Jack Slaughter

Jack Slaughter (20) – Der satanische Gral

Titel: Jack Slaughter (20) – Der satanische Gral / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 59 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Till Hagen, Lutz Mackensy, Engelbert von Nordhausen ua

slaughter20Inhalt: Jacks Seele scheint für alle Ewigkeit verloren zu sein. Doch dann entdecken seine Eltern einen Hinweis auf die Rettung vor dem Fegefeuer. Allerdings weiß niemand, wo die Lösung aller Probleme versteckt sein könnte. In ihrer Verzweiflung ruft Kim den Höllenfürst herbei, und spielt mit ihm ein gefährliches Spiel, das allen Menschen in Jacksonville ihr Leben kosten könnte. Jack und seine treuen Mitstreiter haben keine andere Wahl: die Krieger des Lichts setzen alles auf eine Karte. Und sie pokern höher als jemals zuvor!


Sicher weiß ich natürlich nicht, aber in meinen Ohren klingt diese Folge sehr nach dem Ende der Reihe. Um Jacks Seele zurückzubekommen, legen er und seine Mannen sich mit dem Stellvertreter des Teufels auf Erden an. Dafür bedarf es zunächst der Anrufung von Lucy, die in einem schrägen Dialog endet, natürlich massig Waffen (von Sprengstoff bis zum Insektenvernichter) und den Tipps von Gradma Abigail. Soweit alles so chaotisch und amüsant wie eh und je. Diese Vorbereitungen nehmen den Löwenanteil der Geschichte ein.
Natürlich spielt auch Dooms Rückkehr eine Rolle, denn er will Jack nachwievor vernichten. Inklusive ganz Jacksonville. Allerdings fand ich, dass Doom hier letztlich doch ganz schön hintenan steht. Klar, es ist wichtig, dass Jack seine Seele zurückbekommt, aber immerhin ging es 19 Folgen hauptsächlich um den Kampf zwischen ihm und Doom! Da bin ich davon ausgegangen, dass darauf am Schluss auch das Hauptaugenmerk liegt. Das ist aber gar nicht der Fall. Stattdessen stehen der Gral und sein Hüter im Mittelpunkt, und Doom wird quasi so nebenbei noch erledigt. Das fand ich etwas schwach für einen Kampf, der schon so lange ausgefochten wird.
Wie gesagt, ich weiß nicht sicher, ob die Reihe mit dieser Folge endgültig abgeschlossen ist. Jacks  Schlagabtausch mit Doom hat ein Ende gefunden, er hat seine Seele zurück…und schon läuft in Jacksonville wieder alles wie immer und überall auf der Welt? Und die Freunde kehren in ein völlig normales Leben zurück? Ich kann mir das nicht recht vorstellen. Die Hölle muss doch noch mehr bösartige Kreaturen in petto haben! Andererseits kann ich mir eine Fortsetzung der Reihe ohne Grandma Abigails wertvolle Tipps nicht vorstellen. Doch leider ist Gisela Fritsch ja verstorben. Sie war für mich die Stimme für Jacks Großmutter. Eine andere ist für mich schwer vorstellbar. Also doch die absolut letzte Folge? Man darf gespannt sein

Die Sprecher wirbeln auch in dieser wohl finalen Episode mit unverkennbar viel Spass durch die Geschichte. Über Lutz Mackensys Interpretation des Teufels muss ich jedes Mal weider grinsen. Gelacht habe ich auch über Klaus Dieter Klebsch Satz „Ich trinke keinen Tee!“, für den man seine Stimme dämonisch verfremdet hat. Axel Lutter und Rainer Fritzsche geben in ihren bissigen Dialogen ein tolles Gespann ab. Und natürlich war es eine Freude, noch einmal Gisela Fritsch lauschen zu können.

Der Soundtrack bleibt sich treu mit der rockigen Gitarrenstücken und einigen wenigen melodiösen Klängen. Die Geräuschkulisse präsentiert sich wie gewohnt gut, sodass sich in diesem Bereich wieder ein stimmiges Bild ergibt.

Vom Cover starrt einen eine grausige Fratze an. Zusammen mit der blutroten Farbe wirkt das schon ganz schön gefährlich. Und vor allem war für mich mal auf Anhieb erkennbar, was ich da vor mir habe. Da hatte ich bei vielen der vorigen Folgen ja so meine Probleme.

Fazit:  Dies könnte gut wirklich die Abschlussfolge der Reihe sein. Ob sie es ist, bleibt abzuwarten. Ich hätte mir allerdings gewünscht, der Fokus hätte tatsächlich auf dem Kampf zwischen Jacke & Co. und Doom gelesen, statt auf dem mit dem teuflischen Pater. Deshalb fand ich die Folge, die zuvor gewohnt unterhaltsam war, am Schluss doch ganz schön mau.

Jack Slaughter (19) – Die Dämonenfabrik

Titel: Jack Slaughter (19) – Die Dämonenfabrik / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 56 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Lutz Mackensy, Gerrit Schmidt-Foss ua

slaughter19Inhalt: Professor Doom findet ein neues Zuhause in einer geheimen Militäranlage in den Black Hills. Eine attraktive Vampirin wird seine neue Assistentin. Sie liefert Doom untote Körper für seine satanischen Experimente. Und dem Professor gelingt etwas, das noch niemandem zuvor gelungen ist. Er erschafft dämonische Supermänner, die Jack Slaughter endgültig ausradieren sollen. Dooms Chancen stehen diesmal gut, denn Jacks Zauber-Barbie Ponytail ist plötzlich verschwunden. Ohne sie ist die Lage aussichtslos!


Diese Folge setzt nahtlos an die vorige an. Dieses Mal verlaufen zwei Handlungsstränge parallel. Dabei kommt der eine deutlich schwächer daher als der andere. Dabei fand ich die Idee, dass Ponytail verschwunden ist, eigentlich witziger. Aber die Aufregung deshalb und die Suche nach ihr plätschert recht unspektakulär vor sich hin. Mit Alan Poppins -dem Spielzeugverkäufer- gibt es zwar mal eine amüsante Szene, aber in Summer war es das auch schon.
Dafür wird auf Dooms neuerlichen Versuch, Jacksonville unter seine Knute zu bringen umso mehr Zeit und Inhalt verwendet. Begleitet von allerlei platten bis sehr platten Sprüchen und abstrusen Situationen wird dieses Unternehmen angegangen. Eben genau im Stil dieser Reihe. Und am Ende geht es dann auch noch einmal so richtig rund, denn natürlich können Jack und seine Freunde das unter keinen Umständen durchgehen lassen. Verrückt, abgedreht und chaotisch wie eh und je nehmen sie den Kampf auf. Und hier kommt dann sogar sowas wie Spannung auf. Also in dem Maße, wie man es von dieser Serie kennt. Zum Nägelknabbern wird hier sicher niemand verleitet, aber zumindest ich bin jedes Mal wieder neugierig, wie sie es dieses Mal schaffen, die Stadt vor dem Untergang zu bewahren.

Der Sprechercast bietet nur eine neue Stimme auf. Die von Gerrit Schmidt-Foss nämlich, der dem ziemlich kranken Puppenverkäufer Alan Poppins Leben einhaucht. Dabei gelingt es ihm, sowohl als recht ernsthafter Verkäufer, als auch später als ziemlich irr zu überzeugen. Zu meiner Freude mischt Lucy Lucifer auch in dieser Folge wieder mit. Ich mag Lutz Mackensys klare und markante Stimme für die Rolle des Teufels sehr gerne. Und Schaukje Könning darf sich als bös‘ gewordene Strandschönheit ein weiteres Mal austoben.

Musikalisch geht es weiterhins ehr wild zu. Es sind rockige Stücke zu hören, die auch mal lauter werden. Das hilft actionreichen Szenen gut auf die Sprünge. Die Untermalung ist eben genauso wild und ausgefallen wie die Handlung. Das ergänzt sich prima so.

Das Cover zeigt einen der Superdämonen, der allerdings doch eine Spur schauriger wirkt als in der Geschichte selber. Dafür kann man das Motiv mal direkt auf den ersten Blick erkennen! Ist ja auch schon mal was bei dieser Serie! Im Booklet befasst sich ein kurzer Text mit dem Thema „Supersoldaten“. Wie üblich mit einem Augenzwinkern.

Fazit:  Zwei Handlungsstränge, von denen es einem nicht so wirklich gelingt, einen zu fesseln. Dabei war er für mich sogar der witzigere von beiden. Die Jagd auf Doom und die Vereitelung seiner neuen Pläne präsentiert sich chaotisch und schräg wie gewohnt. Das wird den Fans so sicher gefallen.

Jack Slaughter (18) – Das Scheusal aus dem Meer

Titel: Jack Slaughter (18) – Das Scheusal aus dem Meer / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Klaus Dieter Klebsch, Simon Jäger, Dennis Schmidt Voss, Marie Bierstedt ua

slaughter18Inhalt: Um Jack richtig schön auszutricksen, erschafft der Teufel ein furchtbares Kiemen-Monster, das ganz Jacksonville in Angst und Schrecken versetzt. Silverfish soll zusammen mit Professor Doom Jacks Lebenszeit verkürzen. Doch Silverfish steht mehr auf Frauen als auf die maskuline Tochter des Lichts. Als Jack und seine Freunde auf Fischfang gehen, haben sie keine Chance. Das Monster ist einfach zu mächtig und bringt Kim in seine Gewalt. Jack und Tony müssen sich etwas einfallen lassen. Die Uhr tickt!


Nach einer auffallend langen Pause melden sich Jacksonvilles Kämpfer gegen das Böse und das Böse selbst nun wieder zurück. Und irgendwie habe ich das Gefühl, die Pause hat der Reihe -bzw zumindest dieser Folge ganz gut getan. Wieso? Weil ich finde, dass es hier tatsächlich einen Roten Faden gibt! Rick Silver wird von Teufel Lucy höchstpersönlich in das Meeresmonster Silverfish verwandelt, das fortan sein Unwesen in Jacksonvilles Gewässern treibt. Und dieser Idee wid konsequent nachgegangen! Während ich bei vielen Folgen das Gefühl hatte, die Story an sich verliere sich im Klamauk, bin ich dieser Geschichte gespannt gefolgt. Gespannt vor allem, weil es dieses Mal Kim ist, die in die Gewalt des Monsters gerät. Sonst hatten es die Bösewichte ja doch mehr auf Jack abgesehen. Doch Rick ist auch in seiner Gruselgestalt noch immer mehr an Mädels interessiert. Gefallen hat mir außerdem, dass so viele Charaktere mitmischen. Neben Jack, Tony und Kim sind auch noch Jacks Eltern mit von der Partie, Professor Doom und Flopper haben ebenfalls ihren Part, und auch Basil Creeper spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle. Erstaunlicherweise, aber eben auch erfreulicherweise, wirkt die Geschichte trotzdem nie überladen was die Charaktere angeht. Jeder hat seinen Platz in der Handlung, und der ist schlüssig und verdient. Einzig mein Humor für diese Reihe scheint in der Pause ein wenig gelitten zu haben. Oder aber in Sachen Komik wird tatsächlich nicht gerade viel Neues geboten. Die Art der Sprüche kennt man halt nun schon seit nunmehr 18 Folgen. Jedenfalls habe ich nur sehr selten mal geschmunzelt.

An den Sprechern liegt das gewiss nicht! Hier sind alle vertrauten Stimmen zu hören, und wie gewohnt hört man jedem einzelnen an, dass ihm die Geschichte und die Charaktere Spass machen. Marie Bierstedt nervt mich als gestörte Rose ja stets auf’s Neue, doch das entspricht nun mal der Rolle. Man könnte also auch sagen: das muss man auch erstmal können! Dennis Schmidt-Foss, von dem man in den bisherigen Folgen nicht so viel hörte wie hier, sorgt so für frischen Wind. Und mich ganz persönlich hat es gefreut, Lutz Mackensy als Lucy wiederzuhören. Er ist mein Lieblingsteufel!

Die Musik kommt meist modern und rockig daher, schlägt aber in bestimmten Szenen durchaus auch mal ruhigere Töne an. So hat dann und wann sogar mal sowas wie Atmosphäre eine Chance. Die Geräuschkulisse ist prima, da gibt es nichts auszusetzen. Genau wie die Musik hat sie einen unverkennbaren Klang, der einem sofort deutlich macht, welcher Serie man lauscht.

Beim Cover muss man dreimal und ganz genau hinschauen um zu erkennen, was dargestellt ist. Düsternis hin oder her, aber in diesem Falle hat man es damit etwas zu weit getrieben. Im Booklet gibt es (da Silverfish bei Bedarf derbe stinkt) eine Reihe Tipps zur Bekämpfung von Mundgeruch. Es ist nicht ratsam, alle auszuprobieren!

Fazit:  Im Wesentlichen hat die Pause der Reihe gutgetan. Diese Folge ist ein erstes Anzeichen dafür. Ein durchgängiger Handlungsstrang, der sich nicht im Klamauk verliert. Außerdem mischen alle liebgewonnenen Charaktere mit. Nur am Humor sollte man vielleicht mal ein klein wenig werkeln und sich etwas Neues einfallen lassen.

Jack Slaughter (17) – Gedankenspione

Titel: Jack Slaughter (17) – Gedankenspione / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Marie Bierstedt, Lutz Mackensy, Engelbert von Nordhausen ua.

Inhalt: Jack hat einen äußerst hohen Preis dafür bezahlt, um seine Eltern vor dem sicheren Tod zu retten: ein gefährlicher Killer wurde auf Jack angesetzt. Sollte er sterben, bevor er seine unsterbliche Seele zurückgewinnen konnte, wird er für alle Zeit in der Hölle schmoren. Zum Glück ist Jacks bester Freund wieder da, um ihm beizustehen. Tony hat allerdings ein erregendes Erlebnis mit einer schönen Frau, die einen kleinen Haken hat: sie steht nicht auf One-Night-Stands!


Merke, es geht immer noch dramatischer! Selbst bei einer solch abgedrehten Serie! Nicht nur, dass Jack seine Seele los ist, nein, auch Doom ist wieder hinter ihm her, der Teufel persönlich sowieso und obendrein noch ein geheimnisvoller „Schläferagent“, der irgendwie Jacks Eltern gefolgt zu sein scheint. Denn die sind -ausgerechnet dem Teufel sei Dank- einem Erschießungskommando entkommen und in Jacksonville gestrandet. Jack muss also auch noch mit einer plötzlichen Überdosis Familie klarkommen. Und Tony droht die Ehe. Klingt irre? Nein, nicht wenn man diese Reihe kennt. Dann weiß man, wie schräg und chaotisch es hier zugeht. Und in dieser Hinsicht stellt diese Folge klar  einen Höhepunkt dar. Sonderlich übersinnlich geht es dabei dieses Mal nicht zu, jedenfalls für mein Empfinden. Und spannend ist es allenfalls in der Frage, wie die liebenswert-kaputte Heldentruppe nun wieder aus dieser Nummer herauskommen wird. Dafür hat mir Tony sehr bald leid getan mit seinem verliebten Anhängsel. Darüber konnte ich -nachdem er die zotigen Sprüche aufgegeben hatte- dann doch auch mal grinsen. Und es hat mir gefallen, endlich Jacks Eltern „kennenzulernen“, nachdem man so viel von ihnen gehört hat.

Die Sprecher sind wie gewohnt durchweg gut aufgelegt und mit unüberhörbarem Spass bei der Sache. Engelbert von Nordhausen gibt einen betont machomäßigen Vater Slaughter und Katharina Lopinski eine äußerst resolute Mutter Slaughter. Und Marie Bierstedt darf sich auf das Süßlichste in der Rolle von Tonys Geliebten austoben.

Musikalisch wird wie gehabt eine bunte Mischung geboten. Von rasant und rockig bis hin zu tatsächlich ganz stimmungsvollen, düsteren Stücken ist alles dabei.

Auf dem Cover ist das Grab der „Tochter des Lichts“ zu sehen. Mit Polizeiabsperrung. So wie Jacks Eltern es bei ihrer Ankunft vorfinden. Nun ja, ein offenes Grab mit unheimlichem Licht, darüber finstere Bäume, deren Äste wie Klauen zum Grab hinab greifen, das will ich mal für eine solche „Gruselstory“ als verheißungsvoll durchgehen lassen.

Fazit:  Schlimmer geht immer! Und in dieser Folge erwischt es die Freunde wirklich heftig und gleich in mehrerer Hinsicht. Da ist Chaos vorprogrammiert. Und  das wird feste ausgekostet. Nicht unbedingt spannend, nicht sonderlich übersinnlich, aber so liebenswert kaputt wie man es von der Reihe kennt.

Jack Slaughter (16) – Asmodianas Todesring

Titel: Jack Slaughter (16) – Asmodianas Todesring / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Denise Gorzelanny ua

Inhalt: Jack Slaughters Eltern schweben in höchster Lebensgefahr. Die einzige Möglichkeit sie zu retten, besteht darin, ein Turnier gegen die Wunschgöttin des Höllenfeuers zu gewinnen. Doch Lady Asmodiana ist unbesiegbar. Die Verzweiflung lässt Jack und seine Freunde trotzdem in den Todesring treten. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall, der Jacks Herz brechen lässt. Und er begeht einen fatalen Fehler, der ihn mehr kostet als alles Geld der Welt …


Nachdem die Serie mit der vorigen „affigen“ Folge ja ziemlich daneben gelangt hatte, konnte ich mich mit dieser hier wieder gut anfreunden. Speziell gefallen hat es mir, dass es tatsächlich sowas wie eine recht geradlinige Handlung gibt, die -auf gewohnt abstruse Art- sogar sinnig ist. Zudem mischt hier alles mit, was in Jacksonville übersinnlich gesehen Rang und Namen hat: Jack und Co., White Silk, Doom, Basil und sogar -zu meiner allergrößten Freude- auch endlich mal wieder der Leibhaftige persönlich, und seine Ex-Frau Asmodiana. Selbige hält die chaotisch-kämpferischen Truppe dieses Mal ordentlich auf Trab. Dass ausgerechnet Tony gegen Ende eine ganz spezielle Ehre zuteil wird, hat mir auch gefallen. Denn meist kommt er mir zu unauffällig weg. Dabei steht es ihm gut, auch mal eine wichtigere Rolle zu spielen. Und was Jacks finale Entscheidung in dieser Episode noch für ein Nachspiel haben wird, da bin ich mal sehr gespannt drauf. Da darf dann auch Luzifer gerne häufiger mit dabei sein.

Sprechertechnisch gab es bei der Reihe bislang noch nie etwas zu beklagen. Das ändert sich auch mit dieser Folge nicht. Die Sprecher turnen fröhlich durch ihre Rollen ohne dabei je so zu klingen als hätte es Textvorgaben gegeben. Im Mittelpunkt steht hier ganz klar Denise Gorzelanny, die eine ausgesprochen selbstbewusste, kampfbereite und teuflisch-zickige Asmodiana gibt. Sehr amüsant anzuhören!

Musikalisch hält man sich an das bereits bekannte und bewährte Muster. Rockig, rotzig, einfach auf Spass ausgelegt und genau deshalb so passig zur Geschichte. Die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen und vor allem die Kampfszenen wirkten auf mich sehr anschaulich.

Mit dem Covermotiv findet man sich direkt im Todesring wieder. Asmodiana als halbes Strichmännchen wird der Vorstellung, die man beim Hören von ihr bekommt, zwar nicht gerecht, und Jack samt Kettensäge ist überhaupt nicht zu erkennen, aber bitte. Aus dem Covers der Reihe wird man ja in zwei von drei Fällen nicht wirklich schlau. Scheint also System dahinter zu stecken.

Fazit: Mit der Episode hat die Reihe wieder die Kurve bekommen. Ein wie gewohnt haarsträubendes Abenteuer mit erfreulich vielen der liebgewonnenen Charaktere.

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