Regenwurm

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (33) – Warum haben Igel Stacheln?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (33) – Warum haben Igel Stacheln? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: Tom Deininger, Dieter Bellmann, Steffen Lukas

moni33Inhalt: Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen hat für den Regenwurm Schorsch und den gelehrten Graugänserich Günter einen besonders schönen Apfel versteckt. Doch als sie diesen mit ihren Freunden teilen will, ist er verschwunden. Treibt sich etwa ein Dieb im Garten herum? Sofort nimmt Schorsch wie ein echter Detektiv die Fährte auf und findet mysteriöse Spuren. Bald warten alle drei gespannt in der Dunkelheit, um den Fall aufzuklären. Aber dann erweist sich der Dieb als Igel, der nicht nur auf Äpfel, sondern auch auf Regenwürmer Appetit hat. Detektiv Schorsch braucht jetzt eine gute Tarnung.


Seltsames geschieht im Garten der kleinen Schnecke Monika: ein fürs Picknick aufgesparter Apfel ist plötzlich verschwunden. Wer steckt dahinter? Etwa der Igel, der sich ins Laub geschlichen hat? Schorsch beschließt, diesen Fall aufzuklären. Dabei kommt tatsächlich eine richtige kleine Detektivgeschichte für Kinder heraus, die für die Lütten durchaus spannend sein könnte. Als älterer Hörer ahnt man schnell, was da los ist, dann macht es aber immer noch viel Spass, Schorsch und seinen Freunden beim Ermittlen zuzuhören. Und auch beim Erzähler geht es spannend zu, denn er liest einen Sherlock Holmes – Roman.
Igel sind aber selbstverständlich auch sehr interessante Tiere. Auch wenn sie das -wie Igel Bürste (so ein süßer Name!)- nicht mal selber wissen. Also muss Günter aushelfen und ehe man es sich versieht, ist man nicht nur über Igel im Bilde, sondern auch noch über andere Stachelträger wie zB das Stachelschwein. Es gefällt mir immer wieder gut, dass sich die Geschichten nicht nur auf ein Tier beschränken, sondern auch über andere Tierarten informieren. Sogar über so exotische wie das Stachelschwein. Da können die sich jungen Hörer eine Menge Wissen mitnehmen.

Gastsprecher ist dieses Mal Dieter Bellmann, der Igels Bürstes Part übernimmt. Er hat dafür eine ganz niedliche Stimme auf Lager und das Rumgeschnüffel klingt ebenfalls goldig. So ist Bürste vom ersten Wort an einfach nur zum Liebhaben.

Ich hätte mir bei dieser Folge das eine oder andere Geräusch mehr gewünscht. Viel bekommt man davon in der Reihe ja sowieso nicht zu hören, aber dieser Geschichte hätte zB ein Blätterrascheln ab und zu sicher gut gestanden.

Endlich mal wieder ein Cover mit einer Nachtszene! Ich mag diese Cover ja am liebsten. Da leuchten die Farben des Motivs gleich umso mehr. Der detektivische Schorsch und Igel Bürste sorgen beim Anschauen für ein Schmunzeln. Und im Booklet darf man rätseln, wer den Apfel stibitzt hat. Aber besser erst nach dem Hören, sonst ist die Spannung futsch.

Fazit:  Diese Folge ist eine richtige kleine Detektivgeschichte für die jungen Hörer. Da merkt man kaum, wie man gleichzeitig eine ganze Menge lernt.

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (32) – Warum haben Regenwürmer keine Nase?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (32) – Warum haben Regenwürmer keine Nase? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Kathrin Bachmann, Tobias Künzel, Thomas Böttcher ua

moni32Inhalt: Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen und ihr bester Freund, der Regenwurm Schorsch, bekommen Besuch von Schorschs Opa. Allerdings ist der Regenwurmopa ein kleines Schlitzohr und verlangt, dass die Gartenbewohner für den Salat bezahlen sollen. Schließlich haben die Regenwürmer mit ihrer Humuserde für den prächtigen Wuchs gesorgt. Für die Blätter, die Herr Günter nun frisst, muss er Federn von sich hergeben, die Schorsch dann gegen eine Nase eintauschen will. Zum Glück weiß der gelehrte Graugänserich, warum ein Regenwurm die gar nicht braucht, und Schorsch findet heraus, dass man Freundschaft nicht kaufen kann.


Verwandtenbesuch im Garten von Monika und ihren Freunden! Schorschs Opa schaut vorbei! Das wäre an sich ein Grund zur Freude, doch Schorschs Opa ist vor allem eines: geschäftstüchtig! Und prompt soll Futter plötzlich etwas kosten. Das sorgt für Aufregung. Und für jede Menge Spass. Ich musste schon sehr lachen wie die Tiere da über ihr Futter verhandeln und -sehr zu Günters Leidwesen- Federn zur Währung erklären. Doch bei allen Verhandlungen stellt sich bald heraus, dass die Wichtigsten Dinge nicht käuflich sind. Freundschaft und Liebe zum Beispiel. Eine schöne Botschaft.
Selbstverständlich gibt es neben diese witzigen Handlung auch eine Menge zu lernen. Nicht nur darüber, wieso Regenwürmer keine Nase haben und trotzdem riechen können. Es geht auch um andere Sinnesorgane und das Wachstum verschiedener Tiere und Pflanzen. Dabei habe selbst ich gestaunt. Denn einige Tiere und Pflanzen halten echte Rekorde in Sachen Wachstum. Wie man es von dieser Reihe kennt, kann man hier also auch als älterer Hörer noch etwas lernen.

Neben den Stammsprechern mischt hier Thomas Böttcher als Schorschs Opa mit. Er hat eine schöne und warme Stimme für einen Opa-Regenwurm. Und er hat Schorschs Dialekt. Gut, sie sind verwandt. Trotzdem, ich bekomme da immer noch eine Gänsehaut. Trotzdem ich Schorsch jetzt schon seit 32 Folgen kenne. Zwei sächselnde Regenwürmer, das ist schon nicht ohne!

Eine handvoll Geräusche entführen direkt in den Garten der Freunde, vor allem mit viel Vogelgezwitscher. Doch es klappert auch in der Küche des Erzählers. Und als Günter erklärt, wie Fliegen hören, da wird das Klingeln einer Fahrradklingel eingesetzt um das zu veranschaulichen.

Im Booklet findet man dieses Mal eine Anleitung zum Basteln eines Papierfliegers. Ich muss gestehen, ich kann das absolut nicht. Da werde ich mir die Anleitung mal gründlich zu Gemüte führen müssen. Das Cover ist niedlich und witzig. Niedlich mit dem Feder-Bart vom Schorsch und witzig mit Günters sorgenvollem Blick auf seinen Bürzel.

Fazit:  Der Besuch von Schorschs Opa bringt Schwung in den Garten! Es ist spaßig, wie er versucht, den Freunden sowas wie Geschäftssinn beizubringen. Am Ende steht eine schöne und wichtige Moral. Und aus Günters Schlauberger-Vorträgen können Groß und Klein eine Menge lernen.

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (25) – Warum fliegen Libellen rückwärts?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (25) – Warum fliegen Libellen rückwärts? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Tom Deininger,  Kathrin Bachmann, Dirk Posner ua

Inhalt: Libelle LaBelle, die ebenso elegante wie waghalsige Kunstfliegerin, bereitet ihren Auftritt bei der großen Flugschau vor und der gelehrte Graugänserich Günter erläutert begeistert ihre Flugtechnik. Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen freut sich auf das Spektakel, und auch ihr bester Freund, der Regenwurm Schorsch, will unbedingt daran teilnehmen, allerdings nicht nur als Zuschauer. Weil Schorsch sich zwar für einen hervorragenden Piloten hält, aber keine Flügel hat, überredet er Ganter Günter, für ihn das Flugzeug zu spielen. Zu dumm nur, dass der Libellenflugplatz ein wenig zu klein geraten ist für einen fehlgesteuerten dicken Gänserich im Sturzflug …


Auch diese Folge befasst sich mit einem fliegenden Gast im Garten. Mit Libelle LaBelle nämlich, die im Gegensatz zur Fliege auch Monika gefällt. Und die in Regenwurm Schorsch den Piloten erweckt. In dieser Folge geht es ordentlich rund, denn es steht ein Flugwettbewerb an, an dem schließlich auch Schorsch teilnimmt. Und wer ist das Fluggerät? Genau, Gänserich Günter. Dank dieses Wettbewerbs kann man dieser Episode glatt kindgerechte Action bescheinigen. Der Spass kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn Günter möchte sich nicht gerne von Schorsch steuern lassen. Über dieses Chaos lässt sich leicht vergessen, dass man zuvor doch so manchen Schlaubergervortrag gehalten bekam. So dezent wie in der vorigen Folge geht das Lernen hier nicht vor sich.

Mit Cheryl Shepard als LaBelle hat man eine gute Wahl getroffen. Sie klingt etwas geziert, doch das steht einem solch hübschen Tier auch zu. Gleichzeitig schwingen auch massig Energie und Stolz mit. Besonders gefallen hat mir Dirk Posner,  der den Wettflug-Kommentator gibt und mit unüberhörbarer Begeisterung bei der Sache ist.

Bei der Geräuschkulisse beim Wettfliegen möchte man glatt meinen, einem bis auf den letzten Platz ausverkauftem Stadion  zu lauschen. Ich habe so gelacht bei der Vorstellung von lauter derartig feiernden Insekten. Wirklich eine klasse Idee, die Stimmung in das Wetfliegen bringt.

Libellen sind waghalsige Flieger, da kann eine Fliegermütze und Fliegerbrille nicht schaden 😉 LaBelle sieht zum Totlachen aus, aber auch ausgesprochen niedlich. Überraschend ist Günters zweifelnder Blick. Sollte dem schlauen Gänserich etwa eine Libelle suspekt sein?

Fazit: Schorsch hebt ab! Da sind Action und Spass angesagt. Zuvor aber auch einige Schlaubergervorträge. Da muss man durch. Es lohnt sich für dieses fulminante Finale 😉

Die kleine Schnecke Monika Häuschen (24) – Warum laufen Fliegen an der Decke?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (24) – Warum laufen Fliegen an der Decke? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 44 min / Sprecher: Sabine Töpfer, Steffen Lukas, Tobias Künzel ua

Inhalt: Monika Häuschen hat plötzlich einen Putzfimmel und schafft Ordnung in dem Garten, in dem sie mit ihrem besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, und dem gelehrten Graugänserich Günter wohnt. Als sie auch das Fallobst von der Wiese rollen will, scheucht sie die Stubenfliege Schlumperlieschen hoch, die es sich auf einem vergammelten Apfel so richtig gemütlich gemacht hatte. Das rotznäsige Schlumperlieschen ist ganz nach Schorschs Geschmack: Überall lässt sie etwas liegen, trampelt über das Essen vom Herrn Günter und führt ein glückliches Leben. Ob es Monika schafft, alle drei zur Ordnung zu erziehen?


Erneut trifft ein spannender Gast in Monikas Garten ein. Und er sorgt für Aufregung. Fliege Schlumperlieschen mischt mit ihrer schnodderigen Art die Freunde ganz schön auf. Vor allem die saubere Monika ist angeekelt von ihren Fresgewohnheiten, die zB gammeliges Obst einschließen. Regenwurm Schorsch dagegen ist schwer begeistert, Schlamper der er ist. Es macht so jedenfalls mächtig Spass ihnen zu lauschen. Dabei habe ich kaum bemerkt, dass natürlich auch einiges an Wissen um die Fliegen vermittelt wird. So sehr nebenher wie das Lernen bei dieser Folge vor sich geht, habe ich es selbst in dieser selten erlebt. Lernen kann eben doch Spass machen.

Sabine Töpfer bringt genau die richtige Stimme und den richtigen Tonfall für Schlumperlieschen mit. Ein wenig  rauh und verwegen, cool und oft arg gelangweilt von so viel Spießigkeit im Gemüsebeet. Kathrin Bachmann, Steffen Lukas und Tobias Künzel sind bestens in Form und geben trotz aller Gegensätzlichkeit ihrer Charaktere eine harmonische Truppe ab.

Musik gibt es ausschließlich in Gestalt des Titelliedes zu hören. Was Geräusche angeht beschränkt man sich ebenfalls auf das Nötigste. Für ein Kinderhörspiel finde ich es aber gut, wenn in dieser Hinsicht nicht übertrieben wird. So bleibt die Aufmerksamkeit auf die Geschichte gerichtet.

Schlumperlieschen ist ausgesprochen goldig geraten. Ich finde allerdings, dass sie etwas traurig aus den Kulleraugen schaut. Und wo ist bitte Ganter Günter? Der fehlt doch sonst auf keinem Cover! So wichtig ist der Apfel nun auch wieder nicht.

Fazit: Eine der lustigsten Folgen der Reihe. Dass man bei diesem Vergnügen etwas lernt, das bemerkt man so gut wie gar nicht.

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