Raumstation Alpha Base

Raumstation Alpha-Base (04) – Kontakt

Titel:   Raumstation Alpha-Base (04) – Kontakt / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 55 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Frank-Otto Schenk, Erich Räuker, Anke Reitzenstein, Arianne Bohrbach, Michael Iwannek u.a.

Inhalt:   Etwas verändert sich auf der Alpha-Base! Nicht nur, dass Tim Wagnis mit einmal zu vergessen scheint, wer seine  Freunde und Bekannte sind, auf auf Zulu I ereignen sich seltsame Vorkommnisse. Es scheint, als ob die Ferona sich sammeln. Sie setzen zum großen Angriff an. Und Sergeant Olsen befindet sich immer noch in der Gewalt von Al Cardel – und dieser plant teuflisches…


Folge 4 – Kontakt schließt nahtlos an die vorige Folge an und auch die Handlung lässt dem Hörer keine Atempause.
Denn in Kontakt werden die verschiedenen Handlungsstränge wie die Ereignisse auf Zulu I, Sergeant Olsens Entführung, das gespannte Verhältnis zu den Ferona und die Geschichte um den mysteriösen Mr. Fish fortgesetzt. Auch wenn das nun vielleicht so klingen mag, die Geschichte wird trotzdem nicht so komplex, dass man den Überblick verlieren könnte. Stattdessen setzt man darauf, die unterschiedlichen Handlungsstränge zu vertiefen und somit die Spannung zu erhöhen.
Doch es ereignen sich auch neu Vorfälle, beispielsweise das Verschwinden von Tim Wagnis, das auf der Alpha-Base für Unruhe und manch Besorgnis erregende Entdeckung sorgt. Für mich gehört gerade dieser Aspekt zu den interessantesten dieser Folge. ich bin gespannt, wie es hier weiter geht.
An Action und Unterhaltung mangelt es der Folge ebenfalls nicht und so kann man eigentlich nur von einer weiteren rundum gelungenen Episode der Reihe sprechen.

Dass ich immer wieder beim Hören an die TV-Serie Star Trek Voyager denken muss, das hat sich inzwischen gelegt.
Denn auch wenn die gleichen Sprecher am Werk sind, so hat Raumstation Alpha Base mittlerweile einen klaren, eigenen Charakter entwickelt. An der Tatsache, dass es in Sachen Sprecher nichts zu beanstanden gibt, ändert das natürlich nichts.
Einzig Klaus Dieter Klebsch alias Al Cardel will bei mir einfach noch kein Bild eines wirklich bösen Außerirdischen aufkommen lassen. Dafür ist er für mich einfach zu sehr mit einem möchtegern-bösen Bösewicht verknüpft. Zudem empfinde ich den Effekt “über” seiner Stimme noch immer als ziemlich unangenehm was den Klang angeht.

So und nicht anders muss der Soundtrack einer Science-Fiction-Saga klingen. Mit gewaltigen, allumfassenden Musiken und mit Geräuschen, bei denen man sich beim Hören direkt in ein Raumschiff versetzt fühlt. Hier hat man wirklich alle Register gezogen und das steht der Serie sehr gut.

Das Cover-Motiv ist recht schlicht gehalten, ohne Bezug zur Handlung der Folge, aber passend zu einer Science Fiction – Story. Die Reihe hatte aber schon eindrucksvolle Cover zu bieten, das muss man schon sagen.
Im Booklet findet man eine kleine Schilderung der bisherigen Ereignisse um die Alpha-Base und außerdem einen Überblick über die verschiedenen Völker und Rassen an Außerirdischen, die einem in der Serie begegnen.

Fazit:    Die Abenteuer der Alpha-Base und ihrer Crew gehen weiter und verlieren in keiner Hinsicht an Spannung oder Unterhaltungswert. Man darf auf kommende Folgen gespannt sein.

Raumstation Alpha-Base (05) – Das letzte Lebenszeichen

Titel:   Raumstation Alpha-Base (05) – Das letzte Lebenszeichen / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 55 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Frank-Otto Schenk, Erich Räuker, Anke Reitzenstein, Arianne Bohrbach, Michael Iwannek u.a.

Inhalt:   Sergeant Olsen ist gefangen. Auf einem fremden Raumschiff, einer fremden Rasse. Er weiß nicht, was mit ihm geschehen soll. Er hat nur eins: Angst! Todesangst!


Mit Folge 05 – Das letzte Lebenszeichen werden die Abenteuer der Alpha Base und ihrer Besatzung kontinuierlich weitergeführt. Im Mittelpunkt stehen der Besuch auf Zulu I und das Treffen mit den Phasmonen, das Rätsel um Fähnrich Wagnis’ Verschwinden, die Duplikaten, ein gnadenloser Konzern und eine besondere Rasse Cyborgs. Klingt viel? Ist es auch. Jedenfalls ist diese Folge keine, die man gemütlich nebenbei hören kann. Da käme man im Nu durcheinander mit den verschiedenen Charakteren und den Ortswechseln.
Für diese Folge sollte man sich Zeit nehmen, denn dann kommt man eine Episode zu hören, die in Sachen Spannung, Action und Unterhaltsamkeit keinen Schritt hinter ihren Vorgängern steht. Mir haben ganz besonders die Beschreibung der Duplikaten und das Geheimnis um Fähnrich Wagnis gefallen. Ich hoffe, davon bekommt man in den nächsten Folgen noch mehr zu hören.

In Sachen Sprecher gibt es wie gewohnt nichts zu bemängeln. Nach nunmehr fünf Folgen hat sich bei mir dieser Effekt, dauernd an Star Trek Voyager denken zu müssen, gänzlich gelegt. Mit u.a. Gertie Honneck, Erich Räuker, Frank-Otto Schenk und Wolfgang Condrus hat man eine prima Truppe für diese Serie zusammengestellt, die durchweg überzeugen kann.

Der Soundtrack zeigt sich auch weiterhin bombastisch, allumfassend und hinsichtlich der Geräusche in bester Science Fiction – Manier. Wer sich bei diesen Klängen nicht sofort an Bord der Alpha Base oder unterwegs auf gefährlichen Planeten fühlt, dem ist nicht mehr zu helfen 😉

Nach dem eher schlichten Cover der vorigen Folge, wartet Der letzte Kontakt wieder mit einem sehr genialen Cover auf, dass sogar Bezug zur Story hat.  So gefällt mir die Frontansicht der Hörspiele. Klasse!

Fazit:    Das letzte Lebenszeichen arbeitet die verschiedenen Handlungsstränge weiter aus, löst einige Fragen auf, wirft neue auf und gibt einem schnell das Gefühl, dass sich hier eine echte Sci-Fi-Saga anspinnt. Allerdings fände ich es schon ganz schön, wenn erst mal einige Themen abgeschlossen würden, statt dass immer neue Aspekte hinzu kommen. Wenn man sich nachher beim Hören nur noch konzentriert der Story folgen muss um mitzukommen, dann fürchte ich, geht der Unterhaltungsfaktor verloren. Das wäre schade, immerhin zeichnet auch er die Serie aus.

Raumstation Alpha-Base (06) – Die Romani

Titel:   Raumstation Alpha-Base (06) – Die Romani / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 45 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Dietmar Wunder, Stefan Staudinger, Anke Reitzenstein, Anita Hopt u.a.

Inhalt:   Ein Komet rast auf die Alpha-Base zu! Der Versuch, den Kometen von seiner Laufbahn abzulenken, birgt eine Gefahr, die die Crew der Alpha Base noch nicht abschätzen konnte. Denn auf dem Kometen existiert Leben. Tilala, die Romani, trägt ein Geheimnis mit sich. Ein Geheimnis, dass das Ende der Alpha Base bedeuten kann.


45 Minuten Spielzeit ist auffallend wenig für ein Hörspiel von heute, da war ich schon sehr verblüfft und habe mich gefragt, ob das für eine “richtige” Story reichen würde. Kurz: es reicht. Dafür darf sich die Handlung aber nicht mit großen Vorreden aufhalten, was sie hier auch nicht tut. Ganz im Gegenteil muss man schon spitz aufpassen um bei dieser Folge alles mitzubekommen. Ich habe sie mir gleich mehrmals anhören müssen, was man an sich von einer solch kurzen Story eher nicht erwarten würde. Aber es gibt einfach zu viele Ereignisse, zu viele unterschiedliche Handlungsstränge um die Besatzung der Alpha Base und natürlich auch noch um die neue außerirdische Rasse der Romani um das alles beim einmaligen Hören zu erfassen. Jetzt wünsche ich mir nur, dass man in Fortlauf der Reihe auch Handlungsfäden sorgfältig mit einander verbunden bekommt, denn mit dem Verdacht gegenüber Scott Fish, Nicole Schwings seltsamer “Besessenheit” und dem Geheimnis um die Duplikaten, mit dem Carmen di Machento zu kämpfen hat, sind schon eine ganze Menge interessanter Ansatzpunkte gegeben. Und das sind gerade mal drei von den Aspekten, die in dieser Folge Thema sind, längst nicht alle also.

Mit Anita Hopt hat man eine gute Wahl getroffen für die Rolle der Romani Tilala. Sie lässt diese “Person” und damit natürlich auch ihre ganze Rasse sympathisch und locker wirken und es macht großen Spaß ihr zuzuhören. Allerdings ist mir diese lockere Art doch etwas zu wenig speziell für eine Außerirdischen-Rasse. An den übrigen Sprecher gibt es nichts zu meckern, sie verstehen unüberhörbar ihr Handwerk und machen einem die Charaktere sehr leicht vorstellbar.

Der Soundtrack der Serie ist nach wie vor ungeschlagen. Imposante, wuchtige Musiken begleiten die Handlung und auch einige temporeichere Stücke sind zu hören, was den rasanten Stil der Geschichte noch zusätzlich unterstreicht.

Mit dem Covermotiv ist nun nicht gerade den großen Wurf gelungen, mehr als den glühenden Asteroiden gibt es nichts zu sehen, das kann die Serie eigentlich besser.

Fazit:   Tief durchgeatmet und hineingestürzt in dieses neue Abenteuer um die Alpha Base. Hier geht es 45 Minuten wirklich rund und Fans der Serie werden allemal auf ihre Kosten kommen.

Raumstation Alpha Base (07) – Der Untergang der Alpha Base

Titel:   Raumstation Alpha-Base (07) – Der Untergang der Alpha Base / Verlag:    Maritim / Laufzeit:   ca. 45 min / Sprecher:   Gertie Honeck, Erick Räuker, Christian Rode, Bernd Vollbrecht, Michael Iwannek u.a.

Inhalt:   Kehren die Götter der Taylonen wirklich zurück?  Was plant das Imperium? Wer versucht Scott Fish umzubringen? Wie kann man den bevorstehenden Krieg aufhalten? Fragen, auf die Nicole Schwing keine Antworten hat! Fragen, die sie beantworten muss.
Denn tut sie es nicht, ist der Untergang der Alpha Base beschlossene Sache.


Schon der Titel lässt Dramatisches in dieser Folge erahnen und tatsächlich stehen die Alpha Base und ihre Besatzung gerade unter keinem guten Stern. Wer hat es auf Scott Fish abgesehen und ist der drohende Krieg überhaupt abzuwenden? Es geht also mal wieder sehr spannend zu und als dann schließlich tatsächlich das Feuer auf die Alpha Base eröffnet wird, kommt auch noch mal eine gute Portion Action dazu. Zudem taucht plötzlich ein sehr interessantes, aber ebenso seltsames Wesen auf der Alpha Base auf und legt die Raumstation mit einem lockeren Fingerschnippsen komplett lahm. Alle Besatzungsmitglieder außer Tim Wagnis sind plötzlich erstarrt und der Besucher plaudert wie nebenbei über den Sinn eines Krieges, lässt aber gleichzeitig auch durchblicken, dass er durchaus noch zu viel mehr in der Lage ist als nur dazu, zahllose Menschen kurzerhand in Salzsäulen zu verwandeln. Mir hat dieser Besucher an der Folge den meisten Spaß gemacht, ein wirklich außergewöhnlicher Charakter. Wie man das bereits von der Serie kennt, ist also auch diese Folge sehr unterhaltsam und abwechslungsreich.

Astoran, der merkwürdige Besucher, wird von Jan Panczak gesprochen und mir hat der lockere Plauderton in dem er doch auch so manche harte und folgenreiche Äußerung von sich gibt, sehr gut gefallen. Zudem hat er ja auch eine sehr angenehme Stimme, was einem auf der einen Seite automatisch Sympathie einflößt. Auf der anderen Seite lässt er aber auch einen Unterton mitschwingen, bei dem sofort weiß, dass dieses Charakter keineswegs so freundlich und harmlos ist. Auch die übrige Sprecherbesetzung kann sich einwandfrei hören lassen, wie man das bei dieser Serie noch nie anders kannte.

Musikalisch setzt die Folge erneut auf beeindruckende Musiken, die sofort für Weltraum-Flair sorgen, da fühlt man sich direkt auf die Alpha Base versetzt. In diesem Bereich braucht sich die Serie ganz sicher hinter keiner alt eingesessenen Science Fiction – Serie im Hörspielregal verstecken.

Das Cover setzt weiter auf relativ neutralen, spacigen Hintergrund und ein Motiv im Vordergrund. Das Motiv hier hat mich etwas zu sehr an einen ganz normalen Astronauten von heute erinnert, aber zum Science Fiction – Thema passt das schon.

Fazit:   Die Folge setzt nahtlos an die vorige an und auch das hohe Tempo der Geschichte wird beibehalten. Aber man beschränkt sich auf einige wenige Handlungsstränge, was die Folge überschaubarer macht als den Vorgänger.

Schon der Titel lässt Dramatisches in dieser Folge erahnen und tatsächlich stehen die Alpha Base und ihre Besatzung gerade unter keinem guten Stern. Wer hat es auf Scott Fish abgesehen und ist der drohende Krieg überhaupt abzuwenden? Es geht also mal wieder sehr spannend zu und als dann schließlich tatsächlich das Feuer auf die Alpha Base eröffnet wird, kommt auch noch mal eine gute Portion Action dazu. Zudem taucht plötzlich ein sehr interessantes, aber ebenso seltsames Wesen auf der Alpha Base auf und legt die Raumstation mit einem lockeren Fingerschnippsen komplett lahm. Alle Besatzungsmitglieder außer Tim Wagnis sind plötzlich erstarrt und der Besucher plaudert wie nebenbei über den Sinn eines Krieges, lässt aber gleichzeitig auch durchblicken, dass er durchaus noch zu viel mehr in der Lage ist als nur dazu, zahllose Menschen kurzerhand in Salzsäulen zu verwandeln. Mir hat dieser Besucher an der Folge den meisten Spaß gemacht, ein wirklich außergewöhnlicher Charakter. Wie man das bereits von der Serie kennt, ist also auch diese Folge sehr unterhaltsam und abwechslungsreich.

Astoran, der merkwürdige Besucher, wird von Jan Panczak gesprochen und mir hat der lockere Plauderton in dem er doch auch so manche harte und folgenreiche Äußerung von sich gibt, sehr gut gefallen. Zudem hat er ja auch eine sehr angenehme Stimme, was einem auf der einen Seite automatisch Sympathie einflößt. Auf der anderen Seite lässt er aber auch einen Unterton mitschwingen, bei dem sofort weiß, dass dieses Charakter keineswegs so freundlich und harmlos ist. Auch die übrige Sprecherbesetzung kann sich einwandfrei hören lassen, wie man das bei dieser Serie noch nie anders kannte.

Musikalisch setzt die Folge erneut auf beeindruckende Musiken, die sofort für Weltraum-Flair sorgen, da fühlt man sich direkt auf die Alpha Base versetzt. In diesem Bereich braucht sich die Serie ganz sicher hinter keiner alt eingesessenen Science Fiction – Serie im Hörspielregal verstecken.

Das Cover setzt weiter auf relativ neutralen, spacigen Hintergrund und ein Motiv im Vordergrund. Das Motiv hier hat mich etwas zu sehr an einen ganz normalen Astronauten von heute erinnert, aber zum Science Fiction – Thema passt das schon.

Fazit:   Die Folge setzt nahtlos an die vorige an und auch das hohe Tempo der Geschichte wird beibehalten. Aber man beschränkt sich auf einige wenige Handlungsstränge, was die Folge überschaubarer macht als den Vorgänger.

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