Liebe

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance (Estelle Laure / Julia Meier)

Titel: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance / Verlag: Goya Libre / Spielzeit: ca. 245 min, 3 CDs / Buch: Estelle Laure / gelesen von: Julia Meier

Inhalt: Die 17-jährige Lucille sollte sich eigentlich auf ihr letztes Highschool-Jahr freuen: Sie versteht sich gut mit ihrer kleinen Schwester Wren, ihre beste Freundin Eden steht immer an ihrer Seite und sie ist heimlich in Edens Zwillingsbruder Digby verliebt. Er vielleicht auch in sie? Doch am ersten Schultag nach den Sommerferien kommt Lucilles Mutter nicht wie versprochen aus dem Urlaub zurück und die beiden Schwestern sind auf sich allein gestellt. Wie soll Lucille sich und Wren versorgen, ohne dass das Jugendamt etwas merkt? Zum Glück stehen Eden und Digby ihr zur Seite, doch dann ereignet sich ein schrecklicher Unfall und Lucille muss endgültig lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.


Ich bin ja ein Fan von Jugendbüchern und es ist auch das einzige Genre, in dem es für mich mal eine Geschichte von einem amerikanischen Autor sein darf. In keinem anderen Genre sonst bin ich dafür noch zu haben. Und kurz gesagt, ist es auch genau dieser Aspekt, wegen dem mich diese Geschichte letztlich doch nicht überzeugen konnte.
Aber ich werde mit dem Positiven anfangen, denn auch davon bringt sie einiges mit. So mochte ich zB Lucille sehr schnell wirklich gerne. Genauso ihre Freunde und Geschwister. Das ist immer schon viel wert, denn mit solch einer Einstellung zu den Figuren folgt man einer Geschichte doch gleich umso lieber. Es hätte hier und da zar etwas mehr Tiefe sein dürfen, ein paar Informationen usw mehr über die Figuren, aber mir hat es so gereicht, da ich kein Freund von allzu ausufernden Beschreibungen bin.
Mir taten Lucille und ihre Geschwister zunächst auch wirklich leid als sie sich urplötzlich in einer Situation wiederfinden, die sicher für jeden Jugendlichen (und ein Stück weit sicher auch für Erwachsene) absolut neu und die totale Herausforderung ist. Ich habe mich gefragt, wie sie die Sache meistern werden und es hat mir Spass gemacht, zu verfolgen, wie speziell Lucille an der Situation wächst und sich weiterentwickelt. Mir ist es wichtig, dass ich bei Figuren eine solche Entwicklung bemerke. Das finde ich immer spannend.
Nun zu den Knackpunkten. Mir ist es bei Geschichten amerikanischer Autoren einfach zu öft untergekommen, dass sie in irgendeiner Hinsicht unnötig übertreiben. Genauso habe ich auch hier empfunden, denn was nach dem ersten Schicksalsschlag alles an Katastrophen auf Lucille einprasselt war mir einfach zu viel. So viel, dass es ins Unglaubwürdige rutschte.
Und ob man angesichts all dessen noch an dieses Ende glauben mag, lasse ich mal dahingestellt. Natürlich, es entspricht dem Titel, aber so richtig authentisch kam es mir nicht mehr vor.

Julia Meier hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Sie hat eine angenehme Stimme und bringt die Gefühle der Figuren glaubhaft und intensiv an den Hörer. Das verleiht der Geschichte ihre Atmosphäre und bringt den Hörer dazu, mit den Charakteren zu fühlen.

Das Cover ist mit den knalligen, bunten Farben ein echter Hingucker. Allerdings finde ich, dass man schon gut hinsehen muss um darin den Titel lesen zu können. Die CDs sind ebenfalls in bunten Farben gehalten und man findet im Booklet einige Informationen über Autorin und Sprecherin.

Fazit:  Dass ich dieses Hörbuch nicht an einem gewissen Punkt abgebrochen habe bzw mich davon habe ablenken lassen, liegt vor allem an den durchweg sympathischen Figuren, in die ich mich gut einfühlen und mit denen ich leicht mitfühlen konnte. Allerdings war es mir dann doch entschieden zu viel Dramatik / Schicksal, als dass ich es noch glaubhaft finden konnte. Und so konnte mich die Story trotz der liebenswerten Figuren nicht überzeugen konnte.

Gruselkabinett (112) – Der Ebenholzrahmen

Titel: Gruselkabinett (112) – Der Ebenholzrahmen / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Herbert Schäfer, Beate Gerlach, Eva-Maria Werth, Daniela Bette ua

gk112Inhalt: London 1923: Philipp Devigne ist nicht wenig erstaunt, von seiner reichen Tante ein altes viktorianisches Haus im Londoner Nobel-Stadtteil Chelsea zu erben. Über dem Kamin im Speisezimmer hängt in dem ansonsten erlesen möblierten Haus ein billiger Druck in einem aufwändigen Ebenholzrahmen. Wie sich herausstellt, hat es damit eine unheimliche Bewandtnis?


Die „Gruselkabinette“ und ich, es ist und bleibt so eine Sache für sich. Diese Folge hier ließ sich ganz vielversprechend an. Philipp, Mildred und deren Mutter waren mir schnell sehr sympathisch. Und ein Haus bzw später Spukhaus in Chelsea klang ebenfalls nicht übel.
Allerdings muss ich sagen, dass ich es gar nicht als Spukhaus empfunden habe. Genau genommen habe ich nicht eine Minute des Hörspiels auch nur ansatzweise als unheimlich oder gruselig empfunden. Dafür sind die entsprechenden Szenen zu selten und zu kurz gehalten. Außerdem triefen sie eher vor Schmalz als schaurig zu sein.
Spannung kam bei mir auch erst kurz vor Ende mal auf, jedoch nicht für sehr lange.
Auch diese Magie, die von der Frau vom Gemälde ausgeht, kam bei mir gar nicht an. Aber da muss doch etwas sein, wenn man den an sich ganz vernünftigen Philipp zum Liebestrottel macht!
Und nicht zuletzt: natürlich weiß ich, dass das Hörspiel 1923 spielt und über diese Zeit weiß ich so ziemlich gar nichts. Aber war es damals wirklich normal, dass man zB die Frau, der man einen Antrag machen möchte, vorher noch siezt? Und überhaupt, ein bisschen mehr Gefühl hätte da schon dabei sein können. Angeblich lieben sie sich doch!

Herbert Schäfer ist eine gute Wahl für die Rolle des Philipp. Ich mochte Philipp sofort. In der Geschichte lässt er ihn noch recht jung klingen, als Erzähler dagegen schon älter und weiser. Daniela Bette gibt die Frau aus dem Gemälde (was hätte es der Story eigentlich genommen, wenn sie einen Namen gehabt hätte?) und gibt ihr einen geheimnisvollen Ton.

Musik ist hier wieder an allen Ecken und Enden zu hören. Und mir war es -wieder mal- einfach zu viel. Außerdem hat auch die Musik ist nicht geschafft, für Grusel und / oder Spannung zu sorgen. Die Geräuschkulisse ist fein, da gibt es nichts auszusetzen.

Das Bild mit dem Rahmen ist natürlich auch auf dem Cover zu sehen. Gerade in dem Moment als die schöne Fremde heraussteigt. Rundherum züngeln die Flammen, was dem Bild eine gewisse Dramatik verleiht.

Fazit: Weder spannend, geschweige denn gruselig. Bis auf das Ende für mich eigentlich sogar eine generell wenig aufregende Folge der Reihe.

Bibi & Tina (83) – Freddy verliebt sich

Titel: Bibi & Tina (83) – Freddy verliebt sich / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 43 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Sven Hasper, Lina Rabea Mohr ua

bt83Inhalt: Bibi und Tina können es kaum glauben: Freddy hat sich in Amélie, einen Feriengast auf dem Martinshof verliebt. Um in ihrer Nähe zu sein, meldet er sich kurzerhand sogar zum Reitunterricht an. Doch Amélie hat nur Augen für die Pferde. Freddy kann machen was er will. Da bleibt nur noch, Bibi und Tina um Hilfe bitten.


Ich freue mich ja immer, wenn in der Reihe mal wieder etwas mehr von Freddy zu hören ist. Einfach, weil er für mich einen tollen Ausgleich zu den sonst überwiegend nur pferdeinteressierten Figuren ist. So ist es auch hier wieder. Obwohl sich Freddy den Pferden am Amélies Willen schon annähert.
Es macht Spass und ist teilweise schon rührend, wie er sich um das Mädchen bemüht, dabei aber oft viel zu schüchtern ist und / oder sich zu ungeschickt anstellt. Er tat mir richtig leid. Und ich konnte gut nachvollziehen, dass er Amélie mag. Sie ist wirklich ein nettes Mädchen, ganz entgegen der Bedenken, die Bibi und Tina anfangs kurz haben.
Und dann erfahren die beiden vom Amélie etwas, das Freddys Verliebtheit und seine Chancen bei dem Mädchen nicht gerade erhöhen. Das lässt Spannung aufkommen, jedenfalls für eine Weile. Eben so, wie man es aus dieser Reihe kennt. Daher passt das so gut in den Verlauf.
Das Ende ist zwar schon recht vorhersehbar, aber dennoch schön. Es ist eben nicht alles immer so einfach, erst recht nicht, wenn es um die Liebe geht. Da wird es oft ganz schön kompliziert, selbst in Freddys und Amélies Alter. Und dann muss man versuchen, das Beste daraus zu machen. Was ihnen auch gelingt, und ich würde mir wünschen, Amélie mal wieder in einer Folge zu treffen.

Neben den bekannten Stimme ist als Gast Lina Rabea Mohr zu hören, die die Amélie spricht. Ihre angenehme Stimme passt gut zu dem netten Mädchen. Man mag Amélie auch dadurch gleich auf Anhieb. Bei Oliver Rohrbeck habe ich immer so meine Probleme damit, ihn nicht sofort mit Justus Jonas zu verbinden. Das ärgert mich jedes Mal. Auch hier musste ich mich richtig anstrengen, diesen Effekt zu verdrängen. Und das sogar, obwohl er den Freddy doch so ganz anders spricht.

Von Musik ist vom Titellied abgesehen nichts zu hören. Aber eine feine Geräuschkulisse hat die Folge wieder abbekommen. Irgendwie habe ich immer den Eindruck, man gibt sich bei dieser Reihe etwas mehr Mühe als bei den Reihen-Kollegen.

Natürlich stehen Freddy und Amélie auch auf dem Cover im Vordergrund. Man erkennt auf Anhieb, was mit Freddy los ist. Dazu bräuchte es den Titel eigentlich nicht mehr wirklich. Und wenn man Amélie so sieht, kann man das auch gut nachvollziehen.

Fazit:  Eine schöne, teilweise rührende Geschichte um Freddy und seine Verliebtheit. Der Junge bringt immer frischen Wind in die Folgen, sogar wenn es um ein kitschgefährdetes Thema wie hier geht.

Ostwind (02)

Titel: Ostwind (02) / Verlag: derHörverlag / Spielzeit: ca. 102 min / Sprecher: Cornelia Dörr, Hanna Binke, Marvin Linke, Jürgen Vogel ua

ostwind2Inhalt: Mika hat Sommerferien und endlich wieder Zeit für Ostwind! Doch sie entdeckt Wunden an Ostwinds Bauch, für die niemand eine Erklärung hat. Noch dazu steht Gut Kaltenbach kurz vor der Pleite! Schweren Herzens entscheidet sich Mika, an einem Turnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Aber Ostwind ist abgelenkt, er läuft immer wieder davon. Als Mika ihm bis tief in den Wald folgt, entdeckt sie eine Schimmelstute, und die beiden Pferde umtanzen sich liebevoll. Plötzlich taucht ein fremder Junge namens Milan auf, der behauptet, er könne Mika helfen, das Turnier zu gewinnen. Was hat es wirklich mit Milan auf sich? Kann Mika Kaltenbach retten?


Es dürfte niemanden verwundern, dass diese Serie fortgesetzt wird. Dafür hatte Teil 1 einen viel zu großen Erfolg. Obwohl Filmhörspiele nicht mein Fall sind, hatte mir dieser erste Teil inhaltlich ganz gut gefallen. Daher habe ich nun auch Teil 2 angehört. Inhaltlich habe ich auch ihm nichts vorzuwerfen.
Sicher erfindet die Story nicht gerade das Rad der Pferdegeschichten neu mit einem Hof kurz vor der Pleite und großen Bemühungen, dieses Übel noch abzuwenden, aber irgendwie ist es eben doch ein Thema, das immer ganz ordentlich funktioniert. Das ist hier ebenfalls der Fall. Die Geschichte ist ganz spannend und hat wie ihr Vorgänger ihre rührenden Momente, durch die man umso mehr mit Mika und ihren Freunden um den Hof bangt. Und natürlich um Ostwind, mit dem plötzlich etwas nicht zu stimmen scheint. Was ist nur los mit ihm? Gemeinsam mit Mika geht man dieser Frage auf den Grund. Der Anlass für Ostwinds Verhalten hat mir sehr gut gefallen. Manchmal mag ich so etwas ganz gerne.
Somit hat es mir auch gefallen, was Mika in dieser Geschichte erstmals passiert. Daraus kann man der Geschichte keinen Vorwurf machen. Es ist einfach ein Thema, das Mädchen im Alter von Mika bzw der Hörerschaft betrifft und viel beschäftigt. Daher geht das für mich absolut in Ordnung.
Mit über 100 Minuten Spielzeit ist dieser zweite Teil nicht gerade kurz. Und ja, hin und wieder zieht sich die Story schon ein wenig. Andererseits habe ich immer eine Menge gegen Kürzungen. Sei es bei Buchverfilmungen oder bei Filmhörspielen, ganz egal. Je näher man an der Vorlage bleibt, desto griffiger wirkt es für mich immer. Somit konnte ich über die paar Längen gut hinwegsehen.

Cornelia Dörr ist auch dieses Mal wieder als Erzählerin mit dabei und sie hat wieder eine ganze Menge zu tun. Das ist logisch, denn was man im Film sofort sieht, das muss man beim Hörspiel nun mal oft erst erklären bzw beschreiben. Dank ihrer angenehmen Stimme, die gut zu „Ostwind“ passt, fiel es mir leicht, Cornelia Dörr auch mal länger bzw häufiger zu hören. Dass sie allerdings manchmal in die gespielten Szenen hineinspricht, fand ich weniger gelungen. Das muss nun wirklich nicht sein. Ansonsten sind natürlich die Schauspieler aus dem Film zu hören. Da hat man nichts befürchten, denn die verstehen ihr Handwerk.

Die Musik erinnert stark an Teil 1. Genau kann ich mich daran zwar nicht mehr erinnern, aber sie kam mir dennoch sehr vertraut vor. Sie begleitet die Geschichte und sorgt an entscheidenden Stellen für die nötige Stimmung. Die Geräuschkulisse habe ich einmal mehr für dürftig empfunden. Da bin ich aus regulären Hörspielen Handfesteres gewöhnt als dieses vom Film übenommenen Geräusche.

Auf dem Cover ist Mika klar der Blickfang. Mit ihren wehenden Haaren sieht sie gleichermaßen wild, wie auch sensibel aus. Im Hintergrund sind Ostwind und ein weißes Pferd zu sehen. Das macht neugierig auf die Geschichte, denn woher kommt dieses andere Pferd? Um das zu erfahren, muss man das Hörspiel hören. Natürlich.

Fazit:  Zu viel Anteil an Erzähler, ein eher dürftiger Klang, „Ostwind 2“ hat alle Macken, die ich an Filmhörspielen nicht so mag. Dafür hat mir die Geschichte wieder einmal sehr gut gefallen. Eigentlich sogar noch einen Tacken besser als Teil 1. Ich bin eben auch ein Mädchen 😉

Die drei !!! (39) – Verliebte Weihnachten

Titel: Die drei !!! (39) – Verliebte Weihnachten / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher: Flemming Stein, Sonja Stein, Bern Stephan, Tim Kreuer ua

dda39Inhalt: Die drei !!! freuen sich auf die Vorweihnachtszeit. Doch in dem Feinkostladen, in dem Kim jobbt, geht es nicht mit rechten Dingen zu: Der Besitzer weigert sich auf einmal, seine erfolgreichste Pralinenmischung zu verkaufen. Die Detektivkunst der Freundinnen ist gefragt. Doch gleichzeitig flirtet Marie ganz unverhohlen mit Michi. Kim weiß nicht was sie davon halten soll. Die Freundschaft der drei Detektivinnen wird auf eine harte Probe gestellt.


Davon, dass ich eine Weihnachtsfolge im Oktober eine ganze Ecke zu früh dran finde, will ich gar nicht erst anfangen. Viel schlimmer finde ich den Titel an sich, der absolut gar nicht darauf schließen lässt, dass die drei Detektivinnen in dieser Folge einen neuen Fall zu lösen haben. Ich habe wirklich befürchtet, es gehe hier einzig um das Liebs- und Jungschaos um die drei jungen Damen herum.
Glücklicherweise räumte der Klappentext mit dieser Befürchtung auf. Die Mädchen bekommen es nämlich doch mit einem neuen Fall zu tun.
Und der ist gar nicht mal schlecht. Vielleicht ein kleines bisschen vorhersehbar, aber sonst wirklich ganz interessant und spannend. Die drei Freundinnen beweisen, dass sie als Detektivinnen wikrlich was auf dem Kasten haben und -auch bei Problemen- gut zusammenarbeiten können.
Die Auflösung fällt dann zwar ein wenig gefühlsduselig aus, aber dafür spielt die Geschichte ja auch in der Vorweihnachtszeit. Da lasse ich das gerne mal durchgehen. Außerdem hat das Ende noch eine ganz wichtige Botschaft in petto.
Um die Liebe und Jungs geht es -im Verhältnis- eher nebenbei. Dennoch ist auch dieser Teil ganz spannend. Und Kim tat mir wirklich sehr leid. Ich habe so für sie gehofft. Aber dieser Part ist halt wirklich der kleinere neben dem Fall. Wieso er es in den Titel geschafft hat, keine Ahnung.

Seitens der Sprecher habe ich die Folge als recht durchwachsen empfunden. Die drei Hauptsprecherinnen sind fit dabei wie eh und je. Und auch Bernd Stephan hat mir als Pralinenmeister Kranichstein ganz gut gefallen. Dass die Figur vom Wesen her etwas naiv angelegt ist, hört man dabei allerdings auch heraus. Patirck Bach habe ich dagegen den jugendlichen Max nicht ganz abgenommen. Und Flemming Stein klingt als Karl ziemlich angestrengt. Manuela Bäcker hätte auch gern etwas lockerer klingen dürfen.

Neben den üblichen vertrauten Musikstücken sind ab und zu auch weihnachtliche Melodien zu hören. Dezent und leise im Hintergrund zwar, aber sie sind da. Und sie haben in einer solchen Weihnachtsfolge ihre Berechtigung. Was die Geräuschkulisse angeht, möchte ich (habe ich lange nicht mehr) nochmal fragen: was soll dieses Windspielgeklimpere dauernd?

Welches der drei Mädels in erster Linie ein verliebtes Weihnachten hat, kann man dem Cover auf Anhieb entnehmen. Und auch aus den Ausgang der Sache wird kein Geheimnis gemacht. Ein rundum verräterisches Motiv also, was gut was an Spannung aus der Sache nimmt. Dass man von dem Fall gar nichts sieht, sei nur am Rande erwähnt…

Fazit: Auch wenn man es dem Titel nicht entnehmen kann, dies ist keine weihnachtliche Herz-Schmerz-Story, sondern ein ganz ordentlicher neuer Fall für die drei Detektivinnen. Man kann hier also ganz beruhigt zugreifen.

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