Inspektor Barney

Inspektor Barney – Opossum unter Verdacht (Doreen Cronin / Tommi Piper)

Titel: Inspektor Barney – Opossum unter Verdacht / Verlag: DAVSpielzeit: ca 71 min / Buch: Doreen Cronin / gelesen von: Tommi Piper

inspektorbarney02Inhalt: Barney gelingt es nicht, sein Rentnerdasein in Ruhe zu genießen. Sein Riecher sagt ihm, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Henne Henrietta und ihre Küken sind in Gefahr! Ein Opossum schleicht nachts um den Hühnerstall herum. Und auch die neue Nachbarshündin gibt dem Ex-Rettungshund Rätsel auf. Wird Barney die Hinweise richtig deuten und seinen neuen Fall lösen können?


Ruhestand ist anders! Auf Barneys Hof ist immer etwas los! Dieses Mal treibt sich ein Opossum um den Hühnerstall herum, und auch wenn Barney immer wieder durchblicken lässt, wie sehr ihm Henne Hetti und ihre vorwitzigen Küken auf den Keks gehen, so merkt man doch auch, dass er ganz schön an ihnen hängt. Davon zeugen gleich mehrere lustige Momente und Diskussionen, die er mit dem lieben Federvieh führt. Speziell über die cleveren Küken kann ich dabei immer wieder grinsen, wenn sie Barney an seinem gesunden Hundeverstand zweifeln lassen.
Dass ein Opossum neuerdings um den Hühnerstall schleicht und Hetti samt ihrem flauschigen Nachwuchs deshalb in großer Gefahr schweben, kann Barney außerdem schon deshalb nicht durchgehen lassen, weil er sich auch als Beschützer der Bande sieht. Bei diesem Titel hätte ich allerdings gedacht, dass es ein wenig mehr um das Opossum gehen würde. Meistenst ist nur die Rede davon, dass es unterwegs und eine Bedrohung ist. Sicher, für die jungen Hörer reicht dieses Maß an Wissen sicher und für eine gewisse Spannung sorgt es auch, aber ich hätte mir doch die eine oder andere Begegnung mehr gewünscht.
Dafür steht etwas bzw jemand ganz anderes im Mittelpunkt der Geschichte: Nachbarshündin Lilly, und dieser Schönheit kann sich auch der coolste Inspektor kaum entziehen. Irgendwie hatte ich gleich bei ihrem ersten Auftritt die Ahnung, dass man ihr nicht recht trauen kann bzw sollte. Das lässt Doreen Cronin schön durchblicken, sodass sicher auch Kinder es schon bemerken werden. Das bringt ebenfalls nochmal Spannung in die Geschichte und es macht Spass zu verfolgen, wie Barney auf seine ganz eigene, leicht brummige, aber liebenswerte Art dem Rätsel um das Opossum und Lilly auf den Grund geht. Dabei geht es selbstverständlich immer wieder ganz schön turbulent zu, wofür alleine Hettis Küken sorgen, und Barney muss sich sogar mit seinem Erzrivalen verbrüdern und dabei einiges an Keksen springen lassen.

Für den brummigen Ton und die lässigen Sprüche sorgt auch in diesem zweiten Teil wieder Tommi Piper, dem ich den ALF hier häufiger angehört habe als beim Vorgänger. So wie er Barney zum Leben erweckt, sehe ich dabei immer irgendwie einen vierbeinigen, pelzigen Inspektor Columbo vor mir. Für Lilly hat er einen leicht arroganten Klang auf Lager und als Hetti und Co. klingt er hühnermäßig krächzig.

Barney und „seine“ Kükenbande haben es auch dieses Mal auf das Cover geschafft. Ich mag Barneys resignierten Blick in Richtung der flauschigen Truppe. Gleichzeitig steht ein Ohr detektivisch-aufmerksam senkrecht. Schade, dass Lilly nicht noch an irgendeiner Stelle zu sehen ist, wo sie eine so große Rolle spielt. In frischem Orange macht das Cover jedenfalls gut auf sich aufmersam und dürfte jungen Tierfans nicht entgehen.

Fazit:  Ein paar mehr Begegnungen mit dem Opossum wären schön gewesen. Davon abgesehen ist Barneys zweiter Fall wieder kindgerecht spannend und oft sehr lustig. Außerdem endet er in einer großen Überraschung. Eine feine Mischung, die speziell tierbegeisterten Kindern viel Spass machen dürfte. Und nicht nur tierbegeisterten Kindern

Inspektor Barney – Tatort Hühnerstall

Titel: Inspektor Barney – Tatort Hühnerstall / Verlag: DAV / Spielzeit: ca. 68 min / Buch: Doreen Cronin / gelesen von: Tommi Piper

barney01Inhalt: Barney, ein Ex-Rettungshund, will eigentlich nur in Frieden seinen verdienten Ruhestand genießen. Doch damit ist es vorbei, als SIE Henrietta, Henne und Mutter bei Barney auftaucht und ihn so lange niederstarrt, bis er einwilligt, nach ihren entführten Küken zu suchen. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht. Denn das Problem mit diesen Hühnern ist, dass sie NIE machen, was man ihnen sagt!


Inhaltlich war dieses Hörbuch keine Überraschung für mich, denn ich hatte bereits das Buch dazu gelesen. Jetzt wollte ich unbedingt noch hören, wie die Geschichte klingt, wenn Tommi Piper sie liest. Als großer ALF-Fan musste das einfach sein. Ich konnte mir auch kaum eine bessere Stimme dafür vorstellen. Trotzdem ein paar Worte zur Geschichte, die mir wirklich gut gefallen hat. Den etwas brummeligen Barney habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich fand es spaßig, wie er sich plötzlich in der Rolle eines Detektivs im Auftrag von einer Hühnerfamilie wiederfindet. Und er ist ein waschechter Detektiv. Etwas schrullig, brummig und verwegen, aber eben mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Alleine an den Charakteren wird schon mehr als klar, dass es vor allem einm Hörbuch für Kinder ist. Mit ausgesprochen niedlichen Charakteren. Aber auch mit einem echten Kriminalfall für Kinder. Soll heißen, es geht druchaus spannend zu -ich ahnte bis kurz vor Schluss noch nicht genau, wohin der Hase bzw das Küken schließlich laufen würde- mit Barneys Nachforschungen und so mancher gefährlichen Situation. Beides wird aber stets durch humorige Sprüche oder amüsante Ereignisse soweit abgeschwächt, dass die Lütten dabei sicher keine Angst bekommen werden.

Ganz ehrlich, ich habe ALF nur ganz selten mal rausgehört. Irgendwie schade, aber ich fürchte eh, dass die junge Hörersschaft von Heute den nicht mal kennt. Die wird das also kaum stören. Davon abgesehen steht Tommi Pipers Stimme dem unfreiwilligen, vierbeinigen Detektiven ganz ausgezeichnet. Er lässt ihn so richtig schön verwegen klingen, wie man sich das für einen Ermittler vom älteren Schlag vorstellt.

Von den vielen schönen und niedlichen Illustrationen aus dem Buch ist dem Hörbuch leider nichts erhalten geblieben. Wenigstens im Booklet -wenn es denn eines gegeben hätte und nicht nur dieses Einlegeblatt- wäre dafür sicher etwas Platz gewesen. Das Covermotiv sieht trotzdem ausgesprochen niedlich und witzig aus. Auch nicht überladen, was der jungen Hörerschaft entgegekommen wird.

Fazit:  Ein echter Kriminalfall im Hühner-Milieu. Kindgerecht spannend und mit einer gehörigen Portion Humor versehen. Dazu eine Reihe sehr liebenswerter und goldiger Charaktere. Was kann man sich für ein Hörbuch für Kids ab etwa 8 Jahren mehr wünschen? Ich freue mich schon auf Barneys zweiten Fall!

Rezension – Inspektor Barney – Ein Hundekrimi – Tatort Hühnerstall

inspektorbarneyGestatten, Barney Bartholomäus Wuff. Kurz Barney. Ex-Rettungshund. Im Ruhestand. Das dachte ich jedenfalls. Bis mir diese verrückte Henne einen Zettel unter die Nase hielt: Ich habe deine Küken! Schon mal Hühnertränen gesehen, mein Freund? Kein schöner Anblick, geht einem bis in die Knochen. Dabei machen mich Hühner so schon nervös. Sie halten einfach nie den Schnabel … Ein mürrischer Vorruheständler mit dem Hundeherz am rechten Fleck, eine aufgelöste Henne in Not, ein Rettungsküken in spe, eine Verschwörung, die schwer nach Huhn riecht und ein fieser Drahtzieher mit Halskrause – mehr braucht es nicht für das perfekte tierische Krimi-Abenteuer!

Ich denke, es ist nicht schwer zu erraten, wieso ich dieses Kinderbuch unbedingt lesen musste 😉 So tierverrückt wie ich bin, führte daran kein Weg vorbei. Und ich hatte sehr viel Spass damit.
Die Geschichte ist wirklich ausgesprochen einfallsreich und witzig. Wie es sich für einen echten Krimi gehört, gibt es natürlich einen Ermittler. Hier ist es Ex-Rettungshund Barney, und er führt sich auch genauso auf wie sich ein echter, etwas schnodderiger Detektiv so benimmt. Mit flapsigen und coolen Sprüchen, aber eben auch mit einer richtig tollen Spürnase.
Eines Tages steht also eine Henne in seiner Hütte, die einen Erpresserbrief bekommen hat. Jemand hat eines ihrer Küken entführt. Barney soll nun Licht ins Dunkel bringen und natürlich das Küken sicher und wohlbehalten zurückbringen. Zunächst scheint ihm dieser Fall unter seiner Würde, doch schließlich willigt er ein.
So beginnt das erste Abenteuer um Inspektor Barney, und das ist für einen Kinderkrimi wirklich spannend geraten. Als älterer Leser habe ich zwar flugs geahnt, dass etwas an der Story der Henne nicht ganz sauber ist, aber was das ist, darüber habe ich doch bis zum Schluss ganz schön gegrübelt. Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass auch die jungen Leser der Geschichte mit einiger Spannung folgen werden.
Der Humor kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz. Alleine Barneys Sprüche sind oft zum Kichern und seine Beschreibungen der anderen Tiere und des Geschehens haben mich ebenfalls schmunzeln lassen. Zudem hat Doreen Cronin ihre tierischen Charaktere mit vielen goldigen Eingenarten versehen. Da kommt man um ein Lächeln manches Mal kaum herum.

ch hatte das Buch im Nu ausgelesen und denke, dass die Kids ebenfalls gut damit klarkommen werden. Die Kapitel sind angenehm kurz. So eignet das Buch sich sicher auch dazu, es abends vor dem Schlafen vorgelesen zu bekommen. Zudem gibt es zahlreiche Zeichnungen zum Anschauen, die Szenen der Handlung darstellen. Mal füllen sie eine ganze Seite, mal sind es nur einzelne Motive. Die Küken haben mich dabei sehr an „Chicken Little“ erinnert. Diese Zeichnungen lockern zusätzlich auf, denn so kann man ab und zu eine kleine Lesepause machen. Und die große Schrift erleichtert das Lesen ebenfalls.

Womit wir schon bei der Gestaltung des Buches wären. Das Cover gefällt mir prima! Ich finde Inspektor Barney sehr niedlich. Und die Küken sehen witzig aus. Die Zeichnungen im Buch haben mir ebenfalls gefallen. Es sind liebevoll gezeichnete Bilder, bei denen es einfach Spass macht, sie sich anzuschauen.

Fazit:  Ein schöner spannender und witziger Krimi für tierliebe junge Leser! Aus eigener Erfahrung kann ich mir gut vorstellen, dass auch ältere Leser Spass daran haben. Ich hoffe, es folgen noch weitere Fälle für Inspektor Barney!

Diese Rezension entstand im Rahmen des Amazon Vine Produkttesterprogrammes!


Titel: Inspektor Barney – Ein Hundekrimi – Tatort Hühnerstall
Autor: Doreen Cronin
Seiten: 144
Verlag: Egmont Schneiderbuch
ISBN: 978-3505131912
Preis: € 9,99

Neu im Regal!

Nach der Buchmesse hatte ich so viele Fotos zu sortieren, dass ich mit diesem Artikel etwas spät dran bin.

In der letzten Woche zogen bei mir sehr viele neue Bücher ein. Daran ist natürlich die Buchmesse Schuld ;), aber auch der Lagerverkauf von medimops, Tauschticket, Amazon Vine und verschiedene Buchhandlungen.

Los geht’s!

Dies sind die Bücher von dem Lagerverkauf. Ich hätte da sicher noch viele, viele mehr gefunden, aber man konnte gar nicht alle Schütten durchsuchen. Dafür sind dies aber auch ausschließlich Bücher, an denen ich schon länger Interesse hatte.

 

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„Endzeit“ (Liz Jensen)

In der Hitze eines gnadenlosen Sommers versucht die Psychotherapeutin Gabrielle, nach einem Autounfall wieder in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Aber dann weist man ihr ausgerechnet die 16-jährige Bethany als Patientin zu. Bethany hat auf grausame Weise ihre Mutter umgebracht. Sie ist gewalttätig, manipulativ – und sie behauptet, sie könne Katastrophen vorhersehen. Gabrielle tut das als Symptom von Bethanys psychischer Erkrankung ab. Doch dann treten genau die Unglücksfälle ein, die Bethany prophezeit hat. Ist es möglich, dass tatsächlich die Apokalypse bevorsteht, eine letzte Katastrophe, die eine vom Konsumwahn verblendete Menschheit endgültig in den Abgrund stürzen wird?

„Red Riding Hood – Unter der Wolfsmond“ (Sara Blakely Cartwright, David Leslie Johnson)

Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand – und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt siebzehnjährige Valerie dieselbe wilde Leidenschaft wie dereinst. Zwar ist sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen, aber Valerie würde alles dafür tun, um Peter nicht wieder zu verlieren. Doch dann wird am Tag nach Vollmond der leblose Körper eines jungen Mädchens gefunden. Kratzspuren und Bisse sprechen eine eindeutige Sprache: Der Werwolf ist zurück, und er hat sich ausgerechnet Valeries Schwester Lucie geholt. Alles deutet darauf hin, dass der Wolf allein wegen Valerie gekommen ist und nicht ruhen wird, bis er auch sie in seiner Gewalt hat.

„Fear Street – Straße der Albträume“ ( R.L. Stine)

Shadyside ist keine friedliche Kleinstadt. Hier kann sich schon lange keiner mehr sicher fühlen. Denn über der Stadt lastet ein alter Fluch – der Fluch der Fear Street. Jede Nacht versetzt er die Bewohner in Angst und Schrecken. Schlaflos wälzen sie sich hin und her, werden von düsteren Visinen heimgesucht und schrecken aus entsetzlichen Albträumen hoch. Und manchmal hält das Grauen sie so fest in seinem Griff, dass sie dem Ruf des Bösen folgen. Dann fängt der wahre Albtraum an.

„Jungs zum Anbeißen“ (Mari Mancusi)

Eine fatale Verwechslung! Der Vampir Magnus hat aus Versehen Sunshine gebissen – anstelle ihrer vampirbegeisterten Gothic-Zwillingsschwester Rayne, die sich monatelang auf ihre langersehnte Verwandlung vorbereitet hat. Für Sunny gibt es nur eine Frage: Wie kann diese Sache so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden? Aber Magnus ist wirklich zum Anbeißen.

„Einmal gebissen, total hingerissen“ (Mari Mancusi)

Das kann nicht wahr sein: Ausgerechnet Rayne, die sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als selbst ein Vampir zu werden, wurde zur Vampirjägerin auserwählt! Immerhin muss sie nur gegen Vampire vorgehen, die die Regeln brechen. Wie Maverick. Im Kampf gegen ihn findet sie einen ungewöhnlichen Verbündeten: den unglaublich gutaussehenden Jareth – denn der ist selbst ein Vampir!

„Angstspiel“ (Jonathan Nasaw)

Wovor haben Sie am meisten Angst?

Für ihn ist es ein Spiel. Er tötet Menschen, die an Phobien leiden, auf die Art und Weise, die sie am meisten fürchten. Seit Jahrzehnten schon ist er auf der Jagd. Am letzten Arbeitstag vor seiner Pensionierung erhält FBI-Agent Pender einen entscheidenden Hinweis auf den wahnsinnigen Serienkiller. Ein mörderisches Duell beginnt.

„Cathy’s Book“ (Sean Stewart)

Nicht nur, dass die 17-jährige Cathy in der Schule total die Probleme hat und ihre beste Freundin Emma sauer auf sie ist, jetzt macht auch noch ihr Freund Victor mit ihr Schluss! Cathy ist verzweifelt. Doch dann entschließt sie sich, nach den Gründen für Victors Entscheidung zu suchen. Aber anstatt Antworten zu finden, tun sich für Cathy nur noch mehr Fragen auf. Eine gefährliche Suche beginnt und Cathy’s Welt wird auf den Kopf gestellt.

Diese Truppe ist eine Mischung aus gekauften, getauschten und zur Besprechung bekommenen Büchern.

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„Der 13. Gast“  (Rhiannon Lassiter)

Als Eva Chance an der großen Festtafel zu ihrem Geburtstag Platz nehmen will, merkt sie, dass für sie kein Gedeck aufgetragen wurde. Niemand vermisst sie, die Feier findet ohne sie statt. Denn sie ist tot. Sie hat es in ihrer Einsamkeit nur noch gar nicht bemerkt. Kann Eva ihren eigenen Mord aufdecken oder gar verhindern?

„Das Dorf der Mörder“ (Elisabeth Herrmann)

Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst – zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch – direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will.

„Blinde Vögel“ (Ursula Poznanski)

Zwei Tote in Salzburg. Sie stranguliert, er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers? Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht auf sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird Beatrice fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos? Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt eine der Lyrik-Liebhaberinnen.

„Wild“ (Lena Klassen)

Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft. Einmal wöchentlich bekommt jeder in „Neustadt“ seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der „Neustadt“ umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

„Sturmherz“ (Britta Strauß)

Maris Sehnsucht nach dem Meer wächst von Tag zu Tag. Immer wieder träumt sie sich in eine Welt voller Wunder und Freiheit, bis sie in einer eisigen Winternacht erkennt, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt. Man sagt, es gäbe Seehunde, die ihre Tiergestalt ablegen und zu Menschen werden. Man sagt, sie seien ebenso kaltherzig wie verführerisch. Nur ein Märchen für kalte Winterabende? Während Mari die Wahrheit hinter einer uralten Legende aufdeckt, entspinnt sich eine Liebesgeschichte, wie sie magischer nicht sein könnte. Doch die Gier eines gnadenlosen Feindes droht alles zu zerstören.

„Vampire sind überall“

Das Leben mehrerer Vampirgruppen untereinander, Machtkämpfe, Vampire als Jäger, aber auch Liebe zwischen den Vampiren. Einige Geschichten spielen in der heutigen Gesellschaft und zeigen das Leben von Vampiren als Integrationsmöglichkeit auf. Natürlich sind Liebe zwischen Mensch und Vampir und auch die Leiden eines Vampirdaseins Mittelpunkte von vielen Geschichten. Etwas ausgefallenere Kurzgeschichten zu Halbvampiren und vampirähnlichen Wesen runden unsere Kurzgeschichtensammlung hervorragend ab.

Und eine zweite bunte Mischung!
„Der Nachtwandler“ und „Inspektor Barney“ sind bereits gelesen!

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„Der Nachtwandler“ (Sebastian Fitzek)

In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit.

„Zorn – Vom Lieben und Sterben“ (Stephan Ludwig)

Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen. Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt – ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt.
Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält.

„Tote essen kein Fastfood“ (Karin Baron)

Sylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee – garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen.

„Inspektor Barney – Tatort Hühnerstall“ (Doreen Cronin)

Gestatten, Barney Bartholomäus Wuff. Kurz Barney. Ex-Rettungshund. Im Ruhestand. Das dachte ich jedenfalls. Bis mir diese verrückte Henne einen Zettel unter die Nase hielt: Ich habe deine Küken! Schon mal Hühnertränen gesehen, mein Freund? Kein schöner Anblick, geht einem bis in die Knochen. Dabei machen mich Hühner so schon nervös. Sie halten einfach nie den Schnabel … Ein mürrischer Vorruheständler mit dem Hundeherz am rechten Fleck, eine aufgelöste Henne in Not, ein Rettungsküken in spe, eine Verschwörung, die schwer nach Huhn riecht und ein fieser Drahtzieher mit Halskrause – mehr braucht es nicht für das perfekte tierische Krimi-Abenteuer!

„Die Wächterbande – Sir Hugo, der Schneckenreiter“ (Britta Sauerland)

Hugo, der Schneckenreiter ist mit seiner Schnecke Emma auf wichtiger Mission. Sie wollen die geraubten Schätze ihres Volkes, aus den Fängen des bösen Zwerges Nimra befreien. Mithilfe einer Schatzkarte und der zufälligen Begegnung mit der Wächterbande: Der Wächterin Bea, den Kobolden Arik und Innob, der Lichtelfe Lyris und dem geflügelten Pferd Arun, setzen sie gemeinsam ihre Reise fort. Gelingt es ihnen die dunklen Höhlen und modrigen Sümpfe zu durchqueren? Sich gar Nimra zu stellen?

„Monster Mia und das große Fürchten“ (A.B. Saddlewick)

Als Mia, genannt Monster Mia, wieder mal an ihrer Mädchenschule Lilienthal unangenehm auffällt, wird sie strafversetzt. Ihre neuen Mitschüler, die giftige Greta, Zombie Zoran und die unsichtbare Ulli sind auch viel interessanter als ihre ehemaligen zuckersüßen Klassenkameradinnen, denn Finsterwald ist eine Schule für Monster! Leider sind Menschen dort völlig unerwünscht. Nur wenn Mia es schafft, Herrn van Vlad, ihren Vampirklassenlehrer, zu erschrecken, darf sie bleiben. Aber der ist zu hundert Prozent schreckenssicher.

Neu im Regal!

Diese Woche sind vor allem 2nd-Hand-Bücher bei mir eingezogen. Aber natürlich verdienen auch sie es, hier erwähnt und vorgestellt zu werden.

Die beiden „Gänsehaut“-Büchlein stammen vom Büchermarkt des Lionsclub, der am Samstag in der Halle des Klinikums stattfand. Diese Bücher sind immer feine Snacks für zwischendurch, wenn ich mir ein wenig Zeit vertreiben muss.

„Höllental“ konnte ich ertauschen, sogar zu einem sehr fairen „Preis“. Darüber habe ich mich richtig gefreut, da es bisher nur Angebote gab, die ich schon als Raub bezeichnen würde. Auch wenn es neu ist, es ist schließlich ein Taschenbuch.

„Oberland“ und „Inspektor Barney“ sind zwei neue Bücher.

 

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„Inspektor Barney – Tatort Hühnerstall“ (Doreen Cronin)

Gestatten, Barney Bartholomäus Wuff. Kurz Barney. Ex-Rettungshund. Im Ruhestand. Das dachte ich jedenfalls. Bis mir diese verrückte Henne einen Zettel unter die Nase hielt: Ich habe deine Küken! Schon mal Hühnertränen gesehen, mein Freund? Kein schöner Anblick, geht einem bis in die Knochen. Dabei machen mich Hühner so schon nervös. Sie halten einfach nie den Schnabel … Ein mürrischer Vorruheständler mit dem Hundeherz am rechten Fleck, eine aufgelöste Henne in Not, ein Rettungsküken in spe, eine Verschwörung, die schwer nach Huhn riecht und ein fieser Drahtzieher mit Halskrause.

„Oberland – Postbote Stifter ermittelt“ (Tanja Weber)

Die Rache der Rentner Das gute Essen, die schöne Natur, die zufriedenen Menschen – Johannes Stifter fühlt sich wohl in seiner neuen Heimat. Als Postbote zieht er seine Kreise. Doch allmählich schwant ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Hinter den hohen Hecken verwildern die Gärten, und der Putz bröckelt von den Villen. Die Bewohner meiden Stifter, allen voran Gudrun von Rechlin. Würde man es einer Dame von Welt zutrauen, eine Geisel in ihrem Keller gefangen zu halten? Würde man von einem Zahnarzt erwarten, dass er einen betrügerischen Finanzberater kidnappt? Würde man denken, dass der Tod mit scharfer Sense durchs Oberland geht?

„Höllental“ (Andreas Winkelmann)

Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird.

„Gänsehaut (12) – Die Nacht im Turm des Schreckens“ (R.L. Stine)

Sue und Eddie nehmen in London an einer Führung durch den berüchtigten -Turm der Schrecken- teil. Hier hören sie die Geschichte von der Prinzessin und dem Prinzen von York, die als Kinder zum Tode verurteilt wurden, um ihre Thronfolge zu verhindern. Als die Geschwister hinter der Gruppe zurückbleiben, taucht plötzlich eine geheimnisvolle Gestalt auf, die sie mit Zaubersteinen um Jahrhunderte zurückversetzt. Im mittelalterlichen London erfahren sie, daß sie selbst die Prinzessin und der Prinz von York sind, die vom königlichen Zauberer Morgred ins 20. Jahrhundert gezaubert wurden, um der ungerechten Todesstrafe zu entkommen. Was wird nun mit ihnen geschehen.

„Gänsehaut (16) – …und der Schneemensch geht um“ (R.L. Stine)

Die Freude ist gross, als Jordan und seine Schwester Nicole ihren Vater nach Alaska begleiten dürfen, wo dieser einen Schneemenschen aufspüren soll. Sie entdecken den Schneemenschen tatsächlich und nehmen ihn tiefgekühlt mit nach Kalifornien zurück. Doch durch ein Missgeschick taut er auf und macht sich aus dem Staub.

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