Vanessa

Vanessa, die Freundin der Geister (12) – Der Drachenturm

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (12) – Der Drachenturm / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A.

Inhalt:  Ein Vampir ist in Westwood Manor aufgetaucht und verbreitet Angst und Schrecken. Und dann entdeckt Vanessa auch noch eine uralte Grabstätte im Park. Ein Toter liegt darin, als ob er lebe. Ist es der Vampir? Sie will ihren Freund Harold zu Hilfe holen. Aber er ist unauffindbar. Als sie zu der Grabstätte zurückkommt, ist der Tote verschwunden…. an seiner Stelle liegt…. Harold…..


Da haben wir sie, die letzte Folge der Reihe.
Von einem großen Finale in dem Sinne kann man aber nicht sprechen, die Folge unterscheidet sich nicht wesentlich von ihren Vorgängern. Für mich legt das eindeutig den Schluss nahe, dass man durchaus gerne noch weitere Folgen produziert hätte.
Die Geschichte beginnt mit einem Handlungsstrang, nämlich dem Auftauchen bzw dem Absturz eines Drachfliegers auf Westwood Manor. Brady hält ihn für einen Vampir oder Drachen, während Vanessa den jungen Mann trifft, der den Drachen geflogen und dabei eine Steinfigur des Schlosses beschädigt hat.
Danach trennt sich die Handlung zunächst. Der Geist des Steinmetz, der die Figur eins erschuf, sinnt auf Rache und verwandelt den Flieger in eine Statue. Da müssen Vanessa und Harold helfen und in dieser Folge arbeiten sie wirklich als Team zusammen. Nicht wie sonst, wo Vanessa Harold erzählt, was los ist und er kümmert sich dann im Geisterreich um die Lösung. Etwas ungewohnt, aber reizvoll ist hier auch, dass Harold erstmals in Vanessas Schule auftaucht und mit ihr in den Ort geht, denn sonst blieb er ja meist beim Schloss oder im Geisterreich.
Brady hat unterdessen unter Mrs. Hagglon zu leiden, die es sich in den Kopf gesetzt hat, mit dem Drachen zu fliegen. Die beiden starten so manche verrückte Aktion um dieses Vorhaben umzusetzen und dabei gibt es wieder einiges zu lachen.
Gegen Ende laufen die beiden Handlungsstränge dann wieder zusammen, denn der Steinmetz verwandelt den Flieger erneut und um diesen Zauber aufzulösen, muss Vanessa etwas tun, dass auch für die Hagglon interessant ist. Bei keiner Folge habe ich am Ende so lachen müssen.

Der Kreis der Sprecher ist wie gewohnt klein mit Harold, Vanessa, deren Mutter und Brady und Mrs. Hagglon, die alle gewohnt souverän agieren.
Auch die zu schnellen Antworten in den Dialogen zwischen Brady und der Hagglon sind deutlich eingedämmt worden.
Erweitert wird die Liste der Sprecher um den des Drachenfliegers, der eine sehr sympathische Stimme hat und prima in die Geschichte passt. Wirklich schade, dass sich nirgendwo Angaben über die Sprecher finden lassen

Die Musikkulisse kennt man bereits aus elf vorherigen Folgen und so gut wie sie dort immer gepasst hat, so gelungen untermalt sie auch diese Folge. Für mich sind die Musiken der Vanessa-Serie etwas sehr Spezielles, wie man es in sonst keiner Serie zu hören bekommt.

Wieder ein Covermotiv, das völlig an der Geschichte vorbeigeht, denn Vanessa wird hier nicht von einem geflügelten Dämon angegriffen.
Ich weiß, die Covermotive entsprechen denen der jeweiligen Comics, trotzdem frage ich mich, was man sich bei der Gestaltung gedacht hat.
Denn die wenigsten Cover passen in dieser Serie zu den Geschichten.

Fazit:  Eine schöne spannende und lustige Folge, die zu meinen Favoriten gehört. Ein würdiger Abschluss für die Serie.

Vanessa, die Freundin der Geister (11) – Das Gewölbe der Schatten

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (11) – Das Gewölbe der Schatten / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min  / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A.

Inhalt: Sie sind nur knapp dem Tod entronnen, Vanessa und ihre Eltern. Hat es etwas mit der Erbschaft zu tun, die sie gemacht haben, war es Zufall oder ein Mordanschlag? Ein bleicher Notar verliest ein ungewöhnliches Testament. Dann verlässt er wortlos den Raum. Vanessa hat Verdacht geschöpft. Sie folgt ihm unauffällig in das unterirdische Verlies. Es ist leer. Nur ein Sarg steht in der Mitte, darin liegt ein Toter…der Notar…


Es ist eine wirklich geradezu klassische Geschichte: ein von der Außenwelt abgeschnittenes Schloss dessen Schlossherr verstorben ist, ein außergewöhnliches Testament, eine Schar gieriger Erben und dann die ersten unheimlichen Vorkommnisse, die die Erben in Angst und Schrecken versetzen. Ja, für diese wirklich gelungen eingefangenen Atmosphäre müsste man der Folge schon die volle Punktzahl ausschreiben.
Doch so ganz perfekt ist sie dann doch wieder nicht, denn erstens ist die Angelegenheit um die Ereignisse viel zu schnell geklärt, zweitens schwenkt der Verstorbene schon sehr schnell um und drittens -was mich am meisten irritiert hat- ist Vanessa wirklich sehr gierig auf das mögliche Erbe. Man bedenke, sie lebt auf einem Schloss, hat ein Pferd und auch sonst ein angenehmes Leben und sicher keine Armut auszustehen…und dann solch ein Verhalten?
In Sachen Humor runden wie üblich Butler Brady und Mrs. Hagglon die Folge ab, da stimmt also wieder alles.

Es hat mich sehr gefreut, in dieser Folge mal mehr von Vanessas Vater zu hören. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, die oft verschmitzt klingt und hat mir so sehr gut gefallen. Schade das er in der Serie sonst nicht so oft zu Worte kommt.
Gefallen hat mir auch der Sprecher von Bob, einem Freund von Vanessa. Endlich mal ein Junge in Vanessas Umfeld -von Harold mal abgesehen- , der nicht so übertrieben cool und machomäßig daher kommt, sondern locker und fröhlich.

Eben dieses Bob ist dafür verantwortlich, dass während des Hörspiels immer mal wieder Gitarrenklänge zu hören sind, denn der Bengel spielt dieses Instrument leidenschaftlich gerne und ist jederzeit zu einem spontanen Ständchen bereit.
Ansonsten sind die vertrauten, altertümlichen Musiken zu hören, wobei mir in dieser Folge ein ausgesprochen imposantes Orgelstück aufgefallen ist. Sehr schön, sehr wirkungsvoll!

Da haben wir doch tatsächlich eine Vanessa-Folge, bei der man das Covermotiv in Zusammenhang mit der Geschichte bringen kann. Und nicht nur das, nein, auch der Titel passt dieses Mal 1a, denn der Sarg des Notars steht wirklich in einem Gewölbe des Schlosses.

Fazit:  Ein zu schnell abgehandeltes Ende und eine ungewohnt raffgierige Vanessa, das zieht die Folge ein wenig herunter. Da sie es aber im Gegensatz zu vielen anderen Folgen der Reihe schafft, eine wirklich wunderbare Atmosphäre zu vermitteln, will ich da mal ein Auge zudrücken. Eine wirklich schöne Folge.

Vanessa, die Freundin der Geister (10) – Wenn der bleiche Graf erscheint

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (10) – Wenn der bleiche Graf erscheint / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min   / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A

Inhalt:  Es ist Mitternacht auf Westwood Manor. Geisterstunde. Eine bleiche Hand erscheint am Fenster von Vanessas Zimmer und drückt es leise auf. Das Geräusch weckt Vanessa aus ihrem Schlaf. Mit schreckgeweiteten Augen starrt sie auf den Sarg, der langsam durch das Fenster hereinschwebt. Sie will schreien, aber die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Was soll sie tun?


Der Titel, das Cover, die Inhaltsangabe, dies alles lässt sicher jeden Grusel-Fan davon ausgehen, dass man mit dieser Folge eine Geschichte rund um einen Vampir zu hören bekommt.
Das wäre toll, das wäre mal etwas anderes als immer nur Geister, doch…man darf sich hier nicht in die Irre führen lassen. Denn es geht tatsächlich wieder „nur“ um einen Geist, der zufällig ein Graf ist, der über Tag zufällig in einem Sarg schläft und der sich ebenso zufällig in eine Fledermaus verwandeln kann.
Ich werde bei dieser Folge das Gefühl einfach nicht los, dass man die vorwiegend weibliche Hörerschaft für eine waschechte Blutsauger-Story für zu zart besaitet gehalten und diesen merkwürdigen Mix zwischen Geist und Vampir erdacht hat. Harold nennt ihn ja sogar einmal „Wurst-Vampir“, also muss der Gedanke schon in diese Richtung gegangen sein.
Gekrönt wird diese Glanzleistung noch davon, dass die Vampir-Geist nicht etwas hinter süßem Blut her ist, sondern hinter herzhaften Würsten, Käse und allerlei anderen Leckereien.
Und damit hat er etwas mit dem armen Butler Brady gemeinsam, womit sich der Kreis wieder schließt.
Womit die Folge bei mir aber punkten kann, das sind ein paar ganz lustige Sprüche und Wortgefechte zwischen Brady und der Hagglon. Und auch Vanessa hat so manchen witzigen Spruch auf Lager angesichts des Wurst-Vampirs, der in ihrem Schrank Zwischenstation gemacht hat.

Neben dem verfressenen Vampir-Geist sind die üblichen Sprecher hier am Werk und machen ihren Job gewohnt gut und souverän.
Dennoch gehört auch Wenn der bleiche Graf erscheint zu den speziellen Folgen, in denen die Streitereien zwischen der Hagglon und Brady zwar sehr unterhaltsam sind, aber einfach zu abgelesen rüberkommen. Gar nicht mal wegen falscher Betonung, da passt alles, aber die Antworten kommen zu schnell. Zwischen den Sätzen zweier Personen, die im Gespräch sind, liegt immer wenigstens eine winzige Pause, doch hier nicht.

Altmodische Musiken begleiten das Hörspiel und verleihen ihm so die passende Atmosphäre. Ich bin wahrlich kein Fan solcher Melodien, aber in den Vanessa-Hörspielen mag ich sie sehr. Romantisch und leicht schaurig, eben zu 100 Prozent so wie die Geschichten an sich.

Ein sehr schönes Cover, aber wie schon erwähnt einfach völlig irreführend. Das Aussehen des bleichen Grafen, der Sarg, den er trägt, es lässt einfach alles auf einen Vampir schließen.
Sehr schade, dass die Geschichte auf der MC hinter dem Cover dem nicht entspricht.

Fazit:  Eine absurdere Geschichte ist mir in der ganzen Reihe noch nicht untergekommen. Gerettet wird diese Folge einzig durch die Komik. Glücklicherweise, denn sonst wäre sie eine reine Katastrophe.

Vanessa, die Freundin der Geister (09) – Die Fremde aus dem Schattenreich

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (09) – Die Fremde aus dem Schattenreich / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min  / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A

Inhalt:  Ein ungewöhnliches Geräusch hat Vanessa aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ein Geistermädchen steht neben ihrem Bett. Isabell von Blackpool. Sie hat vor 300 Jahren hier gelebt. Vanessa kennt sie. Ein Bild der schönen Baronesse hängt in ihrem Zimmer. Als jetzt ihr Blick darauffällt, zuckt sie zusammen…. denn der Rahmen ist leer…..


Dass Vanessa mit ihrem Geisterfreund Harold in die Vergangenheit geht um ein Geheimnis aufzulösen, das kennt man ja. Doch das waren ja meist eher Stippvisiten. In dieser Folge gehen sie für längere Zeit in der Geschichte zurück und sind dort sogar bei einer großen Feierlichkeit anwesend, das ist schon eine ganz andere Liga.
Zudem werden hier in der Vergangenheit richtige Intrigen gesponnen, bei denen man sogar mal ein wenig aufpassen muss um sie zu durchschauen. Das ist keine solche Kleinigkeit, wie die Hagglon sie so gerne spinnt um sich anschließend mit Brady zu kabbeln.
Und zuletzt muss man erwähnen, dass Vanessa und Harold in diese Folge richtig recherchieren um Isabells Geheimnis auf den Grund zu gehen, die Schlossbibliothek spielt eine wichtige Rolle.
Alles in Allem hebt sich Die Fremde aus dem Schattenreich schon recht deutlich von ihren „Kollegen“ ab.
Geblieben sind der märchenhafte Charme und die Prise Humor für die Brady und die Hagglon sorgen.

Die Sprecherliste ist deutlich umfangreicher als gewöhnlich, was natürlich daran liegt, dass auch in der Szene in der Vergangenheit eine ganze Reihe Charaktere mitwirken. Alle liefern einen prima Job ab, da gibt es nichts zu bemängeln. Sogar diese viel zu schnellen Schlag-auf-Schlag-Dialoge hat man ein wenig reduziert, so dass sich die meisten Unterhaltungen sehr echt und glaubhaft anhören.

Die Anfangsmusik hat mich überrascht, denn für die Verhältnisse der Serie kommt sie recht munter-peppig daher. Doch im übrigen Hörspiel setzt man auch hier auf die altertümlichen Klänge und Melodien, die den Charme der Reihe ganz wesentlich mit ausmachen.

Die Fremde aus dem Schattenreich ist die Folge der Serie, deren Cover mir am wenigsten gefällt. Kaum Hintergrund außer viel Gelb und einer eher schraffierten als gezeichneten Figur, die ganz eventuell William darstellen könnte, mit viel gutem Willen. Die Vanessa sagt mir ebenfalls nicht zu. Ich finde, sie wirkt deutlich älter als ein Teenager, ist -aus welchem Grund auch immer- ebenfalls gelb und wieso man sie so groß darstellen musste, das verstehe ich auch nicht.

Fazit:  Anders als die übrigen Folgen. Mir persönlich ist die Szene in der Vergangenheit zu lang, ansonsten eine ordentliche und spannende Folge

Vanessa, die Freundin der Geister (08) – Die Mitternachts-Puppen

Titel: Vanessa, die Freundin der Geister (08) – Die Mitternachts-Puppen / VerlagTonstudio Braun / Laufzeit: ca. 55 min  / Sprecher:   Nina Danzeisen, Helmut Winkelmann, Erwin Scherschel u.A

Inhalt:  Ein grauenvolles Geheimnis lastet auf den Puppen des kleinen Wachsfiguren-Kabinetts. Sind es wirklich nur leblose Figuren? Als Vanessa dem Geheimnis auf der Spur ist, gerät auch sie in die Gewalt der Puppen, ihr Hilferuf an Harold verhallt ungehört.


Einen Vorwurf muss diese Folge sich machen lassen: ab einer bestimmten Stelle, weiß man einfach, was es mit diesen unheimlich lebensecht wirkenden Puppen auf sich hat.
Das unterscheidet die Mitternachts-Puppen in meinen Augen deutlich von den übrigen Folgen der Serie.
Dennoch gehört ist sie für mich gleichzeitig zu den besten Folgen der Reihe. Denn aus den anderen Folgen kennt man Geister hauptsächlich als Wesen, die durch ein tragisches Ereignis in diese Art der Existenz geraten sind und oft noch etwas zu erledigen haben, um endgültig ins Geisterreich zu gelangen. Es sind zumeist verzweifelte, traurige Wesen, die Hilfe von Vanessa und ihrem Geisterfreund Harold benötigen. Die Mitternachts-Puppen dagegen können gar nichts für ihren Zustand, sie verdanken ihn einzig und alleine einem grausamen Zauberer. Und  die Vorstellung davon, wie er zu den Puppen in seinem Kabinett kommt, die ist wirklich schauerlich.
Hinzu kommt bei dieser Folge noch eine ordentliche Portion Humor dieser Aspekt geht hauptsächlich auf die Kappe von Butler Brady und Mrs. Hagglon. Schon Bradys Diskussionen mit der Hamburger-Verkäuferin und dem Besitzer des Wachsfigurenkabinetts sind sehr lustig. Und spätestens wenn Brady in seinem Zimmer vor der wunderschönen Puppe kniet, in die er sich im Kabinett verguckt und die er dann hat mitgehen lassen, und Mrs. Hagglon kommt ins Zimmer, spätestens dann kommt man ums Lachen nicht herum.
Natürlich kann man den Mitternachts-Puppen auch wieder den typischen Charme der 80er-Jahre attestieren, man bekommt z.B. mehrere Sprüche zu hören, die damals sicher als „cool“ galten, die einen heute jedoch eher schmunzeln lassen. Im Phrasendreschen sind Vanessa und Co. in diese Folge unschlagbar.

Nina Danzeisen in ihrer Rolle als Vanessa begeistert mich immer wieder auf’s Neue. Ich mag ihre fröhliche, manchmal auch freche bzw kecke Stimme sehr. In dieser Folge beweist sie allerdings, dass sich auch ganz anders kann, denn ihre Doppelgängerin ist alles andere als fröhlich und nett. Wenn man ihr bei ihren Bösartigkeiten so zuhört, dann gewinnt man schnell den Eindruck, dass es Nina Danzeisen Spaß gemacht hat, auch mal eine nicht nette Rolle zu sprechen.
Erwin Scherschel alias Butler Brady und die Haushälterin Mrs. Hagglon (den Namen der Sprecherin kenne ich leider nicht) haben in dieser Folge einen ausgesprochen großen und wichtigen Part inne, entsprechend viel bekommt man auch von ihnen zu hören. Mrs. Hagglon ist einem zwar vom ersten Satz an ziemlich unsympathisch, aber es ist auf jeden Fall eine großartige Leistung der Sprecherin diesen Eindruck so konsequent aufrecht zu erhalten.

Musikalisch wird hier wieder auf altertümliche Melodien gesetzt, gespielt auf altertümlichen Instrumenten. Da die Geschichten der Vanessa-Serie ebenfalls einen recht altmodischen Charakter haben, passt diese Auswahl sehr gut.
Die Musik ist so ziemlich allgegenwärtig, drängt sich aber dabei niemals in den Vordergrund.
Die Effekte gehen ebenfalls in Ordnung, hier hat man gute Arbeit geleistet. Immer wieder schön finde ich den leicht hallenden Klang, wenn Geister sprechen. Für mich eine der schönste Art bestimmte Charaktere kenntlich zu machen.

Das Cover entspricht auch bei dieser Folge wieder dem Cover des entsprechenden Comics. Und auch in diesem Falle kann ich keine Parallelen zwischen Hörspiel und Motiv erkennen. Auf den ersten Blick könnte man die dunkel gekleideten Gestalten vielleicht noch für die Mitternachts-Puppen halten, doch bei näherem Hinsehen erkennt man, dass es diese Figuren eher Zombies sind. Die Mitternachts-Puppen dagegen mögen Vieles sein, aber Zombies sind sie nicht.

Fazit:  Eine sehr schöne Schauergeschichte in Oldschool-Manier, weniger märchenhaft als die übrigen Folgen, dafür aber unheimlicher.

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