen würde. Vermutlich passiert vieles davon einfach, wenn man plötzlich solch einen goldigen Vierbeiner an seiner Seite hat. Ich finde das alles ausgesprochen sympathisch. Aber ich bin ja auch verrückt nach Hunden. Jemand, der diesen Tieren weniger Begeisterung entgegenbringt, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen. Es sei denn, er hat Lust darauf, sich mal ein paar Abende so richtig schön aufzuregen 😉
Für Hundefans birgt das Buch dagegen auch eine gewisse Spannung. Denn ich war zum Beispiel immer neugierig, was Dunja Hayali mit ihrer Emma noch alles erlebt hat. Und natürlich auch darauf, was sie sonst noch über all die “Schrullen” erzählt, die sich Herrchen und Frauchen (und auch ihre Hunde!) vom ersten Tag an zulegen und über die Jahre verfeinern.
Irgendwo ist es natürlich schon etwas schräg, aber eben auf sehr liebenswerte Art und Weise.

Ich musste mich bremsen, sonst hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Gerade bei Büchern, die so witzig geschrieben sind, fällt mir das Lesen immer super leicht. Da möchte ich gar nicht mehr aufhören, weil es so viel Spass macht. Die Kapitel haben eine schöne Länge und machen mit witzigen Titel auf sich aufmerksam. Gelegentlich lockert ein Foto von Dunja Hayali mit Emma oder von Emma alleine zusätzlich auf.

Ich finde ja, die beiden sind ein tolles Duo. Das kommt auf dem Cover richtig schön rüber. Und Emma ist ja wohl einfach nur super goldig! Gefallen hat mir auch die Gestaltung der Coverdeckel innen. Sehr lustig!

Fazit:  “Is was, dog?” ist ein Buch, das jedes Herrchen und Frauchen und jede Hunde-Fan gelesen haben sollte. Und vielleicht auch mancher, der mit den Vierbeinern bislang nicht so viel anfangen konnte und die Hundemenschen eher skeptisch betrachtet hat. Vielleicht versteht der eine oder andere dann besser, wieso Herrchen und Frauchen ein bisschen “anders” sind. Das ist eine schöne Vorstellung, wie ich finde.


Titel:  Is was, dog? – Mein Leben mit Hund und Haaren
Autor: Dunja Hayali
Seiten:  256
Verlag: Ullstein Verlag
ISBN: 978-3864930218
Preis:  € 14,99 (Broschiert)

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