Krimi & Thriller

Insel-Krimi (02) – Borkum sehen und sterben

Titel: Insel-Krimi (02) – Borkum sehen und sterben / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 60 min  / Sprecher: Daniela Bette-Koch, Markus Pfeiffer, Rita Engelmann, Torsten Sense ua

Inhalt: Auf der ostfriesischen Insel Borkum findet ein Kleinkunstfestival statt, zu dem Kommissar Brekewoldt auch die befreundete Kinderärztin Nele Röwekamp einlädt. Aus dem entspannten Wochenende wird jedoch nichts. Bereits am nächsten Morgen wird im Watt eine Leiche entdeckt. Nele und der Kommissar ermitteln gemeinsam und müssen feststellen, dass für die Tat gleich eine ganze Reihe Verdächtiger infrage kommt.


Da ist auch schon die zweite Folge der Regionalkrimiserie und auch dieses Mal hat man es mit Kinderärztin Nele Röwekamp und Kommissar Arne Brekewoldt zu tun. Das hat mich persönlich sehr gefreut, denn ich fand beide auf Anhieb sehr sympathisch und konnte sie mir nach ihrem ersten Fall auch weiterhin gut als Ermittlerteam vorstellen. Außerdem trägt es maßgeblich zum Seriencharakter dieser Reihe bei.
Dieser neue Fall hat -wie es sich für einen Krimi dieses Genres gehört- durchaus seine amüsanten Momente. Ich habe einige Mal herzlich lachen müssen, was ich bei Hörspielen und (Hör)büchern immer gerne mag, weil es die Handlung ein Stück weit auflockert.
Dennoch ist der Fall um die schon sehr speziellen Morde auf Borkum auch spannend und man hat gleich mehrere Kandidaten, die man verdächtigen kann. Immer wieder kommen neue Erkenntnisse über Personen und Ereignisse ans Tageslicht und rücken den Blickwinkel in eine neue Richtung. Das macht Spass und hält einen aufmerksam. Das Ende überrascht dann nochmal richtig.
Für nordisches Flair ist ebenfalls wieder gesorgt. Dafür sorgen vor allem die Geräusche, die man eben nur am Meer zu hören bekommt. Das macht zudem Laune, selber mal wieder ans Meer zu fahren. Vielleicht mit einem Blick speziell in Richtung Borkum.

Daniela Bette-Koch und Markus Pfeiffer bilden bereits nach zwei Folgen ein eingespieltes Team- Ihre Figuren sind schon etwas gegensätzlich, was man hier und da auch heraushört, ergänzen sich aber auf jeden Fall prima. Als Comedian Kai Hempel ist Hennes Bender zu hören, der -wie könnte es auch anders sein?- diesen Part mit Bravour meistert. Gelernt ist eben gelernt. Katharina von Keller bringt mit ihrer hellen und jungen Stimme immer wieder Schwung in ihre Szenen. Ich habe ihr gerne zugehört und würde mir wünschen, dass auch sie der Reihe erhalten bleibt.

Viel Musik bekommt man hier nicht zu hören, dafür aber eine überaus üppige Geräuschkulisse, die einem wirklich jede einzelne Szene sofort vor Augen zaubert. Ganz gleich, ob es sich dabei um den Tatort im Watt handelt, eine Schlägerei oder auch die Gegebenheiten hinter den Kulissen des Kleinkunstfestivals. Wie schon erwähnt, geht auch das nordische Flair auf das Konto der Geräusche.

Das Cover zeigt eine idyllische Strandszene…wären da nicht der blutige Handabdruck im Strandkorb und die Füße eines Eingegrabenen, die aus dem Sand herausragen. So wird schnell klar, dass der Fall sicher seine amüsanten Seiten hat, aber eben auch ein waschechter Krimi ist.

Fazit:  Mir haben hier vor allem die schrägen Morde gefallen, die dem Fall auch etwas Heiteres geben. Natürlich ist er aber auch krimimäßig spannend, wie es sich gehört und man konstant mitermitteln und grübeln, was da vor sich geht und wer dahinterstecken könnte. Mir hat Folge 2 daher noch einen Tacken besser gefallen als der Vorgänger.

Morgan & Bailey (09) – Der werfe den ersten Stein

Titel: Morgan & Bailey (09) – Der werfe den ersten Stein / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Joachim Tennstadt, Lutz Riedel, Annette Gunkel, Sven Plate ua

Inhalt: Aufregung in Heaven´s Bridge! Pubbesitzer Harry bekommt mit der Familie Ibrahim neue Nachbarn, die nicht jedem Bürger des Küstenstädtchens passen. Kurz darauf geht ein anonymer Hinweis bei der Polizei ein. Nachdem Sprengstoff in der Garage der Ibrahims sichergestellt wird, nimmt man deren Sohn Nabil wegen Terrorverdachts fest. Charles Morgan und Rose Bailey zweifeln an seiner Schuld und gehen wieder einmal auf Verbrecherjagd.


Diese Folge nimmt sich eines ganz aktuellen Themas an. Wenn ich schreibe, dass es um die Familie Ibrahim geht, die neben Harrys Pub einzieht, die muslimischen Glaubens ist, schnell mal als „Kameltreiber“ bezeichnet wird und denen gegenüber selbst der nette Harry eine handvoll Vorurteile hegt, dürfte wohl klar sein, um welches Thema es hier geht. Gut, dass ich in Contendo ein solch großes Vertrauen habe, denn 55 Minuten die moralische Keule hätte ich nicht vertragen.
Zum Glück aber ruht sich der Fall nicht darauf aus Vorurteile abbauen zu wollen. Er verharmlost in diesem Zusammenhang nichts, dramatisiert aber eben auch nichts. Er konzentriert sich darauf, die Frage aufzuklären, ob jemand Nabil den Sprengstoff untergeschoben hat. Und falls ja, wer dahinter stecken könnte. Und das ergibt einfach mal wieder einen spannenden und kurzweiligen Krimi, der sehr unterhaltsam anzuhören ist.
Es geht eben doch, aktuelle Themen in ein Hörspiel zu packen, ohne dass der Hörer sich bevormundet fühlt oder so, als wolle man ihm mal schnell eine Meinung aufzwingen.

Ulrike Möckel und Joachim Tennstedt ergeben einmal mehr ein tolles Doppel in den Hauptrollen. Inzwischen bin ich über den Sprecherwechsel bei Rose hinweg und finde, die beiden ergänzen sich super! Alexandra Lange ist so ein bisschen mein persönlicher Star. Ihre unverkennbare Stimme sticht aus allen anderen hervor und ich mag den energischen Ton, den sie anschlägt. Unter den sonst so zahlreichen und ach so friedliebenden Einwohnern von Heaven’s Bridge. Christian Zeiger bringt Nabils Verzweiflung absolut authentisch an den Hörer.

Die Reihe hat ihren ganz eigenen Klang, den man auch hier wieder antrifft. Für mich zaubert er sofort so ein urig-gemütliches Kleinstadtfeeling hervor, was gut passt. Die Geräuschkulisse ist vom Feinsten, was kann man sich also mehr wünschen?

Das Cover zeigt neben dem Logo der Serie eine Szene mit einem Brand / einer Explosion, sowie einen blutverschmierten Stein. Beides ist passig zur Geschichte und greift den Titel der Folge auf. Das dunkle Blau rundherum gefällt mir (Lieblingsfarbe Blau 😉 ) ganz besonders gut.

Fazit: Eine gelungen neue Folge, die ein sehr aktuelles Thema aufgreift und es in einem spannenden Fall umsetzt. Und das, ohne dabei jemals zu sehr den moralischen Zeigefinger zu schwenken oder zu verharmlosen bzw zu sehr zu dramatisieren.

Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf (Klaus Peter Wolf)

Titel: Totenstille im Watt – Sommerfeldt taucht auf / Verlag: GoyaLit / Spielzeit: ca. 344 min, 4 CDs / Buch: Klaus-Peter Wolf / gelesen von: Klaus-Peter Wolf

Inhalt: Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?


Klaus-Peter Wolfs Ostfrieslandkrimis lese ich hin und wieder wirklich gerne. in „Totenstille im Watt“ spielt Hauptkommissarin Ann-Kathrin Klaasen zwar auch eine Rolle, aber eben nicht die Hauptrolle. Die hat der vorgebliche Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt inne. Aus dessen Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Somerfeldt hat zwar hier und da etwas wunderliche Ansichten, macht sich im Ort aber schnell einen guten Namen. Es ist schon interessant, wie leicht man sich offenbar als Arzt verkaufen kann, auch wenn man gerade mal ein paar Semester Medizin auf dem Buckel hat. Einfach dadurch, wie man mit den Patienten umgeht und ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das in einem kleinen Ort eine ganze Weile klappen würde.
Mir war Sommerfeldt zwar nicht unbedingt sympathisch, aber ich habe irgendwie doch gehofft, dass man ihm und seinen Morden möglichst nicht auf die Schliche kommen möge.
Denn nachdem man eingangs ausreichend Zeit hatte, sich an die Figuren zu gewöhnen, sich mit ihnen soweit möglich anzufreunden, wird die Story doch schnell irgendwie schräg und man spürt, dass da irgendetwas mit Sommerfeldt nicht stimmt. Und genau das hatte für mich einen unglaublichen Reiz. Solche Geschichten mag ich einfach total gerne. Die so ein bisschen neben der Spur sind. Und Sommerfeldt ist abseits seiner ärztlichen Tätigkeit gewaltig neben der Spur, wie sich nach und nach herausstellt. Und plötzlich steckt man doch in einem waschechten Krimi, was man anfangs vielleicht nicht so empfunden hat. Nur eben mal aus der Perspektive des Täters erzählt, aber nicht minder spannend als die Genre-Kollegen, in denen die Ermittler im Mittelpunkt stehen.

Gelesen wird „Totesntille im Watt“ vom Autoren selber, was ich für eine ausgezeichnete Wahlt halte. Man hört sofort, wie gut er seine Geschichte und seine Figuren kennt. Er liest locker und mit passendem nordischem Dialekt. Da macht das Zuhören Spass und ist auch über längere Zeit hinweg niemals anstrengend.

Das Cover erinnert mit den Blautönen und dem Titelschriftzug doch schon sehr an die Ostfrieslandkrimis, was einen starken Wiedererkennungswert hat. Fans der Ostfrrieslandkrimis dürften sofort auf das Hörbuch aufmerksam werden.

Fazit: Mir hat der Auftakt der kleinen Reihe um Sommerfeldt gut gefallen. Die Perspektive des Täters war wirklich interessant zu hören und mal eine Abwechslung. Auch wenn es anfangs nicht so wirkt, plötzlich steckt man dann doch in einem echten Krimi, der mit Spannung nicht geizt. Tja, und irgendwie mochte ich Dr. Sommerfeldt trotz seiner Missetaten. Das habe ich auch noch nie über einen Täter gesagt. Ich freue mich auf die nächsten Geschichten um ihn.

Insel-Krimi (01) – Die Toten von Juist

Titel: Insel-Krimi (01) – Die Toten von Juist / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Daniela Bette-Koch, Markus Pfeiffer, Theresa Schulte, Celina Walter ua

Inhalt: Mit nordischem Charme und Witz begeben sich der Borkumer Hauptkommissar Arne Brekewoldt und die Juister Kinderärztin Nele Röwekamp auf die Spur des Verbrechens. Am Ufer der Nordseeinsel Juist wird eine Flaschenpost angespült. Die Kinderärztin Nele Röwekamp und ihre Nichte staunen nicht schlecht, als sie darin das Auge eines Menschen finden. Ein Kommissar von der Nachbarinsel Borkum soll den Fall untersuchen und geht schließlich gemeinsam mit Nele auf Spurensuche. Wie es scheint, treibt im niedersächsischen Wattenmeer ein Serienmörder sein Unwesen. Und er hat bereits sein nächstes Opfer im Visier!


Regionalkrimis sind ja seit geraumer Zeit ausgesprochen beliebt. Auch bei mir! Daher begrüße ich eine solche Hörspielreihe wirklich sehr, zumal man bei Contendo Media auch in der Reihe „Morgan & Bailey“ vortrefflich den Charme einer gewissen Kleinstadtsituation und damit eines Schauplatzes vermittelt. Da habe ich natürlich Ähnliches von den Insel-Krimis erwartet und wurde zumindest mit dieser ersten Folge nicht enttäuscht. Man fühlt sich schnell auf die Insel versetzt und kann sich Dank der meist sehr sympathischen Figuren und ihrer Eigenarten auch leicht ein Bild der Menschen dort machen, die natürlich schon (im Positiven) ein besonderer Schlag sind.
Der Krimi um die grauenvollen Flaschenpostfunde kommt knackig und spannend daher. Vom Anfang bis zum Ende dreht sich alles um die Aufklärung, große Nebenhandlungen sucht man vergeblich. Mir hat das gefallen, ich mag keine Ablenkungen, wenn ich eine Geschichte höre oder lese. Es geht stets zügig voran und man ist immer mitten drin in den Ermittlungen und kann auch ein bisschen mitknobeln. Das macht Spass! Die Auflösung weiß zu überraschen und zu schockieren. Und das Finale bringt nochmal eine ordentlichen Schuss Dramatik mit. Ich habe ehrlich geschaudert bei der Vorstellung dieses Spange, die der Täter benutzt.
Ein Funken Humor ist der Geschichte ebenfalls beigemsicht. Mal in den Dialogen, mal im Verhalten der Figuren, mal ist es reine Situationskomik. Humor gehört zu Regionalkrimis und solange er nicht platt daher kommt, liebe ich ihn in diesem Genre. Somit hat mir das auch hier gefallen.

Daniela Bette-Koch  als Kinderärztin Nele Röwekamp habe ich gerne gelauscht. Sie hat eine angenehme Stimme und mir ihre Figur im Nu sympathisch gemacht. Sie und Markus Pfeiffer alias Arne Brekewoldt ergänzen sich prima. Er lässt den Kommissar zwar ab und zu etwas brummig klingen, aber das passt gut zu dem etwas eigenbrödlerischen Menschen. Dass Brekewoldt auch anders kann, hört man an so vielen anderen Stellen ebenfalls heraus. Celina Walter bringt als kleine Jette Dransfeld frischen Wind in viele Szenen und es macht Spass ihr zuzuhören.

Besondes erwähnenswert ist die Geräuschkulisse des Hörspiels, die maßgeblich dazu beiträgt, dass man sich nach Juist versetzt fühlt. Wind, Möwen, Meeresrauschen, es ist alles da, was es dazu braucht. Top! Die Musik ist auch bei dieser Reihe wieder sehr angenehm und stimmungsvoll, wobei sie -ebenfalls wie bei mehreren Reihen von Contendo- mehr aus dem Hintergrund heraus wirkt.

Fazit:  Ein rundum gelungener, spannender und unterhaltsamer Reihenauftakt mit ganz viel nordischem Flair und Charme. So darf die Serie weitergehen. Ahoi!

Morgan & Bailey (08) – Die letzte Ölung

Titel: Morgan & Bailey (08) – Die letzte Ölung / Verlag: Contendo Media / Spielzeit:  ca. 71 min / Sprecher: Joachim Tennstadt, Alexandra Lange, Wolfgang Bahro, Katja Brügger ua

Inhalt: In der psychiatrischen Klinik St. Bartholomew’s ereignet sich ein verdächtiger Todesfall. Pfarrer Morgan vermutet einen heimtückischen Mord. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, lässt Rose Bailey sich einweisen und ermittelt undercover in den Reihen der Patienten.


Pastorin Rose Bailey in der Psychiatrie? Wie konnte das denn geschehen? Natürlich: ein neuer Fall für sie und den katholischen Geistlichen hat sie hergeführt, denn in der Klinik scheint es jemand ganz und gar nicht gut mit den Patienten zu meinen. Ist an der Theorie eines Mordes etwas dran? Dieser Frage geht man gemeinsam mit den beiden Ermtittlern auf den Grund, wobei man so mancher erschreckende Entdeckung macht und immer mal wieder mit überraschenden Wendungen bei Laune gehalten wird. Und das tatsächlich vom Anfang bis zum Ende.
Alleine der Schauplatz war schon ganz nach meinem Geschmack, wobei ich es der Folge hoch anrechne, dass sie kein allzu verzerrtes Bild einer solchen Einrichtung malt. Natürlich sind dort Menschen mit Spleens und Ängsten untergebracht, was teilweise sogar ganz humorig dargestellt wird, aber es wird sonst nie zum Negativen hin übertrieben. So fällt es einem auch leicht, eine Verbindung zu Rose Mitpatienten aufzubauen und sie ganz sympathisch zu finden.
Rose selber hat mich ebenfalls beeindruckt. Immerhin ist ihre Rolle / ihre Figur hier so etwas wie ein Spiel in einem Spiel. Die Rolle / Figur der Rose ist erdacht, aber auch ihr angeblicher Putzfimmel wurde ihr widerum angedichtet. Das ist schon cool gemacht und von Sprecherin Ulrike Möckel beeindruckend umgesetzt.

Ulrike Möckel hat mir also als putzfimmelgeplagte Patientin wirklich gut gefallen. Die hektische Sprechweise hat dann und wann schon etwas Durchgedrehtes an sich, was gut passt. Über Lutz Mackensys Darbietung als Mitpatient musste ich einige Male schmunzeln. So kenne ich ihn als Sprecher gar nicht, aber es hat Spass gemacht, ihn mal so total anders zu hören. Alexandra Lange gefällt mir als Detective Laurie Howard von Mal zu Mal besser. Ich mag solch markante Frauenstimmen einfach super gerne.

Eine eher zurückhaltende Musikkulisse begleitet und untermalt das Geschehen aus dem Hintergrund, was ich als sehr stimmig empfunden habe. Allzumal es kein Schauplatz ist, zu dem laute Stücke passen würden. Die eingesetzten Geräusche sind einmal mehr vom Feinsten. In diesen Belangen lässt sich Contendo einfach nie etwas zu Schulden kommen.

Der Totenschädel aus Pillen auf dem Cover ist eher witzig als erschreckend, verdeutlicht aber doch, dass man es hier durchaus mit einem Krimi mit mörderischem Einschlag zu tun hat. Mir persönlich gefällt ja die Szene daneben super! Die einsame Gestalt auf dem langen, leeren Klinikflur, das hat was!

Fazit:  Eine weitere spannende Folge der Reihe, die sich durch Rose „Undercovereinsatz“ in der Psychiatrie von ihrem Vorgängern abhebt. Ein Spiel in einem Spiel, das einen bis zum Ende hin nicht loslässt.

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