Totenbeschwörer

Skulduggery Pleasant (07) – Passage der Totenbeschwörer (Derek Landy / Rainer Strecker)

Titel: Skulduggery Pleasant (07) – Passage der Totenbeschwörer / Verlag: Hörcompany / Spielzeit: ca. 650 min / Buch: Derek Landy / gelesen von: Rainer Strecker

pleasant07Inhalt: Warum haben ganz normale Sterbliche plötzlich magische Fähigkeiten? Die wenigsten können damit umgehen. Wie zum Beispiel Jerry, der sich für einen Schmetterling hält. Ausgerechnet Walküre muss ihn ständig aus der Luft holen und das nervt. Schließlich wurde sie zur Weltenretterin ausgebildet und nicht zum Babysitter für durchgeknallte Sterbliche. Aber einige dieser Neu-Magier entwickeln so starke Kräfte, dass sie eine blutige Spur der Verwüstung durch das ganze Land ziehen. Nur ein sehr mächtiger Zauberer kann ihnen diese unglaubliche Macht gegeben haben. Einer, der seinen wahren Namen kennt. So wie Walküre selbst. Und er muss unbedingt gestoppt werden!


Ich bin über die letzten Jahre hinweg immer weniger zum Reihen-Fan geworden. Einfach, weil seither irgendwie alles fortgesetzt werden muss, auf Biegen und Brechen. Deshalb gehe ich auch an jeden “Pleasant”-Band verhalten heran und rechne mit plötzlich nachlassender Qualität. Bislang zum Glück und zu meiner riesigen Freude völlig grundlos.
Auch diesem siebten Band gelingt es wieder, eine neue Idee als Grundlage zu etablieren. Derek Landys Ideenreichtum scheint unerschöpflich zu sein. Plötzlich verfügen normale Sterbliche über magische Fähigkeiten. Was bei einigen noch niedlich und zum Totlachen komisch ist, hat bei anderen üble und blutige Folgen. Auch dieses Mal schont Derek Landy seine Leser- und Hörerschaft keineswegs. Es geht ordentlich rund und mitunter auch ganz schön brutal und grausig zu. Immerhin muss die Menschheit vor diesen plötzlich magisch veranlagten Menschen gerettet werden. Das geht nun mal nicht nur mit guten Worten. Somit stehen einmal mehr einige Kämpfe auf dem Programm, die für Spannung und Action sorgen.
Ebenso spannend ist die Frage, wie die Neu-Magier an ihre Fähigkeiten gekommen sind. Gemeinsam mit Skulduggery und Walküre geht man dieser Frage auf den Grund und natürlich setzen auch diese “Verantwortlichen” alles daran, mit ihrem Wirken fortfahren zu können. Auch in diesem Kampf wird mitunter kräftig auf den Putz gehauen. Für mich persönlich könnten diese Kämpfe hier und da gern etwas kürzer ausfallen. Ich finde solch lange Schilderungen nicht dauerhaft interessant. Aber diese Duelle gehören halt ins Pleasant-Universum. Daher muss man nun nich beim siebten Teil ankommen und sich darüber beklagen, dass Gewalt zu Pleasants und Walküres Job gehört.
Außerdem finde ich nachwievor, dass der Humor in den Geschichten einiges davon aufwiegt. Speziell die Dialoge zwischen Pleasant und Walküre haben es in sich, doch auch andere Figuren wissen zu amüsieren und an Situationskomik mangelt es ebenfalls nicht.

Was wären die “Skulduggery Pleasant”-Hörbücher ohne Rainer Strecker? Auch nach einer Pause zwischen zwei Teilen ist man dank ihm sofort wieder mitten drin im Pleasant-Universum. Und die einzelnen Figuren erkennt man durch seine markanten Stimmen auf Anhieb wieder. Das finde ich vor allem deshalb so genial, weil man es ja schon mit einem ganzen Haufen an Charakteren zu tun hat.

Die CD-Box zeigt sich dieses Mal in Schwarz und einem schönen, leuchtenden Türkisblau. Als zentrale Figur steht natürlich Skulduggery im Vordergrund. Hinter ihm sind finstere Gestalten in Anmarsch. Damit ist auf Anhieb klar, dass sich Pleasant und seine Verbündeten auch in diesem Teil wieder dem Bösen in den Weg stellen müssen.

Fazit: Ein spannender und actionreicher siebter Teil, der mit einer weiteren innovativen Idee punkten kann. Woher nimmt Derek Landy nur immer solche Ideen? Das ist einfach nur bewundernswert. Gleichzeitig gelingt es ihm, selbst den seit sechs Teilen quasi “alt eingesessenen” Charakteren neue Seiten zu verleihen. Ich kann die Reihe nur wärmstens empfehlen!

Skulduggery Pleasant (06) – Passage der Totenbeschwörer (Derek Landy / Rainer Strecker)

Titel: Skulduggery Pleasant (06) – Passage der Totenbeschwörer / Verlag: Hörcompany / Spielzeit:  ca. 522 min / Buch: Derek Landy / gelesen von: Rainer Strecker

pleasant06Inhalt: Die Totenbeschwörer brauchen Walküre nicht mehr. Walküre Unruh, alias Darquise, ist nicht länger die Topkandidatin für den Job als Todbringerin. Das ist eine gute Nachricht, aber die Sache hat einen Haken: Sie haben bereits einen Ersatz gefunden. Eine andere Person soll als Todbringerin die Grenzen zwischen Leben und Tod auflösen und so die ganze Welt umbringen. Klingt schlimm? Das ist es auch.


Mit “Passage der Totenbeschwörer” dreht sich bereits das sechste Abenteuer des detektivischen Skeletts und seiner Kollegin Walküre Unruh im CD-Player. Die Geschichte schließt direkt an den Vorgänger an.
Dieses Mal steht nichts Geringeres als das Leben von mehreren Millionen Menschen auf dem Spiel. Denn das brauchen die Todbringer um die Passage zum ewigen Leben zu bewältigen. Das muss natürlich unbedingt verhindert werden. Zunächst müssen Pleasant und Walküre allerdings erstmal herausfinden, was genau es mit dieser Passage genau auf sich hat. Das ist schon mal schön spannend und lässt einen einmal mehr über Derek Landys Ideenreichtum staunen.
Anschließend stürzt man sich dann in den Kampf um das Leben der halben Menschheit. Dabei geht wie gewohnt äußerst actionreich zu und man hat reichlich Gelegenheit, um Pleasant, Walküre und ihre Freunde zu bangen. Wer bisher seinen Spass an action- und temporeichen Kampfszenen hatte, der kommt hier einmal mehr voll auf seine Kosten. Und die Fans, die eher ihr Vergnügen an der Entwicklung der Figuren haben und sich für die Zusammenhänge der einzelnen Teile haben, können sich ebenso wenig beklagen. Es tun sich auch hier wieder ungeahnte Abgründe auf und manches finstere Geheimnis kommt ans Licht. Ich frage mich ja schon seit ein paar Teilen mehr, wie diese Reihe Rentier150-1jemals enden wird und welche Überraschungen Landy noch für uns auf Lager hat. Bis dahin sind es schließlich nur noch drei Teile, soweit ich weiß. Man darf gespannt sein.
Die vertraute düstere &heilige& Atmosphäre liegt auch wieder über diesem Teil. Zum Glück begegnet man aber auch dem bekannten Humor. Der ist zwar oft böse und rabenschwarz, aber eben auch total lustig. Es gibt einige Dialoge, bei denen ich grinsen musste. Ich mag diese Art Humor, denn er lockert die so aussichtlos wirkende Geschichte schön auf.

Rainer Strecker bringt auch diesen sechtsten Teil zu Gehör. Ich kann mir keinen besseren Sprecher für die “Pleasant”-Hörbücher vorstellen. Er fängt nicht nur die Atmosphäre der Geschichte ebenso gut ein wie ihre Komik, sondern hat dazu noch für jede Figur eine ganz markante Stimme in petto. Und das will schon etwas heißen, denn mittlerweile tummeln sich eine ganze Menge Figuren im Pleasant-Universum.

Mit seinem feurig rot-schwarzen Look reiht sich diese Box schick wie immer ins Regalfach ein. Schon aus dem Motiv kann man schließen, dass es auf den sechs CDs wieder ordentlich zur Sache geht. Im Booklet findet man neben der Trackeinteilung noch ein Glossar der Figuren, was ich immer ungemein nützlich finde, wenn mir ein Name mal nicht sofort etwas sagt.

Fazit:  Ein weiterer rundum gelungener Teil dieser Reihe. Der Kampf um das Leben von Millionen von Menschen sorgt für spannende und rasante Actionszenen. Es gibt aber auch immer wieder Passagen, in denen die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Es ist schön zu verfolgen wie die Figuren sich entwickeln. Ich finde das bei einer Reihe auch immer sehr wichtig. Es wäre unglaubwürdig, wenn das Wesen der Charaktere durchweg auf der Stelle treten würde. Ein Schuss schwarzer Humor sorgt für ein Schmunzeln.

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