Romantruhe Audio

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (39) – Der Tod des Henkers

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (39) – Der Tod des Henkers / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca 70 min / Sprecher: Christian Rode, Lothar Blumhagen, Gerald Paradies ua

Es ist eine ungewöhnliche Wette, die der aufstrebende Schriftsteller H. G. Wells dem für seine Härte und Häme gefürchteten Kritikerpapst William R. Hasseltine vorschlägt: Wells behauptet, innerhalb von drei Wochen einen bahnbrechenden Roman schreiben zu können, den selbst Hasseltine als bedeutendes literarisches Werk anerkennen muss. Sherlock Holmes und Dr. Watson werden Zeugen dieser Wette und machen sie gültig. Dann wird Hasseltine erstochen in seinem verschlossenen Hotelzimmer aufgefunden. Vom Täter fehlt jede Spur. Holmes steht vor mehreren Rätseln: Wie konnte die Tat verübt werden und wer spielt in dem großen Hotel eine falsche Rolle? Die Indizien sprechen gegen H. G. Wells, denn sein neuer Roman handelt vom perfekten Verbrechen.


Gelegentlich treffen Holmes und Watson auf bis heute bekannte Persönlichkeiten. Wie hier zum Beispiel den Schriftsteller H.G. Wells. Das alleine hat mir die Geschichte bereits sehr sympathisch gemacht. Für Unruhe sorgt ziemlich von Anfang an der Buchkritiker Hasseltine, der sich speziell auf Wells eingeschossen hat. Man ahnt direkt, dass dieses angespannte Verhältnis noch für Aufregung und höchstwahrscheinlich auch für einen neuen Fall für Holmes und Watson sorgen wird.
So ist es dann auch wenig später nach dem Einstiegsgeplänkel, das einem die wichtigsten Figuren und ihre Charakterzüge nahebringt. Hasseltine wird erstochen in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Das Zimmer war verschlossen. Wie also konnte ein Mörder hier eindringen und seine grausige Tat vollbringen? Man könnte Wells fragen, zumal dieser an einer Geschichte um das perfekte Verbrechen schreibt….
Doch er ist natürlich nichts der einzige, der infrage kommt und den sich Holmes im Laufe der Hadlung vornimmt. So lernt man eine ganze Reihe Personen kennen und hat gut Gelegenheit zu knobeln, wer aus der illustren Gesellschaft in diesem Hotel hinter der Tat stecken könnte. Und wie derjenige in das Zimmer gelangen konnte.
Einmal mehr ist es beeindruckend, wie gut und genau Holmes beobachtet und welch clevere Schlussfolgerungen er aus diesen Beobachtungen zieht. Oft sind es nur kleine Details, die letztlich ein Bild ergeben, die Fehler des vermeintlich perfekten Verbrechens aufzeigen und zum Täter führen.

Manfred Lehmann schafft es mit wenigen Sätzen, dass man Hasseltine auf Anhieb nicht mag. Er lässt den Kritiker hart und äußerst arrogant klingen. Lothar Blumhagen macht einem Wells dagegen schnell sympathisch. Über Georg Tryphon alias Koch Gustave de Garcy mit seinem jovialen französischen Akzent musste ich schmunzeln.

Wie von dieser Reihe gewohnt, präsentiert sich die Unternalung sehr zurückhaltend und setzt so feine Akzente. Musik und Geräusche sind passig eingefügt, sorgen für Flair und gestalten das Geschehen anschaulich.

Das Cover gewährt einen Einblick in das Hotel und auf die feine Gesellschaft dort. Man fragt sich unweigerlich, was diese Szenerie mit einem Henker zu tun haben könnte.

Fazit: Mit Wells schickt die Folge eine interessante Figur ins Rennen. Alleine damit hatte die Geschichte mich schon. Das Rätsel um den Mord am unsympathischen Hasseltine bzw das vermeintlich perfekte Verbrechen fällt detailverliebt und interessant aus. Man kann hier gut ein bisschen miträtseln.

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (37) – Schatten der Vergangenheit

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (37) – Schatten der Vergangenheit / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca 78 min / Sprecher: Christian Rode, Jörg Hengstler, Eckart Dux ua

Eine Reihe grauenvoller Verbrechen erschüttert London. Allesamt tragen sie die Handschrift eines ebenso gefürchteten wie legendären Verbrechers – Jack the Ripper! Doch kann wahr sein, was nicht wahr sein darf, über zwölf Jahre nach dem Ende der blutigen Mordserie in Whitechapel? Holmes nimmt Kontakt zum mittlerweile pensionierten Chief-Inspector Abberline auf, der seinerzeit die Ermittlungen führte. Bekommen Holmes und Abberline eine zweite Chance, um diesen schrecklichen Schatten der Vergangenheit ein für alle Mal zu vertreiben?


Diese Besprechung fällt mir schwer, weil ich angesichts der Geschichte hin- und hergerissen bin. Holmes bekommt also eine zweite Chance, dem legendären Jack the Ripper doch noch auf die Schliche zu kommen und ihn zu entlarven. Es ist selbstverständlich, dass er sich dafür ins Zeug legt. Seine Nachforschungen, die er gemeinsam mit Watson und vor allem mit Chief-Inspector Abberline anstellt, sind spannend, seine Schlussfolgerungen messerscharf und die Morde sind so blutig und brutal, dass dieses Hörspiel die Altersempfehlung „ab 16 Jahren“ redlich verdient hat.
Immer wenn man denkt, dass es Londons Einwohner nicht noch schlimmer treffen kann, setzt der Ripper noch einen drauf und oft kommen einem trotz Holmes Genie leise Zweifel daran, dass er den Killer dieses Mal erwischen wird. Eine durchgängig gedrückte, düstere Stimmung liegt über dem Geschehen und vermittelt einen guten Eindruck davon, welch finstere Zeiten Jack the Ripper heraufbeschwört. Soweit ist an sich alles in bester Ordnung.
Kommen wir jetzt zum Aber. Aber mir war es streckenweise zu viel Lamento. Ja, die Taten der Rippers sind grausam, ja, es ist bedauerlich, dass Holmes ihn damals nicht zur Strecke bringen konnte, ja, man kann angesichts der Geschehens an der Menschheit zweifeln. Trotzdem war es mir zu viel von diesem Katzenjammer. Es gab mehrere Momente, wo ich Holmes & Co kaum wiedererkannt habe. Sonst so anpackend, so zielstrebig und nun geben sie sich mehrmals solch schwermütigen Gedanken hin. Das passt für mich nicht richtig und bremst die Story ein stückweit leider aus.
Zuletzt konnte mich auch das Finale nicht überzeugen. 78 Minuten und dann diese Auflösung? Das ist schon etwas enttäuschend. Und ich heiße nicht Watson und muss um meinem Auflage fürchten.

Den Sprechern kann man nichts ankreiden. Christian Rode und Peter Groeger sind in Bestform. Besonders gefallen hat mir Eckart Dux alias Abberline. Man nimmt ihm den gealterten Chief-Inspector, den die Ripper-Morde menschlich und seelisch schwer belasten, sofort ab. Natürlich ist auch Lutz Harder als Lestrade ist wieder mit von der Partie und gibt einen engagierten Inspector.

Leise Musikstücke begleiten das Geschehen, sorgfältig an den richtigen Stellen eingesetzt, und tragen so zu der düsteren Atmosphäre bei. Die Geräuschkulisse ist sehr gut und veranschaulicht so manche Szene, die man sich vielleicht lieber gar nicht so genau vorgestellt hätte.

Das Cover verrät bereits, dass es in dieser Geschichte blutig zugeht, aber noch nicht, mit wem Holmes es zu tun bekommt. Das stimmt neugierig.

Fazit: Mich lässt die Folge zweigespalten zurück. Sie ist düster, spannend und so richtig schön blutig und grausam. Allerdings gab es für mich auch Szenen, die sich gezogen haben, weil Holmes, Watson, Abberline und Lestrade sich in tieftraurigen Erinnerungen und Erkenntnissen ergehen. Abgesehen davon, konnte ich ihnen das nicht recht abnehmen, denn so kennt man sie einfach nicht.

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (36) – Remis in 10 Zügen

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (36) – Remis in 10 Zügen / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 80 min / Sprecher: Reent Reins, Jürgen Thormann, Lutz Harder, Peter Groeger ua

Inhalt: Aus der Royal Gallery im Palace of Westminster wird der Sovereign´s Orb gestohlen. Es handelt sich um eine mit Edelsteinen besetzte, goldene Hohlkugel, die einen zentralen Bestandteil der britischen Krönungsinsignien darstellt. Einer der Wachleute scheint verdächtig. Hat der Mann etwas mit dem Diebstahl zu tun? Sherlock Holmes ist Besucher eines Schachwettkampfes im Palace of Westminster und übernimmt die Ermittlungen.


Begeisterte Schachspieler mögen mir die folgenden Zeilen verzeihen, aber ich habe für Schach gar nichts übrig. Ich würde es gerne können, aber es war mir immer zu kompliziert, sodass ich die Lust verloren habe. Schachmeisterschaften zB im TV finde ich gähnend langweilig.
Daher ist es vielleicht nachvollziehbar, dass ich dieser Folge zunächst skeptisch gegenüberstand. Es gibt tatsächlich -vor allem zum Ende hin- auch Szenen, die ich entsprechend öde fand, aber zum Glück machen sie nur einen sehr kleinen Teil des neuen Falles aus.
Der wirkt erstmal auch gar nicht so komplex. Man traut es Holmes schließlich inzwischen ohne Probleme zu, einen Diebstahl aufzuklären. Selbst bei den kostbarsten Kostbarkeiten und entsprechender Tücke der Täter. Doch dieser Fall entwickelt sich stetig weiter. Es gibt immer mal wieder Momente, an denen man denkt, die Sache sei nunmehr aufgeklärt. Doch dann taucht doch wieder eine neue Frage auf, die es zu klären gilt. Somit täuscht der erste Eindruck und der Fall hat durchaus überraschende Wendungen zu bieten und ist demnach komplexer als gedacht.
Das hält einen beim Hören mit Leichtigkeit bei Laune. Es macht einmal mehr Spaß, Holmes (und natürlich Watson) bei seinen Nachforschungen zu begleiten und sein Kombinationstalent zu bewundern.
Wie üblich ist auch eine Spur feinsinniger Humor mit dabei, der vor allem in den Dialogen liegt. Ohne ihn kann ich mir eine Folge dieser Reihe gar nicht vorstellen und er ist einer der Hauptgründe, wieso dieser Holmes mein Lieblings-Holmes ist.

Es ist ein seltsames Gefühl, Christian Rode und Peter Groeger zu hören, wo man doch weiß, dass sie leider bereits verstorben sind. Sie passen so wunderbar zusammen und ergänzen sich zu einem unterhaltsamen und sympathischen Ermittlerduo, dem ich gerne folge. Ich hoffe wirklich, es gibt noch ein paar Folgen mehr, die bei der Romantruhe bereits „auf Halde“ liegen, sodass die beiden uns noch etwas erhalten bleiben. Jürgen Thormanns markante Stimme passt einwandfrei zu Greenhill und ein ständiger leichter Unterton sorgt dafür, dass man dem Schachspieler irgendwie nicht trauen will…

Stimmige Musikstücke sorgen in den Szenen für die nötige Atmosphäre. Wie gewohnt sehr dezent, aber doch wirkungsvoll.

Das Cover verrät bereits einiges über die Geschichte, aber doch nicht so viel, dass direkt alles verraten wäre. Stattdessen fragt man sich, was es mti Holmes am Schachbrett auf sich hat. Und natürlich auch, mit dem Ring.

Fazit:  Dieser Fall lässt sich vergleichsweise harmlos an. Eine sonderlich komplexe Handlung erwartet man eingangs nicht. Doch die Sache entwickelt sich. Kaum wirkt der Fall aufgeklärt, tut sich die nächste Frage auf. Das überrascht und hält bei Laune.

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (35) – Die letzte Symphonie

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (35) – Die letzte Symphonie / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 79 min / Sprecher: Peter Groeger, Lutz Harder, Alexis Krüger, Arne Elsholtz ua

Inhalt: Holmes‘ Erzfeind, das gefährliche Verbrechergenie Farley Straker, hat sich in den Besitz einer Formel zum Bau einer Bombe mit verheerender Zerstörungskraft gebracht. Als es Holmes gelingt, Straker in einem verschlafenen Dorf an der englischen Ostküste aufzuspüren, lässt der erste Mord nicht lange auf sich warten. Doch ausgerechnet Straker hat ein wasserdichtes Alibi: die Gesellschaft von Sherlock Holmes persönlich! Schnell wird klar: Der große Detektiv muss alle Register ziehen, wenn er seinen Gegner überlisten will. Während die Royal Albert Hall in der Silvesternacht zum Schauplatz einer fürchterlichen Bedrohung wird, begegnen sich Holmes und Straker über den Dächern von London zum letzten Duell.


In der Besprechung zur letzten Folge hatte ich doch erwähnt, dass ich Straker nicht in jeder Folge brauche, oder? Irgendwer hat mich scheinbar nicht erhört. Da man diese Folge quasi als Fortsetzung zum vorigen Teil sehen kann, hat man es natürlich auch hier wieder mit Straker zu tun.
Zunächst hat mich jedoch der Schauplatz darüber gut hinweg getröstet. Ein einsames Gasthaus in einem verschlafenen Kaff am Meer, noch dazu bei stürmischem Wetter. Das hat was und ist eine tolle Szenerie für eine spannende Geschichte, vielleicht sogar gelegentlich mit schaurigem Einschlag.
Letzteres hat sich nicht erfüllt, aber immerhin wird ein wirklich überaus spannender neues Fall geboten, inmitten einer sehr illustren kleinen Runde von Leuten. Straker wirkt immer mal wieder so verdächtig harmlos, dass man es einfach nicht glauben kann. Und das Rätsel, das er Holmes und Watson dieses Mal aufgibt, das ist schon eine arg harte Nuss. Wo doch die beiden persönlich sein Alibi sind.
Doch mit der Auflösung der Frage, wie Straker den Mord im Gasthaus verübt hat, findet die Story noch kein Ende. Immerhin ist Straker weiterhin mit der Formal auf der Flucht. So geht es zurück nach London. Und dort geht es in der Oper und zuletzt weit über den Dächern von London nochmal richtig zur Sache. Holmes und Straker wortwörtlich im Duell.
Bleibt zu hoffen, dass Holmes Ankündigung am Ende nicht zu ernst gemeint ist.

Die Sprecherliste hat man auf einen Blick erfasst. Alexis Krüger gelingt es, einem Straker gut vor Augen zu bringen. Man hört mit jedem Satz heraus, wie gefährlich Straker ist. Wieder an anderen Stellen klingt er geradezu übertrieben freundlich und am Ende tritt sein ganzer Irrsinn zu Tage, Matti Wien erweckt einen wunderbar knurrigen Wirt zum Leben.

Wie immer gibt es eine dezente, aber stimmige Musikkulisse zu hören und eine Reihe von Geräuschen veranschaulicht das Geschehen.

Auf dem Cover ist ein Teil des Finales zu sehen. Von der Symphonie ist nichts zu sehen und auch nicht vom vorangegangenen Geschehen. Besonders eine Szene davon hätte mir hier besser gefallen.

Fazit:  Diese Begegnung mit Straker fordert Holmes wirklich und so entspinnt sich ein ausgesprochen spannender Fall, der mit dem berühmten Aha-Effekt aufgelöst wird. Am Ende wird es dann nochmal richtig dramatisch. Und man kann nur hoffen, dass Holmes seine Verabschiedung von Watson nicht allzu ernst meint.

Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (34) – In den Klauen der Angst

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (34) – In den Klauen der Angst / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 79 min / Sprecher: Lutz Harder, Frank Glaubrecht, Thomas Petruo ua

Inhalt: Alles deutet auf einen tragischen Unfall hin, als der zurückgezogen lebende Wissenschaftler Dr. Norton ertrinkt. Nur Sherlock Holmes hegt den Verdacht, dass jemand dabei nachgeholfen hat. Ein heimlicher Besuch in Nortons Labor bringt Holmes und Watson in Lebensgefahr, als das Gebäude plötzlich in Flammen aufgeht. Schon wittert Holmes eine neue Spur, die in die Wäscherei des dubiosen Chinesen Fing Su führt. In den unterirdischen Katakomben scheinen die Fäden einer gefährlichen Verschwörung zusammenzulaufen. Holmes vermutet seinen neuen Erzfeind dahinter: Farley Straker!


Schon wieder Farley Straker! Auch wenn es viele Fans der Reihe offenkundig mögen, dass er in unregelmäßigen Abständen als Widersacher von Holmes auftaucht, ich könnte gut mal eine noch längere Pause zwischen den Folgen mit ihm gebrauchen.
Zum Glück kommt man hier erst relativ spät auf ihn zu sprechen. Der Fall beginnt eher nicht so spektakulär, mausert sich dann aber nach und nach immer mehr. Eine Erkenntnis kommt zur anderen, hier tun sich neue Blickwinkel auf, da bilden sich erste Zusammenhänge heraus, dann kommt Holmes zu einem ersten Schluss und als Hörer hat man bereits an diesem Punkt das Gefühl, der Auflösung ganz nahe zu sein. Dafür muss man aber einmal mehr wirklich die ganze Zeit über aufmerksam bei der Sache sein, sonst fällt es irgendwann zu schwer, Holmes Gedankengängen zu folgen.
Dann hat Straker seinen Auftritt und ja, das muss man schon zugeben, das wirklich dramatische Finale, das einen gebannt lauschen lässt, verdankt man in erster Linie ihm und einer seiner gewohnt kranken Ideen. An dieser Stelle darf man sich mit Fug und Recht ernsthaft Sorgen um Holmes, Watson und die junge Frau bei ihnen machen.

Margrit Strassburger hat mir als Claudine Wheldon sehr gut gefallen! Sie bringt die Gefühlslagen der jungen Frau glaubhaft rüber und vermittelt einem ein klares Bild von dieser Figur. Thomas Petruo hat man dankenswerterweise keinen asiatischen Akzent für seine Figur Fing Su aufgebrummt. Stattdessen schwingt bei ihm stets etwas Bedrohliches mit, was gut zu dem Wäschereibesitzer passt.

Begleitet wird die Geschichte von sehr stimmungsvollen Stücken, gespielt auf einem Cello. Das steht der Story ganz hervorragend, wobei sich die Musik auch dieses Mal nicht so sehr in den Vordergrund drängt, dass man von der Handlung abgelenkt würde. Die Geräuschkulisse bringt alles Nötige mit, mehr nicht. Mehr braucht es hier auch gar nicht.

Das Cover alleine verspricht schon eine spannende Folge mit dem brennenden Haus. Das Motiv packt einen so sofort und macht neugierig.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit interessanter Entwicklung, bei der man aufmerksam zuhören sollte um immer mitzukommen. Mit Farley Straker hat einer von Holmes All-Time-Widersacher einen weiteren Auftritt. Wer diese Konstante mag, wird sich freuen, mit sind Folgen ohne ihn aber doch lieber. Ansonsten habe ich an der Geschichte nichts auszusetzen. Sie passt prima in die Serie.

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