Karussell

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (51) – Warum mag der Distelfink Disteln?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (51) – Warum mag der Distelfink Disteln? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Monica Deininger, Wolfram Lattke, Tobias Künzel ua

Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen möchte mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, und dem gelehrten Graugänserich Herr Günter einen Gesangswettbewerb austragen. Natürlich können sich die drei nicht einigen, wer von ihnen nun am schönsten singt. Wie gut, dass sie auf Distelfink Dieter treffen. Er ist ein begnadeter Sänger und bereit, in ihrem Wettbewerb das Urteil zu fällen. Aber dann piekt sich Schorsch an einer Kratzdistel und bald wetteifert er mit dem empfindsamen Künstler Dieter darum, wer nun die schlimmere Krankheit hat. Dabei wollte Monika doch nur singen.


Diese Folge ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell man thematisch vom Höckschen aufs Stöckchen kommen kann. Los geht es damit, dass die Erzählerin im Garten nach ein paar Kräutern sucht, weil sie sich nicht so gut fühlt. Hier erfährt man also schon mal, welche Kräuter wobei helfen können. Dort im Garten trifft sie Monika, Günter und Schorsch, die sich als Tagesbeschäftigung auf einen Gesangswettbewerb geeinigt haben. Nachdem Günter -natürlich- von einem begnadeten Sänger berichtet hat, geht es auch direkt los. Alles drei quäken sich mehr oder minder schräg durch den Wettbewerb. Das macht Spass und führt wie üblich auch zu der einen oder anderen kleinen Streiterei. Hier natürlich darüber, wer am besten singen kann.
Mit dem Distelfink Dieter kommt ihnen ein Fachmann gerade recht. Auch wenn er ziemlich eingebildet ist, aber vom Singen hat er Ahnung. Und Günter widerum hat Ahnung vom Distelfink, vor allem, wieso der eigentlich so heißt. Und wieso so ein vermeintliches “Unkraut” wie die Distel durchaus nützlich sein kann. Damit ist es Zeit für die nächste informative Passage, bei der sicher nicht nur Kinder viel Neues erfahren.
Leider nimmt Schorsch zu intensiven Kontakt mit einer Distel auf. Das Geschrei ist natürlich schorschgemäß groß und laut. Was das angeht, hat aber auch Dieter so einiges drauf. Prompt entbrennt der nächste Disput, wem es denn nun eigentlich schlechter geht. Da kann dann auch Günter wieder auftrumpfen. Vor allem, wenn es gilt, Schorsch von seinem gelegentlichen Größenwahn zu heilen. Bei Dieter gelingt ihm das dagegen nur sehr mäßig. Damit ist das Chaos schließlich perfekt.
Lachen musste ich am Ende als Schorsch das Lied “Fuchs, du hast die Gans gestohlen” vorschlägt.
Günters trockene Antwort darauf ist zum Totlachen.

Als Gastsprecher in der Rolle von Distelfink Dieter ist Wolfram Lattke mit von der Partie. Seine angenehme Stimme hat mir gut gefallen und der leicht überhebliche Ton passt prima zu dem doch etwas eingebildeten Distelfinken. Monica Deininger führt einmal mehr als Erzählerin durch die Geschichte. Ich höre sie immer wieder gerne.

Diese Folge braucht außer dem Titellied keine weitere Musik, hier wird selber gesungen. Zwar nicht viel, aber alle Beteiligten versuchen sich mindestens einmal darin. Ein paar einzelne Geräusche gibt es ebenfalls, minimalistisch wie man es von der Reihe kennt.

Auf dem Cover ist natürlich der hübsche Distelfink zu sehen, eher skeptisch beäugt von den übrigen tierischen Gartenbewohnern. Mit dem Thermometer in Schorschs Mund wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt.

Fazit:  Eine weitere lustige Geschichte, bei der es gleich zu mehreren verschiedenen Themen etwas zu lernen gibt. Es ist immer wieder beeindruckend, wie informative die Serie ist, ohne dass es dabei auch nur eine Sekunde trocken oder langweilig zugeht.

Meine Freundin Conni – Conni und die Nacht im Museum

Titel: Meine Freundin Conni – Conni und die Nacht im Museum / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 67 min / Sprecher: Lea Sprick, Linda Fölster, Lenny Trampert, Traudel Sperber ua

Wie cool ist das denn? Connis Klasse plant einen ganz besonderen Museumsbesuch – mit Übernachtung in einer Steinzeithöhle! Vor dem Einschlafen gibt es noch eine Taschenlampenführung durchs Museum. Alle anderen Besucher haben das Gebäude längst verlassen. Anna, die wohl oder übel mitkommen musste, ist schlecht gelaunt. Und obwohl noch überall das Licht brennt, ist sie überängstlich – selbst als die Kinder in der Cafeteria zum Abendessen fröhlich picknicken. Erst als die Führung beginnt, werden die Lichter gedimmt. Da wird auch Conni ein wenig mulmig…


Wenn das nicht aufregend ist: Connis Klasse darf eine Nacht im Museum verbringen! Doch nicht jedem ist das Museum bzw die Ausstellungsstücke dort ganz geheuer. Das zeigt sich bereits als die Klasse zunächst tagsüber einen Besuch dort unternimmt. Somit ist gleich für Schwung gesorgt. Und so interessant es ja im Museum an sich ist, ein bisschen kann man speziell Annas Ängste doch nachvollziehen. Sie tat mir anfangs wirklich leid.
Zum Glück hat Anna Conni und ihre anderen Freunde und denen gelingt es zunächst ganz gut, Anna ihre Angst ein bisschen auszureden. Bis die Nachricht mit der Übernachtung kommt. Das gefällt Anna überhaupt nicht. Selbst das konnte ich noch verstehen, doch irgendwann ging mir ihr Gejammer nur noch auf die Nerven.
Denn es ist ja wirklich spannend im Museum! So viel, was es dort zu sehen gibt! Und gemeinsam mit Conni und ihrer Klasse kann man hier eine ganze Menge lernen. Und in der freudigen Aufregung der Kinder, die ebenfalls leicht zum Hörer überschwappt, ist Anna letztlich vor allem eine echte Spaßbremse. Dass jemand so nervig ist, kenne ich aus den Conni-Geschichten sonst gar nicht, darum habe ich mich hier ehrlich darüber gewundert.
Natürlich wird die Nacht dann so richtig aufregend. Ohne Streiche geht es eben nicht! Die wilde Jagd durch das Museum ist wunderbar lustig, gleichzeitig auch dezent unheimlich und spannend. Man ahnt zwar, wer dahintersteckt, aber die Sache wird zum Glück nicht sofort aufgelöst. Und selbst als sich alles geklärt zu haben scheint, ist es noch nicht vorbei. Plötzlich ereignen sich Dinge, die nicht auf dem Mist der “üblichen Verdächtigen” aus der Klasse gewachsen sein können. Die Geschichte bleibt also bis zum Schluss wirklich dran und wird nicht eine Sekunde lang langweilig.

Einzelne Sprecher herauszugreifen macht hier insgesamt gesehen wenig Sinn. Es sind selbstverständlich in der Hauptsache die Sprecher von Conni und ihrer Klassenkamerade zu hören und sie alle machen ihre Sache richtig gut. Man nimmt ihnen ihre Rollen sofort ab. Traudel Sperber ist eine der wenigen erwachsenen Sprecher und gibt eine sympathische Klassenlehrerin, der man bei ihren Erklärungen im Museum gerne lauscht.

An Musik sind vertraute Stücke aus der Serie zu hören, hier und dort aber auch mal minimal düstere Melodien. Beispielsweise bei den Ereignissen im Museum des Nachts. Die Geräuschkulisse ist einwandfrei, in dieser Hinsicht ist man jederzeit bei Conni und ihrern Freunden im Museum mit dabei.

Im Museum dürfen die Kinder in den nachgebauten Steinzeithöhlen übernachten. Diese Situation hat es auf das Cover geschafft. Wenn das nicht gemütlich aussieht, dann weiß ich es auch nicht.

Fazit: Bei dieser Geschichte gibt es einiges zu lernen, aber der Spass kommt natürlich auch nicht zu kurz. Die Nacht im Museum ist sehr aufregend und sogar ein Fünkchen unheimlich. Eine gelungene Mischung. Hätte Anna mich nicht irgendwann vor allem genervt, hätte mir die Folge noch besser gefallen.

Meine Freundin Conni (56) – Conni kommt in die Schule / Conni backt Pfannkuchen

Titel: Meine Freundin Conni (49) – Conni geht einkaufen / Conni und der Läusealarm / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 34 min / Sprecher: Pia Stepat, Merete Brettschneider, Lenny Trampert ua

Conni ist bald ein Schulkind- Bis es soweit ist, passieren viele aufregende Dinge: die Schulanmeldung oder der Besuch bei der netten Ärztin, der Großeinkauf im Schreibwarenladen. Aber das Beste ist der Schnuppertag, den Conni gemeinsam mit ihrer Erzieherin Hanne besucht. Dort lernt Conni ihre Klassenlehrerin und andere Kinder und das Schulhaus kennen. Als der große Tag der Einschulung dh da ist, ist alles noch tausendmal toller, als Conni es sich vorgestellt hat.
Mama hat Geburtstag und Conni hat sich eine Überraschung überlegt: selbst gebackene Pfannkuchen mit Obstsalat. Simon hilft.. Heimlich schnippeln, rühren, probieren und klecksen die Kinder drauflos. Papa passt auf, dass nichts schiefgeht. Das werden die leckersten Pfannkuchen der Welt.


Für Conni steht ein großes Ereignis an: bald wird sie in die Schule gehen. Doch vorher passiert natürlich eine ganze Menge. Sie muss zur Ärztin und sich untersuchen lassen, sie lernt ihre künftige Lehrerin kennen, Schulzeug wird gekauft und alles, was eben so dazugehört. Alles, was auch die jungen Hörer dieses Alters erleben (werden). So kann ihnen die Geschichte eventuelle Angst vor der Untersuchung bei der Ärztin genommen werden. Andere, denen vielleicht die Schule an sich noch nicht so ganz geheuer ist, hören hier, wie viel Spass Schule machen kann. Und natürlich auch, dass es zur Einschulung die eine oder andere schöne Kleinigkeit geschenkt gibt. Insgesamt also eine tolle Mutmach-Geschichte, die für Vorfreude sorgen kann.
Die zweite Erzählung hat einen weniger ernsten Hintergrund. Zu Mama Geburtstag backen Conni und Freund Simon mit etwas Unterstützung von Papa Pfannkuchen. Diese Geschichte macht vor allem Spass und Lust darauf, auch mal wieder Pfannkuchen zu machen. Dafür hat Conni auch gleich noch das passende Rezept mit dabei, sodass man gleich loslegen kann. Entweder einfach so für sich, oder eben zu einem Anlass. Denn wie man hier hört, es muss nicht immer ein gekauftes Geschenk sein, das Freude bereitet.

Pia Stepat ist es zu verdanken, dass ich Conni nie als naseweis oder angeberisch empfinde. Sie klingt einfach so fröhlich und pfiffig, dass es nie in diese Richtung geht (obwohl mancher Satz das Zeug dazu hätte). Mareike Fell ist als Klassenlehrerin Frau Sommer zu hören und lässt sich freundlich und sympathisch wirken. So wünscht man sich die erste Lehrerin.

Ich mag das Conni-Lied, darum geht es für mich in Ordnung, dass man es hier gleich zweimal zu hören bekommt. Es lädt schnell zum Mitsingen ein und macht Spaß. Während der Geschichten bleibt es still im Hintergrund, dafür ist eine Reihe feiner Geräusche eingearbeitet, die das Geschehen greifbar machen.

Schon das Covermotiv verbreitet Vorfreude auf den ersten Schultag. Im Inneren des Booklets finden sich dann Motive um die zweite Geschichte. Dort hätte ich mir auch das Pfannkuchenrezept gewünscht, doch das hat den Weg hierher leider nicht gefunden. Schade. Man muss also beim Hörspiel aufpassen, wie das Rezept ist.

Fazit:  Eine schöne Mutmach-Geschichte rund um alles, was es an und vor dem ersten Schultag zu erleben gibt. Und eine Geschichte mit einem tollen Rezept, die Spass macht und nach der man am liebsten direkt selber Pfannkuchen backen würde.

Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen

Titel: Meine Freundin Conni – Conni und die Nixen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 67 min / Sprecher: Leonie Wesselow, Theo Deters, Yannik Meyer, Ela Nitzsche ua

Inhalt: Conni fährt mit der Familie für ein paar Tage in Urlaub. Sie lernt eine neue Freundin kennen, die den seltenen Namen Undine trägt. Deren Mutter Melusine ist auf einem Binnenschiff auf dem Rhein unterwegs. Sind die Nixen nicht nur in alten Geschichten und Sagen anzutreffen?


Conni ist gerade großer Fan von Nixengeschichten, ihr Bruder Jakob steht total auf Ritter. Um ihren beiden Kindern etwas davon in der Realität nahebringen zu können, machen die Eltern mit ihnen eine kleine Reise übers Wochenende an den Rhein.
Eine coole Sache, das beginnt bereits mit det ungewöhnlichen Unterkunft. Da bekommt man beim Hören direkt Lust, auch mal so einen Ausflug zu unternehmen und so zu wohnen. Die Gegend wird wirklich schön und anschaulich beschrieben. Da ist man einfach gerne mit dabei.
Schnell findet Conni Anschluss. Sie lernt das Mädchen Undine kennen und freundet sich mit ihr an. Auch die Eltern verstehen sich auf Anhieb und die gesamte Familie Klawitter bekommt -gemeinsam mit dem Hörer- einen kleinen Einblick in ein außergwöhnliche Familienleben. Das ist interessant und spannend und vielleicht wird der eine oder andere Hörer auch ein bisschen neidisch auf das Leben von Undine und ihren Eltern. Mir ging es jedenfalls so.
Dort am Rhein kursieren natürlich viele Geschichten um Nixen und es gibt Momente, da möchte man fast daran glauben, dass es sie auch gibt und Conni zumindest eine zu sehen bekommt. Der Zauber ist also defintiv da, auch wen die Geschichte mit beiden Füßen in der Realität bleibt und es zudem noch einiges zu lernen gibt. Das ist sehr gut gelungen.
Für Jakob gibt es natürlich auch einiges um seine Ritter zu sehen und zu erleben. Und auch wenn sich “Conni” in erster Linie an Mädchen richtet, so können hier auch Jungs mal ein Ohr riskieren.

Als Undine ist Leonie Wesselow zu hören und sie erweckt mit ihrer Stimme ein  liebenswertes und pfiffiges Mädchen zum Leben. Ela Nitzsche und Nico König übernehmen die Rollen von Undines Eltern und speziell Nico König hat mir dabei gefallen. Ich habe ihm den zupackenden Schiffer sofort abgenommen.

Vertraute Musikstücke begleiten die Handlung. Es ist der typische Klang einer “Conni”-Geschichte, der mir nachwievor prima gefällt. Auch die Geräusche können sich einwandfrei hören lassen und veranschaulichen das Geschehen. Eine absolut runde Sache, wie es solch gelungene Geschichten verdienen.

Das Cover beschränkt sich auf das Wichtigste. Conni, Undine und die Nixenstatue. Damit ist der Bezug zum Titel gegeben und man wird schnell neugierig, was Conni und ihre neue Freundin wohl erleben werden.

Fazit:  Eine weitere sehr schöne Geschichte, bei der neben Nixenfreundinnen und Ritterfans auf ihre Kosten kommen. Die Handlung macht Lust darauf, auch mal einen solchen Wochenendausflug zu unternehmen und so spannende und interessante Sachen zu erleben.

Die Schule der magischen Tiere (03) – Licht aus!

Titel: Die Schule der magischen Tiere (03) – Licht aus! / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 78 min / Sprecher: Caroline Kiesewetter, Julia Fölster, Daniel Axt, Katja Brügger ua

Inhalt: Die Winterstein-Schule birgt ein Geheimnis: Jedes Kind findet hier den besten Freund, den es auf der Welt gibt: ein magisches Tier. Eddie bekommt die witzige Fledermaus Eugenia und wird von allen beneidet. Von fast allen. Helene will kein magisches Tier haben. Aber warum? Und ob die Lehrerin Miss Cornfield damit einverstanden ist?


Wir sind zurück in der Wintersteinschule, der Schule der magischen Tiere, und ich muss sagen, dass mir dieser dritte Teil bisher am besten gefallen hat. Nicht nur, weil man natürlich alte Freunde wiedertrifft und auch ein paar neue kennenlernt, sondern weil die Themen dieses Mal ganz nach meinem Geschmack waren.
Da ist einmal Idas Kampf um die alte Kastanie, die gefällt werden soll. Ich konnte Idas Empörung gut nachvollziehen und habe ihr alle Daumen gedrückt, dass sie mit ihrem Protest Erfolg haben wird. Schon alleine um Streifenhörnchen Eddies Zuhause zu retten.
Dann spielen aber auch noch die seltsamen Stromausfälle in der Schule eine Rolle und eine Lesenacht in der Schule. Letztere ist tatsächlich ein ganz bisschen gruselig und dafür habe ich halt immer ein Faible (und für Lesenächte sowieso!). Es bleibt aber absolut im kindgerechten Rahmen, da muss man sich keine Sorgen machen. Was die Stromausfälle angeht, so bleibt es sehr lange wirklich spannend was die Ursache angeht. Selbst, wenn man die Geschichte mit erwachsenen Ohren hört.
Und dann ist da noch das Rätsel um Helene, die seltsamerweise kein magisches Tier möchte. Wie kann das nur angehen? Ein bisschen hochnäsig ist Helene zwar schon, aber es dauert nicht lange bis sich herausstellt, dass sie damit nur etwas überspielen möchte. Ist sie vielleicht deshalb die Zicke in der Klase?
Man merkt es sicher schon, Margit Auer bleibt sich treu darin, Themen in den Mittelpunkt zu stellen, die für die junge Hörerschaft greifbar ist. Und auf die gleiche Weise vermittelt die Geschichte auch wichtige Werte. Ich habe selten Geschichten gehört oder gelesen, denen das so spielend, wie nebenbei und kindgerecht gelingt.

Einmal mehr bestreiten die Kindersprecher den Löwenanteil des Hörspiels und ihnen ist anzuhören, wieviel Spass sie dabei haben. Manuela Eifrig trifft für die etwas hochnäsige und zickige Helene genau den richtigen Ton. Josephine Martz nimmt man Idas Mut sofort ab. Witzig ist Joanna Städer-Semmelrogge als Fledermaus Eugenia. Über sie habe ich einige Male geschmunzelt.

Bei dem Covermotiv ist offensichtlich auch gerade wieder das Licht ausgefallen, was das Motiv schon mal geheimnisvoll wirken lässt. Da passt eine Fledermaus natürlich sehr gut mit dazu.

Fazit:  Dank der Lesenacht und ihrer leicht schaurigen Atmosphäre, dem Kampf um eine alte Kastanie und der so lustigen Fledermaus für mich bisher die schönste Geschichte der Reihe. Dazu gelingt es auch diesem dritten Teil wieder, Themen nahe am Leben ihrer jungen Hörerschaft aufzugreifen und ihnen unauffällig wichtige Werte zu vermitteln.

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