Spuk

DreamLand Grusel (11) – Die Totenpatrouille

Titel: DreamLand Grusel (11) – Die Totenpatrouille / Verlag: DreamLand / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: Christian Rode, Peter Lakenmacher, Bert Stevens, Stefan Chrzescinski ua

Inhalt: Eine mysteriöse Mordserie stellt den jungen Sheriff einer Kleinstadt im Süden der USA vor ein schier unlösbares Rätsel. Nicht die geringsten Spuren von dem oder den Tätern sind zu finden und obwohl alle Opfer erschossen wurden, findet man nicht ein einziges Projektil in den Körpern der Toten. Auch Ermittlungen im Umfeld der Opfer verlaufen im Sand, denn diese scheinen in keinster Weise etwas miteinander zu tun gehabt zu haben. Harry Walsh, ein befreundeter Polizist des Sheriffs, empfiehlt einen auf mysteriöse Fälle spezialisierten Ex-FBI-Mann zu den Ermittlungen heranzuziehen. Doch zunächst bleiben die Mordfälle mysteriös. Bis ein weiterer Mord geschieht.


Der Titel dieser Folge klang für mich schonmal sehr vielversprechend und auch der Klappentext entsprach ganz meinem Geschmack. Die Geschichte beginnt auch gleich mit einer brenzligen Situation, sodass man sofort weiß, woran man hier ist. Die Idee mit den Pferden im oberen Stock eines Hochhauses ist zwar ziemlich schräg, hat aber genau deshalb auch etwas. Vor allem aber gibt es noch größere Rätsel auf.
Mit dem auf ungewöhnliche Fälle spezialisierten Ermitler Dr. Jaeger musste ich mich erst anfreunden. Ich habe nichts gegen Figuren mit Ecken, Kanten und Macken, aber ich kann mit verkommenen, versoffenen Figuren nichts anfangen. Glücklicherweise ist er dann aber doch die meiste Zeit nüchtern und hat auch was auf dem Kasten. Daher konnte ich ein Augen zudrücken. Ich war sehr gespannt, was er herausfinden würde. Es dauert seine Zeit bis man der Sache auf die Schliche kommt und so bleibt es lange Zeit auch schön spannend.
Doch genau zu dem Zeitpunkt als sich herauskristallisiert, was hinter den Vorkommnissen steckt, kam der -für mich- unheilvolle Dreh. Ich habe nämlich nichts, rein gar nichts (mehr) übrig für irgendwelche Rituale, indianische oder sonst welche. Bei Personen, die sich in Trance begeben müssen um einem Spuk auf die Spur zu kommen, kriege ich zu viel. Und wie schon so oft erwähnt: was an Ereignissen schlappe 150 Jahre zurückliegt, das ist mir herzlich egal.
Das ist natürlich Geschmackssache. Wer mit alldem gut kann und Gefallen daran findet, der wird mit der Story keinerlei Probleme haben.

Christian Rode als Erzähler ist eines meiner Highlights an der Reihe. Seine markante, feste Stimme ist ideal für diese Geschichten. Als Dr. Jaeger ist Peter Lakenmacher zu hören und er vermittelt dem Hörer schon ein sehr eindeutiges Bild von dem Doktor. Bei mir ist es ihm so auch gelungen, dass ich nie genau wusste, ob ich Jeager nun mag oder eben doch nicht. Vanessa Petruo als Sheriff dagegen hat mir nicht so zugesagt. Sie klingt mir entschieden zu leise, zu ruhig, da fehlte es mir am energischen und resoluten Ton, wie es sich -für mich- für einen Sheriff gehört. Auch wenn es eine noch junge Frau ist.

Der Soundtrack kann sich einmal mehr hören lassen. Es sind passende Stücke zu hören, die der Spannung zuträglich sind. Dann und wann klingt es auch ziemlich westernmäßig, was speziell zur Auflösung gut passt.

Irgendwie ist der Revolver auf dem Cover ja auch auf den Betrachter gerichtet. Das macht natürlich aufmerksam, neugierig und lässt auf eine spannende Geschichte hoffen. Schön düster ist das Motiv ebenfalls, was für eine Spur Grusel spricht.

Fazit:  Eine interessante Story, die lange Zeit wirklich sehr spannend und leicht unheimlich bleibt. Mich kann man alerdings mit Ritualen, Trance und Ereignissen von anno Schnuff jagen, daher war das Ende nicht nach meinem Geschmack. Das ist aber Geschmackssache, ganz klar.

Die drei ??? Kids (48) – Tanz der Skelette

Titel: Die drei ??? Kids (48) – Tanz der Skelette / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 62 min  / Sprecher: David Wittmann, Isaak Dentler, Sven Riemann, Patrick Mölleken ua

ddfkids48Inhalt: Ein schauriger Piratengeist treibt am Strand von Rocky Beach sein Unwesen. Aks nachts auch noch leuchtende Skelette auftauchen, bekommen es selbst Die drei ??? Kids es mit der Angst zu tun. Doch wer verbirgt sich hinter den Spukgestalten?


Üblicherweise empfinde ich die Folgen dieser Reihe als zu lang geraten für die junge Hörerschaft. Umso überraschter war ich dieses Mal als ich sah, dass auch diese Folge über eine Stunde Spielzeit hat. Mir kam es deutlich kürzer vor.
Warum? Weil ich fand, dass man sich dieses Mal nicht zu lange mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten aufhält, sondern zusieht, beim Kern des Falles zu bleiben. Natürlich könnte man auch diese Folge noch ordentlich straffen, aber es geht hörbar in die richtige Richtung. Sehr schnell treffen die Freunde auf eine seltsame und unheimliche Gestalt und ebenso fix erfahren sie von den Schwierigkeiten eines jungen Surflehrers. Sogleich gehen sie den Dingen auf den Grund. Dabei ist es gleichermaßen spannend wie auch lehrreich. Die Geschichte spricht ein sehr ernstes und wichtiges Thema an, auf das man auch Kinder unbedingt schon aufmerksam machen sollte.
Auch für einige schaurige Momente ist gesorgt. Selbstverständlich im auf die jungen Hörer zugeschnittenen Rahmen. Für die jedoch sind diese Momente sicher für das eine oder andere Schaudern gut. Und darauf kommt es an. Mir war es etwas zu durchschaubar, wer da spricht. Aber ich bin ja auch schon ein paar Jährchen älter als die meisten Fans der Reihe.

Sven Riemann ist als Billy Rotten zu hören. So ganz konnte er mich nicht von dem fiesen Charakter dieser Figur überzeugen. Das hätte gern deutlicher ausfallen dürfen. Isaak Dentler hat mir als Jerry gut gefallen. Von ihm würde ich gerne mal wieder etwas in der Reihe hören. Die drei Hauptsprecher sind in vertraut guter Form. Da stehen sie ihren älteren Ausgaben wenig nach.

Die Musik präsentiert sich wie gewohnt. Es sind meist leise Klänge zu hören, die sich oft an der Melodie und dem Klang des Titellied orientieren. Die Geräuschkulisse geht ebenfalls völlig in Ordnung. Lobenswert ist der Effekt, mit dem die Geisterpassagen unterlegt sind. Das klingt schön schaurig.

Das Covermotiv sieht alberner aus als es die Geschichte ist. Surfende Skelette kann ich nicht gruselig finden. Und ich würde vermuten, dass sogar die jungen Hörer bei diesem Anblick eher grinsen als schaudern. Da ich aber generell Motive mag, die Nachtszenen zeigen, mag ich dieses hier doch irgendwie ganz gerne.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit leicht schaurigen Momenten, die im Gegensatz zu vielen Vorgängern nur wenige Längen aufzuweisen hat. Von mir aus dürfte man gerne noch mehr straffen, aber das hier ist auf jeden Fall der richtige Weg.

Glaskinder (Kristina Ohlsson / Rosalie Thomass)

Titel: Glaskinder / Verlag: der Hörverlag / Spielzeit: ca. 138 min, 2 CDs  / Buch: Kristina Ohlsso / Buch: Rosalie Thomass

glakinderInhalt: Die 12-jährige Billie ist gar nicht begeistert von der Idee ihrer Mutter, aus der Stadt weg zu ziehen. Und dann auch noch in dieses heruntergekommene Haus in der Pampa! Das Haus ist mit lauter seltsamen Möbeln vollgestopft, die die Vormieter bei ihrem überstürzten Auszug zurückgelassen haben. Billie merkt bald, dass seltsame Dinge vor sich gehen: Bücher wechseln den Platz, Deckenlampen schwingen unvermittelt hin und her und Billie hört nachts komische Geräusche. Zum Glück lernt sie den Nachbarsjungen Aladdin kennen. Gemeinsam machen sie sich auf, die geheimnisvolle Vergangenheit des Hauses zu ergründen.


Bei diesem Hörbuch reizte mich der Gegensatz. Das Covermotiv wirkte auf mich sehr erwachsen für ein Hörbuch, das sich an junge / jugendliche Hörer richtet. Deshalb wollte ich wissen, was sich hinter “Glaskinder” verbirgt. Die Geschichte beginnt mit einem Aufhänger, der schon bei vielen anderen Geschichten funktioniert hat: eine Familie zieht um, noch dazu irgendwo in die Pampa, womit speziell der Kind überhaupt nicht glücklich ist. Ich konnte die zwölfjährige Billie da zwar gut verstehen, aber andererseits wirkte sie speziell später viel zu verständig um ihr die Bockigkeit am Anfang ganz abnehmen zu können.
Schon bald stellt Billie fest, dass sie mit ihren Vorbehalten und ihrer Abneigung dem neuen Haus gegenüber recht hat. Irgendetwas stimmt da nicht. Es ereignen sich unheimliche Vorfälle, die “Glaskinder” das Flair einer recht klassischen Schauergeschichte geben. Doch bei ihren Nachforschungen entdeckt Billie außerdem, dass das Haus eine ganz reale, grausige Vergangenheit hat, an die sich einige Menschen im Ort noch heute sehr gut erinnern. Hat vielleicht jemand von ihnen seine Finger im Spiel?
Das war für mich der größte Reiz an “Glaskinder”, diese stetige Unsicherheit, ob die Vorgänge im Haus tatsächlich übersinnlicher Natur sind, oder doch auf das Konto von ganz lebendigen Menschen gehen. Einmal war ich von den Geistern überzeugt, dann wieder deutete vieles auf reale Hintergründe hin. So bleibt es stets spannend, aber auf eine ruhige, unaufgeregte Art. Man kann gut miträtseln und die eine oder andere Gänsehaut ist ebenfalls drin. Albträume muss man jedoch nicht befürchten.

Rosalie Thomass habe ich bei diesem Hörbuch zum ersten Mal gehört. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und eine ruhige Art zu lesen, was gut zu “Glaskinder” passt. Man kann ihr problemlos über lange Zeit hinweg lauschen ohne dass es je anstrengend wird. Das finde ich bemerkenswert, wenn eine CD mehr als eine Stunde Spielzeit hat. Gerade bei Hörbüchern für junge / jugendliche Hörer.

Wie schon geschrieben hatte mich das Cover sofort am Haken. Ich finde, dass das Motiv mit der Krähe und dem verwitterten Hausgiebel recht unheimlich und geheimnisvoll wirkt. Es macht neugierig darauf, was einen auf den beiden CDs erwartet.

Fazit:  Eine spannende Geschichte im Stil klassischer Gruselgeschichten, bei der schnell Spannung aufkommt. Zudem kann man prima mtiknobeln, ob im Haus tatsächlich ein Geist umgeht, oder doch ein sehr lebendiger Mensch, der die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann.

Team Undercover (12) – Geisterspuk im Landschulheim

Titel: Team Undercover (12) – Geisterspuk im Landschulheim / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: ca. 77 min / Sprecher: Patrick Mölleken, Karin Lieneweg, Patrick Bach, Dagmar Bittner ua

tu12Inhalt: Ihre Klassenfahrt führt die Freunde in ein viele Jahrhunderte altes Kloster im Odenwald. Doch schon in der ersten Nacht jagt ein Geisterspuk den Schülern einen gehörigen Schrecken ein. Das Team Undercover macht sich daran, das Rätsel zu lüften, welches das tragische Schicksal der weißen Nonne umgibt. Bei ihren Ermittlungen geraten sie unversehens in einen Sog gefährlicher Geheimnisse.


Ein schöner Titel, oder? Klingt doch so richtig nach einer Detektivgeschichte für jugendliche Hörer. Geheimnisvoll und ein wenig gruselig.
Dabei beginnt die Geschichte eher harmlos. Das Team Undercover ist auf Klassenfahrt in ein zum Landschulheim umgebautes Kloster. Anfangs bedauern die Freunde es ausdrücklich, dass weit und breit kein neuer Fall in Sicht ist.
Das ändert sich dann aber sehr bald durch einen seltsamen Spuk in der Nacht, dem sie nicht so recht über den Weg trauen. Geister gibt es schließlich nicht, das weiß doch jeder! Das alleine klingt auch noch nicht nach einem echten Fall, doch sehr schnell entwickelt sich weit mehr aus diesem nächtlichen Ereignis. Ein grausiger Vorfall vor mehreren hundert Jahren scheint Folgen bis ins Heute nach sich zu ziehen. Und einige Leute im Landschulheim benehmen sich merkwürdig verdächtig. Und schon steckt das Team Undercover in einem richtigen Fall, der sie ganz schön fordert.
Mir hat er sehr gut gefallen! Vor allem, weil er durch mehrere Wendungen wirklich spannend ist und die Freunde auch mal getrennt ermitteln um voran zu kommen. Da merkt man, welche Fähigkeiten in jedem von ihnen stecken. Außerdem mag ich es einfach, wenn es ein wenig schaurig zugeht. Vor allem eine Szene hat mich da gut aufs Glatteis geführt.
Allerdings ist es keine Folge zum Nebenbeihören. Ich fand sie durchaus komplex, weil es Szenen und Ereignisse gibt, die man nicht sofort in Zusammenhang bringen kann. Wenn man dabei nicht aufmerksam zuhört und sich verschiedene Dinge einprägt, dann ist man im Nu raus und steigt nicht mehr durch.

Die Hauptsprecher sind inzwischen ein eingespieltes Team. Vor allem Patrick Mölleken und Max von der Groeben gefallen mir dabei richtig gut. Sie klingen jugendlich locker und cool. Theresa Schulte gibt die zwar clevere und mutige, aber doch eher zurückhaltende Hannah. Sören ist ein Mitschüler von Hannah, Eddie und Ben und eine fürchterliche Nervensäge mit massig gehässigen Ideen. Diese unangenehmen Charakterzüge bringt Patrick Bach gut rüber. Man möchte Sören vom ersten Moment an einfach…naja, egal.
Bert Stevens ist als miesepetriger und unangenehmer Hausmeister Petrovski zu hören und macht einem diese Figur auf Anhieb zuwider.

Die Atmosphäre der Geschichte lebt zum Großteil von der Untermalung. Sie kommt meist recht leise daher mit Stücken, die im Nu unheimliche Stimmung aufkommen lassen. Das passt perfekt zur Handlung in und um das Kloster herum und hat Gruselfilmqualität! Die geflüsterten Worte der Nonne, die kaum mehr sind als ein Windhauch, tun ein Übirges dazu! In diesem Zusammenhang: unbedingt bis ganz zum Schluss anhören!

Das Covermotiv zeigt natürlich einen nächtliche Szene. Das alleine gibt dem Motiv schon etwas Unheimliches. Die leuchtende Gestalt im Hintergrund hat annähernd menschliche Form. Da kann man spekulieren, ob es sich um einen Geist oder um einen Menschen handelt.

Fazit:  Eine spannende Geschichte mit einigen wirklich gruseligen Szenen und einer Reihe von Wendungen, die für Spannung sorgen. Ich fand diesen Fall bemerkenswert komplex und zum Nebenbeihören eignet er sich keinesfalls. Hier ist Aufmerksamkeit gefragt! Es lohnt sich!

Gruselkabinett (89) – Heimgekehrt

Titel: Gruselkabinett (89) – Heimgekehrt / Verlag: Titania Medien / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Stephanie Kellner, Reinhilt Schneider, Benedikt Weber, Manfred Lehmann ua

gk89Inhalt: England 1927: Colin und Alwyne Hargreaves, das Ermittlerpaar aus „Heimgesucht“ (Gruselkabinett 83), wird von Colins Tante Marilyn gebeten, sich eines neuen Spuk-Falls anzunehmen. In dem ländlich gelegenen White-Horse-Hotel häufen sich Hinweise, dass es dort nicht recht geheuer ist. Für die neuen Besitzer, die ihr gesamtes Erspartes in die Renovierung des alten Landgasthofs gesteckt haben, ist dies eine Katastrophe. Sie ahnen noch nicht, dass das Problem, welches sie haben, viel größer ist als sie zunächst annahmen.


Bahnt sich hier etwa eine kleine Miniserie in der “Gruselkabinett”-Serie an? In “Heimgekehrt” trifft man einmal mehr auf das Ermittlerpaar Colin und Alwyne Hargreaves, das bereits in Folge 83 (“Heimgesucht”) Nachforschungen wegen gruseliger Vorkommnisse anstellte. Da mir die beiden damals ganz gut gefallen hatten, habe ich mich über dieses Wiederhören gefreut. Den netten Colin und die selbstbewusste Alwyne muss man einfach mögen.
Dieses Mal bekommen sie es mit einem Hotel zu tun, in dem Unheimliches geschieht. Etwas Besonderes ist das nicht. Eben eine Geisterhausgeschichte. Aber auch Geisterhausgeschichten können mich noch gruseln, wenn sie gut gemacht sind. Die Geistergeschichte hier ist auch eine schöne Idee und die Hintergründe wissen durchaus zu erschrecken. Dass es so etwas mal gegeben hat! Aber vermutlich bin ich blauäugig und es gibt so etwas auch heute noch, nur in modernerer Form. Es bleibt jedoch dabei, dass mich dieser Gedanke zwar erschrecken konnte, seine Darstellung dafür leider nicht. Weder die “Seance” am Anfang, noch Alwynes spätere Erlebnisse habe ich als wirklich gruselig empfunden. Ein Blick in eine unheilvolle Vergangenheit des Hotels ja, schaurig allerdings nicht.
Schade, denn das war bei Folge 83 defintiv anders.

Ich mag Reinhilt Schneiders Stimme wirklich! Ganz ehrlich! Ich liebe sie als Hexe Schrumpelmei! Diese Begeisterung endet aber sofort, sobald sie ins Hysterische kippt. Das tut mir jedes Mal in den Ohren weh! Und die vom Spuk gebeutelte Hoteliersfrau hat allen Grund für Hysterie. Stephanie Kellner und Benedikt Weber haben mir dagegen durchweg wieder sehr gut gefallen! Ich mag den energischen, selbstbewussten Ton von Alwyne. Und Colins ruhige, bedachte Art bildet dazu einen feinen Kontrast.

Musikalisch muss diese Folge sich nichts vorwerfen lassen. Wie man es vom “Gruselkabinett” gewöhnt ist, sind schöne und stimmungsvolle Stücke zu hören. Dem Grusel können sie hier zwar auch so nicht auf die Sprünge helfen, dafür sorgen sie für das etwas altmodische Flair und den Charme der Geschichte um dieses Hotel.

Auch dem Cover sieht man den Zusammenhang mit Folge 83 an. Der Hintergrund ist im gleichen Stil gehalten und im Vordergrund sieht man Alwyne. Genauso gekleidet wie auf dem Cover der früheren Episode.

Fazit:  Schön, einen neuen Fall für die “Geisterjäger” Colin und Alwyne Hargreaves zu hören. Ich mag die beiden und würde mich über mehr Geschichten mit ihnen freuen. Dieser hier ist es allerdings leider nicht gelungen, mich zu begeistern. Gruselig fand ich sie nämlich kein Stück. Da wäre mehr drin gewesen.

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