Kochbuch

Fingerfood – Zubereiten, dekorieren, genießen (Christina Kempe)

fingerfoodEinladen und gemeinsam genießen – hier kommen die passenden Rezepte von Antipasti bis Tapas: ob für einen Abend mit kleinen Snacks und einem Glas Wein, für ein festliches Fingerfood-Buffet oder eine Kombination aus kleinen Köstlichkeiten. Das Tolle daran: Häppchen lassen sich immer wieder neu zusammenstellen, so ist für jeden etwas Verführerisches dabei. Von der Planung über die stilechte Einladung und eine gelungene Tischdekoration bis hin zum appetitlichen Anrichten der Kleinigkeiten garantiert dieses Buch entspannte und genussvolle Stunden mit Familie und Freunden.

Ich war auf der Suche nach Rezepten für Fingerfood, da ich gerne solche kleinen Snacks mit zur Arbeit nehme. So bin ich auf dieses Kochbuch aufmerksam geworden. Mit den Kosmos Kochbüchern habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.

Das Buch unterteilt sich in fünf Rubriken: „Handlich“, „Aromatisch“, „Knusprig“, „Edel“ und „Süß und fruchtig“.
Zudem gibt es vor den Rezepten einen Teil mit Empfehlungen zB für Einladungen und Dekoration. Da sind einige schöne Ideen dabei, die sich ohne großen Aufwand leicht umsetzen lassen. Hübsche Beispielbilder geben zusätzlichen Anreiz.
Ich mag es, wie liebevoll die Texte formuliert sind. Da bekommt man direkt Lust, mal wieder selber Freunde und / oder Verwandte einzuladen.

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Jedes Rezept hat seine eigene Seite. Zudem sind die meisten Rezepte appetitlich bebildert. Einige haben leider kein Bild, was ich etwas schade finde, zumal gerade solche Fotos doch Lust auf ein Gericht machen. Bei der Menge an Rezepten ist es aber ein Stück weit nachvollziehbar, dass nicht jedes Rezept bebildert ist. Dafür sind diese Seiten dann mit Elementen aus dem Rezept verziert, was ebenfalls schön aussieht.
Besonders gut gefällt es mir, dass rund um die Rezepte immer auch noch Ideen für das Drumherum zu finden sind. Beispielsweise Ideen um die Snack besonders hübsch anzurichten, zu dekorieren oder -je nach Geschmack- zu variieren. Gerade beim Anrichten bin ich leider etwas einfallslos, da kommen mir die Tipps sehr entgegen.
Außerdem gibt es zu jedem Rezept einen „Das ist wirklich wichtig“-Teil. Dort findet man nochmal gesondert Tipps zum Zubereiten und Herrichten der Gerichte. Da es einige Vorgänge gibt, die ich bislang noch nie durchgeführt habe, finde ich das hilfreich.
Die Zutaten sind ordentlich untereinander aufgezählt und durch gepunktete Linien getrennt, sodass man sich nicht so leicht vertun kann. In dieser Spalte ist noch die Zubereitungszeit und eventuelles, besonderes Werkzeug aufgeführt. Ich habe keine perfekt ausgestattete Küche, daher finde ich das praktisch. Der Zeitbedarf lag bei mir bei den getesteten Rezepten aber meist etwas über der Angabe. Das Kochbuch geht also wohl von etwas versierteren Köchen aus als ich es bin ;)Mehr als 15 Minuten länger habe ich aber nie gebraucht, das ist also überschaubar.
Natürlich stehen auch Mengenangaben dabei, also für wie viele Gäste das Gericht reicht. Dabei wird immer von mindestens 4 Personen ausgegangen. Dabei fällt das Umrechnen auf eine oder zwei Personen noch leicht, bei Angaben für 6, 10 oder auch 15 Personen wird es schon umständlicher.

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Inzwischen habe ich aus jeder Rubrik ein paar Rezepte ausprobiert und alle Gerichte haben wirklich gut geschmeckt.
Es ist aber schon so, dass einige Rezepte etwas mehr Aufwand bedeuten, was natürlich Zeit in Anspruch nimmt. Bei der Vorbereitung eines Buffets für eine Party fällt das nicht so ins Gewicht, da hat man ja meist ein paar Tage Vorbereitungszeit. Aber abends eben mal schnell etwas für den nächsten Tag machen…das klappt nicht bei allen Rezepten.
Für viele Rezepte sind auch Zutaten nötig, die zumindest ich nicht standardmäßig im Haus habe. Beispielsweise Fleur de Sel, Nori Blätter, Alfalfasprossen oder auch Kapernäpfel. Um nur einige zu nennen. In fast jedem Rezept steckt etwas, das ich erst eigens besorgen musste und das oft auch nicht eben günstig zu bekommen war. Nun habe ich einiges davon auf Vorrat hier, was ja auch nicht schlecht ist. Aber es wird halt schon deutlich, dass die Rezepte eben für Partys ausgelegt sind, bei denen man seinen Gästen etwas Besonderes bieten möchte.

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Am Ende des Buches gibt es dann noch ein Register aller Rezepte und eines aller Themen. Das ist praktisch um mal eben nachzuschlagen oder sich auf kürzestem Weg eine Idee für ein Gericht zu holen.

Der Einband ist flexibel, aber doch stabil. Außerdem lässt er sich leicht abwischen, falls das Kochbuch in der Küche mal etwas abbekommt, was ja leicht passieren kann, wenn man es beim Arbeiten neben sich liegen hat.

Fazit: Ein sehr schön gestaltetes Kochbuch mit wirklich tollen und schmackhaften Snacks, die zB ein Partybuffet aufpeppen können. Aber auch für meine Butterbrotdose habe ich einige Anregungen gefunden. Leider nicht so viele wie erhofft. Dafür habe ich dank der vielen Tipps zum Zubereiten, aber auch zum Herrichten, Dekorieren usw einiges dazugelernt. Die Rezepte sind recht leicht nachzukochen, bedeuten aber schon einen gewissen Zeitaufwand und mitunter auch die Anschaffung ausgefallener Zutaten.

Diese Rezension entstand im Rahmen des Amazon Vine Produkttesterprogramms!


Titel: Fingerfood – Zubereiten, dekorieren, genießen
Autor: Christina Kempe
Seiten:  144
Verlag: Kosmos Verlag
ISBN: 978-3440130056
Preis: 14,95 (Broschiert)

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Die Maus – Kochbücher bei ALDI Nord! – Ich habe zugeschlagen

Das muss Schicksal gewesen sein: ich bekomme sonst nie das Werbeblättchen vom ALDI, aber am letzten Wochenende lag es plötzlich in der Zeitung.

Da sind mir dann die Kochbücher von „Die Maus“ aufgefallen. Eigentlich sind sie ja für Kinder, aber ich bin auch kein Held am Herd.
Deshalb war ich heute beim ALDI und habe zugeschlagen.
Jedes Buch kostet € 2,99

 

Es gibt fünf verschiedene Bücher

  • Mein erstes Kochbuch
  • Mein erstes Backbuch
  • Meine Partyrezepte
  • Gesunde Snacks
  • Pfannkuchen und Waffeln

 

Für Pfannkuchen bin ich nicht unbedingt zu haben und ein Waffeleisen habe ich nicht, deshalb habe ich das Kochbuch nicht mitgenommen.

 

Meine Ausbeute

 

maus

Beim ersten Durchblättern ist mir schon eine ganze Reihe interessanter Rezepte aufgefallen und inzwischen sind die Bücher mit Papierzettelchen als Lesezeichen „verziert“.
Spontan hat mir schon mal gefallen, dass nicht nur die Zutaten für sich aufgeführt sind, sondern auch das nötige „Werkzeug“. Und dass der Schwierigkeitsgrad jedes Rezepts angegeben ist. Durch einen (einfach) bis drei (schwierig) blaue Elefanten 🙂 Niedlich und praktisch.

nase

 

Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch (Kathryn Littlewood / Sascha Icks)

Titel: Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch / Verlag: Silberfisch / Spielzeit: ca. 245 min / Buch: Kathryn Littlewood / gelesen von: Sascha Icks

gluecksbaeckereiInhalt: In der Bäckerei der Familie Glyck wird mit Magie gebacken! Als ihre Eltern zu einem wichtigen Backnotfall müssen, bekommen Rose und ihre Geschwister das Familienbackbuch anvertraut – eigentlich mit strengem Backverbot. Doch bald schon versuchen sie sich an Liebesmuffins, Wahrheitsplätzchen und Umkehr-kopfüber-von-innen-nach-außen-Kuchen, die das ganze Dorf in ein verrücktes Chaos stürzen.


Auf dieses Hörbuch bin ich durch die Ankündigung für den zweiten Teil aufmerksam geworden. Das klang interessant. Aber natürlich beginnt man mit dem ersten Teil. Und so habe ich nun Familie Glyck kennengelernt, die ich sofort mochte. Allen voran die Glyck-Kinder, allesamt nach Küchenkräutern benannt: Rosmarin (Rose), Thymian (Thymo), Basilikum (Basil) und Pimpinella (Nella). Im ersten Moment dachte ich noch, dass ich mich an solche zum Teil ungewöhnlichen Namen nicht gewöhnen würde, aber es dauerte gar nicht lange bis sie für mich ganz normal klangen. Außerdem fand ich diese Namen eine unheimlich schöne und witzige Idee. In der Familie Glyck dreht sich alles um ihre Bäckerei, in der auf ganz besondere Art gebacken wird. Magisch nämlich. So hilft das Gebäck sehr oft den Einwohnern der kleinen Stadt bei Schwierigkeiten. Auch diese Idee hat mir gefallen. Gebackene Leckereien mit solcher Wirkung, das ist mal etwas ganze anderes als Zaubertränke. Eines Tages bekommen die Eltern Glyck einen Auftrag in einer anderen Stadt und müssen die Bäckerei ihren Kindern überlassen. Insbesondere Rose, die so gerne selbst eine Glycksbäckerin wäre, hegt große Hoffnung darauf, genau das nun ausprobieren zu können. Doch die Eltern verbieten es. Allerdings geschehen dann doch Dinge, da geht es ohne Magie einfach nicht. Doch aller anfang ist schwer und im Nu haben die Geschwister glatt die ganze Stadt ins chaos gestürzt. Natürlich ohne böse Absicht. Dabei geht es herrlich turbulent und witzig zu, sodass es immer wieder Anlass zum Schmunzeln und Lachen gibt. Gleichzeitig ist es natürlich spannend, wie die Kinder die Sache meistern. Speziell auch, weil eines Tages plötzlich eine Tante vor der Tür steht, die sich bei ihnen einnistet und der insbesondere Rose überhaupt nicht über den Weg traut. Auch ich war bis zum Schluss hin- und hergerissen, ob man ihr trauen kann. Da wird man schön im Unklaren gelassen. Auch damit wird man bis zum Ende gut bei Laune gehalten. Welches übrigens neugierig auf Teil 2 macht!

Sascha Icks hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen! Sie hat eine angenehme Stimme und verleiht damit jedem der Charaktere einen eindeutigen Klang. Sei es dem vorwitzigen und hibbeligen Basil, oder dem „coolen“ Basil. Außerdem bereiten ihr kleinere Experimente keine Schwierigkeiten. Die Passagen mit den rückwärts gelesenen Wörtern meistert sie zum Beispiel ganz klasse.

Ich mag das Cover total gerne. Diese ganzen Pastellfarben bzw Bonbonfarben passen einfach super zu einer Geschichte um eine Bäckerei. Ein wenig erinnert mich der Stil auch diese Glanzbilder, die wir als Kinder gesammelt haben. Und es gibt so viel zu entdecken in diesem Motiv, dass man sich alleine dafür Zeit nehmen sollte.

Fazit:  Eine spannende und witzige Geschichte, hinter der eine wunderschöne Idee steckt. Ich bin ja kein solcher Fan magischer Storys mehr, aber die Idee mit der Bäckerei hat mir gefallen. Eben mal etwas ganz anderes als Zaubertränke. Außerdem hatte ich Familie Glyck sofort in’s Herz geschlossen. Speziell die Kinder muss man einfach liebhaben. Die Fortsetzung ist Pflicht!

Wünsch dir was! – Geschenke aus der Weihnachtsküche (Regine Stroner)

Weihnachtszeit – die Zeit, in der Geschenke, vor allem liebevoll zubereitete Köstlichkeiten aus der Küche, sehr gefragt sind. Ob mürbe Plätzchen, zartschmelzendes Konfekt, kleine Kuchen und Stollen, würzige Saucen und Chutneys, feine Sirups und Liköre, edle Pasteten, raffiniert eingelegte Früchte: Mit diesen süßen und pikanten Spezialitäten kann man Familie, Freunden und lieben Kollegen eine ganz besondere Freude machen.

Selbstgemachtes verschenken: Die besten Weihnachtsrezepte aus Deutschland, Österreich, England, Frankreich, Italien und Skandinavien.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist nicht nur die Zeit der kleinen Mitbringsel und Geschenke, sondern auch die der ganz besonderen Leckereien. Für mich jedenfalls sind zB die Süßigkeiten zu dieser Zeit etwas ganz Besonderes. Aber ich bin auch immer neugierig auf andere feine Leckereien, die man idealerweise auch noch verschenken kann. Deshalb hat dieses Buch schnell mein Interesse geweckt.

Es ist in sechs Kategorien nach Ländern aufgeteilt:

  • Deutschland
  • Frankreich
  • England
  • Schweden
  • Italien
  • Österreich

In jeder Kategorie findet man die Rezepte zu den verschiedensten Gerichten, Naschereien oder anderen Mitbringseln aus der Küche, die für das jeweilige Land typisch sind. Darunter sind neben süßen Sachen durchaus auch herzhafte Spezialitäten zu finden. Nicht jeder ist schließlich ein Süßschnabel!
Ich habe inzwischen aus jedem Land einige Rezepte (natürlich nicht alle) ausprobiert und dabei ist mir vor allem aufgefallen, dass keine der Leckereien übermäßig schwierig in der Herstellung ist, dass bisher alles wirklich sehr gut geschmeckt hat und dass die Anleitung klar und verständlich formuliert ist. Das sind für mich die wichtigsten Kriterien, die ein Kochbuch mitbringen muss, damit ich damit zufrieden bin.

Erfreulicherweise bedarf es auch bei kaum einem Rezept außergewöhnlichen Zutaten. Viele Zutaten finden sich ohnehin im Haushalt, andere gehören eben zur Zeit der Weihnachtsbäckerei und dürften damit entweder ebenfalls vorhanden, oder zumindest leicht zu besorgen sein. Ich finde nichts schlimmer als für ein Rezept erst den halben Supermarkt oder die Feinkostabteilung umkrempeln zu müssen. Deshalb hat es mich gefreut, dass alle hier benötigten Zutaten gut -und nicht zu teuer- in einem gut sortierten Supermarkt zu bekommen sind.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich kein Held an Ofen und Herd bin, dass mir aber trotzdem alle ausprobierten Rezepte so gut gelungen sind, dass ich das Ergebnis tatsächlich bedenkenlos und ohne Scham hätte herschenken können.

Auch optisch macht das Buch eine Menge her. Alleine das Cover finde ich schon sehr schön gestaltet, aber die Seiten sehen noch viel toller aus. Jeder Rubrik (also jedem Land) ist eine Titelseite vorangestellt, die landestypische Motive und / oder Dinge zeigt. So wird man gleich richtig eingestimmt.
Zu jedem Rezept gibt es natürlich ein Bild von dem, was man nach der abgedruckten Anweisung herstellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Leckereien nicht nur für sich sehr hübsch aussehen, sondern auch ebenso attraktiv in Szene gesetzt werden, beispielsweise mit winterlich-weihnachtlicher Deko.
Neben dieser Bilderseite findet man in den meisten Fällen eine Seite mit der übersichtlichen Zutatenliste und einer ebenso übersichtlichen Anleitung. Auch der Zeitbedarf ist aufgeführt und bei manchen Rezepten findet man am Rand sogar noch Ideen für Variationen.
Gelegentlich ist auch der Hintergrund dieser Seite noch jahreszeitlich gestaltet. So hatte ich nie das Gefühl, „nur“ durch ein Kochbuch zu blättern. Dieses Buch ist alleine das Anschauen bereits wert, und ich kann es mir auch gut als Geschenk selbst vorstellen.

Der Einband ist flexibel, was bei meinem Buch zu einzelnen kleinen Fältchen hier und da geführt hat. Die fallen aber kaum auf, höchstens wenn man mit den Fingern über die Deckel streicht. Dafür lässt sich das Buch mit einem leicht feuchten Lappen problemlos reinigen, wenn beim Kochen oder Backen mal etwas danebengegangen ist. Das finde ich praktisch.

Fazit:   Mir gefällt dieses Buch sehr gut! Es ist wunderhübsch anzuschauen und durchzublättern, und nach den Rezpeten habe ich bereits ohne Schwierigkeiten einige Leckereien gezaubert. Außerdem ist es interessant zu sehen, was in anderen Länden in der Weihnachtszeit auf den Tischen steht. Damit kann man leicht schöne Mitbringsel zaubern, die nicht jeder andere Gast ebenfalls dabei hat.

Diese Rezension entstand im Rahmen des Amazon Vine Produkttesterprogramms!


Titel: Wünsch‘ dir was! – Geschenke aus der Weihnachtsküche
Autor: Regine Stroner
Seiten:  144
Verlag: Kosmos Verlag
ISBN: 978-3440130209
Preis: 14,95 (Broschiert)

Pasta leicht gemacht – 100 einfache Rezepte

Was geht schon über frisch gekochte Pasta mit einer selbstgemachten Sauce? Nudel sind ein echter Hocgenuss – unglaublich vielseitig, schnell zubereitet und zu allen Gelegenheiten passend. Zaubern Sie die italienische Lebensart in Ihre Küche und auf Ihren Tisch.
In diesem Band stecken 100 tolle Rezepte für jeden Tag und jeden Geschmack. Lassen Sie sich von den leckeren Gerichten inspirieren, die Schritt für Schritt erklärt werden und mit appetitanregenden Fotos illustriert sind. Noch nie war Kochen einfacher und der Genuss größer.

Zugegeben, meine Sammlung an Kochbüchern umfasst bisher erst 9 Bücher. Das ist sicher nicht viel und sicher habe ich damit auch noch nicht die meisten Vergleichsmöglichkeiten.
Doch in Sachen Nudeln ist dieses Kochbuch bislang mein absoluter Favorit!
Es ist in vier Kategorien unterteilt:

  • Suppen & Salate
  • Fleisch & Geflügel
  • Fisch & Meeresfrüchte
  • Vegetarische Gerichte

Zudem gibt es eine Einführung, in der man Wissenswertes über Pasta an sich und einige spezielle Sorten erhält. Außerdem bekommt man hier eine Reihe guter Tipps zur idealen Zubereitung an die Hand gegeben. Das war interessant zu lesen und einiges davon habe ich auch für mich „mitgenommen“.

Jedem Rezept ist eine Seite mit der Anleitung und eine Seite mit dem entsprechenden Foto gewidmet.
Dabei ist mir Verschiedenes ausgefallen. Zum Ersten muss man sich -wenn man wie ich für sich alleine kocht- stets von der Vorgabe „für 4 Personen“ runterrechnen. Es ist also kein Single-Kochbuch 😉
Die erforderlichen Zutaten sind übersichtlich aufgeführt und wie ich festgestellt habe, finden sich in keinem der Rezepte sonderlich exotische Zutaten. Alles, was man dafür braucht, ist in einem normalen und gut sortierten Supermarkt zu bekommen.
Bei den Zutaten wird stets Wert darauf gelegt, dass frische Zutaten dabei sind. Frisches Fleisch und verschiedene Sorten Gemüse und Salat. Das höchste der Gefühle, das ich mal gelesen habe, war „Thunfisch aus der Dose“, doch das verzeihe ich dem Buch. Ich wüsste nämlich in meiner näheren Umgebung keinen Laden, in dem ich frischen Thunfisch bekommen würde. Schon lange nicht in solch kleinen Portionen wie ich sie brauche.
Gleich neben der Zutatenliste findet sich das jeweilige Rezept. Ebenfalls schön übersichtlich in einzelnen Schritten klar und einfach erklärt. Ich hatte bei keinem Rezept den Gedanken, dass ich etwas aus einem Rezept nicht schaffen könnte.
Gelgentlich finden sich unter den Rezepten noch kleinere Fotos davon, wie das Gericht während der Zubereitung aussieht, oder wie man gewisse Zutaten richtig herrichtet. Ein schöner Anhaltspunkt, wie ich finde.
Dem Rezept gegenüber ist das jeweilige Gericht abgebildet, schön hergerichtet, so dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Ich muss gestehen, so sahen meine Teller meist nicht aus. Was das Anrichten angeht, bin ich (noch) nicht so der Held. Aber wer weiß…;)

Inzwischen habe ich aus jeder Kategorie mehrere Rezepte ausprobiert und es war nicht einmal ein Gericht dabei, das mir nicht geschmeckt hätte, oder das mich hinsichtlich Zubereitung überfordert hätte. Und ich bin kein Sterne-Koch. Deshalb mag ich einfache Rezepte mit frischen Zutaten, die auch gut schmecken. Genau das habe ich in diesem Kochbuch vorgefunden.

Optisch macht es nicht gerade sonderlich auf sich aufmerksam, aber das sollte bei einem Kochbuch ja nicht das Wesentliche sein. Auf jeden Fall kann man die Deckel sogar feucht abwischen, wenn mal etwas darauf gelandet ist. Das finde ich praktisch. Und das Band, in das man zum Verschließen eine Schleife binden kann, ist eine niedliche Idee.

Fazit: Ich habe nch nicht alle Rezepte ausprobiert, aber doch aus jeder Rubrik eine ganze Reihe und alle Gerichte waren sehr lecker und außerdem leicht und mit frischen Zutaten zubereitet. Sicher ist das keine Haute Cuisine, aber auf jeden Fall eine sehr feine Sammlung verschiedener Nudelgerichte, in der für jeden etwas dabei sein wird. Noch dazu zu diesem Preis ist mir das Kochbuch eine echte Empfehlung wert!


Titel: Pasta leicht gemacht – 100 einfache Gerichte
Seiten: 206
Verlag: Parragon
ISBN: 978-1445446745
Preis: € 4,99 (HC)

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