Sylt

Die drei !!! (34) – Brandgefährlich

Titel: Die drei !!! (34) – Brandgefährlich / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 64 min  / Sprecher: Merete Brettschneider, Henry König, Michaela Kreissler ua

dda34Inhalt: Ein paar gemütliche Wintertage auf Sylt und das traditionelle Biikebrennen erleben, so hatten sich Kim, Franzi und Marie ihren Kurztrip an die Nordsee vorgestellt, zu dem Felipe und sein Onkel el Mago sie eingeladen haben. Doch kaum auf der Insel angekommen, geraten die drei eEtektivinnen in ihren nächsten brenzligen Fall. Rund um die Pension Seemöwe, in der sie wohnen, treibt ein Feuerteufel sein Unwesen. Die Freundinnen müssen den Täter fassen, bevor sie selbst durch eine Brandstiftung in Gefahr geraten.


Man lässt sich ja nicht so schnell unterkriegen. Deshalb habe ich die halbe Schlappe mit dem Adventskalender der Reihe weit von mir geschoben und mich auf diese reguläre Folge gestürzt. Bei diesen Folgen und mir geht selten etwas schief.
In diesem Falle muss ich der Episode sogar meine Hochachtung aussprechen: lange habe ich keine so gute Folge mehr gehört. Alles beginnt mit einer harmlosen Einladung für ein Wochenende auf Sylt. Dort soll Franzi dem Magier el Mago bei seiner Show helfen. Das gab es schon einmal. Schön, dass das nochmal aufgegriffen wird und sich nicht als Einagesfliege herausstellt.
Doch kaum auf Sylt angekommen, stolpern die Freundinnen in ihren neuen Fall. Und der ist erstens spannend vom Anfang bis zum überraschenden Ende, und zweitens bleibt er stetig im Vordergrund. Natürlich, ein bisschen spielt das Thema Liebe wieder eine Rolle, aber wirklich dezent und am Rande. Das Hauptaugenmerk bleibt auf den Fall gerichtet. Das sorgte bei mir dafür, dass ich schnell mitgeknobelt habe. Das klappt hier richtig gut. Außerdem geraten die drei Mädels dieses Mal tatsächlich in große Gefahr, was für zusätzliche Dramatik sorgt.
Schön ist auch das Insel- bzw Syltflair, das rüberkommt. Es ist Winter, aber das Biikebrennen (von dem ich bis zu diesem Hörspiel noch nie gehört hatte) lockt trotz kaltem Wetter viele Touristen auf die Insel und auch die Inselbewohner sind deshalb in Aufruhr. Man fühlt sich als wäre man dabei. Obwohl mich Sylt bislang nicht so gereizt hat, würde ich diesen Brauch nun gerne mal miterleben.

Ich fand ja diesen friesischen Akzent der Sprecher ausgesprochen niedlich. Es gelingt ihnen durchweg auch ganz gut ohne dass es bemüht klingt. Flemming Stein gibt einen sympathischen Erk, dem ich gerne zugehört habe. Patrick Bach darf als Felipe zur Abwechslung mal den eifersüchtigen und zickigen Freund geben. Und Henry König, Volker Hanisch und Jürgen Holdorf verstehen es,  den sturen und oft brummigen Friesen rauszukehren.

Musikalisch erfindet man hier das Rad nicht neu. Die eingesetzten Stücke sind typisch für die Reihe. So klingt sie eben und die Fans wissen das sicher zu schätzen. Ein großes Lob verdient die Geräuschkulisse. Nordseefeeling kommt dank Möwengeschrei, Wind und Meeresrauschen schnell auf. Außerdem habe ich die Folge beim Autofahren gehört und bin wieder einmal auf das Martinshorn der Feuerwehr hereingefallen. Da erschrickt man einfach und horcht auf.

Das Cover zeigt die drei Freundinnen beim Biikebrennen. Mit dem Feuer ist sofort ein Bezug zum Titel da. Ich finde aber auch, dass die vorsichtigen und leicht ängstlichen Blicke einen Hinweis darauf geben, dass hier etwas nicht stimmt. Das macht neugierig auf den Fall.

Fazit:  Ein von Anfang bis Ende spannender Fall, der durchgängig im Mittelpunkt steht. Dazu eine schöne Sylt- bzw Nordseeatmosphäre, die Lust auf einen eigenen Besuch zum Biikebrennen macht. So mag ich die Folgen dieser Reihe. Top!

Mordsmöwen (Sina Beerwald)

mordsmöwenMöwerich Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande, schlägt Alarm: Crepes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen sich die Möwen jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich ihre Crepes-Ration von den Sylter Touristen erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen – und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.

Es ist wohl offensichtlich, weshalb ich von diesem Krimi unmöglich die Finger lassen konnte. Ein Tierkrimi -dieses Mal halt mit Möwen- und ein Klappentext, der viel Spass verspricht.
Das Besonder hier ist, dass die Geschichte aus der Perspektive der Möwe Ahoi erzählt wird. Es wird nicht von außen auf die Möwengruppe geschaut und beschrieben, was sie bzw die einzelnen Möwen tun, sondern man sieht praktisch durch Ahois Augen und denkt gewissermaßen auch wie eine Möwe.
Ich bewundere es immer sehr, wenn Autoren es schaffen, sich so auf die tierische Perspektive einzulassen. Das stelle ich mir schon ganz schön schwierig vor. Aber auch interessant. Für den Leser ist es auf jeden Fall interessant. Und oft zum Totlachen komisch. Es gibt so viele Situationen, die man als Mensch sofort klar erfasst, die für die Möwen aber zunächst ein Rätsel sind, das sie nur mit ihrer Möwenlogik lösen können. Wie auch sonst?
Das macht aber nicht nur Spass, sondern erschwert dem detektivischen Federvieh auch die Ermittlungen in ihrem Krimi. Doch natürlich lassen sie sich nicht unterkriegen und stürzen sich mit Feuereifer und einer Menge recht federsträubender Ideen in die Nachforschungen.
Ich bin ja so jemand, der bei Krimis gerne mitknobelt. Das war hier eine ganz besondere Herausforderung, weil man ja aus der Möwensichtweise in die Sichtweise eines Menschen quasi übersetzen muss. Da hilft es auch nicht, wenn man ein krimierprobter Leser ist. Das sorgt an sich schon für viel Spannung, aber der Fall für Ahoi und seine Kollegen ist auch sonst nicht gerade einfach gestrickt. Man mag kaum glauben, welches Gesindel sich auf der beliebten Urlaubsinsel herumtreibt und welche menschlichen Abgründe sich selbst dort auftun. Man muss schon bei der Sache sein, die Personen auf der Reihe haben, die nach und nach auf der Bildfläche erscheinen, und beim Rätseln selbst das Schlimmsze in Betracht ziehen. Mich konnte die Auflösung jedenfalls noch mal gut überraschen.
Ganz toll fand ich es, dass ich bei diesem Krimi so oft lachen musste. Nicht nur wegen der Perspektive der Möwen auf Sylt und seine Menschen, sondern auch wegen der bunten Möwentruppe um Ahoi herum. Jede Möwe seines kleinen Schwarms ist etwas ganz Besonderes und hat in irgendeiner Weise einen liebenswerten, kleinen Knacks weg. Sei es Baron Silver de Luft, seines Zeichens Scheff, mit dem Thunfischdosenhelm, Alki (den Namen muss man wohl nicht weiter erklären) oder auch Suzette, Ahois Schwarm, mit der Tendenz zum Luxusleben. Ahoi selber ist aber mein kleiner Liebling: mutig, aber leider nicht wirklich zum Helden geboren, unglücklich verliebt, aber dennoch auf Freiersfüßen unterwegs, und in seinem Enthusiasmus hinsichtlich des Falls oft tollpatschig. Mein Lieblingssatz von ihm: “Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen beträgt einen Ahoi.” Ich hätte ihn dauernd knuddeln können!
Ich war noch nie auf Sylt, aber “Mordsmöwen” hat mir Lust darauf gemacht, mal auf Ahois Spuren zu wandeln. Er beschreibt “seine” Insel schon sehr einladend und einige Orte würde ich wirklich gerne mal sehen. Erfahrene Sylt-Reisende, die diesen Krimi lesen, werden ihre Lieblingsinsel danach vielleicht mit etwas anderen Augen sehen.

Dank Ahois gewitzter Erzählweise liest sich der Krimi herrlich leicht. Da fliegen die Seiten nur so dahin. Wobei mal wieder bewiesen wäre, dass Spass und Vergnügen einem echten Krimi keineswegs im Wege stehen. Ich habe “Mordsmöwen” als eBook gelesen und da sind die Kapitel schon ganz schön lang. Ich schätze, dass sie beim Taschenbuch kürzer wirken, weil da mehr auf eine Seite passt. Sicher weiß ich es aber nicht. Muss ich mal vergleichen bei Gelegenheit.

So ein schönes Cover mit der Piratenflagge und der Möwe vor dem gewittergrauen Himmel! Da wird sofort klar, dass Möwen eine wichtige Rolle spielen. Und die Flagge lässt bereits ahnen, dass Kriminelles auf der Insel lauert.

Fazit:   Mir hat “Mordsmöwen” ein paar Abende kriminell-amüsantes Lesevergnügen beschert. Meine Hochachtung davor, wie gut sich Sina Beerwald bei ihrem Buch in die Perspektive der Möwen versetzt. Das stelle ich mir schwierig vor. Ich fand die Ermittlungen mit Ahoi und Co. spannend, weil man als Mensch oft nochmal zusätzlich um die Ecke denken muss, aber auch, weil der Fall an sich unerwartet komplex gestrickt ist. Und ich habe ja so gelacht! Danke für diesen Spass!


Titel: Mordsmöwen
Autor: Sina Beerwald
Seiten:  208
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3954511358
Preis:  € 9,90 (TB)

Tote essen kein Fastfood (Karin Baron)

totefastfoodSylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee – garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen.

Ich hatte wohl so eine Phase mit Büchern, die an Urlaub erinnern. Nach den Bergen in “Alpenglühen für Anfänger” nun also Sylt. Erst eine Liebesgeschichte,, nun ein Krimi für Jugendliche. Allerdings konnte er mir Sylt nicht ganz so schmackhaft machen, wie das “Alpenglühen” die Berge. Die Insel wird zwar schön beschrieben was die Landschaft, das Meer, den Strand anbetrifft, doch spielen auch die Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg eine Rolle, die die Insel unterkellern. Das war mir zwar neu, aber diese Zeit ist keine, von der ich in Büchern gerne lese. Zum Glück für mich wurde dieses Thema aber nicht großartig weiter vertieft.
Hauptthema ist vielmehr ein verschwundenes Mädchen, seltsame Vorkommnisse auf der Insel und natürlich Fanny, die wortwörtlich in das sonderbare Geschehen hineinstolpert. Durch Radio- und Zeitungsmeldungen sowie Briefe des verschwundenen Mädchens ist man als Leser Fanny zwar immer einen Schritt voraus, aber ich fand es doch ganz spannend was sie, Ferienfreund Jan und angehende Stiefschwester Frida alles entdecken und herausfinden.
Bei ihren Nachforschungen geraten sie mehrmals in gefährliche Situationen. Einmal sogar in echte Lebensgefahr. Da kann es dann passieren, dass man sich tatsächlich dabei erwischt, wie man Fingernägel knabbert.
Und auch wenn man den Freunden etwas voraus ist, hat man noch lange nicht die Lösung in der Hand. Die Puzzlestücke ergeben erst nach und nach ein Bild. Und die letzten verbleibenden Stücke werden dann auch noch mal kräftig durchgemischt. So erlebt man hier noch die eine oder andere Überraschung.
Die Charaktere haben mir durch die Bank prima gefallen. Fanny mit ihrem lockeren Mundwerk, der nette Jan, der ihr darin in nichts nachsteht, und natürlich Fannys angehende Stiefschwester, die 10jährige Frida. Genau wie Fanny hatte ich zunächst Sorge, mir würde da nun eine kleine Prinzessin mit unschlagbarem Nervfaktor geboten. Was war ich froh als ich Frida dann als äußerst aufgewecktes und mutiges bis leichtsinniges Kind kennenlernte, das nur allzu gut weiß, was sie will. Die Erwachsenen spielen hier eher eine nebensächliche Rolle, doch auch Fannys Vater und Fridas Mutter konnten mich mit ihrer recht lockeren Art Eltern zu sein schnell begeistern.Wie es sich für ein Jugendbuch schon fast gehört, gibt es dazu noch eine kleine Lovestory, die mir dank der beiden humorvollen Charaktere wirklich gut gefallen hat und die nie kitschig, sondern immer glaubhaft wirkt.

Fanny erzählt die Geschichte selber und sie hat einen tollen Sinn für Humor: oft sarkastisch und schwarzhumorig. Außerdem trifft sie genau einen authentischen jugendlichen Ton. Das liest sich leicht, da darf häufig gelacht werden…solche Bücher habe ich meist sehr schnell ausgelesen. So auch hier Für mich ist diese Erzählperspektive seit je her die, die ich am liebsten lese.

Ich mag keine Füße! Davon abgesehen gefällt mir das Cover, und immerhin sind diese Füße mit den grünen Zehennägeln und in den Flipflops ein Hingucker. Mir gefällt dieses Motiv vor allem wegen der ausgefallenen Perspektive. Man sieht, wie wohl Fanny nur einen Schritt davon entfernt ist in ein Erdloch zu fallen, aber man kann eben auch sehen, wie es in diesem Loch aussieht. Und dieses finstere Loch mit der alten Mauer und der rostigen Leiter sind schon ein feines Element für ein Krimicover.

Fazit:   Der Exkurs in die Nazizeit hätte für mich nicht sein müssen. Aber ich weiß schon, dass es zu den Bunkern eine Erklärung braucht. Deshalb geht das in Ordnung, zumal es nicht mehr als nötig vertieft wird. Davon abgesehen ist “Tote essen kein Fastfood” ein spannender Jugendkrimi vor Ferienkulisse, der jugendlich frech und witzig erzählt wird. Urlaub auf Sylt geplant und -genau wie Fanny- vielleicht wenig begeistert darüber? Dann gehört dieser Roman in’s Gepäck!

Danke an den Kosmos Verlag für die Bereitstellung eine Rezensionsexemplares!


Titel: Tote essen kein Fastfood
Autor: Karin Baron
Seiten:  220
Verlag: Kosmos Verlag
ISBN: 978-3440130582
Preis: 9,99 (TB)

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Weihnachtskrimi – Adventskalender – Krimi 01

01 – “Her mit den Zimtsternen – oder ich beiße!” (Gisa Pauly)

Der Auftakt dieses “Adventskalenders” ist auf ganzer Linie geglückt. Wie man es von Gisa Paulys Krimis kennt, spielt diese Geschichte auf Sylt. Erzählt wird sie von eine vorwitzigen Silbermöwe, was amüsante Gedankengänge und einiges an Situationskomik mit sich bringt. Nichtsdestotrotz ist es ein clever erdachter Krimi, der einen -sobald man zu ahnen meint, wie es ausgehen wird- mit einer neuen Wendung überrascht. Aufgepeppt wird die Erzählung durch Artikel einer Sylter Zeitung, die einen wissen lassen, dass es diese Todesfälle nicht hätte geben müssen.

Inselzirkus – Ein Sylt-Krimi (Gisa Pauly / Katharina Thalbach)

Titel: Inselzirkus – Ein Sylt-Krimi / Verlag: Der Audio Verlag / Spielzeit: ca. 324 min / gelesen von: Katharina Thalbach / nach einem Buch von: Gisa Pauly

InhaltEigentlich wollten sich Mamma Carlottas Enkel als Komparsen für eine Telenovela bewerben, doch engagiert werden nicht nur sie, sondern auch ihre Oma. Schwiegersohn Erik Wolf hat derweil andere Sorgen: Die Leiche eines Klatschreporters wird aus dem Lister Hafen gefischt, und schon bald steht ein beliebter Schauspieler unter Verdacht. Dann gibt ein weiterer Todesfall Rätsel auf – ein Mann wird ermordet in den Kulissen gefunden. Zum Entsetzen von Mamma Carlotta sind die Hauptverdächtigen ihre Kolleginnen am Set.


Auf meiner ständigen Suche nach neuen Regional-Krimis bin ich nun auf die Sylt-Krimis von Gisa Pauly aufmerksam geworden. Die Idee, eine resolute, schon etwas ältere Italienerin auf der “Schickimicki”-Insel ermitteln zu lassen, gefiel mir. Sie schien für gute Unterhaltung zu bürgen. Das stimmt soweit auch. Unterhaltsam, teilweise sogar humorvoll, geht es durchaus zu. Im Ansatz ist auch der Krimi nicht verkehrt: ein seltsamer Mord, eine erfolglose Suche nach dem Täter und dann der zweite Mord, der Hobby-Detektivin Mamma Carlotta endgültig auf den Plan ruft. Leider will dabei keine rechte Spannung aufkommen. Die Geschichte verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten, die zwar die Charaktere sympathisch und vertraut werden lassen, die aber die Spannung zu sehr zerstreuen. Und auch das Insel-Feeling, das zu einem Sylt-Krimi dazu gehören sollte, bleibt bedauerlicherweise auf der Strecke. Da kann die Kombination Sylt <-> Intalienerin noch so exotisch sein, Spannung und Flair gehören ebenfalls zu einem Regional-Krimi dazu.

Katharina Thalbach halte ich für eine sehr gute Wahl als Sprecherin dieses Hörbuchs. Ihre Stimme ist sehr markant, genau wie der Charakter der Mamma Carlotta. Zudem liegt in ihrer Stimme immer auch eine Spur von Humor, wie sie auch im Krimi zu finden ist.

Das Covermotiv entspricht dem der Buchvorlage und ist mit den beiden Möwen, die sich Klatsch und Tratsch zuzuschnattern scheinen sehr witzig anzusehen. Eine der Möwen ist auch hinter einer der CD anzutreffen, ebenfalls in einem lustigen Bild. Sonst findet man im Digipak noch wie üblich ein paar Fakten über Gisal Pauly und Katharina Thalbach.

Fazit: Zweifellos eine unterhaltsame Geschichte, die so frisch daher kommt wie der Seewind auf Sylt. Leider fehlt es für einen Krimi an Spannung. Und auch Insel-Flair kommt bedauerlicherweise nicht auf.

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