Wolf-Gäng

Die Wolf-Gäng (01) – Das Haus der Geister

Titel:    Die Wolf-Gäng (01) – Das Haus der Geister / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Constantin Seidenstücker, David Nathan, Gisela Fritsch, Klaus-Dieter Klebsch ua.

Inhalt:  Vlad fährt mit seinen Eltern in den Urlaub – nichtsahnend, dass die alte Stadt Crailsfelden seine neue Heimat werden soll. Als die Wahrheit ans Tageslicht kommt ist er stinksauer und fühlt sich hintergangen. Sein neues zu Hause ist ein uraltes heruntergekommenes Anwesen. Nachts schleichen sich unheimliche Gestalten in seine Träume. Statt der erwarteten Ferien muss er erstmal in die „Penner Akademie“, eine äußerst gewöhnungsbedürftige Schule. Er findet schnell Freunde, aber auch Feinde: die „Schweinebande“. Diese Jungs machen ihm und seiner Bande – der „Wolf-Gäng“ – das Leben schwer. Als wäre das alles nicht genug, haben seine neuen Freunde Faye und Wolf, und wie es scheint sogar seine eigenen Eltern, ein großes Geheimnisse vor ihm …


Mit Das Haus der Geister nimmt die neue Kinderhörspiel-Serie Die Wolf-Gäng ihren Anfang.
Die Geschichte dazu stimmt aus der Feder eines deutschen Meisters der Fantasy, von niemand Geringerem als Wolfgang Hohlbein.
Das Haus der Geister dient vornehmlich dazu, dem Hörer die Charaktere vorzustellen, aufzuzeigen wer und was sie sind, welche Gegenspieler sie haben und was in Vlads Haus -eben dem Haus der Geister- und auch in der Stadt Crailsfelden vor sich geht. Denn weder die Stadt, noch ihre Bewohner sind so normal, wie sie auf den ersten Blick wirken.
Und mit einigen dieser besonderen Bewohner bekommt es die Wolf-Gäng bereits in dieser ersten Folge zu tun, was sie in ein turbulentes und gefährliches Abenteuer führt.
Wer vorhin beim Lesen des Namens Wolfgang Hohlbein an dessen zahlreiche gruselige Bücher denken musste, hat angesichts der Kombination Hohlbein-Kinderhörspiel vielleicht skeptisch geguckt. Doch keine Sorge, denn  Horror kann hier keine Rede sein. Das Haus der Geister ist ein absolut kindertauglicher Mix aus Fantasy, sachtem Grusel und einer -wenn auch ungewöhnlichen- Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, die einfach Spass macht.
Erwachsene Hörer, die schon das eine oder andere Hohlbein-Buch gelesen haben, werden gewisse Aspekte wiedererkennen. So wird die fiktive Stadt Crailsfelden in seinen Romane sehr oft erwähnt. Und auch gewisse hohlbein-typische Formulierungen und Beschreibungen tauchen bei der Wolf-Gäng  gelegentlich auf.

In den Rollen von Vlad, Faye und Wolf sind Maximilian Artajo, Jodie Blank und Constantin Seidenstücker zu hören. Alle miteinander Sprecher, die auch in anderen, bekanten Hörspiel-Serien mitwirken wie z.B. Anne auf Green Gables, Hui Buh oder bei den Alster-Detektiven. Entsprechend gut fallen auch ihre Leistungen aus, da gibt es nichts zu bemängeln.
Für die Rollen der erwachsenen Charaktere hat man gar so prominente Sprecher wie beispielsweise David Nathan, Detlef Bierstedt, Gisela Fritsch und Klaus-Dieter Klebsch ans Mikrofon geholt.
Das Comic-Cover hatte in mir die Sorge geweckt, dass auch die Sprecher im überdrehten Cartoon-Style agieren. Umso mehr hat es mich gefreut, wie viel Sorgfalt man in der Auswahl und bei der Sprechweise hat walten lassen.

Das Titellied stammt von der berliner Pop-Band Eisblume, die bei der anvisierten Altersgruppe sicher bekannt sein dürfte. Es verpasst dem Hörspiel einen aktuellen Anstrich und der Text lässt erahnen, dass es in den Geschichten der Wolf-Gäng geheimnisvoll und ein wenig unheimlich zugeht.
Die übrige musikalische Untermalung präsentiert sich mit leichten, beschwingten Melodien, die mich an Filme wie Edward mit den Scherenhänden erinnert haben. Filme halt, in denen sich das Unerklärliche quasi in eine ganz normale Gegend verirrt.
An spannenden Stellen sind entsprechend düstere Musiken zu hören und gelegentlich erklingt sogar eine imposante Orgelmusik. Alles in allem eine schöne und gelungene Mischung.

Das Cover zeigt die drei von der Wolf-Gäng Vlad, Faye und Wolf, die Umgebung ist passend düster gehalten und mit den wabernden Schemen wird man auch dem Titel gerecht.
Für meinen Geschmack hätten die Figuren etwas weniger nach Cartoon aussehen dürfen, doch Kindern wird das so sicher gefallen. Das übrige Layout ist sehr detailreich gehalten, auch hier wird die Mühe deutlich, die man sich bei dieser neuen Serie damit gegeben hat. Im Booklet findet sich Werbung für Eisblumes Album und Hinweise auf die Bücher-Serie der Wolf-Gäng.

Fazit:   Ein vielversprechender Start in die neue Serie, der neugierig auf weitere Abenteuer der Wolf-Gäng macht. Die Geschichte ist interessant und unterhaltsam und die Charaktere sind einerseits herrlich skurril, andererseits aber auch so normal, dass Kinder sich darin wiederfinden können. In Sachen Produktion wurde alles richtig gemacht und so hebt sich Die Wolf-Gäng deutlich von den vielen schrillen und überdrehten anderen, aktuellen Kinderhörspielen ab.

Die Wolf-Gäng (02) – Ein finsteres Geheimnis

Titel:    Die Wolf-Gäng (02) – Ein finsteres Geheimnis / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Constantin Seidenstücker, David Nathan, Christian Rhode, Oliver Rohrbeck u.a.

Inhalt:  Eigentlich hat die „Schweinebande“ dreimonatigen Hausarrest, weil sie Vlad und seine Freunde -kurz „Die Wolfgäng“- mit einem üblen Streich in große Gefahr gebracht hatten. Doch wie es scheint, sind sie schon wieder auf freiem Fuß. Nun nehmen sie Rache an der Wolf-Gäng und hetzen ihnen den Bösewicht McGregor und den Geisterjäger Urasawa auf die Fersen. Vlads Familie scheint in Crailsfelden nicht bei allen willkommen zu sein. Oder sind es nur die Machenschaften der Schweinebande, die mit einem gestohlenen Buch die Kobolde und Geister beschworen haben, die nun in Crailsfelden ihr Unwesen treiben?


Nachdem man in Folge 1 Zeit und Gelegenheit hatte, sich mit den Charakteren und der ungewöhnlichen Stadt Crailsfelden vertraut zu machen, hält sich Folge 2 nicht lange mit Vorreden auf. Schon bald geraten die Freunde von der Wolf-Gäng in eine haarsträubendes, gefährliches Abenteuer.
Für Spannung ist also gesorgt, aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Denn der Geisterjäger ist erstens nicht sonderlich helle und zweitens extrem talentfrei was seinen Job angeht. Und so ereignet sich eine verhängnisvolle Verwechslung mit turbulenten Folgen.
Diese Geschichte entstand in Zusammenarbeit mit Dieter Winkler, doch trägt sie unverkennbar Hohlbeins „Handschrift“.
Beispielsweise liegen die Wirklichkeit und die unheimliche Schattenwelt direkt nebeneinander und Wolf gelangt von einer normalen Eisdiele dort hin. Diese Nähe findet man in mehreren von Hohlbeins Werken.
Markant ist ebenfalls, dass eine Legende um einen bekannten Blutsauger in die Geschichte eingearbeitet wurde. Denn so phantasievoll erdacht die Geschichten von Hohlbein auch sind, Bezüge zu Legenden oder Sagen findet man immer wieder mal darin.
Trotzdem gilt auch weiterhin: alles ist absolut kindgerecht, Albträume muss man nicht befürchten.
Was mir allerdings aufgefallen ist, das ist der Umgangston in der Geschichte, denn da fallen schon mal Wort wie „verdammt“ oder „Hackfresse“ oder „Idiot“. Eltern, die also meinen, solche Worte könnten die lieben Kleinen verderben, sei von den Hörspielen abgeraten. Allen anderen: viel Spaß!

Als Meister Urasawa ist Oliver Rohrbeck zu hören, der die Rolle des möchtegern bösen Meisters, der regelmäßig an seinem Assistenten Fränkilein verzweifelt, wirklich klasse spricht.
Rainer Fritzsche übernimmt eben jenen Part des Fränkilein und irgendwie scheinen ihm Rollen mit kriecherischem Charakter sehr zu liegen. Es zu ist zu schön, ihm dabei zuzuhören wie er um die Gunst seines Meisters buhlt.
Neben diesen beiden Sprechern sind auch David Nathan und Christian Rhode wieder mit dabei, und es fällt erneut auf, welche prominente Besetzung man dieser Kinderserie gegönnt hat.
Jodie Blank, Maximilian Artajo und Constantin Seidenstücker in den Hauptrollen liefern weiterhin gute Arbeit ab und sind mit hörbarem Spaß bei der Sache. Lediglich bei Constantin Seidenstücker fand ich, dass er hier und da etwas steif klingt. Das war in Folge 1 noch nicht der Fall.

In Sachen Untermalung ist man dem Stil der ersten Folge treu geblieben. Zu Anfang ist unheimliches Orgelspiel zu hören und stimmt einen direkt auf eine leicht gespenstische Geschichte ein.  Ansonsten bestimmen leichte, klimpernde Melodien das Hörspiel, je nach Szene -wenn es z.B. gerade spannend oder schaurig zugeht- auch in dumpferen oder schleichenden Abwandlungen.
Bei den Geräuschen gibt es ebenfallls nichts auszusetzen, sie sind passend eingesetzt, wirken echt und verleihen der Geschichte zusätzlich Leben und Anschaulichkeit.

Das Cover ist auch hier identisch mit dem des Buches und ich finde, für ein Buch / Hörspiel mit einer Altersempfehlung „ab 8 Jahre“ macht die düstere Kutsche und die schwarze Gestalt mit den glühenden Augen schon richtig etwas her. Auf jeden Fall passt es einwandfrei zur Geschichte. Auch die detailverliebte Gestaltung des Layouts kann wieder ordentlich punkten. Kein Quadratzentimeter, der nicht gestaltet wäre.

Fazit:   Da Ein finsteres Geheimnis sich nicht mit Vorstellungen oder Einführungen aufhalten muss, ist diese Folge einen ganzen Schlag spannender und rasanter als ihr Vorgänger.  Zusammen mit dem tollen Sprechercast und der gelungenen Produktion ergibt das eine weitere sehr unterhaltsame Folge.

Die Wolf-Gäng (03) – Der Wächter der Wahrheit

Titel:    Die Wolf-Gäng (03) – Der Wächter der Wahrheit / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Constantin Seidenstücker, Uli Krohm, Klaus-Dieter Klebsch, Kerstin Sanders-Dornseif u.a

Inhalt:  Warum glauben Vlad und Wolf, Faye hätte mit der fiesen Schweinebande Krötenmemory am Trauernichttümpel gespielt – obwohl sie sich selbst überhaupt nicht daran erinnern kann? Faye ist stinksauer. Und weshalb schicken alle Eltern ihre Kinder mitten in der Nacht zur Schule, weil sie glauben, dass schon früher Morgen ist? In Crailsfelden ist die Welt aus den Fugen geraten. Faye und ihre Freunde Wolf und Vlad wollen wissen, wer sie auf den Kopf gestellt hat …


Mit der Wahrheit ist das so eine Sache, dies müssen Vlad, Wolf und Faye in dieser Folge feststellen. Vor allem ist die Frage, gibt es wirklich nur eine Wahrheit, oder doch mehrere? Und wenn es mehrere gibt, wo kommen die anderen Wahrheiten her?
Für mich ist Der Wächter der Wahrheit bisher die stärkste Folge der Serie. Das liegt zunächst mal an dieser Idee mit den verschiedenen Wahrheiten, die mir sehr gefallen hat. Das ist mal etwas Neues und somit sehr interessant. Hinzu kommt noch ein guter Schuss Spannung als die Freunde sich auf die Suche nach dem Grund für die diversen Wahrheiten machen. Denn ihre Suche ist weder leicht, noch ungefährlich. Sie müssen Rätsel lösen um den Weg zu finden, geraten in große Gefahr und dann taucht auch noch die Schweinebande auf um das Unternehmen zu sabotieren. Einige unerwartete Wendungen bekommt man ebenfalls noch geboten und damit ist diese Folge wohl auch die Spannendste der Reihe.
Einige neue skurrile Charaktere lernt man auch noch kennen. Da wäre beispielsweise Nathan, der Halbwaise, der nette Mirabellengeist, aber eben auch der böse Hausmeister Kirke Schpock und die (modebewussten) Dunkelelfen. So langsam hat die Reihe eine ganz ansehnliche und sehr unterhaltsame Truppe an Charakteren beisammen, die hoffentlich immer mal wieder in der Reihe auftauchen werden.

Besagte neue Charaktere sind nicht minder prominent besetzt wie die bisherigen Figuren. Als Nathan, der Halbwaise ist Klaus-Dieter Klebsch zu hören und er haucht diesem kauzigen, aber andererseits sehr bodenständigen Charakter gekonnt Leben ein. An seiner Seite treffen die Freunde die Dunkelelfe Cosma an, die von Kerstin Sanders-Dornseif gesprochen wird, böse und eitel leichzeitig und damit für manchen Lacher gut. Uli Krohm übernimmt den Part des Hausmeister Kirke Schpock und spricht ihn so gekonnt undurchsichtig, dass man aus dieser Person bis zuletzt nicht richtig schlau wird. In weiteren Rollen sind unter Anderem Michael Pan, Leyla Rohrbeck, Detlef Bierstedt und Gisela Fritsch zu hören.

Der Soundtrack wird wie gehabt von leichten, lockeren Melodien beherrscht, doch an spannenden oder unheimlichen Szenen sind auch mal düstere Klänge zu hören, doch immer in einem Rahmen wie er sich für ein Kinderhörspiel gehört. Bei den Geräuschen gibt es ebenfalls nicht zu bemängeln, auch hier hat man sich größte Mühe gegeben und so machen sie das Gehörte zusätzlich anschaulich.

Kamen die Covers bisher noch recht hell daher, so bringt diese Folge erstmals eher düsteres Cover mit. Zusammen mit den „Fledermäusen“ und den recht ängstlichen Blicken der Kinder verspricht dieses Motiv eine besonders spannende Geschichte.

Fazit:   Die bislang spannendste Folge der Serie, dazu eine Reihe neuer, spaßiger Charaktere und die vertraut gelungene Inszenierung, eine absolut runde Sache!

Die Wolf-Gäng (04) – Draci gegen die Schweinebande

Titel:    Die Wolf-Gäng (04) – Draci gegen die Schweinebande / Verlag:   EMI Happy Kids / Laufzeit: ca. 60 min  / Sprecher:  Helmut Krauss, Maximilian Artajo, Jodie Blank, Constantin Seidenstücker, Nico Sablick, Sebastian Fitzner, Stefan Kaminski u.a.

Inhalt:   Dass Faye Draci in ihrer Schultasche mit in die Penner-Akademie schmuggelt, kann nicht gut gehen. Vlad und Wolf kriegen schnell spitz, dass sie etwas zu verbergen hat. Als es aus ihrer Tasche herausfaucht und kurz darauf ein kleiner Drache herausspringt, ist es für die drei von der Wolf-Gang zu spät: Noch bevor Draci entwischen kann, hat Wolf ihn zwar schon gepackt und unter die Jacke gestopft aber die fiese Schweinebande hat etwas davon mitbekommen. Angeheuert von skrupellosen Drachenjägern versuchen Schweinebacke, Pickelgesicht und Hackfresse das Drachenbaby zu finden und kleben sich an Fayes Fersen …


Dieser Folge gegenüber war ich sehr skeptisch. Zum Ersten erinnert mich das Cover sehr an verschiedene Manga-Serien, zum Zweiten ist das Thema „Drachen“ für mich angesichts der aktuellen Fantasy-Schwemme schon ausgeschlachtet bis zum Gehtnichtmehr.
Und so bekomme ich für Draci auch keine Begeisterungsstürme hin. Aber ich sehe ein, ohne ihn würde die Geschichte nicht funktionieren. Da es im weiteren Verlauf eine wunderbare Szene mit Wolf und einem ausgewachsenen Drachen gibt, kann ich mit dem Drachenbaby als Aufhänger trotzdem ganz gut leben.
Die Freunde von der Wolf-Gäng bekommen es hier erstmals mit einem „Problem“ zu tun, das nicht nur Auswirkungen auf eine oder eine Hand voll Leute haben wird, sondern eine Bedrohung für die ganze Stadt Crailsfelden darstellt. Entsprechend spannend fällt die Geschichte auch aus. Sie hat zudem die unverzichtbaren humorvollen Szenen und außerdem wird ein weiterer, interessanter Charakter vorgestellt, nämlich Mauritius Spinnenbein, der 127. Insgesamt also die bereits aus den vorigen Folgen bekannte gelungene Mischung, die diese Reihe so sehr auszeichnet.

Die Sprecherliste fällt im Vergleich zu den drei vorigen Folgen ungewohnt kurz aus. Neben den Sprechern der Wolf-Gäng, der Schweinebande und dem Direktor, wirkt nur ein einziger weiterer Sprecher mit, nämlich Stefan Kaminski. Er spricht einerseits besagten Mauritius Spinnenbein, den 127. , aber auch den Drachen, dem Wolf in einer Höhle begegnet. Hier beweist er wieder eindrucksvoll zu welch verschiedenen Stimmen er fähig ist. Ruhig, gebildet, etwas altmodisch angehaucht als Mauritius Spinnenbein, auf der anderen Seite dunkel und grollend in der Rolle des Drachen, in der er mich am stärksten beeindruckt hat. Man möchte kaum glauben, dass beide Rollen vom gleichen Sprecher gesprochen werden.

Musikalisch bleibt man sich treu, einen entsprechend hohen Widererkennungswert haben die Melodien. Gleichzeitig verstehen die Musiken sich sehr gut darauf, die passende Atmosphäre für die Geschichten heraufzubeschwören: eine Mischung aus (ungewöhnlicher) Kleinstadt-Geschichte und Fantasy. Die Geräusche sind weiterhin sehr gut eingesetzt und wissen so zu überzeugen.

Ein schönes helles, buntes Cover mit dem Titel gebenden Drachenbaby im Mittelpunkt. Gerade Draci wird bei den jungen Hörern für Begeisterung sorgen, denn er ist ja wirklich sehr niedlich dargestellt.

Fazit:   Diese Folge sattelt mit dem Thema Drachen klar vom sachten Grusel auf Fantasy um. Ansonsten bleibt es beim bekannten und unterhaltsamen Stil, mit dem schon die drei ersten Folgen überzeugen konnten.

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