Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse 2015 – Erster Tag

So ganz stimmt der Titel dieses Artikels nicht, denn wir waren am Donnerstag gar nicht auf der Buchmesse. Der Donnerstag war unser Anreisetag.

Aber am Abend stand bereits ein Termin im Rahmen von “Leipzig liest” auf dem Programm:

Andreas Föhr las in der Buchhandlung Ludwig im Bahnhof aus seinem aktuellen Krimi “Wolfsschlucht”.

Das Buch habe ich erst kürzlich förmlich verschlungen. Daher fand ich es super, dass Andreas Föhr in Leipzig eine Lesung abhalten würde. Die Karten hatte ich bereits vor Längerem reservieren lassen.

Wir waren zu früh im Buchladen und haben uns erstmal mit den für Leipzig vorgemerkten Büchern eingedeckt.
Ganz lieben Dank an die nette Verkäuferin am Sonderstand, die mit detektivischem Spürsinn mein “Schlusstakt” von Arno Strobel auf den Büchertischen aufgespürt hat!

Anschließend war schon Einlass in den schönen Saal, in dem wir bereits mal eine Lesung erlebt hatten.
Toll war es, dass es in den vorderen Reihen sogar Tische gab. Das war nicht nur praktisch, sondern sorgte auch für eine gewisse Gemütlichkeit

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Ich finde es immer toll, wenn es zu Veranstaltungen richtige Karten gibt

Das Buch hatte ich schon vor einer Weile gelesen, daher hatte ich nicht mehr jede Szene präsent. Somit fand ich die Lesung trotzdem ganz spannend. Einige Passagen -vor allem die lustigen Passagen- sind mir natürlich im Gedächtnis geblieben, aber darüber kann man gut zweimal lachen. Ich hatte den Eindruck, dass auch die anderen Gäste ihren Spass dabei hatten.

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Nach der Lesung kam die berühmte Fragerunde an die Reihe. Besonders interessant fand ich die Frage nach einer Verfilmung von Andreas Föhrs Krimis. Zusammenfassend kann man sagen, dass es nicht ausgeschlossen ist, bisher aber einfach noch nicht passte. Ich finde es gut, dass man damit wartet bis alles wirklich passt. Es gibt zu viele Verfilmungen von (Regional)krimis, die offensichtlich mit heißer Nadel gestrickt wurden.

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Selbstverständlich konnte man sich sein Buch am Ende der Lesung noch signieren lassen. Also stellte auch ich mich brav in der Reihe an.

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Es ging erstaunlich fix voran. Das habe ich dieses Jahr in Leipzig mehrfach erlebt und mich immer gewundert. So viele Gäste auf einer Lesung, aber nur ein Bruchteil lässt sich sein Buch signieren. Für mich ist das immer einer der Gründe, weshalb ich zu Lesungen gehe. Es ist doch toll, ein signiertes Buch von einem Autor zu haben, dessen Bücher man so gerne liest…

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Danke für den gelungenen Einstieg in das Leipziger Buchmesse- und Lesewochenende, das Foto und das signierte “Wolfsschlucht”, Andreas Föhr! Kreuthners reales Vorbild würde ich gerne mal kennenlernen 😉

 

Leipziger Buchmesse 2014 – Dritter Tag

Dass Füße so schrecklich wehtun können!

Aber Schwächeln gilt nicht, also machten wir uns auch am Samstag wieder auf den Weg zur Messe.
An diesem Tag gab es keine festen Programmpunkte. Wir wollten einfach schauen, noch etwas bei den kleinen, weniger bekannten Verlagen stöbern und Fotos machen.
Das war dann aber gar nicht so einfach, denn am Samstag war auf der Messe die Hölle los!
Ich habe nichts gegen das Gedränge, das gehört an solchen Messetagen dazu. Aber ich mag es gar nicht, wenn man mit Müh und Not endlich den richtigen Ausgang gefunden hat und dann dort umgeleitet wird, weil man nur noch in eine Richtung durch die Röhren darf. Ja, es ist die einzige Methode und ohne Zweifel gerechtfertigt, trotzdem ärgert es mich immer wieder. Diese Ausgänge finden sich nämlich nicht so leicht…und dann die schmerzenden Füße und der vom Rucksack krumme Rücken…

Als erstes gerieten wir in einen wahnsinnigen Trubel beim Stand von dotbooks. Ich frage mich heute noch, ob das an den Gratis Taschen mit Kuli, Mints und Karten lag, oder an den Autoren, die an diesem Morgen am Stand waren, Autogramme verteilten und Fotos von sich und ihren Fans machen ließen. Ein Autogramm von Astrid Korten und ein Foto mit Wolfgang Hohlbein war meine kleine Ausbeute. Schaut euch dotbooks unbedingt an, wenn ihr auch eBooks lest. Sie haben tolle eBooks im Angebot!

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Am Stand des DTV entdeckten wir Matt Haigs neues Buch “Ich und die Menschen”, das uns bisher noch nirgends begegnet war. Aber es klingt wirklich richtig gut! Ich mochte ja schon “Die Radleys” von Matt Haig total gerne. Nun freue ich mich auf sein neues Buch.

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Und dann tauchte Matt Haig selber noch am Stand auf!

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Schon im Weggehen entdeckten wir ein Plakat auf dem auf eine Fotoaktion des DTV aufmerksam gemacht wurde. Man konnte ein Foto von sich im Stil des Covers von “Ich und die Menschen” machen lassen. Das klang nach Spass also kurz darauf mal dort vorbeigeschaut und mitgemacht.

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Die Teilnehmer an dieser Aktion konnten sich außerdem eines von zwei T-Shirts passend zum Buch aussuchen.
Wenn das Wetter sich hält, werde ich es bald ausführen. Der Spruch wäre ein tolles Lebensmotto.

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Ein paar feine Entdeckungen konnten wir auch an diesem Tag wieder machen. Beispielsweise die Mitrate-Krimis vom Gmeiner Verlag oder auch die Bücher mit den lustig-bösen Covermotiven des fhl Verlags. “Wenn der Tod lachen könnte” steht auf meinem Wunschzettel. Schon recht lange!

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Über dieses Plakat habe ich sehr gelacht! Genau, Vegetarier essen keine Würmer!

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Am Nachmittag ging es zu einem wunderschönen Trödelmarkt im Kohlrabizirkus. Das hatte zwar nichts weiter mit der Messe zu tun, aber Trödelmarkt ist immer toll! Dort haben wir uns dann noch mit Freunden zu einem kurzen Plausch getroffen. Ich habe mir dort den ersten Bröhmann-Krimi nochmal gekauft. Das Buch hatte ich schon mal, dann aber vertauscht. Nun habe ich beschlossen, die Reihe zu behalten. Bröhmann gehört zu meinen Lieblingskommissaren. Und ein paar Hörspiel-MCs fielen ebenfalls ab. Übrigens zu sehr humanen Preisen! Davon darf sich so mancher Händler sonst gerne eine dicke Scheibe abschneiden…

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Abends sollte es zu einer Lesung mit Jörg Maurer gehen, der in der Moritzbastei aus “Felsenfest” lesen würde.
Obwohl wir es besser wussten, haben wir doch irgendwo zuviel Zeit vertrödelt.
Trotz aller Eile kamen wir dort erst kurz vor Beginn der Lesung an, die da natürlich bereits voll war.
Sehr schade, eigentlich sollte das das Highlight der Abendveranstaltungen werden, aber wir waren ja selber Schuld.
Oder wäre eine Stunde vorher da sein schon zu spät gewesen? Das werden wir wohl nie wissen, und es ist auch müßig, darüber zu philosophieren. Jörg Maurer wird schon nochmal in eine unserer Ecken Deutschlands kommen, dann sind wir dort. Mindestens drei Stunden vor Beginn 😉
Allerdings finde ich auch, dass eine solche Veranstaltung (Lesung mit Musik und Kabarett) in einer solch bekannten und beliebten Einrichtung ruhig Eintritt nehmen und einen Vorverkauf anbieten darf. Das gab es für die Lesung mit Dietrich Faber auch, war praktisch und man hatte seinen Platz sicher. Und das schreibe ich nicht, weil ich beleidigt bin. Wir waren nämlich nicht die Einzigen, die wieder gehen mussten.

Leipziger Buchmesse 2014 – Die Abendplanung

Die Leipziger Buchmesse wirft ihre Schatten voraus!
Dass man tagsüber auf die Messe geht, ist dabei klar.
Aber es gibt ja noch das Rahmenrpogramm “Leipzig liest” mit zahlreichen Veranstaltungen und Autoren, mit dem man sich auch die Abende ganz nett vertreiben kann.

So schwer wie dieses Jahr ist die Planung dafür allerdings noch nie gefallen.
Zufallsentdeckung á la “Hey, cool, das klingt doch ganz interessant!” gab es gar nicht. Das muss man ganz ehrlich sagen. Die müssen die letzten Jahre zahlreicher gewesen sein, denn ich kann mich nicht erinnern, in einem der Jahre diese ewig langen Kataloge mit beteiligten Autoren und den vielen Veranstaltungsorten komplett durchgesehen zu haben.

Ich bin deshalb irgendwie überrascht, dass wir nun doch noch ein “Programm” für die Abende zusammenbekommen haben
Vor einer Woche habe ich das noch ernsthaft bezweifelt.

 
Und so sieht dieses Programm nun aus
 
13.03.14 – Dietrich Faber liest aus “Tote Hunde beissen nicht” (Central Kabarett)

14.04.14 – Diana Menschig liest aus “So finster so kalt” und Thomas Finn liest aus “Tränen der Hölle” (Cammerspiele Leipzig)

15.03.14 – Jörg Maurer liest aus “Felsenfest” (Moritzbastei)
 
Bleibt zu hoffen, dass das alles so klappt.
 

Geärgert hat es mich, dass Frank Schätzing keine Veranstaltung außerhalb der Messe hat.
Da werde ich mich nun also bei einem seiner Messeauftritte drängeln müssen.
So brennend interessiert mich sein “Breaking News” zwar nicht, aber neugierig bin ich doch.

Die Tage schaue ich dann nochmal, was auf der Messe selber an Lesungen und Veranstaltungen geboten wird.
Da habe ich bisher nur drei Veranstaltungen im Blick, was mir irgendwie wenig vorkommt.
Das kann doch nicht alles sein 😉

Leipziger Buchmesse 2013 – Dritter Tag!

Am Samstag waren wir nicht auf der Messe.

Es gab aber nicht weit davon entfernt einen Lagerverkauf von medimops.de, bei dem wir vorbeischauen wollten.

Erwartet hatten wir sowas wie einen etwas größeren Flohmarktstand mit Büchern. Wie blauäugig!

Kaum zu glauben, was wir im ehemaligen Quelle Lager dann zu sehen bekamen…
Jedes Buch, jede CD, DVD und jedes Spiel für € 1,00!

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An den Kassen

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Meine Ausbeute: 7 Bücher!

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Verpackt und verladen zum Export nach NRW

Leipziger Buchmesse 2013 – Erster Tag!

Beziehungsweise der erste Abend, denn ich kam erst gegen 19:30 Uhr mit dem Zug in Leipzig an, und wir sind dann gleich im Bahnhof geblieben.

Denn in der (wirklich wunderschönen) Buchhandlung Ludwig las Sabine Thiesler aus “Bewusstlos“.

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Ich kannte noch keines ihrer Bücher, hatte aber immer einen neugierigen Blick dorthin. Da bot sich die Lesung an.

Leider gibt es keine Fotos davon, weil die Kamera noch im Koffer steckte. An die Handys haben wir irgendwie gar nicht gedacht.

Es war aber auf jeden Fall eine sehr schöne Lesung in einer richtig tollen Umgebung!
Und nach dieser Lesung wundert es mich gar nicht, dass Sabine Thiesler ihre Hörbücher selber einliest.
Denn sie liest richtig, richtig toll! Da merkt man bei jedem Satz, wie gut sie ihre Charaktere und Geschichten kennt.
Selten habe ich jemanden so engagiert lesen gehört!

Ich denke, ein Hörbuch von und mit ihr könnte den Weg zu mir finden…

Der Messe-Auftakt war damit schon mal rundum gelungen!

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