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Sherlock Holmes (58) – Das letzte Problem

Titel: Sherlock Hlmes (58) – Das letzte Problem / Verlag: Maritim / Spielzeit: ca. 60 min / Sprecher: Peter Groeger, Christian Rode, Melanie Fouche, Joachim Kerzel u.a.

Inhalt:  Sherlock Holmes ist auf der Jagd nach dem Napoleon des Verbrechens: Professor Moriarty.
Als Holmes Moriartys Londoner Verbrecherorganisation auffliegen lässt, wird der Meisterdetektiv selbst zum Gejagten.
Zusammen mit Watson flieht er auf den Kontinent und versteckt sich in den Schweizer Bergen. Dort kann Moriarty ihn unmöglich finden. Oder vielleicht doch?


Holmes letzter Fall? Da bekommt man als Fan ja direkt am Anfang des Hörspiels einen Schrecken! Wenn man es denn glaubt. Für mich ist erstens die „58“ eine zu krumme Zahl für einen Abschluss und zweitens weiß man ja…na, vorläufig erst mal egal. Es kommt aber auch noch dazu, dass die Geschichte keine würdige Abschluss-Story wäre. Wobei ich ja sagen muss, dass es mir gefallen hat, dass Holmes und Watson hier mal richtig unterwegs sind. Raus aus der Baker Street, raus aus England. Die beiden wirken in der Schweiz und Frankreich direkt exotisch. Das hat was! Die Ankündigung, Holmes bekomme es hier mit seinem Erzrivalen zu tun, klang auch vielversprechend. Und den genialen Detektiven mal nicht nur als den stets Überlegenen zu erleben, das hat ihn mir gleich einen Schlag sympathischer gemacht. Hinter all dem lauert allerdings auch das eine oder andere Aber. Denn so viel Holmes und Watson auch auf Achse sind, Tempo und Schwung sucht man bei der Folge vergebens. Vielleicht hätte man es bei der gängigen runden Deiviertelstunde Spielzeit belassen sollen. Da wäre es wohl zügiger zugegangen. Mit über 60 Minuten fällt die Folge zu lang aus um Tempo aufkommen zu lassen. Dann wäre da auch noch Erzrivale Moriarty persönlich, der mir alles andere als böse und wie der Kopf einer mächtigen Verbrecherorganisation vorkam. Und zuletzt noch: ich war überrascht auf wie viele Arten man den Namen „Moriarty“ aussprechen kann. Ich glaube, hier bekommt man alle Möglichkeiten zu hören. Konnte man sich nicht einigen? Und es gab auch noch zwei andere Worte, die sonderbar ausgesprochen wurden, so dass ich gestutzt habe. Das muss ja nun wirklich nicht sein.

Womöglich liegt es an Joachim Kerzel, dass mir Moriarty nicht mindestens Respekt eingeflößt hat. Er klingt für diesen Part einfach zu nett und sympathisch. Peter Groeger und Christian Rode liefern die gewohnte, ordentliche Leistung ab. Jedenfalls wenn man von der Uneinigkeit über die Aussprache des Namens „Moriarty“ absieht. Kleinere Rollen übernehmen Jürgen Thormann, Melanie Fouche, David Riedel und Marcus Pfeiffer.

Gewohnte Kost auch was Untermalung und Geräusche angeht. Vertraute Klänge, an Geräuschen das Nötigste, das aber ganz ordentlich eingesetzt. Ich kenne die Reihe gar nicht anders, von daher stört mich das gar nicht mehr. Das gehört so dazu.

Minimalistisch auch das Covermotiv. Ebenfalls etwas, was man von der Serie kennt. Wobei ich ja finde, diese Geschichte hätte zumindest ein etwas markanteres Motiv hergegeben.

Fazit:   Die Folge hat ein paar nette Eigenschaften. Dafür dass Holmes es hier aber mit DEM Verbrecher-König zu tun bekommt, geht es allerdings zu wenig dramatisch und zu schleppend zu. Gut, dass das mit dem letzten Fall… 😉

Sherlock Holmes (57) – Der adelige Junggeselle

Titel: Sherlock Holmes (57) – Der adelige Junggeselle / Verlag: Maritim / Spielzeit: ca. 48 min / Sprecher: Christian Rode, Peter Groeger, Volker Brandt, Sarah Riedel u.a.

InhaltLord Robert St. Simon widerfährt während seiner Hochzeitsfeier das wohl schrecklichste Unglück, das einen Mann treffen kann: Seine Braut verschwindet. Ohne jedweden Anhaltspunkt wendet er sich schließlich an Sherlock Holmes. Leider ist es nicht sehr viel, was er dem Detektiven berichten kann. Nichts, was gemeinhin einen Hinweis auf den Verbleib der jungen Frau liefern könnte. Umso überraschter ist Lord St. Simon, als er die Antwort seines Zuhörers erfährt…


Dieser Folge kann man sicher einiges vorwerfen. Beispielsweise, dass der Fall nun nicht gerade DIE Herausforderung ist. Selbst für den aufmerksamen Hörer nicht, denn ab einem bestimmten Moment ahnt man zumindest, wie dem adeligen Junggesellen der an sich schönsten Tag im Leben verdorben wurde. Außerdem findet die gesamte Handlung in der Baker Street statt. Weder Holmes, noch Watson verlassen je die Wohnung . Liegt vielleicht aber auch am schlechten Wetter. So kommt es, dass ich der Folge weder großartige Spannung, noch großartige Lebendigkeit bescheinigen kann. Sie hat mir aber trotzdem Spass gemacht. In erster Linie, weil ich Watson und Holmes noch nie so humorig und voll amüsanter Aussprüche erlebt habe. Zum Zweiten, weil immerhin die Rückblicke auf die Ereignisse rund um die dramatische Hochzeit nicht nur durch Berichte beschrieben werden, sondern in Form von gespielten Rückblenden. Das peppt immerhin etwas auf, was hier wohl deshalb so sehr auffällt, weil es sonst dröge zugeht. Zuletzt sei noch erwähnt, dass ich den angehenden Bräutigam Watson goldig fand!

Aller Witz und Humor nützt nichts, wenn er von Sprechern rübergebracht wird, die dafür nicht den nötigen Ton treffen. Da muss man sich bei Christian Rode und Peter Groeger glücklicherweise keine Sorgen machen, die beiden klingen verschmitzt genug um einen schmunzeln zu lassen. Bei Oliver Feld als den stehengelassenen Bräutigam dachte ich ja zunächst, dass er wenigstens einen Hauch Lebendigkeit hätte einfließen lassen können. Da Lord Robert St. Simon später aber auch als langweiligbeschrieben wird, passt dieser Tonfall doch ganz gut zu ihm.

Neben den vertrauten Musikstücken sind einige wenige Geräusche zu hören, von denen mir einmal das Unwetter in Erinnerung geblieben ist, das während des Geschehens in der Wohnung die ganze Zeit zu hören ist, und das Knistern des Kaminfeuers an dem Inspektor Lestrade sich trocknet. Viel ist das nicht, aber das ergänzt sich mit der Story, und gereicht hat es mir auch.

Ein Zeitungsartikel über die geplatzte Hochzeit und der Brief des langweiligen Junggesellen stellen das Motiv für das Cover. Bezug zur Geschichte ist damit gegeben, mehr haben die Motive der Reihe ja selten mal hergegeben. Somit alles wie gehabt und wie das Fans der Serie es kennen.

Fazit:   Ja, es gibt ganz klar bessere, spannendere Folgen. Aber glücklicherweise machen das humorvolle Drumherum, Ehemann in spe Watson und die Rückblenden etwas Boden gut.

Flattertiere wie Vampire

Titel: Flattertiere wie Vampire / Verlag: Maritim / Spielzeit: ca. 63 min / Sprecher: Sascha Draeger, Alexandra Doerk, Michael Weckler, Gabi Blum, Karin Eckhold u.a.

InhaltVampire in Wokingham – das ganze Dorf ist in heller Aufregung. Zumal die seltsamen Flattertiere nicht nur auf Blut aus sind, sondern sich auch mit Benzin, Strom, Milch und sogar mit dem guten Whisky vollaufen lassen. Und die Gebissenen machen dann Sachen, die ihnen niemand zugetraut hätte.


Heute hat es seit Langem mal wieder ein schon älteres Hörspiel auf diese Seite geschafft, das aber zu meinen All-Time-Favorites zählt. Warum? Weil ich es für ein Kinder-Hörspiel schon sehr gewagt finde. Natürlich, die Hauptcharaktere sind zwei Kinder und an dieser etwas sonderbaren Art von Vampiren, die Strom, Milch und Whiskey saugen, kann man auch erkennen, dass es keine Gruselgeschichte ist. Und doch! Denn auch wenn es die Vampire nicht auf Menschenblut abgesehen haben, sie greifen durchaus Menschen an. Und in dem kleinen Dörfchen werden allerlei Schauergeschichten über die Vampire erzählt, die zwar meist auch eine lustige Seite haben, aber immerhin so eindrucksvoll unheimlich erzählt werden, dass man schon mal eine Gänsehaut bekommen kann. Zudem geht die Geschichte mit dem Thema Tod sehr offen um. Da wird bei einem Kind mit einem aufgeschlagenen Knie pro Forma schon mal Maß für den Sarg genommen. Da droht ein Friedhofsgärtner der Regierung, ihnen Särge mit Leichen drin zu schicken, wenn sie ihm keinen größeren Friedhof zugestehen. Da wird sehr peittävoll für Trauerkleidung  damit geworben, dass es sich beruhigter sterbe, wenn man wisse, dass alle Gäste der Beerdigung mit dieser Kleidung ausgestattet sind, da wird einer Person offen das wohl nahe Ende prophezeit… Trotz einem guten Schuss Humor und dem Wissen, dass die Vampire nicht den Tod, sondern eher wertvolle Fähigkeiten bringen, doch ungewöhnlich für ein Kinderhörspiel.

Mit Sascha Draeger ist eine aus Kinder- und Jugendhörspielen hinlänglich bekannte Stimme in einer der Hauptrollen, als Cedric, zu hören. Da er Dank Serien wie „TKKG“ einer DER Sprecher für jugendliche Rollen ist, passt er auch gut zu diesem Part. Cedrics Freundin Goody wird von Alexandra Doerk gesprochen, ebenfalls aus zahlreichen Europa-Hörspielen bekannt. Ihr nimmt man die gewitzte und mutige Goody sofort ab. Mit u.A. Franz Josef Steffens, Manfred Schermutzki und Karin Eckhold sind noch viele weitere vertraute Hörspiel-Stimmen mit dabei.

Nachdem schon im Abschnitt zu den Sprechern das Wort „Europa“ gefallen ist, geht es hinsichtlich der musikalischen Untermalung gleich damit weiter. Denn die meisten der Melodien, die die Geschichte begleiten, kennt man als Kassetten-Kind bereits: aus zahlreichen Hörspielen von Europa aus den 70ern und 80ern. Sie stehen dieser Maritim-Geschichte ebenfalls sehr gut und lassen schnell das Flair und den Charme dieser alten Hörspiele aufkommen.

Das Bild auf dem Cover passt gut zum Untertitel „Eine unheimlich Geschichte von Othmar Franz Lang“. Gleichzeitig sieht man ihm aber auch an, dass es sich um eine Geschichte für junge Hörer handelt, dafür bürgt der Stil, der an ein Bilderbuch erinnert. Der Rahmen drum herum wirkt reichlich einfallslos. Und dem setzen die Innenseiten des Booklets noch die Krone auf, denn die sind leer. Da hätte es dann auch ein Einleger getan.

Fazit: Eine witzige und -für die angepeilte Altersgruppe- sehr gewagte Geschichte, an der auch Erwachsene ihren Hörspass haben werden. Allerdings klingt sie von den Sprechern bis hin zur Untermalung trotz Maritim-Logo auf dem Cover ganz klar nach Europa.

Mimi Rutherfurt und die Fälle… (Box 06)

Titel:   Mimi Rutherfurt und die Fälle…(Box 06)  / enthält die Folgen “Galgenfrist” , “Die Ruhe der Toten” / “Diebe in der Nacht” / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 210 min / Sprecher:   Gisela Fritsch, Viola Sauer, Udo Schenk, Jürgen Kluckert, Stefan Kaminski, Erich Räuker u.a.

Galgenfrist (von Maureen Butcher)

Inhalt:   Selten zuvor war das öffentliche Interesse an einer Hinrichtung so groß wie im Falle des jungen Shawn Mayfield: Schließlich legt man ihm die kaltblütige Ermordung seiner gesamten Familie zur Last. Die Beweise für seine Schuld sind erdrückend und niemand bezweifelt, dass er den Strang verdient hat. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass es Mimi schwer fällt, der Bitte ihrer Freundin Audrey Montgomery nachzukommen, den fast ein Jahrzehnt zurückliegenden Fall erneut unter die Lupe zu nehmen. Doch schon bald treten erste Unstimmigkeiten zu Tage, die die Schuld des jungen Mannes fragwürdig erscheinen lassen.

Der erste Fall dieser Box führt bei mir das persönliche Ranking an. Mimi ist wieder mit Freundin Audrey auf Detektiv-Tour, was einen guten Schuss Humor und Unterhaltungswert beisteuert. Die beiden passen wunderbar zusammen. Der Fall beginnt ausgesprochen spannend, denn zunächst wird man in dem Glauben gelassen, dass der gesamte Ort hinter den Morden steckt und sich die Bewohner verschworen haben. Erst Mimis und Audreys Nachforschungen dröseln die wahren Begebenheiten auf. Ab einem gewissen Punkt ahnt man allerdings schon, wer dahinter steckt. Ab da lässt die Spannung etwas nach. Erstaunt hat mich hier zum Einen Mimis außerordentlich guten medizinischen Kenntnisse: statt einen Krankenwagen zu holen, „verhört“ sie eine sterbende Frau, weil „da sowieso nichts mehr zu retten gewesen war, die inneren Verletzungen usw.“ Das hat sie also einfach so gesehen?! Zum Anderen auch ihre spätere Abgebrühtheit, als sie mit einem Gewehr um sich schießt. Zum Selbstschutz zwar, aber trotzdem…so kennt man Mimi nicht.


Die Ruhe der Toten (Maureen Butcher)

InhaltDer Friedhof von Gutts Hill soll verlegt werden. Die Arbeiten kommen gut voran, doch dann ereignet sich ein grauenvolles Verbrechen. Im offenen Grab eines hochrangigen Armeeoffiziers werden am Tag der Umbettung zwei Leichen entdeckt. WEöche Bedeutung haben die am Tatort hinterlassenen Bestandteile einer Hochzeit? Warum wurden die sterblichen Überreste der Toten aus seiner letzten Ruhestätte gestohlen? Fragen, die einer dringenden Aufklärung bedürfen, wenn Mimi ihrem alten Freund Colonel Rollins bei der Aufklärung der seltsamen Vorgänge behilflich sein will.

Meine Nummer 2 dieser Box. Diese Geschichte hat nicht nur spannende Szenen, sondern auch Passagen, die man ruhigen Gewissens als leicht gruselig bezeichnen kann. Das hat man selten in der Reihe, deshalb hebt es diese Geschichte von den anderen ab. Dieses Mal steht Mimi ihr Freund Rollins zur Seite, der ebenfalls einiges an detektivischem Talent mitbringt, und so ergeben die beiden ein ganz gelungenes Duo. Inspektor Brewster ist ebenfalls mit von der Partie und so sehr ich diesen Charakter mag, so wenig gefällt es mir immer, dass er ständig wie ein kleines Kind bei Mimi nachfragt, wenn sie kombiniert. Er ist doch immerhin Inspektor!


Diebe in der Nacht (Maureen Butcher)

InhaltMimi und ihre Freundin Audrey verbringen ein Wochenende in London. Spontan beschließen sie, ihren Ausflug mit einem Einkaufsbummel durch das weltberühmte Kaufhaus Harrods zu krönen. Doch das beeindruckende Warenangebot des Hauses verliert schnell seinen Glanz als beide Frauen zu ihrem Erschrecken feststellen, dass sie den Ladenschluss versäumt haben. Noch kein wirklicher Grund zur Beunruhigung bis man feststellt, man ist nicht alleine im Haus! Eine Nacht voller Gefahren nimmt ihrem Anfang.

Das Schlusslicht der Box und des Rankings. Warum? Erstens finde ich die Idee weit hergeholt, dass man in einem so bekannten Kaufhaus in einer solch belebten Stadt mal eben den Ladenschluss versäumt, zweitens ist die Idee  wirklich alles, aber ganz sicher nicht neu, und drittens suche ich noch immer vergeblich nach den zahlreichen Gefahren, die auf Mimi und Audrey lauern. Eigentlich verfolgt man nur, wie sie versuchen, aus dem Kaufhaus herauszukommen. Spannung kommt da kaum auf und so zieht sich die Geschichte mitunter ganz ordentlich. Erfreulich ist nur, dass Audrey erneut mitmischt.


„Die Ruhe der Toten“ sorgt dafür, dass die Anzahl der Sprecher dieser Box deutlich höher liegt als bei den Vorgängern. Ganz 12 Sprecher sind in dieser Folge am Werke, überwiegend typischer Maritim-Stimmen, aber auch einige „Exoten“ wie z.B Andreas Fröhlich und Stefan Kaminski. Aus der Reihe tanzt keiner der Sprecher und so lohnt es eigentlich nicht, jemanden besonders hervorzuheben. Alle sind in gewohnt guter Form und verleihen ihren Charakteren Anschaulichkeit.

Die vertrauten „Miss Marple“-Klänge sorgen auch hier wieder für Krimi-Flair und stehen den Geschichten sehr gut. Einige Geräusche dagegen konnten mich nicht überzeugen, da darf gerne etwas gründlicher gearbeitet werden. Sie fallen inmitten guter Sprecherleistungen und einer ordentlichen Untermalung halt auf.

Das Design der Box, darüber braucht man kaum noch Worte verlieren: schlicht, aber nicht schlecht. Auf jeden Fall dürfte jedem bei diesem Anblick klar sein, um welches Genre es sich bei diesen Hörspielen handelt.

Fazit:  Zwei gute Folgen, eine eher schwache Geschichte, ein ganz ordentlicher Kurs, möchte ich meinen. Fans der Reihe werden daran sicher ihren Spass haben. Unterhaltsam ist es allemal.

Pater Brown (27) – Penelope

Titel:   Peter Brown (27) – Penelope / Verlag:   Maritim / Laufzeit:   ca. 55 min / Sprecher:   Volker Brandt, Peter Groeger, Claudia Gahrke, Stephan Schwartz, Volker Bogdan, Kai-Henrik Möller

Inhalt:   Die sonntägliche Messe in Pater Browns Gemeinde findet ein abruptes Ende. Der Organist der Kirche wird während des Gottesdienstes vor aller Augen erschossen. Wer hat ein Interesse daran, einen harmlosen Kirchenmusiker zu ermorden? Neben  der heimtückischen Bluttat gibt ein mysteriöser Zettel in der Hand des Toten Rätsel auf. Wer ist Penelope?


Dieses Abenteuer des Paters hat zwar einen schlichten Titel, dafür aber eine umso interessantere und spannendere Handlung. Schon kurz nach Beginn geschieht das Unglaubliche: der Mord an dem Organisten der Gemeinde. Das ruft neben der Polizei natürlich auch Pater Brown auf den Plan. Und bald reihen sich die merkwüdigen und gefährlichen Situationen quasi aneinander.  Mir hat es Spass gemacht, den Pater bei seinen Ermittlungen zu begleiten, auch wenn mich seine Naivität doch schon sehr überrascht, speziell in der Bibliotheks-Szene. Nach 26 Fällen kann doch nicht mal mehr ein Geistlicher so viel blindes Vertrauen in seine Mitmenschen haben!

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