Übernachtung

Meine Freundin Conni (37) – Conni übernachtet bei Julia / Conni geht nicht mit Fremden mit

Titel: Meine Freundin Conni (37) – Conni übernachtet bei Julia / Conni geht nicht mit Fremden mit / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 32 min / Sprecher:

Inhalt: Zum ersten Mal schläft Conni bei ihrer Freundin. Ein bisschen ist es dort wie zu Hause und doch auch ganz anders. Conni hat viel Spaß! Aber dann ist da noch dieses mulmige Gefühl, ohne den Gute-Nacht-Kuss von Mama und Papa ins Bett zu gehen / Eigentlich kennt Conni ihren Schulweg ganz genau. Doch dann ist auf einmal eine Straße gesperrt. Ob Conni mit dem Mann gehen soll, der ihr den Weg zeigen will? Doch der Mann ist ein Fremder. Und Conni weiß, dass man mit Fremden nicht mitgehen soll. Und dass es richtig ist, laut “Nein” zu sagen, wenn man etwas nicht will.


Auf dieser CD verbergen sich zwei sehr unterschiedliche Geschichten. Dass man mal bei einer Freundin übernachtet, das kennt sicher jedes Kind. Diese Geschichte zeigt schön, dass das zwar Spass macht und mal sieht, wie andere Familien leben, dass es aber -spätestens wenn es ans Schlafen geht- auch nicht so ganz einfach ist. Auch Conni hat da so ihre Schwierigkeiten, aber Dank ihrer tollen Freundin gelingt schließlich auch das Einschlafen. Eine niedliche Geschichte, die Kindern Mut für die erste Übernachtung bei einer Freundin macht. “Conni geht nicht mit Fremden mit” schneidet ein sehr ernstes Thema an. Und auch wenn ich es sonst nicht mit Geschichten habe, die so deutlich eine Botschaft vermitteln, so hat mir diese hier wirklich gut gefallen. Es ist einfach so wichtig, dass Kinder lernen, nicht einfach Fremden zu vertrauen und zu folgen. Und manche Dinge können die Eltern tausendmal predigen, sie kommen gleich nochmal besser an, wenn es eine Freundin wie Conni vormacht.

Eine tolle Sprechertruppe bringt die beiden Geschichten zu Gehör. Dabei können vor allem die jungen Sprecher gut punkten, denen man ihre Figuren sofort abnimmt und die man sbenfalls sofort ins Herz schließt. Allen voran natürlich Lea Sprick alias Conni, aber auch Carina Synatschke und Moritz Reichel. Barbara Fenner und Eberhard Haar sind als Connis Eltern zu hören und Tanja Dohse übernimmt dne Part von Julias Mama. Da ist gleich zu erkennen, dass man auch bei den erwachsenen Sprechern nichts zu befürchten hat.

Das Titellied kann ich mittlerweile fast komplett mitsingen ;), da dürfte das Kindern erst recht leicht fallen. Ansonsten sind fröhliche Stücke zu hören, die gut zu den Conni-Geschichten passen. Eine Reihe schöner Geräusche ist ebenfalls zu hören und macht das Geschehen anschaulich.

Conni und Julia bei ihrer ersten Übernachtung. Natürlich mit dem mitgebrachten Kissen, Gepäck und Teddy. Ein niedliches Motiv, das auch gleich die Freundschaft zwischen ihnen erkennen lässt. Im Booklet gibt es auch hier die Anleitung zu einem lustigen Fang-Spiel.

Fazit:  “Conni übernachtet bei Julia” ist eine schöne Mutmach-Geschichte, die Kindern sicher Lust darauf macht, auch mal bei einer Freundin oder einem Freund zu übernachten. “Conni geht nicht mit Fremden mit” ist ernsthafter, macht diese Botschaft aber sehr kindgerecht deutlich.

Mein Freund Max (02) – Max geht nicht mit Fremden mit / Max übernachtet bei Pauline

Titel: Mein Freund Max (02) – Max geht nicht mit Fremden mit / Max übernachtet bei Pauline / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 31 min / Sprecher: Philipp Draeger, Elena Wilms, Jenny Böttcher ua

Inhalt: Max wartet auf dem Spielplatz auf Mama. Das dauert. Und dann fängt es auch noch an zu regnen! Vielleicht sollte Max mit dem Mann mitgehen, der ihn nach Hause bringen will? Aber Max ist nicht dumm. Er weiß, was er tun muss / Max darf zum ersten Mal bei Pauline übernachten. Schnell packt er seinen Koffer: Schlafanzug, Zahnbürste, Kuscheltier und natürlich die kleine Taschenlampe. Aber ob Max ohne den Gutenachtkuss von Papa und Mama einschlafen kann?


Weiter geht es mit Maxens Alltagsabenteuern. Dieses Mal vermittelt die eine Geschichte eine sehr wichtige Botschaft. Die andere begleitet Max bei seiner ersten Übernachtung bei Freundin Pauline. Denn auch das kann ein kleines Abenteuer sein, wenn man erst sechs Jahre alt. Hier wird schön auf die Bedenken des Kleinen eingegangen, aber auch mit lustigen Unternehmungen herausgearbeitet, welchen Spass so eine Übernachtung machen kann. Autor Christian Tielmann gelingt es ebenso gut wie der Autorin der “Conni”-Geschichten, sich in die Sichtweise der Lütten zu versetzen. Ich finde das immer wieder beachtlich und bewunderswert und finde es daher gut, dass nun auch die Jungs einen “Freund” bekommen, mit dem sie Spass haben können.

Hier sind durch die Bank geübte junge Sprecher wie Philipp Draeger, Feline Günther und Anton Wilms zu hören, die den Charakteren glaubhaft Leben und Wesen einhauchen. Und auch bei  den erwachsenen Sprechern gibt es nichts zu beanstanden. Auch hier sind Könner am Werke und somit sind Max’ Geschichten in diesem Bereich eine runde Sache.

Das Titellied trägt mir nachwievor etwas zu sehr auf was Max’ Fähigkeiten anbetrifft, aber es macht Spass und hat Ohrwurmqualität. Fröhliche Stücke, die sehr an “Conni” erinnern begleiten die Geschichten und auch die Geräusche können sich hören lassen.

Das Covermotiv orentiert sich auch bei dieser Folge an der ersten der beiden Geschichten. Dafür versteckt sich hinter der CD ein Bild passig zur zweiten Geschichte. Der fröhlich bunte Stil passt gut zu einem Hörspiel für diese Altersgruppe.

Fazit:  Auch die zweite Folge hat mir gut gefallen. Ich kann mir leicht vorstellen, dass Max ebenso flott Fans sammeln wird, wie “Conni” es geschafft hat.

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