Leon Traumgänger

Leon Traumgänger – erwachen (01)

Titel:   Leon Traumgänger – erwachen (01) / Verlag Zaubermond Verlag / Laufzeit:   ca. 70 min / 25 Tracks / Sprecher:  Nicolas Artajo, Leonhard Mahlich, Celine Fantanges, Konrad Halver, Iris Artajo, Andreas Mannkopff u.A.

Inhalt:   Was, wenn deine Albträume eines Tages Wirklichkeit werden?

Der Waisenjunge Leon verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er scheint sich in die Träume anderer Menschen hineinversetzen zu können.
Schlimmer noch – er wird selbst von unheimlichen Träumen verfolgt, die ihn jedes Jahr in der Nacht vor seinem Geburtstag auf’s Neue quälen.
Welche Bedeutung haben die Träume? Ist das, was in ihnen passiert, nicht vielleicht doch an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit – die Realität?


Leon Traumgänger – Ein außergewöhnlicher Titel für ein Hörspiel, das im ersten Teil eine gar nicht mal so außergewöhnliche Geschichte bietet.
Zwar wird gleich am Anfang klar, dass Leon kein normaler Vierzehnjähriger ist und dass seine speziellen Fähigkeiten sogar für ihn selber etwas Beängstigendes haben.
Doch die anschließende Geschichte klingt zum Großteil wie eine „normale“ Jugendgeschichte. Man erfährt, wie Leon lebt, lernt seine Mitbewohner und Betreuer aus der Jugend-WG kennen, erlebt seinen nicht gerade grandiosen Geburtstag mit und begleitet ihn und seine Freunde bzw Mitbewohner bei ihren Unternehmungen.
Das mag nun vielleicht nicht unbedingt interessant klingen, aber es ist für die Geschichte einfach notwendig. Man muss schließlich wissen, mit wem man es in dem Hörspiel zu tun hat, was das für Menschen sind, sympathisch oder unsympathisch, gefährlich…?
Außerdem gibt es einen kleinen, aber gewitzten Dreh, der selbst diesen Teil der Geschichte interessant und spannend macht: nämlich die Erzählweise. Leon selber erzählt die Geschichte und zwar im Dialog mit seinem Zimmergenossen Christian. Mit dem versteht er sich zwar im normalen Leben eher mäßig, aber in diesen Dialogen, also in Leons Gedanken, sind sie befreundet.
Zum Ende des ersten Teil hin wird es dann relativ plötzlich, aber dafür umso wirkungsvoller gruselig. Ich habe beim Hören tatsächlich so manches Mal prüfend über die Schulter geschaut und eine leichte Gänsehaut verspürt. Die Handlung und Atmosphäre lassen einen hier mächtig schaudern.

Wenn der Zaubermond Verlag ein Hörspiel herausbringt, dann kann man sich darauf verlassen, dass durch die Bank Profis an den Mikros sitzen, da macht also auch Leon Traumgänger keine Ausnahme.
Leon wird von Nicolas Artajo gesprochen und es gelingt ihm schon mit den ersten Sätzen, dem Hörer ein gutes Bild von Leon zu vermitteln, diesem Vierzehnjährigen, der auf der einen Seite ein ganz normaler Teenager ist, auf der anderen Seite aber jahrelange Erfahrung mit diesen Träumen hat, aus denen er nicht schlau wird und die ihm Angst machen.
Celine Fontanges übernimmt die Rolle des WG-Neuzugangs Lucy, ein Mädchen mit -wie ich finde- einem sehr interessanten Wesen. Und diese besondere Art bringt Celine Fontanges stimmlich sehr gut rüber. Allerdings finde ich schon, dass sie nicht gerade wie eine Sechzehnjährige klingt, doch darüber kann man angesichts der Handlung problemlos hinweghören.
In weiteren Rollen sind unter Anderen  Eva Michaelis, Andreas Mannkopff, Gordon Piedesack, Konrad Halver und Hans-Werner Bussinger zu hören.

Die Musik trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Hörspiels bei. Hier hat man auch eindringliche Rhythmen, kriechende Melodien und mystische Klänge gesetzt, die die Handlung perfekt untermalen und beim Hörer für die wohlig-schaudernde Gänsehaut sorgen.
Dieser Soundtrack ist umso eindrucksvoller wenn man bedenkt, dass Leon Traumgänger eine Geschichte ist, die sich wohl in erster Linie an Jugendliche richtet. Mit solch einer imposanten Musikkulisse kann kaum ein Hörspiel für Jugendliche aufwarten.

Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ein Hingucker. Auf dem kräftig blauen Hintergrund mit den Lichtwirbeln kommt das Symbol mit dem Skarabäus, das auch im Hörspiel eine Rolle spielt, sehr gut zur Geltung.
Im Inneren des Covers findet man neben der Sprecherauflistung noch Hinweise auf Teil 2 und 3 des Leon Traumgänger – Hörspiels und auf das Buch, das Ende August im Droste-Verlag erscheinen wird.
Fazit:   Leon Traumgänger Teil 1 ist ein vielversprechender Start für den Dreiteiler. Hier stimmt einfach alles, von der interessanten und gruseligen Handlung, über die gelungene Inszenierung und die klasse Sprecher bis hin zum Layout. Mein Tipp: wer auf (Urban) Fantasy steht, der sollte hier unbedingt zugreifen! Ein ganz feines Hörspiel!

Leon Traumgänger – erwachen (02)

Titel:   Leon Traumgänger – erwachen (02) / VerlagZaubermond Verlag / Laufzeit:   ca. 70 min / 27 Tracks / Sprecher:  Nicolas Artajo, Leonhard Mahlich, Claudia Urbschat-Mingues, Steffi Kirchberger, Thomas Schmuckert, Jochen Schröder u.A.

Inhalt:   Was, wenn deine Albträume eines Tages Wirklichkeit werden?

Der Waisenjunge Leon verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er kann sich in die Träume anderer Menschen hineinversetzen.
Als in seinem unmittelbaren Umfeld ein Mord geschieht, ist Leon der Einzige, der der Polizei wertvolle Hinweise geben kann. Doch niemand glaubt ihm – außer Eule, einem geheimnisvollen Mädchen, das niemanden an sich heranlässt und das vorzugsweise um Mitternacht in der Dunkelheit des Hofgarten anzutreffen ist…


Leon Traumgänger – erwachen Teil 2 beginnt praktischerweise mit einer Zusammenfassung der Handlung des ersten Teils, und für ein Hörspiel fällt diese Zusammenfassung sehr umfangreich aus, so dass man -wenn man zwischen den Teilen eine längere Pause gemacht hat- ganz gut wieder in die Geschichte hineinfinden kann.
Die folgende Handlung schließt nahezu unmittelbar an der Stelle an, an der die erste Folge endete: nachdem er den Angriff auf Lucy mit ansehen musste, liegt Leon wegen des Schocks im Krankenhaus.
Doch der Verlauf der Geschichte nimmt auf seinen angeschlagenen Zustand keine Rücksicht und so fällt Folge 2 um ein Vielfaches spannender aus als noch der erste Teil, der einem ja hauptsächlich die Charaktere vertraut macht und die „Vorbereitungen“ für die Geschichte an sich trifft.
Da ist beispielsweise eine ganze Reihe merkwürdiger Leute um Leon herum: ein recht undurchsichtiger Polizist, der Leiter einer Privatklinik, den Leon aus einem früheren Abenteuer kennt und der ihm nicht wohl gesonnen zu sein scheint und natürlich Eule, ein seltsames Mädchen mit ebenfalls sehr speziellen Fähigkeiten, das ihm erstmals zeigt, welche Kräfte in ihm stecken und das ihm womöglich bei der Suche nach Lucys Mörder helfen könnte. Und dann ist da noch Clochard, ein merkwürdiger Stadtstreicher, der Leon eine schier unglaubliche Eröffnung macht, mit der die Geschichte noch einen zusätzlichen Touch in Richtung Fantasy erhält.
Leon selber entdeckt eine Gemeinsamkeit der Orte, an denen die Leute ermordet wurden, und diese Gemeinsamkeit stützt sich auf tatsächliche historische Ereignisse und Personen, ist deshalb aber nicht weniger schaurig.
Im Gegenteil, als Leon und Eule dieser Spur mit Hilfe von Clochard folgen, da zieht die Geschichte in Sachen Grusel alle Register.

In der Rolle des Clochard ist Jochen Schröder zu hören und ich finde, er spricht diesen Part wirklich bravourös. Es gelingt ihm wunderbar, diese spezielle Kombination vom trunksüchtigem Landstreicher mit der so gegensätzlichen Ausdrucksweise eines Edelmanns aus früheren Zeiten umzusetzen.
Steffi Kirchberger übernimmt die Rolle von Eule und trifft genau den richtigen Ton für den Part dieses merkwürdigen Mädchens. Meist zwar unbeschwert und gegenüber Leon oft höhnisch, aber dennoch hört man bei jedem ihrer Worte heraus, dass an Eule etwas Geheimnisvolles ist.
Als Polizist Jarne Kallert und als Lampen- und Antik-„Händlerin“ Melek trifft man das vertraute Sprecher-Duo aus der Serie Dorian Hunter an: Thomas Schmuckert und Claudia Urbschat-Mingues, die auch ihre Rollen in Leon Traumgänger souverän meistern.

Der Soundtrack setzt weiterhin auf harte Rhythmen und schleichende Melodien, die einem unter die Haut gehen und für eine Gänsehaut sorgen. Diese moderne Untermalung passt ausgezeichnet zu einem Hörspiel für Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene) von heute, das Fantasy, Krimi und eine gehörige Portion Grusel in sich vereint. Sie wird jedem dieser Genres gerecht.
An den Geräuschen gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, sie klingen authentisch und fügen sich harmonisch in die Handlung ein. Besonderes Lob gilt der Geräuschkulisse der Szenen, wenn Leon träumt oder in die Schatten tritt. Was man hier zu hören bekommt, kann sich problemlos mit mit den „großen“ Hörspielen aus dem Grusel- oder Fantasy-Bereich messen.

Das Layout hat sich nicht geändert, das Cover hat lediglich eine andere Hintergrundfarbe bekommen, ein dunkles Violett statt des Blaus, das Motiv an sich ist das gleiche geblieben.
Da es aber in der Geschichte wichtig ist, geht dieses Motiv auch für Folge 2 völlig in Ordnung.
Man muss ja auch bedenken, dass hier ein Buch in einem dreiteiligen Hörspiel „verarbeitet“ wurde und dieses eine Buch hat nun mal logischerweise nur ein Cover.

Fazit:   Leon Traumgänger beeindruckt mich immer mehr. Die Handlung nimmt Fahrt auf und bedient sich nun auch mythologischer Elemente, flechtet aber auch -krasser könnte der Gegensatz kaum sein- die Taten einer realen, historischen Person mit ein. Ein gewagter, aber überaus gelungener Mix.

Leon Traumgänger – erwachen (03)

Titel:   Leon Traumgänger – erwachen (03) / VerlagZaubermond Verlag / Laufzeit:   ca. 74 min / 22 Tracks / Sprecher:  Nicolas Artajo, Leonhard Mahlich, Claudia Urbschat-Mingues, Marco Göllner, Steffi Kirchberger, Jochen Schröder u.A.

Inhalt:   Was, wenn deine Albträume eines Tages Wirklichkeit werden?

Leons Jagd nach dem unheimlichen Serienmörder geht mit diesem Teil in die letzte Runde. Noch immer ist die Identität des Killers ungeklärt.
Clochard, der seltsame Landstreicher aus dem Hofgarten, der Leon einen Hinweis auf die Nephilim – Nachkommen eines uralten Zauberer-Geschlechts, das einst auf Erden wandelte. Ist der Mörder einer von ihnen? Und hat Leon, der selbst über paranormale Fähigkeiten verfügt, wirklich die Kraft ihn zu besiegen?


Mit Teil 3 geht die Geschichte um Leon leider bereits in die letzte Runde.
Auch hier erhält man wieder eine gute Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse, dann ist man aber auch schon wieder direkt in der Geschichte.
Und die hat es in Teil 3 ganz besonders in sich. Hier fließen Aspekte aus den vorigen Teilen mit neuen Erkenntnissen und Rätseln zusammen und so wird die Story durchaus komplex.
Dennoch kann man ihr sehr gut folgen, denn der Verlauf an sich ist absolut logisch und nachvollziehbar.
Bis zum Ende hin rätselt man mit Leon mit.
Und auch wenn das Ende ziemlich plötzlich kommt und sehr schnell abgehandelt wird, so bietet es doch einige Überraschungen, die vorher nicht absehbar waren.
Ich denke allerdings, dass das Ende im Buch schon ausführlich beschrieben ist, doch würde man sich da die ganzen beschreibenden Texte wegdenken und nur auf Taten und Dialoge beschränken, so fiele es sicher auch dort kürzer aus. Daraus kann man dem Hörspiel also keinen Vorwurf machen
Der Cliffhanger am Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, worüber ich mich sehr freuen würde.

An den Sprechern gibt es weiterhin nichts auszusetzen.
Christian -Leons Freund, jedenfalls in seinen Träumen-, gesprochen von Leonard Mahlich übernimmt in Teil 3 einen weit größeren  Part als in den beiden vorigen Teilen.
Er ist Leons Stimme der Vernunft, wenn es mal zu abgehoben wirkt, aber auch derjenige, der dem Hörspiel von der Sprache her den jugendlichen Touch verleiht. Beides bringt er überzeugend an den Hörer.
Auch Clochard ist in Teil 3 wieder mit den der Partie und für mich ist Jochen Schröder der Favorit unter den Sprechern. Wie er den Stadtstreicher spricht, das ist gleichermaßen geheimnisvoll und weise, wie auch bizarr. So macht er ihn zum schillerndsten Charakter des Hörspiels.

Musikalisch bleibt Teil 3 dem Stil der kleinen Serie treu und bietet weiterhin schleichende und so sehr wirkungsvolle Melodien, aber auch harte Rhythmen. Mit dieser Mischung unterstreicht sie gekonnt spannende Stellen, vermittelt dem Hörer das Tempo der Story und sorgt dafür, dass einem das Hörspiel bzw diese Geschichte so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht.

Der dritte Teil der Mini-Serie hat von Layout her erneut einen neuen Anstrich bekommen, dieses Mal ganz in einem dunklen, aber dennoch kräftigen Grün gehalten.
Mir gefällt es inzwischen immer mehr, dass die Unterschiede zwischen den drei Teilen sich lediglich auf die Hintergrundfarbe beschränken. So sieht man zwar auf Anhieb, dass es sich um verschiedene Teile handelt, aber durch das gleichbleibende Motiv ist ebenfalls sofort klar, dass diese drei Teile zusammengehören.

Fazit:   Das Ende von Teil 3 macht mir Hoffnung auf eine Fortsetzung, denn die Leon Traumgänger – Hörspiele sind für mich aktuell die beste Neu-Entdeckung auf dem Hörspiel-Sektor.
Hier hat sich der Zaubermond einer tollen Geschichte angenommen und sie großartig als Hörspiel umgesetzt.

Leon Traumgänger (01) – erwachen

Titel:   Leon Traumgänger – erwachen (01)

Verlag Zaubermond Verlag

Laufzeit:   ca. 70 min / 25 Tracks

Sprecher:  Nicolas Artajo, Leonhard Mahlich, Celine Fantanges, Konrad Halver, Iris Artajo, Andreas Mannkopff u.A.

Inhalt:   Was, wenn deine Albträume eines Tages Wirklichkeit werden?

Der Waisenjunge Leon verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Er scheint sich in die Träume anderer Menschen hineinversetzen zu können.
Schlimmer noch – er wird selbst von unheimlichen Träumen verfolgt, die ihn jedes Jahr in der Nacht vor seinem Geburtstag auf’s Neue quälen.
Welche Bedeutung haben die Träume? Ist das, was in ihnen passiert, nicht vielleicht doch an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit – die Realität?

Leon Traumgänger – Ein außergewöhnlicher Titel für ein Hörspiel, das im ersten Teil eine gar nicht mal so außergewöhnliche Geschichte bietet.
Zwar wird gleich am Anfang klar, dass Leon kein normaler Vierzehnjähriger ist und dass seine speziellen Fähigkeiten sogar für ihn selber etwas Beängstigendes haben.
Doch die anschließende Geschichte klingt zum Großteil wie eine „normale“ Jugendgeschichte. Man erfährt, wie Leon lebt, lernt seine Mitbewohner und Betreuer aus der Jugend-WG kennen, erlebt seinen nicht gerade grandiosen Geburtstag mit und begleitet ihn und seine Freunde bzw Mitbewohner bei ihren Unternehmungen.
Das mag nun vielleicht nicht unbedingt interessant klingen, aber es ist für die Geschichte einfach notwendig. Man muss schließlich wissen, mit wem man es in dem Hörspiel zu tun hat, was das für Menschen sind, sympathisch oder unsympathisch, gefährlich…?
Außerdem gibt es einen kleinen, aber gewitzten Dreh, der selbst diesen Teil der Geschichte interessant und spannend macht: nämlich die Erzählweise. Leon selber erzählt die Geschichte und zwar im Dialog mit seinem Zimmergenossen Christian. Mit dem versteht er sich zwar im normalen Leben eher mäßig, aber in diesen Dialogen, also in Leons Gedanken, sind sie befreundet.
Zum Ende des ersten Teil hin wird es dann relativ plötzlich, aber dafür umso wirkungsvoller gruselig. Ich habe beim Hören tatsächlich so manches Mal prüfend über die Schulter geschaut und eine leichte Gänsehaut verspürt. Die Handlung und Atmosphäre lassen einen hier mächtig schaudern.

Wenn der Zaubermond Verlag ein Hörspiel herausbringt, dann kann man sich darauf verlassen, dass durch die Bank Profis an den Mikros sitzen, da macht also auch Leon Traumgänger keine Ausnahme.
Leon wird von Nicolas Artajo gesprochen und es gelingt ihm schon mit den ersten Sätzen, dem Hörer ein gutes Bild von Leon zu vermitteln, diesem Vierzehnjährigen, der auf der einen Seite ein ganz normaler Teenager ist, auf der anderen Seite aber jahrelange Erfahrung mit diesen Träumen hat, aus denen er nicht schlau wird und die ihm Angst machen.
Celine Fontanges übernimmt die Rolle des WG-Neuzugangs Lucy, ein Mädchen mit -wie ich finde- einem sehr interessanten Wesen. Und diese besondere Art bringt Celine Fontanges stimmlich sehr gut rüber. Allerdings finde ich schon, dass sie nicht gerade wie eine Sechzehnjährige klingt, doch darüber kann man angesichts der Handlung problemlos hinweghören.
In weiteren Rollen sind unter Anderen  Eva Michaelis, Andreas Mannkopff, Gordon Piedesack, Konrad Halver und Hans-Werner Bussinger zu hören.

Die Musik trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Hörspiels bei. Hier hat man auch eindringliche Rhythmen, kriechende Melodien und mystische Klänge gesetzt, die die Handlung perfekt untermalen und beim Hörer für die wohlig-schaudernde Gänsehaut sorgen.
Dieser Soundtrack ist umso eindrucksvoller wenn man bedenkt, dass Leon Traumgänger eine Geschichte ist, die sich wohl in erster Linie an Jugendliche richtet. Mit solch einer imposanten Musikkulisse kann kaum ein Hörspiel für Jugendliche aufwarten.

Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ein Hingucker. Auf dem kräftig blauen Hintergrund mit den Lichtwirbeln kommt das Symbol mit dem Skarabäus, das auch im Hörspiel eine Rolle spielt, sehr gut zur Geltung.
Im Inneren des Covers findet man neben der Sprecherauflistung noch Hinweise auf Teil 2 und 3 des Leon Traumgänger – Hörspiels und auf das Buch, das Ende August im Droste-Verlag erscheinen wird.
Fazit:   Leon Traumgänger Teil 1 ist ein vielversprechender Start für den Dreiteiler. Hier stimmt einfach alles, von der interessanten und gruseligen Handlung, über die gelungene Inszenierung und die klasse Sprecher bis hin zum Layout. Mein Tipp: wer auf (Urban) Fantasy steht, der sollte hier unbedingt zugreifen! Ein ganz feines Hörspiel!

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