Zirkus

Das Mäusehaus – Sam & Julia im Zirkus (Karina Schaapman / Matthias Haase)

Titel: Das Mäusehaus (02) – Sam & Julia im Zirkus / Verlag: Igel Records / Spielzeit: ca. 41 min / Buch: Karina Schaapmann / gelesen von: Matthias Haase

Zwischenablage01Inhalt: Julia und ihre Mutter reisen den Sommer über mit einem Zirkus herum. Sie lernen den Clown, die Trapezkünstler und die Seiltänzerin kennen. Doch trotz der vielen Abenteuer, vermisst Julia ihren besten Freund Sam, der daheim im Mäusehaus geblieben ist. Wie schön ist deshalb am Ende ihr Wiedersehen! Zusätzlich enthalten: „Sam & Julia und die drei Prinzessinnen“.


Zugegeben, ich hatte nach dem ersten Hörbuch über Julia und Sam aus dem Mäusehaus nicht damit gerechnet, dass es eine Reihe werden würde. Andererseits muss ich zugeben, dass es sich anbietet, wenn man bedenkt, welches kleine Universum Karina Schaapmann sich mit ihrem Mäusehaus erschaffen hat. Da können Sam und Julia noch so manches Abentuer erleben.
Dieses Mal verschlägt es Julia zum Zirkus, bei dem ihre Mutter über den Sommer arbeitet. Eine Zeitlang bei Zirkus, das ist sicher ein Traum vieler junger Hörer. Das bürgt doch für spannende und lustige Erlebnisse. Und so kann man neugierig verfolgen, was Julia dort alles erlebt. Genauso wichtig ist das Thema, von seinem besten Freund getrennt zu sein. Es ist ab und zu direkt ein bisschen traurig, wie sehr sich Sam und Julia vermissen. Aber sie schreiben sich Briefe, und das muntert dann schon wieder auf. Insgesamt ist es eine wirklich goldige Geschichte um Julias Erlebnisse und das Thema Freundschaft.
Die zweite Geschichte “Julia und die Prinzessinnen” hat mir dagegen nicht so gut gefallen. Sie ist nur wenige Minuten lang und wirkt so im Vergleich wie norgedrungen hintenan gehängt. Und wenn man das Geschehen genau betrachtet, dann geschieht nicht annähernd so viel wie in der Zirkus-Geschichte. Ein zufälliges Treffen, eine Feierlichkeit und das war es dann auch schon. Da hatte ich mir dem Titel nach mehr versprochen.

Auch dieses Mal wird das Hörbuch von Matthias Haase gelesen. Er liest ruhig und recht langsam mit angenehmer Stimme. Da hört man gerne zu und sicher können ihm auch bereits die jüngsten Hörer so gut folgen. Trotzdem erkennt man die einzelnen Figuren gut. Man weiß immer, wen Matthias Haase gerade spricht.

Eine schöne, dezente Musikkulisse begleitet die beiden Erzählungen. Ein bisschen erinnert sie mich an Seemannslieder und natürlich Zirkusklänge. Das sorgt für die passende Stimmung in der ersten Geschichte und für eine gemütliche, hemelige Atmosphäre. So etwas können die Lütten auch gut zum Einschlafen hören, da bin ich sicher.

Auf dem Cover ist eine niedliche Szenerie vor einer Zirkuskulisse zu sehen. Es ist unverkennbar, welche Arbeit in den Figuren, Wagen und Accessoires stecken. Das Booklet lässt sich wieder zu einem Poster entfalten. Das Poster zeigt eine Szene aus der zweiten Geschichte. So kann man sich gut ein Bild machen.

Fazit: Einmal mehr ein wirklich schönes Hörbuch aus dieser Reihe. Die Zirkus-Geschichte ist spannend und schön und einfühlsam erzählt. Das fand ich schön. In der zweiten Geschichte geschieht -im Vergleich- fast gar nichts und sie wirkt wie ein Anhängsel. Da hätte ruhig etwas mehr los sein dürfen.

Fünf Freunde (107) – …und die Nacht im Safari-Park

Titel: Fünf Freunde (107) – …und die Nacht im Safari-Park / Verlag: Europa / Spielzeit:  ca. 55 min / Sprecher: Ivo Möller, Henry König, Alexandra Garcia, Wolf Frass ua

ff107Inhalt: Eigentlich wollten die Fünf Freunde zusammen mit Tante Fanny nur eine Verwandte in Moregate besuchen. Kaum sind sie angekommen, entdeckt George einen Zirkus und wird Zeugin eines seltsamen Elefantentransportes. Die Spur führt zu einem Naturschutzpark, in dem afrikanische Wildtiere leben. Dort scheint sich die Sache aufzuklären und die Fünf Freunde werden sogar eingeladen, an einer Safari teilzunehmen. Doch schon bald wird klar: Im Gehege der Elefanten geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Eine aufregende Spurensuche beginnt.


Seit einiger Zeit haben die Geschichten der “Fünf Freunde” sehr regelmäßig Botschaften in Sachen Tier- und Umweltschutz für die jungen Hörer in petto. Da bildet auch diese Folge keine Ausnahme. Mir ist das zwar inzwischen etwas arg häufig, andererseits kann man nicht früh genug damit anfangen, Kindern mit auf den Weg zu geben, dass man Tiere mit Respekt und Achtung zu bahendeln hat. Hier erfährt man eine ganze Menge über die Tiere Afrikas, speziell die Elefanten. Zudem wird darauf eingegangen, dass sie wegen ihrer wertvollen Stoßzähne gejagt wurden und dass diese Jagd heute strengstens verboten ist.
Die Folge ist aber keine reine Infoveranstaltung zu den Themen “Afrika” und “Elefanten”, sondern natürlich auch ein neuer Fall für die Freunde. Der hat mir ganz gut gefallen. Es gibt gleich mehrere -aber nicht zu viele- beteiligte Figuren, von denen sich keine so auffällig verhält, dass man den Täter sofort erkennt. So können die jungen Hörer gut mitknobeln, wer der Täter ist und um was es geht. Als erwachsener Hörer hat man das etwas schneller raus.
Außerdem habe ich die Idee mit dem Safari-Park wirklich als eine erfrischende Idee empfunden. Ich wüsste so spontan nicht, in welcher Episode es schon mal so exotisch zuging.

An den Sprecher gibt es einmal kaum etwas auszusetzen. Die Hauptsprecher sind munter und fit bei der Sache. Wobei mir Alexandra Garcia ab und an etwas zu übertrieben empört und zu naseweis rüberkommt. Doch in Summe fällt das kaum auf. Wolf Frass gibt einen ruppigen Mr. Pinelli, sodass man ihm auf Anhieb nicht über den Weg traut.  Und Florian Herkenrath übernimmt den Part des Pedro, der die Freunde um Hilfe bittet. Er klingt dabei angemessen verzweifelt.

Erstmal ein ganz dickes Lob dafür, dass hier keine Sprecher für die Rollen der Tiere zum Einsatz kommen! Toll! So klingt es mit dem Elefantentrompeten, dem “Wiehern” der Zebras und dem Affengekreische schön nach Afrika. Musikalisch leider weniger. Ganz ehrlich, beim “Afrika” hat doch jeder sofort eine bestimmte Musik im Ohr. Mit Trommeln, beispielsweise. So etwas hätte ich mir hier und da schon gewünscht. Fehlanzeige, leider.

Das Cover zeigt eine lustige Szene aus der Geschichte. Der Elefant spritzt die Freunde nass. Schön gelungen ist der Hintergrund, der wirklich nach Afrika aussieht und nicht nach einem künstlich angelegten Safari-Park.

Fazit:  Eine unterhaltsame und spannende neue Folge, die wieder man viele Informationen zu Afrika und seiner Tierwelt im Gepäck hat.

Meine Freundin Conni (42) – Conni und das Kinderfest / Conni im Zirkus

Titel: Conni und das Kinderfest / Conni im Zirkus / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 44 min / Sprecher: Selian Böttchen, Alexandra Doerk, Daniel Kirchberger, Feline Günther ua

connizirkusfestInhalt: Der Kindergarten feiert ein Sommerfest. Es soll Essen aus aller Welt geben und wer will, kann beim Kartoffellaufen sein Glück versuchen. Die Igelgruppe will das Märchen „Schneewittchen“ aufführen. Aber wer wird die Hauptrolle spielen? Conni, Jolanda oder Julia? Die Vorbereitungen sind genauso aufregend wie das Fest selbst. Kostüme werden ausgesucht und Kulissen gebaut. Und Proben können ganz schön anstrengend sein! Aber schließlich feiern Conni und ihre Freunde ein märchenhaftes Fest mit einem ganz besonderen Schneewittchen. – Dann besucht Conni mit der Familie einen Zirkus. Akrobaten, Clowns, Zauberer und Jongleure findet Conni einfach toll. Und plötzlich darf sie bei einer Zirkus-Projektwoche mit einem Mitmachzirkus selbst auftreten. Doch was soll Conni werden? Und was hilft gegen Lampenfieber?


Nach dem Hörbuch mit der Teenager-Conni kam bei mir das absolute Gegensatz in den CD-Player: die beiden neuen Abenteuer vom Conni im Kindergartenalter.
In der ersten Geschichte feiert der Kindergarten ein Kinderfest. Dafür muss es naürlich ein paar Attraktionen geben. Fröhliche Spiele sind sowieso dabei, aber es soll auch ein Theaterstück geben. Die Kinder wollen “Schneewittchen” aufführen. Kinder in Connis Alter werden beim Hören sicher Lust bekommen, mit ihrer Gruppe selber ein solch fröhliches Fest zu feiern. Und warum sollte man das nicht mal im Kindergarten vorschlagen? Ein wenig Spannung bringt das Theaterstück in die Geschichte. Denn die Proben verlaufen ab und zu ganz schön chaotisch. Doch davon darf man sich nicht beirren lassen. Das können sich die jungen Hörer daraus mitnehmen.
In der zweiten Geschichte ist Conni frisch in die Schule gekommen. Damit dürften die Kindergartengeschichten ein Ende gefunden haben. Ein Zirkusbesuch steht an und der macht ganz viel Spass. Da gibt es viel zum Lachen und es kommt Zirkusstimmung auf. Besonders gefreut hat es mich, dass keine Tiernummern aufgeführt werden. Man sollte Kindern schon früh an die Hand geben, dass Tiere in einem Zirkus nichts verloren haben. Später spielt Conni selber bei einem Mitmachzirkus mit. Auch das ist sehr vergnüglich und ein wenig spannend, denn Conni erfährt, was Lampenfieber bedeutet. Wird sie ihre Nummer trotzdem schaffen?

Erwachsene Sprecher hört man in diesen beiden Geschichten verhältnismäßig wenige. Den Löwenanteil übernehmen die jungen Sprecher, und die liefern eine prima Leistung ab. Sie klingen lebendig und fröhlich. Man hört ihnen an, dass sie Spass an der Sache haben.

Speziell bei der Zirkus-Geschichte kommt etwas zusätzliche Musik zum Titellied zum Einsatz. Das sorgt für Zirkusflair. Die Geräuschkulisse zeigt sich einem Kinderhörspiel angemessen. Sie ist nie überladen, aber es sind alle Geräusche da, die es braucht um das Gehörte zu veranschaulichen.

Auf dem Cover sieht man Conni und ihre Freunde beim Spiel auf dem Kinderfest. Das sieht lustig aus. Außerdem fragt man sich, wieso eines der Kinder eine Zipfelmütze trägt. Im Innenteil findet sich hinter der CD ein Bild, das Conni bei ihrem Zirkusauftritt zeigt. Es sieht ziemlich märchenhaft aus, wie ich finde.

Fazit: Zwei schöne und spaßige neue Geschichten mit der ganz jungen Conni. Ein kleines bisschen spannend geht es dabei ebenfalls zu. Somit eine feine Mischung für Hörer ab etwa 3 Jahren.

 

 

Benjamin Blümchen (125) – …und die Zirkusponys

Titel: Benjamin Blümchen (125) – …und die Zirkusponys / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Till Hagen, Thomas Hailer, Gisela Fritsch ua

ben125Inhalt: Zirkus Leporello ist zurück in Neustadt! Doch der Direktor und seine Enkelin Fiorella haben Sorgen: Es kommen kaum noch Zuschauer. Der Zirkus hat nämlich keine große Attraktion mehr zu bieten. Natürlich wollen Benjamin und seine Freunde helfen. Ob die kürzlich angeschafften Ponys vielleicht ein paar Kunststücke können?


Diese Folge ist wieder so eine, die man -oder zumindest ich- von zwei Seiten sehe. Zunächst mal finde ich es immer gut, wenn in den Geschichten ein Bezug zu anderen Folgen gegeben ist. Den Zirkus Leporello kennt man zB aus “Benjamin Blümchen – Die Zirkuslöwen”. Und auch später in der Geschichte werden frühere Episoden angesprochen. Das verstärkt den Seriencharakter und macht neugierig auf Folgen, die man vielleicht noch nicht kennt.
Die Geschichte um die Zirkusponys geht soweit in Ordnung. Höhenflüge erwarte ich von dieser Serie gar nicht mehr. Der Zirkus steht kurz vor dem Aus, da wollen Benjamin und seine Freunde natürlich sofort helfen. Da bieten sich ein paar Ponys an, die der Zirkus eigentlich nur zum Ponyreiten angeschafft hat. Falls die jungen Hörer noch nicht durchschaut haben, dass bei Benjamin & Co. immer alles ein Friede-Freude-Eierkuchenende findet, ist das sicher noch ganz spannend. Natürlich schießt der Bürgermeister wieder quer. Da habe ich mich sehr darüber geärgert, dass sofort erklärt wird, was er im Schilde führt. Hätte man sich das gespart, hätte das sicher auch noch etwas Spannung beigesteuert. Sei’s drum! Am Ende sorgen die Ponys dann noch für vergnüglichen Wirbel.
Nun zur anderen Seite. Karla brachte damals die Ponys auf den Bauernhof. In dieser Folge scheint ihr entfallen zu sein, wie die Tiere heißen. Sie nennt sie “Hüpferchen”! Dann wird erwähnt, dass Benjamin auf zwei Beinen geht. Ja, auf dem Cover der Hörspiele! Sonst wurde bislang immer gesagt, er habe vier Beine mit denen er so manches zu Bruch getrampelt hat. Soviel Tier könnte man ihm schon lassen. Und zuletzt: der Bürgermeister hat eine Uhr vom Bürgermeister von Ching-Chang-Chong geschenkt bekommen. Ehrlich, das grenzt für mich schon an Kinderveräppelei. Wieso nicht “China” mit einer kleinen Erklärung? Das kann Stella doch immer so toll!

Neben den bekannten Hauptsprechern sind noch Thomas Hailer als Zikusdirektor Leporello und Julia Stöpel in der Rolle von Leporellos Enkelin Fiorella mit von der Partie. Erfreulicherweise wurde Thomas Hailer kein ausländischer Akzent aufgezwungen, trotz des italienischen Namens. Ich habe ihm gerne zugehört. ei Julia Stöpel hatte ich ab und zu den Eindruck, dass sie ihre Stimme etwas verstellt. Trotzdem bringt sie Pfiff in die Runde.

Neben dem Titellied gibt es hier noch Leierkastenmusik zu hören und ein paar Zirkusklänge. Das setzt den Zirkus Leporello ganz nett in Szene. Ich würde bloß gerne wissen, wieso hier Menschen das Pferdewiehern beisteuern müssen? In der Schwesternserie “Bibi & Tina” gibt es doch ein wesentlich authentischeres Wiehern. Wieso nimmt man nicht das? Und das Fressgeräusch der Pferde klingt als säße man bei der Fütterung neben einem Schweinetrog. Ich würde wetten, dass auch da irgendwo in der “Bibi & Tina”-Reihe ein passenderes Geräusch zu finden ist, das man hätte nehmen können. Das wirkt hier alles so lieblos, getreu dem Motto: das merken 3jährige sowieso nicht.

Kinder mögen Zirkus, da dürfte sie das Cover schnell für diese Folge begeistern. Die Pferde sehen ja auch wirklich hübsch aus. Und Benjamin und Otto sind auch ordentlich aufgebrezelt. Und man staune: Stella ist nicht mit dabei!

Fazit:  Die Geschichte an sich geht in Ordnung. Man hätte sie noch etwas spannender gestalten können, aber dafür entschädigt das turbulente Ende. Allerdings gibt es eine Reihe Faktoren, bei denen ich das Gefühl hatte, dass man den jungen Hörern nicht viel zutraut. Das ist schade. Und bitte, nehmt doch endlich echte Tiergeräusche und holt nicht immer die Sprecher dafür ran. Das ging doch früher auch!

Conni (35) und der Ferienzirkus

Titel: Conni (35) und der Ferienzirkus / Verlag: Karussell / Spielzeit: 78 min / Sprecher: Lea Sprick, Anton Sprick, Robert Missler, Philipp Draeger, Barbara Fenner ua

Inhalt: Conni freut sich auf das Zelten am Meer. Doch dann geht mit dem geplanten Kurzurlaub alles schief und Familie Klawitter findet sich plötzlich campend im eigenen Garten wieder. Aus einem kleinen Ausflug wird bald ein richtiger Ferienzirkus.


Ausgerechnet auf der Fahrt in den Urlaub streikt Familie Klawitters Auto und das verlängerte Zeltwoche fällt ins Wasser. Doch wäre es keine Conni-Geschichte, wenn sie und Jakob sich nun bockig und zickig anstellen würden. Stattdessen zeltet Conni lieber mit Billie und Anna im Garten, und schon bald haben sie die tollsten Ideen für ihren “Gartenurlaub”. Ich bewundere es bei jeder Folge auf’s Neue, wie Julia Boehme ihren jungen Charakteren und damit auch den jungen Zuhörern aufzeigt, wie man selbst aus den augenscheinlich verfahrenen Situationen noch etwas Tolles machen kann. Hier machen sich Conni und ihre Freunden beispielsweise auf um ihre eigene Stadt zu erkunden. Sightseeing in Neustadt, und dabei gibt es eine Menge Neues zu entdecken. Im Garten treibt ein “Monster” sein Unwesen, auch das muss aufgeklärt werden. Sie besuchen einen echten Flohzirkus. Und schließlich sind die drei sogar in einem richtigen Zirkus mit dabei. Eine sehr abwechslungsreiche Geschichte also. Lustig, spannend, mit ein wenig echtem Ferien- und Frühlingsfeeling, dabei aber immer schön nahe am Leben der kleinen Hörer. Doch so viele Unternehmungen brauchen ihre Zeit, und ich finde 78 Minuten Spielzeit für die Kids ab fünf Jahren schon sehr lang.

Die überwiegend jugendliche Sprecherschaft ist bester Dinge und es macht einfach Spaß, ihnen bei ihrem Ferienzirkus zu lauschen. Die erwachsenen Rollen fallen dieses Mal -neben Connis Eltern- Elena Wilms, Jens Wendland, Robert Missler und Martin Brücker zu, die ebenfalls einen klasse Job machen. So frisch und locker wie die Conni-Geschichten daher kommen, so klingen sie auch.

Musikalisch wird das geboten, was man von Conni kennt. Neben den eingänigen Titellied sind vertraute muntere Melodien zu hören, die der Geschichte zusätzlich einen fröhlichen Anstrich verpassen. Eine ganze Reihe schöner Geräusche veranschaulichen die Handlung.

Conni, Billie und Anna im Garten beim Zelten, ein passenderes Motiv kann man sich nicht vorstellen. Da bekommt man sofort Lust, ebenfalls mit dem Zelt in den Garten zu ziehen. Im Booklet finden sich auch bei dieser Folge wieder “gemalte” Bilder, unter Anderem von dem “Monster”, dem Conni und ihre Freundinnen auf der Spur sind.

Fazit:  Die Hörspiele richten sich an Kinder ab 5 Jahren. Dafür finde ich diese Folge mit ihren 78 Minuten schon etwas zu lang. Auch wenn viel los ist und es durchgängig unterhaltsam und abwechslungsreich zugeht. Ein wenig kürzer käme den jungen Hörern sicher entgegen.

 

 

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