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Meine wundervolle Buchhandlung (Petra Hartlieb / Irene Kugler)

Titel: Meine wundervolle Buchhandlung  / Verlag: Jumbo Verlag / Spielzeit: ca. 222 min / Buch: Petra Hartleib / gelesen von: Irene Kugler

buchhandlungInhalt: Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sich Petra Hartlieb im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditions-buchhandlung in Wien – und bekam überraschend den Zuschlag. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt.
In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind.


Dass ich mir ein Hörbuch mit diesem Titel unmöglich entgehen lassen konnte, dürfte soweit klar sein. Und ich konnte Petra Hartliebs Entscheidung für diese Buchhandlung nur zu gut nachvollziehen. Möglicherweise verrückt, aber verständlich.
In dieser Geschichte erzählt Petra Hartlieb von ihrer Entscheindung mit all ihren Folgen. Und die sind einfach schön anzuhören. Spannung darf man von der Geschichte nicht erwarten, nicht im Sinne von spannend wie ein Krimi oder Thriller. Aber für jemanden, der Bücher wirklich liebt, ist sie sicher doch spannend. Ich war die ganze Zeit neugierig auf die nächsten Ereignisse. Mal geht es dabei lustig zu, dann wieder nachdenklich und immer einfach wunderbar. Schon alleine, weil die Liebe zu Büchern hier aus nahezu jedem Satz herauszuhören ist.
Natürlich hat das Leben als Buchhändlerin auch seine Schattenseiten, doch Petra Hartlieb versteht es, nie ins Jammern zu verfallen. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht leicht ist. Denn der Handel ist nun mal nichts für Feiglinge. Erst recht nicht im Buchhandel, wo man ständig gegen die Onlineanbieter anzukämpfen hat. Das wird hier natürlich auch thematisiert. Für mich hätte es gern etwas weniger Rumgehacke auf Amazon sein dürfen (ich mag Amazon nämlich nachwievor!), aber natürlich: Amazon ist im Buchhandel sicher ein ernstes Thema.
Und so ganz nebenbei hat das Hörbuch bei mir den Wunsch geweckt, in nicht allzu ferner Zukunft Wien zu besuchen. Das wollte ich schon immer gerne, doch jetzt erst recht. Die Stadt und die Leute dort, wie es hier geschildert wird, muss man einfach kennenlernen. Davon bin ich überzeugt.

Irene Kugler habe ich hier zum ersten Mal als Sprecherin gehört und sie hat mir -speziell für diese Geschichte- wirklich sehr gut gefallen. Ihrer Stimme kann man problemlos über längere Zeit hinweg lauschen, ohne dass es je anstrengend wird. Zudem greift sie das Flair und den Humor der Geschichte gekonnt auf. Es klingt durchweg so, als wäre sie genauso verliebt in die Story, wie ich es war.

Das Covermotiv gefält mir ebenfalls.So hübsche Figuren, so farbenfroh und liebevoll gezeichnet, das dürfte jeden Bücher-Fan sofort ansprechend. Auch die “Seiten” des Digipaks sind in dieser Art gestaltet. Da macht das Blättern und das Herausnehmen der CDs umso mehr Spass.

Fazit:  Mir hat “Meine wundervolle Buchhandlung” sehr gut gefallen! Es ist aber klar ein Hörbuch für absolute Buch-Liebhaber. Nur sie werden sich hier so richtig wohlfühlen, und das im Nullkommanichts. Ich war richtig enttäuscht als das Hörbuch aus war. Ich hätte Petra Hartliebs Erlebnissen noch viel länger lauschen können.

Verkaufen Sie auch Bücher? – Kuriose Kundenfragen in Buchhandlung (Jen Campbell)

TB.inddNicht selten führen Buchhändler absurd-komische Kundengespräche. Dieses Buch gewährt einen lustigen und amüsanten Einblick in den Buchhandelsalltag und ist ein absolutes Muss für alle Fans von Zitatesammlungen und Humorbüchern. Kostprobe gefällig?
“Haben Sie auch Pop-up Bücher zum Thema Aufklärung?“
Kunde (hält ein Jamie Oliver Kochbuch hoch): “Würde es Ihnen was ausmachen, wenn ich dieses Rezept fotokopiere?”
“Haben Sie Taliban und Liebe?” (gemeint ist: Kabale und Liebe)
“Ich suche das Buch Nazis in Dortmund!” (gemeint ist: Narziß und Goldmund)

Jeder, der in seinem Job mit Kunden zu tun hat, wird wissen, mit welch absurden Fragen sie einen immer wieder konfrontieren. Über einige kann man lachen, anderen lassen einen verblüfft oder verärgert zurück, wieder bei anderen ist es vorzuziehen, nicht näher darüber nachzudenken.
Dass es dabei auch Buchhändler treffen kann, ist nicht weiter verwunderlich. Genau solche Fragen und Unterhaltungen findet man in diesem Büchlein. Hübsch sortiert nach verschiedenen Buchhandlungen.
Das ist ganz vergnüglich zu lesen. Man kann schmunzeln, den Kopf schütteln oder verblüfft dasitzen über so viel geballten Irrsinn. Und wer nicht mit Kunden zu tun hat und sich nicht vorstellen kann, dass es solche Fragen und Dialoge geben kann, dem sei versprochen: es ist tatsächlich so! Ich bin nach der Lektüre solcher Bücher immer auch ein wenig erleichtert. Erstens, weil es beweist, dass nicht nur  unsereins immer mal wieder solche “Verrückten” vor sich stehen hat. Zweitens, weil ich mich darüber noch amüsieren kann. Also haben mich meine Kunden wohl doch noch nicht ganz geschafft. Zum Glück!
Ich muss allerdings doch sagen, dass das Buch nicht so der Lacher war, den ich erwartet hatte. Die meisten Dialoge haben mir lediglich ein Schmunzeln entlockt, viele habe ich auch einfach so ohne größere, amüsierte Regung gelesen. Ich schiebe das darauf, dass die meisten Sprüche aus Buchhandlungen in England stammen und für das Buch entsprechend übersetzt wurden. Da ist bei der Übersetzung -meiner Einschätzung nach- viel Authentizität flöten gegangen. Untermauert wurde dieser Eindruck durch das Kapitel mit Dialogen aus deutschen Buchhandlungen, die selbstverständlich nicht übersetzt werden mussten. Die Sprüche klingen wesentlich glaubhafter. Da bin ich mir sehr sicher, dass sie den Buchhändlern genau so vor den Latz geknallt wurden. Sie klingen flapsiger und lockerer.
Oder aber in England haben selbst die dusseligsten Kunden noch Stil. Kann ja auch sein.

Die 144 Seiten lesen sich weg wie nichts. Ich hatte das Buch in kaum mehr als einer Stunde ausgelesen. Die Dialoge sind meist sehr kurz, zwischen zwei und fünf Zeilen. Nur wenige gehen mal über eine ganze Seite. Solche Häppchen hat man einfach schnell gelesen. Zwischen diesen Häppchen sind häufig auch noch größere Lücken mit Illustrationen. Es ist also auch nicht so, dass die Seiten komplett mit Sprüchen bedruckt sind.

Das Cover ist farbenfroh und stellt eine Situation mit einer verrückten Kundenfrage dar. Die Figuren sind ganz witzig gezeichnet. Nur das Bücherregal im Hintergrund finde ich zu lieblos dargestellt. Es nimmt den Großteil des Covers ein, da hätte man die Bücher auch etwas detailreicher zeichnen können.

Fazit: Leider fand ich “Verkaufen Sie auch Bücher?” nicht so lustig wie erwartet. Ich denke, das liegt daran, dass die meisten Dialoge ins Deutsche übersetzt wurden. Da geht das Lockere solcher Unterhaltungen schon mal flöten. Dennoch war das Buch mal wieder ein schöner Trost, dass es solche Kunden überall gibt. Manchmal denkt man ja doch, nur man selber sei damit geschlagen 😉

Vielen Dank an den Lübbe Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!


Titel: Verkaufen Sie auch Bücher? – Kuriose Kundenfragen in Buchhandlungen
Autor: Jen Campbell
Seiten: 144
Verlag: Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404607679
Preis: € 8,99 (TB)

Haben Sie diese Pille auch in Grün? – Risiken und Nebenwirkungen einer Apothekerin (Pharmama)

pillegruenAbsurdes aus der Apotheke – garantiert mit Lachnebenwirkungen Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten, oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer. Die Pharmama steht seit vielen Jahren hinterm Tresen und hat schon unzählige skurrile, witzige und auch sehr seltsame Geschichten in ihrer Apotheke erlebt. Und sie weiß: Hustensaft gehört nicht ins Badewasser und Herztabletten nicht in die Mikrowelle!

Bei diesem Buch fand ich erstens das Cover und den Titel witzig und niedlich. Und zweitens lese ich immer gerne darüber, dass andere Berufsgruppen, die ebenfalls mit Kunden zu tun haben, auch nicht besser dran sind als ich. Denn Kunde bleibt halt doch Kunde! Ganz egal, wo er als solcher auftritt.
Schon bei Pharmamas Vorstellung ihrer Kolleginnen und sich selber sind Erlebnisse mit Kunden in der Apotheke eingestreut. Und bereits hier gibt das ordentlich Anlass zum Schmunzeln. Oft genug habe ich sogar lauthals lachen müssen.
Genauso ging es dann auch weiter. Ich habe lange nicht mehr so gelacht wie bei diesem Buch. Es ist gewissermaßen in Rubriken aufgeteilt, beleuchtet mal die Arbeit allgemein in der Apotheke, wobei die Komik vom Miteinander mit den Kollegen, Vertretern usw herrührt, dann wendet es sich einer Reihe Spezialfälle an Kunden zu und macht auch vor Themen wie Sex und Verhütung nicht halt.
Als Leser aus Deutschland muss man sich in ein paar Punkten umstellen, denn die Autorin hinter dem Pseudonym “Pharmama” ist Schweizerin. Und in der Schweiz wird in den Apotheken und im Gesundheitswesen sonst wohl einiges anders gehandhabt als bei uns. Das stört aber keineswegs. Ich fand es sogar ganz interessant zu erfahren, wie es im Lande von Ricola in einer Apotheke zugeht.
Und die Kunden dort sind ohnehin keinen Deut besser als bei uns. Kunde-Sein ist wohl international. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Leute, die nicht im direkten Kundenkontakt arbeiten und dieses Buch lesen, alle paar Seiten ungläubig den Kopf schütteln. So nach dem Motto: ‘das kann doch nicht wahr sein, so kann sich doch kein Mensch aufführen!’ Und ie es schlichtweg nicht glauben! Es sei euch versichert: es ist so, glaubt es ruhig! Kunden sind ein sehr spezieller Fall! Mit reichlich Nebenwirkungen! Für alle Beteiligten übrigens! Mich beruhigt es immer irgendwie, dass ich darüber -wenn ich davon lese- doch noch lachen kann.
Hin und wieder finden sich auch mal Abschnitte mit ernsteren Themen, und da schwenkt auch der Erzählton dann spürbar um. Das hat mir das Gefühl und die Gewissheit gegeben, dass es Pharmama nicht nur darum geht, von ihren schrägen Erlebnissen in der Apotheke zu erzählen, oder sich lustigmachen zu wollen, sondern dass sie genauso aufzeigen möchte, wie ernst Apotheker ihren Job nehmen (sollten. Es gibt nämlich auch ein Kapitel, in dem es um die lieben Kollegen in anderen Apotheken geht). Dass sie Ahnung von ihrem Metier hat, das ist ohnehin von Anfang an unverkennbar. Ich finde, das gibt Sicherheit darüber, dass hinter dem witzigen Pseudonym tatsächlich ein Apothekerin steckt. Und nicht etwa eine Komikerin, die es mal mit solch einem Buch versuchen möchte.
Und zuletzt weckt ein solches Buch bei mir immer auch die Hoffnung, dass gewissen Leuten damit ein Spiegel vorgehalten wird, sie selber nicht glauben können, wie sie sich in gewissen Situationen geben, und daran dann arbeiten. Hach, wäre das schön!

Ich habe das Buch häppchenweise gelesen. Immer mal zwischendurch einen Abschnitt. Denn die Kapitel -13 an der Zahl- sind noch einmal in Abschnitte mit eigenen Titeln unterteilt. Das lässt sich gut nach und nach lesen. Und da die Abschnitte für sich abgeschlossen sind, muss man sich nach einer eventuellen Pause auch nicht erst groß wieder einfinden. Und natürlich liest es sich super leicht, wenn man solch einen Spass dabei hat, schmunzeln und lachen kann.

Wie gesagt, ich finde diese freundlich lächelnde Pille einfach niedlich. Und ein sehr passendes Motiv für ein Buch mit Erzählungen einer Apothekerin. Das sieht so direkt nach Spass aus.

Fazit:  Kunde bleibt Kunde. Egal ob im Supermarkt oder in der Apotheke. Egal ob in Deutschland oder in der Schweiz. Das hat mir dieses Buch mal wieder gezeigt. Irgendwie ist das beruhigend zu wissen. Unsereins ist nicht alleine! Ich habe “Haben Sie diese Pille auch in Grün?” mit allergrößtem Vergnügen gelesen und oft Tränen dabei gelacht. Meine Empfehlung für alle Leute, die in ähnlichen Jobs arbeiten. Eine ausgesprochen spaßige Lektüre voll Wahrheit!


Titel: Haben Sie diese Pille auch in Grün? – Risiken und Nebenwirkungen einer Apothekerin
Autor: Pharmama
Seiten: 336
Verlag: Rowohlt Verlag
ISBN: 978-3499630316
Preis: 9,99  (TB)

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Die Leiden einer jungen Kassiererin (Anna Sam)

Sie ist uns vertraut, und wir kennen flüchtig ihr Gesicht, weil wir mehrmals pro Woche an ihr vorbeigehen – die Supermarkt-Kassiererin. Für die meisten von uns reduziert sich ihre Identität jedoch auf das von Piepstönen untermalte Scannen der Waren sowie auf stereotype Floskeln wie “Ist das alles??” oder “Macht dann 9,99”.
Anna Sam hat Literatur stduiert und musste 8 Jahre lang ihren Lebensunterhalt als Kassiererin verdienen. Mit ironischer Lässigkeit und scharfer Beobachtungsgabe beschreibt sie hier Szenenbilder aus der Welt der Supermärkte, die im Kleinen das wiederspiegelt, was in unserer Gesellschaft insgesamt im Argen liegt.

Dieses Buch ist ganz sicher keine Lektüre für Jedermann, auch wenn er noch so gerne mal etwas Amüsantes liest.  Es richtet sich vielmehr an die Leser, die das Geld für ihre Bücher eben in diesen oder einem ähnlichen Job im Service verdienen. Ich empfehle daher dieses Buch auch ausschließlich solchen Lesern, denn alle anderen werden mindestens nicht glauben, was Anna Sam hier schreibt. Die meisten werden es unter “Die sollen sich nicht so anstellen, die dürfen die ganze Zeit bequem sitzen, haben ein Dach über dem Kopf und müssen nicht groß denken.” verbuchen.
So eine Aussage kann nur jemand von sich geben, der noch nie einen solchen Job hatte.
Bei uns kreiste dieses Buch im Kollegenkreis und war dort der Renner. Nicht weiter verwunderlich in einem Supermarkt 😉
Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert bei dieser Lektüre, was besonders deshalb erstaunlich ist, weil Anna Sam sich wirklich Szenen aus dem Arbeitsleben herauspickt, mit denen ich ebenfalls alle naselang konfrontitiert werde…und was ich DANN wirklich alles andere als lustig finde!
Gleichzeitig tröstet das Buch aber auf diese Weise auch sehr, denn man stellt fest, dass man nicht alleine ist in diesem Haifischbecken namens Service. Anderen geht es also auch so, wie schön, solche Kunden gibt es also nicht nur jenseits des eigenen Förderbands, wenn das nichts ist.
Und vielleicht…ganz, ganz vielleicht gerät das Buch auch mal dem einen oder anderen Kunden in die Hand, dem dann noch eventueller auffällt, dass er sich auch schon mal so oder so verhalten hat und der hier dann mal erfährt, wie das bei der Kassiererin ankommt.
Ich glaube nicht, dass Anna Sam ihren Ex-Kunden mit “Die Leiden einer jungen Kassiererin” etwas Böses will. Genauso wenig wie ich das gerade mit dieser Besprechung möchte. Aber ein Aufzeigen gewisser Situationen und Querelen ist es auf jeden Fall und soll es auch sein. Auf witzige Art und Weise eben, quasi mt einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn auch das kann ich ruhigen Gewissens von meinem Job sagen: trotz allem macht er irgendwie doch Spass.
Es gibt halt nur so Momente da…na ja, lest halt selber! Und nicht gleich in die Luft gehen, wenn ihr selber auch schon mal “so ein Kunde” wart und nun mit der Nase drauf gestupst werdet.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, jedes beschreibt quasi ein Szenario. Das lässt sich leicht weglesen, weil es ja außerdem auch noch sehr witzig und pfiffig geschrieben ist. Geübte Leser werden kaum einen Nachmittag für “Die Leiden einer jungen Kassiererin” brauchen. Seinen Anfang nahm das Buch übrigens in einem Internet-Blog, in dem Anna Sam schrieb. Daher erklärt sich der Stil sicher auch mit der Kürze der Kapitel und den treffenden Feststellungen und Anmerkungen. Bitte nicht davon in die Irre führen lassen, dass der Rückentext behauptet, Anna Sam habe Literatur studiert. Das stimmt natürlich, klar, und Wortwahl und manche Formulierung geben einen Hinweis darauf, aber hohe Literatur ist dieses Buch ganz klar nicht.Aber es macht Spass und das zählt -für mich jedenfalls- am meisten.

Ein eher schlichtes Cover, bei dem ich meine, dass es zu wenig Aufmerksamkeit erregen wird, wenn es so im Buchladenregal steht. Aber klare Hinweise auf den Inhalt sind mit der Kundenschlange und dem Einkaufswagen gegeben. Leute, die in diesen Jobs arbeiten, sind auf solche Elemente koditioniert…DIE entdecken das Buch sicher trotzdem!

Fazit:   Für Leser, die in diesem oder einem ähnlichem Job arbeiten sehr empfehlenswert! Für Leser, die sonst selber “nur” Kunde sind, sicher erschreckend. Denkt aber bitte doch mal kurz über das Gelesene nach, ehe ihr es zerreißt. Am besten nimmt es keine der beiden Seiten so bierernst, dann kann es auch beiden gefallen.


Titel:  Die Leiden einer jungen Kassiererin
Autor: Anna Sam
Seiten:  176
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442156238
Preis:  € 7,95 (TB)

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