Läuse

Meine Freundin Conni (49) – Conni geht einkaufen / Conni und der Läusealarm

Titel: Meine Freundin Conni (49) – Conni geht einkaufen / Conni und der Läusealarm / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 34 min / Sprecher: Vincet Richter, Luise Bega, Pia Stepat ua

conni49Inhalt: Conni geht mit Mama und Jakob einkaufen. Da gibt es viel zu entdecken. Wie geht das mit dem Einkaufwagen? Wohin bringt man das Leergut? Wie und wo wiegt man Obst und Gemüse? Was gibt es in einer Drogerie? Später geht Conni sogar ganz alleine zum Bäcker.
Und dann gibt es in Connis Kindergarten plötzlich “Läusealarm”. Bei zwei Kindern haben die Erzieherinnen in den Haaren kleine Krabbler und winzig kleine runde Kügelchen gefunden. Alle Kinder müssen nun zuhause etwas gegen die Läuse tun: gründlich Haare kämmen und waschen, ein Spezialöl anwenden, Kleidung heiß waschen – und Kuscheltiere in die Kühltruhe!


Zwei weitere Geschichten für die jüngsten Conni-Fans warten auf dieser neuen CD. Wieder sind beide thematisch ganz aus dem Leben dieser Altersgruppe gegriffen. Zunächst geht Conni mit ihrer Mutter und Bruder Jakob zum Einkaufen. Dabei gibt es eine Menge zu entdecken und zu lernen. Beispielsweise wie man die Obstwaage bedient, wie man einen Einkaufswagen aus der Reihe holt und Leergut entsorgt. Und damit es nicht eintönig wird mit dem Supermarkt, geht es später auch noch in einen Buchladen, denn auch dort kauft man natürlich ein. So ist für Abwechslung gesorgt. Und ein bisschen spannend wird es dann als Conni alleine zum Bäcker geht. Das macht Mut, eben dieses vielleicht mal selber auszuprobieren.
In der zweiten Geschichte haben die Läuse Connis Kindergartengruppe erwischt. Auch das dürften die jungen Hörer kennen. Da stehen natürlich gewisse Gegenmaßnahmen an, die Conni nicht versteht. Mama erklärt es ihr und so auch den Hörern. So dürfte der nächste Läusealarm nicht mehr für allzu großen Schrecken sorgen. Toll, wie Conni all das meistert. Und so eben auch ihren Fans eine Menge Hilfe und Mut vermittelt.

Als Conni ist neuerdings Pia Stepat zu hören und ja, ich vermisse Lea Sprick schon. Pia Stepat klingt mir oft noch zu bemüht. Da kam Lea Sprick eindeutig lockerer rüber. Barbara Fenner gibt wie gewohnt eine sehr sympathische Mama Klawitter. Und als Jakob plappert Vincent Richter vor sich hin.

Das Titellied lädt zum Mitsingen ein. Und während der Geschichten sind auch immer mal wieder fröhliche Stücke zu hören. Das lockert auf und steht den Geschichten wirklich gut.

Das Titelbild zeigt eine Szene aus der ersten Geschichte. Gut gelaunt läuft Familie Klawitter durch den Supermarkt. Was ein schönes Bild, wenn man mal daran denkt, wie es bei vielen Kindern zugeht, die beim Einkaufen dabei sind. Und wenn es noch so viele Hörer unglaubwürdig finden, ich habe sicher nichts gegen Geschichten ohne Heulerei und Palaver.

Fazit: Zwei schöne Geschichten direkt aus dem Leben der Jüngsten gegriffen, die Spass und Mut machen.

Mein Freund Max (15) – Max im Krankenhaus / Max und der Läusealarm

Titel: Mein Freund Max (15) – Max im Krankenhaus / Max und der Läusealarm / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 34 min / Sprecher: Daniel Kirchberger, Gabi Libbach, Jenny Böttcher ua

max15Inhalt: Auweia! Max hat sich beim Toben gestoßen. Jetzt tut alles weh. Und plötzlich wird ihm ganz schlecht. Deswegen soll Max zur Sicherheit ins Krankenhaus. Dort wird er gründlich untersucht und seine Hand sogar geröntgt. Zum Glück ist nichts gebrochen, aber Max muss eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Gut, dass Papa bei ihm übernachten darf!
Und dann ist in Max‘ Kindergarten auch noch Läusealarm! Aber zum Glück weiß Mama, was zu tun ist: Haare kämmen und mit Spezialshampoo waschen, Bettwäsche und Kuscheltiere in die Waschmaschine stecken – und schon bald ist das große Krabbeln wieder vorbei.


Ich werde ja den Verdacht nicht los, dass man die Reihe um Max ins Leben gerufen hat um einen solchen Helden auch für Jungs zu haben. Einen kleinen Helden, der alle möglichen Situationen meistern muss, in die Kinder im Kindergartenalter geraten (können) und ihnen zu zeigen, wie man damit klarkommt.
Dieses Mal hat Max im Kindergarten einen kleinen Unfall und muss für eine Nacht im Krankenhaus bleiben. Natürlich ist der Jammer nach dem Unfall zunächst groß, doch lange dauert es nicht, dann wird es auch schon wieder ganz spannend im Krankenwagen. Und im Krankenhaus bekommen die jungen Hörer gemeinsam mit Max erklärt, was dort wie untersucht wird. Auch das fand ich interessant und schön kindgerecht umgesetzt. Und sicher ist es auch tröstlich zu wissen, dass zumindest ein Elternteil in der Nacht mit im Krankenhaus bleiben kann. Ich hoffe doch sehr, dass das Standard in den Krankenhäusern ist. Sicher weiß ich es allerdings nicht. So kommt jedenfalls wirkliche Angst vor der Zeit dort gar nicht erst auf.
In der zweiten Geschichte bekommen es Max und Bruder Felix mit Läusen zu tun. Ebenfalls etwas, das im Kindergarten gerne mal vorkommt. Geduldig erklären die Eltern, was sie wie dagegen tun. Von Panik ist bei niemandem etwas zu merken. Wenn ich daran denke, dass zu meiner Kindergartenzeit sofort helle Aufregung ausbrach, wenn Läusealarm gegeben wurde…
Da kann es nur gut sein, wenn solch eine Geschichte aufzeigt, dass das kein Grund für übertriebene Aufregung st.

Daniel Kirchberger gibt einen tollen Max. Pfiffig und neugierig, aber auch mal ängstlich oder heulend. Max tat mir anfangs ehrlich leid wie er da nach seinem Unfall heult. Sehr authentisch! Benedikt Geiger und Malte Augustin konnten mich als Max’ Zimmergenossen dagegen leider nicht so recht überzeugen. Doch ihr Auftritt ist vergleichsweise kurz, da fällt das nicht so ins Gewicht.

Einmal mehr sind zwischendurch Melodien bekannter Kinderlieder zu hören. Das passt gut und wenn man die Lieder kennt, dann singt man automatisch mit. Das macht Spass. Die Geräuschkulisse ist dezent ausgefallen, was mir bei Kinderhörspielen immer gut gefällt. Ich mag es dabei nicht mit Musik und Geräuschen überladen.

Auf dem Cover sieht man Max in seinem Krankenbett. Diese Szene gibt es so nicht im Hörspiel, aber das Motiv vermittelt auf jeden Fall, dass Krankenhaus nicht so schlimm ist. Viele lustige und bunte Details verdeutlichen das.

Fazit: Zwei neue Geschichten um den kleinen Max, aus denen sich die jungen Hörer eine ganze Menge mitnehmen können. Und was den Läusealarm angeht, da können mithörende Eltern gleich auch noch etwas lernen.

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