Kurier Preston Aberdeen

Kurier Preston Aberdeen (09) – Unerwünschte Nebenwirkungen

Titel:   Kurier Preston Aberdeen (09) – Unerwünschte Nebenwirkungen / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 66  min / Sprecher:   Fritz von Hardenberg, Dagmar Dempe, Eckard Dux, Thomas Karallus u.a.

Inhalt:   Als auf der Isle of Man eine unbekannte, verheerende Krankheit ausbricht, bleibt den britischen Wissenschaftlern nicht viel Zeit, ein Gegenmittel zu entwickeln. Doch so aussichtslos das Unterfangen auch zu sein scheint – einem Forscherteam gelingt es tatsächlich, ein Serum gegen die todbringende Seuche herzustellen. Die Frage, wer das Mittel sicher zur Insel bringen soll, ist schnell beantwortet: natürlich der wichtigste Kurier Englands – Bartholomew Buckley, der persönliche Bote seiner Majestät. Leider weiß dieser nicht, dass er, außer einem ausgezeichneten Ruf noch etwas weitaus Gefährlicheres mit sich führt, als er einen Flug beim Flugservice Aberdeen bucht…


Unerwünschte Nebenwirkungen ist mal wieder eine Premiere einer Serie für mich gewesen, bislang kannte ich nur den Titel der Reihe ohne mir etwas darunter vorstellen zu können. Anfangs fand ich die Geschichte ziemlich zäh und anstrengend, da ich keinen der Charaktere kannte, geschweige denn, sie an der Stimme erkennen konnte. Zudem kam mir der Verdacht, dass Preston Aberdeen eine weitere Serie ist, die nicht im Heute spielt (was sich später bestätigte). Keine gute Voraussetzung für einen Erstling in meinem Player.
Dennoch, als mir die Charaktere vertrauter wurden und die Story sich entwickelte, war ich schnell versöhnt. Ich mag Storys um rätselhafte Krankheiten, einen Kampf um ein Gegenmittel und besonders solche Szenen, in denen die Gegend als im wahrsten Sinne des Wortes ausgestorben beschrieben werden und wo Soldaten mit Gasmasken patrouillieren. So etwas bürgt für Spannung und das trifft hier absolut zu. Besonders auch weil die Geschichte ab einem Punkt quasi an zwei Schauplötzen spielt und die Handlungsstränge spürbar aufeinander zu arbeiten.
Und auch wenn man es angesichts einer Story um eine tödliche Krankheit kaum glauben mag, ich habe mich auch prima amüsiert bei dieser Folge. Sie hält so manche witzige Szene bereit, seien es Dialoge, Prestons Talent geradewegs ins Fettnäpfchen zu treten oder auch die herrliche große Klappe und beherzte Art seiner Partnerin Sarah.

Bei den Sprechern gibt es nichts zu beanstanden, hier ist alles im grünen Bereich. Bei Namen wie Fritz von Hardenberg, Eckart Dux, Thomas Karallus, Andreas von der Meden und Dagmar Dempe ist das aber auch nicht weiter verwunderlich. Mein Favorit ist allerdings Botenjunge Terry, gesprochen von Philip Brammer. Er spricht den jungen Mann so munter, gewitzt und lakonisch, dass man ihn einfach sofort mögen muss.

Mein Verdacht, dass die Reihe in der Vergangenheit spielt, rührte in erster Linie auch von der Musik her. Denn die schickt einen beim Hören gleich mehrere Jahrzehnte in der Zeit zurück. So passt sie prima zur Geschichte und verleiht ihr zusätzlichen Schliff.

Das Layout ist sehr schlicht im Stil alter Detektivgeschichten gehalten und entsprechend passt sie auch zum Hörspiel.
Mein Fall ist das nicht, aber so etwas ist glücklicherweise immer Geschmackssache. Fans dieses Genres werden es sicher mögen.

Fazit:    Fans der Serie bekommen mit Unerwünschte Nebenwirkungen eine prima Folge zu hören. Quereinsteigern kann ich sie wärmstens empfehlen. Nach kurzer „Eingewöhnung“ ist die Geschichte spannend und sehr unterhaltsam.

Kurier Preston Aberdeen (10) – Mumien am Trafalgar Square

Titel:   Kurier Preston Aberdeen (10) – Mumien am Trafalgar Square / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 70  min / Sprecher:   Fritz von Hardenberg, Philip Brammer, Gisela Fritsch, Niels Clausnitzer, Udo Schenk, Lutz Riedel u.a.

Inhalt:   Ein wichtiger Auftrag führt Preston Aberdeen nach London: Wertvolle ägyptische Fundstücke sollen transportiert werden. Aber kaum im Britischen Museum angekommen, werden er und Terry Zeugen eines dreisten Raubüberfalls. Dabei gelingt es den Dieben, aufgrund eines schlimmen Fauxpas Prestons, unerkannt zu entkommen mitsamt dem kostbaren Pharaonenschmuck
Der Ruf des Kurierdienstes scheint ruiniert. Da spielt das Schicksal den beiden einen wichtigen Hinweis in die Hand. Und Preston dämmert es langsam, wer hinter der ganzen Sache stecken könnte. Er fasst einen tollkühnen Plan, um den Täter zu entlarven…


Der Titel der Folge hat mich nicht gerade zum Hören motiviert. Ich mag einfach keine Ägyptengeschichten, Mumien und diese ganzen wüstensandstaubigen Dinge. Von daher ahnte ich wenig Gutes, wurde aber schnell eines Besseren belehrt, denn die Geschichte ist typisch Preston Aberdeen: spannend, angereichert mit zahlreichen witzigen Dialogen zwischen Preston und Terry und zu keiner Minute auch nur ansatzweise langweilig.
Gelacht habe ich wirklich bei Mimi Rutherfurts Meldung über Mumien, die offenbar ins Museum einbrechen wollen.
Ja, richtig gelesen, in dieser Folge hat Mimi Rutherfurt einen Auftritt, was mich zwar gefreut, aber auch etwas verblüfft hat. Denn dass sowohl Preston Aberdeen als auch Mimi Rutherfurt in früheren Zeiten spielt, den Eindruck hatte ich schon immer. Allerdings hätte ich die Mimi-Serie irgendwie zeitlich noch vor dem Kurieren angesiedelt. Aber da habe ich mich scheinbar getäuscht. Wie dem auch sei, Mimis Auftritt fügt sich prima in die Geschichte ein.

Bei den Sprechern ist ebenfalls alles im grünen Bereich. Die Wortgefechte zwischen Fritz von Hardenberg und Philipp Brammer sind dabei mein klares Highlight, einfach zu komisch. Dank Mimis Gastspiel ist natürlich auch Gisela Fritsch mit von der Partie und gibt sich gewohnt vornehm und selbstbewusst. Den Part des Museumsdirektors übernimmt Niels Clausnitzer, der mir direkt ein Bild dieser Person vor Augen gezaubert hat (das allerdings bei dieser Rolle schon sehr an Willie Taner erinnerte). Weitere Rollen kommen u.a. Lutz Ridel, Sascha Draeger, Udo Schenk und Ingeborg Christiansen zu.

Die musikalische Untermalung ist eine gesunde Mischung aus den vertrauten Preston-Musiken, einigen ägyptisch angehauchten Stücken und natürlich einer Prise der Mimi Rutherfurt-Klänge. Mag ungewöhnlich klingen, ergänzt sich aber prima.

Erneut ein schlichtes und unspektakuläres Cover, das in erster Linie dem Titel „Preston Aberdeen“ gerecht wird, von der Story aber nichts durchblicken lässt. Farblich sehr schön abgestimmt, aber nach wie vor nicht mein Fall. Fans wissen aber sicher, was sie an diesen Motiven haben.

Fazit:    Interessant, spannend und manche Szene ist zum Totlachen komisch. Gut, dass ich meine Vorurteile wegen des Titels beiseite geschoben und die Folge doch angehört habe, es hat sich gelohnt.

Der Titel der Folge hat mich nicht gerade zum Hören motiviert. Ich mag einfach keine Ägyptengeschichten, Mumien und diese ganzen wüstensandstaubigen Dinge. Von daher ahnte ich wenig Gutes, wurde aber schnell eines Besseren belehrt, denn die Geschichte ist typisch Preston Aberdeen: spannend, angereichert mit zahlreichen witzigen Dialogen zwischen Preston und Terry und zu keiner Minute auch nur ansatzweise langweilig.
Gelacht habe ich wirklich bei Mimi Rutherfurts Meldung über Mumien, die offenbar ins Museum einbrechen wollen.
Ja, richtig gelesen, in dieser Folge hat Mimi Rutherfurt einen Auftritt, was mich zwar gefreut, aber auch etwas verblüfft hat. Denn dass sowohl Preston Aberdeen als auch Mimi Rutherfurt in früheren Zeiten spielt, den Eindruck hatte ich schon immer. Allerdings hätte ich die Mimi-Serie irgendwie zeitlich noch vor dem Kurieren angesiedelt. Aber da habe ich mich scheinbar getäuscht. Wie dem auch sei, Mimis Auftritt fügt sich prima in die Geschichte ein.

Bei den Sprechern ist ebenfalls alles im grünen Bereich. Die Wortgefechte zwischen Fritz von Hardenberg und Philipp Brammer sind dabei mein klares Highlight, einfach zu komisch. Dank Mimis Gastspiel ist natürlich auch Gisela Fritsch mit von der Partie und gibt sich gewohnt vornehm und selbstbewusst. Den Part des Museumsdirektors übernimmt Niels Clausnitzer, der mir direkt ein Bild dieser Person vor Augen gezaubert hat (das allerdings bei dieser Rolle schon sehr an Willie Taner erinnerte). Weitere Rollen kommen u.a. Lutz Ridel, Sascha Draeger, Udo Schenk und Ingeborg Christiansen zu.

Die musikalische Untermalung ist eine gesunde Mischung aus den vertrauten Preston-Musiken, einigen ägyptisch angehauchten Stücken und natürlich einer Prise der Mimi Rutherfurt-Klänge. Mag ungewöhnlich klingen, ergänzt sich aber prima.

Erneut ein schlichtes und unspektakuläres Cover, das in erster Linie dem Titel „Preston Aberdeen“ gerecht wird, von der Story aber nichts durchblicken lässt. Farblich sehr schön abgestimmt, aber nach wie vor nicht mein Fall. Fans wissen aber sicher, was sie an diesen Motiven haben.

Fazit:    Interessant, spannend und manche Szene ist zum Totlachen komisch. Gut, dass ich meine Vorurteile wegen des Titels beiseite geschoben und die Folge doch angehört habe, es hat sich gelohnt.

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